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Dabei waren wir uns immer so nah

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.07.2026

Verlag

Rowohlt Kindler

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,5/12,5/2,4 cm

Gewicht

335 g

Farbe

Weiß / Schwarz

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-463-00089-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.07.2026

Verlag

Rowohlt Kindler

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,5/12,5/2,4 cm

Gewicht

335 g

Farbe

Weiß / Schwarz

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-463-00089-3

Herstelleradresse

Kindler Verlag
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

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  • Jürg K.

    5/5

    09.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Freundschaftsgeschichte mit Tiefgang

    Jette Kötschau erzählt eine grossartige Geschichte von der Freundschaft von Henri, Merle und Katharina. Sie haben gehofft, dass dies immer so bleiben werde, Doch jetzt mit Anfang dreissig klafft der Alltag der drei immer weiter auseinander und aus täglichen Treffen sind mühsame Terminfindungen geworden. Was mich an diesem Roman sofort berührt, ist die stille Wahrheit, die zwischen den Zeilen liegt. Dass Freundschaft zwar „für immer“ klingen kann, aber im echten Leben oft leise Risse bekommt, ohne dass jemand Schuld daran trägt. Henri, Merle und Katharina drei Frauen, die einmal wie ein einziger Atemzug funktionierten stehen plötzlich an völlig unterschiedlichen Punkten ihres Lebens. Und genau diese Verschiebung fühlt sich so schmerzhaft real an. Henri jagt ihrem Traum hinterher, wild, frei, fast trotzig. Merle kämpft sich durch Nächte, die sich endlos anfühlen, weil ein Baby keine Rücksicht auf Sehnsucht nimmt. Und Katharina, die so sehr liebt, was sie tut, merkt, dass ihr Herz in der Beziehung nicht mehr dieselbe Sprache spricht wie früher. Jede von ihnen ringt mit einer eigenen Wahrheit, und doch sehnen sie sich alle nach dem Gefühl, das sie einmal verband, Leichtigkeit, Nähe, Selbstverständlichkeit. Was mich besonders trifft, ist dieses Bild der Eisschollen. Wie sie auseinanderdriften, ohne dass man es verhindern kann, und wie man trotzdem versucht, die Hände auszustrecken, um die Verbindung zu halten. Der Roman zeigt mit großer Empathie, wie schwer es ist, erwachsen zu werden, ohne sich gegenseitig zu verlieren.

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