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Dabei waren wir uns immer so nah

134

25,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

3303

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.07.2026

Verlag

Rowohlt Kindler

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,7/13,3/2,9 cm

Gewicht

335 g

Farbe

Weiß / Schwarz

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-463-00089-3

Beschreibung

Rezension

Der Roman traut sich ((…)) etwas: Er nimmt dem Für-immer sein Alleinstellungsmerkmal und dieSchwere, die dieses Versprechen manchmal mit sich bringen kann.
Ein feinfühliger und ruhiger Roman über Freundschaft, Familie, Mutterschaft, Partnerschaft und das Erwachsenwerden.
Der Roman zeigt einfühlsam, wie Freundschaft sich verändert, wenn Erwachsenwerden, Beziehungen, Familie und persönliche Wünsche dazwischenkommen. ("Erdinger Anzeiger")
Jette Kötschau verwebt alltägliche Beobachtungen mit emotional aufgeladenen Zustandsbeschreibungen und lässt immer wieder feministische Perspektiven subtil, aber wirkungsvoll einfließen. ("Kölner Stadt-Anzeiger")

Produktdetails

Verkaufsrang

3303

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.07.2026

Verlag

Rowohlt Kindler

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,7/13,3/2,9 cm

Gewicht

335 g

Farbe

Weiß / Schwarz

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-463-00089-3

Herstelleradresse

Kindler Verlag
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • Majo C.

    aus Wien

    5/5

    15.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hoffnung für eine verloren geglaubte Freundschaft

    Ein intensives Buch über Mental Load, Care Arbeit, Kinderwunsch und Trauer. Drei Frauen, die sich doch so ähnlich waren und nah standen, als sie in der Studiumszeit jeden Tag miteinander verbrachten, stehen jetzt, zehn Jahre später, an so unterschiedlichen Punkten im Leben, dass eine Freundschaft auf Augenhöhe für sie unmöglich scheint. Immer weniger wissen sie voneinander, doch bis sie alle erkennen, was denn ursprünglich der wahre Grund für den Streit war, der keiner war, passiert noch einiges in den Köpfen der Protagonistinnen. Die Sorgen, die hier beschrieben werden, sind sehr unterschiedlich und alle lebensnah. Es geht um den Tod eines nahestehenden Familienmitglieds, unerfülltem Kinderwunsch, Betrug, Trennung, Verliebtheit und das erschlagende Alleinsein mit Mental Load und einem Baby. Im Laufe des Buches dürfen wir die Entscheidungen der Frauen immer besser verstehen lernen und dann fangen sie, zum Glück, auch an sich untereinander wieder zu verstehen. So realistisch geschriebene Frauen, die mit noch realistischeren Problemen daherkommen, kenne ich sonst nur von Mareike Fallwickl oder Doris Knecht. Hut ab, Köttschau, ich habe mir bei Weitem nicht so viel erwartet, wie hier abgeliefert wurde. Wirklich fantastisch umgesetzt. Die Charaktere handeln nachvollziehbar, wenn auch anfangs nicht für einander, aber für uns als Lesende, die die hintergründlichen Motivationen kennen, absolut.

  • Buecherheidrun

    aus Horb

    5/5

    09.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einfühlsames Debüt über Freund- und Mutterschaft

    Merle, Katharina und Henri befinden sich an einem Scheideweg in ihrem fast 30-jährigen Leben und ihrer Freundschaft, an dem jede in eine andere Richtung abzubiegen droht. Dabei waren sie sich doch immer so nah! Merle ist mit Baby Paul oft auf sich allein gestellt und droht mit der Veranwortung und in ihrer Einsamkeit unterzugehen. Obwohl Flo und sie sich eigentlich einig gewesen waren, coole Eltern zu werden und das Baby einfach überall mit hinzunehmen… Katharina wünscht sich ein Kind, hat aber mit Ole leider nicht den richtigen Partner dafür und Henri trauert um ihre Großmutter und ist sich fast sicher, niemals Mutter werden zu wollen…. „Henri hatte keinen Vater gehabt. Die jeweilige Vaterlosigkeit hatte bisher keine Frau in ihrer Familie davon abgehalten, selbst einen neuen Versuch der Familiengründung zu starten. Und in diesem Augenblick erschien Henri das sinnvoll. Denn was gab es dem Tod entgegenzusetzen? Das Weiterleben der anderen. Sie konnte Hertas Tod ihr eigenes Leben entgegensetzen. Aber was würde irgendwann mal ihrem Tod entgegenstehen? Würde sie es aushalten, dass da nach ihr nichts mehr war?“ (S. 145) Es geht also nicht nur um die Dynamiken, denen langjährige Freundschaften mit dem Erwachsenwerden und den damit verbundenen Verantwortungen unterworfen sind, sondern auch um Mutterschaft in ihren verschiedenen Formen. Eine Geschichte über drei Freundinnen, in der sich wohl jede Leserin in der einen oder anderen Form wiederfindet, denn wer hat früher nicht auch an die Unbezwingbarkeit einer tollen Freundinnenschaft geglaubt und wurde leider eines besseren belehrt? Und welche Frau kommt nicht irgendwann an den Punkt, sich zu fragen, ob und mit wem eine Familienplanung und -gründung zur Debatte steht? Die Autorin hat einen Roman am Puls der Zeit geschrieben, der mich berühren konnte und oft bestätigend mit dem Kopf nicken ließ. Auch ich kann mich an die schöne Zeit des Stillens und die gleichzeitige Angebundenheit an dieses geliebte Kind erinnern. Den kurzzeitig hochwallenden ‚Neid‘ auf den Mann, der einfach weiterhin sein ‚Ding‘ machen konnte, sich weiterhin ohne aufwändige Planung mit seinen Kumpels treffen. Genauso, wie Freundschaften endeten oder sich veränderten, als ich Mutter geworden bin und sich meine Prioritäten deswegen verschoben haben. Einfühlsam erkundet Jette Kötschau in ihrem Debütroman was Menschen miteinander verbindet und was sie schmerzhaft trennen kann. Dabei sind ihre Protagonistinnen direkt aus dem Leben gegriffen und in ihrer Ambivalenz ein starkes Trio, das den Stürmen der Veränderung einiges entgegenzusetzen hat und für den Erhalt der Freundschaft bereit zu kämpfen ist. Sehr lesenswert.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    07.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Authentisch

    Der Roman Dabei waren wir uns immer so nah von Jette Kötschau handelt von den drei Freundinnen Henri, Merle und Katharina. Drei beste Freundinnen, die immer dachten, nichts würde sich im Leben verändern. Erzählt wird die aktuelle persönliche Situation von allen dreien: Henri trauert um ihre verstorbene Oma, Merle ist Mutter geworden und nichts anderes mehr und Katharina hat einen unerfüllten Kinderwunsch. Jeder lebt sein eigentliches Leben, es ist schwierig, dass sich alle drei mal wieder treffen. Der gemeinsame Chat wird auch immer weniger. Kann es so weitergehen? Sind alle drei mit ihrer aktuellen Situation zufrieden oder muss sich was ändern? Ein schöner und interessanter Roman, der authentisch geschrieben wurde. Ich fand alle drei Hauptfiguren sympathisch, ich konnte die Lebenssituation von Merle und Katharina sehr gut nachvollziehen. Man kann die Entwicklung aller drei sehr gut nachempfinden, der Weg wurde gut beschrieben, alle haben am Ende eine Veränderung gemacht. Ein realer Roman, den die ein oder andere selbst so erlebt hat. Kann ich nur empfehlen.

  • lauras_livingroom

    5/5

    06.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Toller, lebensnaher Roman

    Das Buch beschreibt die Leben dreier Freundinnen, die immer sehr eng miteinander waren und viel ihres Lebens miteinander geteilt haben. Doch dann kommt das Leben und nimmt sie jede für sich immer mehr ein. Man erfährt viel über die Herausforderungen, jeder einzelnen auf ihrem Lebensweg und wie sie währenddessen auf ihre einst so innige Freundschaft blicken. Die Geschichte geht einem nah, weil sie das echte Leben widerspiegelt. Die Momente, in denen man sich gerne mit seinen Freundinnen „wie früher“ zusammensetzen möchte, einfach spontan, es plötzlich, aber nicht mehr geht, weil jeder immer mehr Verpflichtungen und Ereignisse unabhängig voneinander hat, die einen davon abhalten. Die Entwicklung der Charaktere für sich als auch miteinander in diesem Buch finde ich sehr gut rausgearbeitet und obwohl das Buch recht dünn ist, gibt es einem viel. Man kann sich gut in die Charaktere hineinversetzen und wird zum Nachdenken angeregt. Ich empfehle das Buch definitiv weiter.

  • Svenja

    5/5

    03.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    So relatable

    Merle, Henri und Kathi sind seit ihrer Studienzeit enge Freundinnen. Inzwischen sind alle um die 30 und werden langsam damit konfrontiert, in welche unterschiedlichen Richtungen ihre Leben sie führen. Da ist Merle, frischgebackene Mutter, die aus der Stadt in ein selbstgebautes Haus im Speckgürtel ziehen möchte. Henri träumt von einem eigenen Kino und scheint auf der ganzen Welt Bekanntschaften zu pflegen. Und Kathi arbeitet in einem Buchladen und kämpft mit einem unerfüllten Kinderwunsch, da ihr Partner sich noch nicht bereit für ein Kind fühlt. Alle drei merken, dass sie nicht mehr so viel Platz wie früher im Leben der anderen einnehmen, der Kontakt weniger wird und ihr Alltag immer unterschiedlicher aussieht. Können sie zu ihrer Freundschaft zurückfinden, die vielleicht anders geworden ist, aber noch genauso schön sein kann? Die Geschichte wird aus der Sicht aller drei Freundinnen erzählt, wodurch wir einen tiefen Einblick in ihre Gedanken und Gefühle erhalten. Jede von ihnen beschäftigt sich mit ganz eigenen Sorgen und Herausforderungen, die sie oft mit sich selbst ausmachen, während das unterschwellige Vermissen der Freundinnen stets präsent ist. In jeder von ihnen habe ich mich irgendwie wiedererkannt, auch wenn meine eigene Lebenssituation keiner von ihnen vollständig entspricht. Sie sind so nahbar und authentisch geschrieben, dass ich mich bei mehreren Szenen dabei ertappt habe zu denken, etwas Ähnliches schon selbst erlebt oder ähnliche Gespräche mit meinen eigenen Freundinnen geführt zu haben. Theoretisch weiß man zwar, wie unterschiedlich sich die Leben in den Zwanzigern entwickeln können, doch der Umgang mit den stetigen Veränderungen in Freundschaften, dem immer wieder neuen Ausloten der Beziehung und der damit verbundenen Beziehungsarbeit war etwas, das ich selbst nicht im Blick hatte, bevor ich es erlebt habe. "Dabei waren wir uns immer so nah" ist das erste Buch, bei dem ich dieses Thema so einfühlsam und nachvollziehbar umgesetzt gelesen habe. Mit 240 Seiten war es außerdem eine Geschichte, die ich an einem Tag verschlungen habe - nur um am Ende traurig zu sein, mich schon wieder von Henri, Kathi und Merle verabschieden zu müssen. Wer ein Buch über die Bedeutung und Komplexität von Freundschaften sucht, darüber, wie sehr sie sich im Laufe des Lebens verändern und wie man dennoch immer wieder zueinanderfinden kann, sollte "Dabei waren wir uns immer so nah" unbedingt lesen!

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Bewertungen (134)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Johanna Humer

    Johanna Humer

    Thalia Wels – max.center

    Buchhändler*in

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    5/5

    27.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Freundinnen für immer!

    Henri, Merle und Katharina waren beste Freundinnen. Sie sahen sich fast täglich, haben gemeinsam studiert, und ihr Leben geteilt. Es fühlte sich alles leicht und unbeschwert an. Doch mit der Zeit kam der Alltag dazwischen. Mit Beziehungen, Jobs und Kinder. Plötzlich wird es schwieriger sich zu sehen. Ein Treffen muss wochenlang vorher geplant werden. Dadurch entsteht automatisch auch eine emotionale Entfernung. Aber wie nähert man sich wieder an? Wunderschön geschrieben, und sehr realitätsnah. Man kann sich auf jedenfall in einigen Situationen wiederfinden.

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