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Das Weihnachtskonzert

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

43149

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.09.2026

Verlag

ROWOHLT Wunderlich

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

18,2/14,5/1,8 cm

Gewicht

244 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8052-0146-9

Beschreibung

Rezension

Eine atmosphärische Mischung aus historischer Spurensuche, Weihnachtsstimmung und ganz viel Musik, die wunderbar in die Adventszeit passt.

Produktdetails

Verkaufsrang

43149

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.09.2026

Verlag

ROWOHLT Wunderlich

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

18,2/14,5/1,8 cm

Gewicht

244 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8052-0146-9

Herstelleradresse

Wunderlich Verlag
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • hasirasi2

    aus Dresden

    4/5

    19.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Musikalische Schnitzeljagd

    „Damit schenkst du mir und der Stadt etwas Großes, Albrecht, der ganzen Welt, zur eigenen Freude und zum Lob Gottes.“ (S. 77) Hamburg, November 1789: Eigentlich hat der Glockengießer Albrecht Kopper alle Hände voll mit den Vorbereitungen für den Guss einer Glocke zu tun. Doch seine betagte Mutter Margaret hat einen letzten großen Wunsch: Sie möchte die Wiederaufführung der ersten Kantate von Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium erleben. Bei deren Uraufführung 1743 hatte sie einst Albrechts Vater kennengelernt. Die Noten sollen sich im Archiv des inzwischen ebenfalls verstorbenen Philipp Emanuel Bach befinden. Albrecht erinnert sich an Rosina Vinstedt, die ehemalige Komödiantin, die mit dessen Witwe bekannt ist, und bittet sie, die verschollenen Noten aufzuspüren. Doch im Archiv sind sie nicht zu finden. Gemeinsam mit dem singenden Küchenmädchen Frieda begibt sich Rosina deshalb auf eine vorweihnachtliche Schnitzeljagd, folgt alten Spuren und stößt dabei auf so manche Überraschung. Doch die Zeit drängt: Wird es ihr gelingen, die Noten rechtzeitig vor Weihnachten zu finden? Diese wunderbar von Andrea Offermann illustrierten historischen Weihnachtsgeschichten gibt es bereits seit 2011 bei Rowohlt. Den Auftakt machte damals „Drei Wünsche“, ebenfalls aus der Feder von Petra Oelker. Besonders gefreut habe ich mich deshalb über das Wiederlesen mit der ermittelnden Komödiantin Rosina. Für sie ist die Suche nach der Bach-Kantate eine willkommene Ablenkung, während sie auf ihren Mann Magnus wartet, der im Auftrag des Rates zu einer inoffiziellen Mission nach Paris aufgebrochen ist und versprochen hat, spätestens zu Weihnachten zurückzukehren. Gleichzeitig kann Rosina alte Verbindungen aus ihrem früheren Wanderleben wiederaufleben lassen, Freunde und Bekannte einbeziehen und ganz nebenbei eine passende Gesangslehrerin für Frieda finden, deren musikalische Ausbildung sie selbst zunehmend überfordert. Petra Oelker verbindet die spannende Suche nach den verschwundenen Noten mit einer ausgesprochen stimmungsvollen Weihnachtsgeschichte. Dabei erfährt man viel über das historische Hamburg, seine Kirchen und das Handwerk des Glockengießens, aber auch über das Leben der unterschiedlichen gesellschaftlichen Stände und die Regeln dessen, was sich für wen „ziemte“ – und was eben nicht. Die neugierige und selbstbewusste Rosina tanzt dabei wie gewohnt gern aus der Reihe. Doch genau das macht ihren Charme aus: Sie lässt sich nicht so leicht in gesellschaftliche Grenzen zwängen und versteht es, ihr Gegenüber für sich einzunehmen. Und über allem schwebt die Musik, allen voran Bachs beeindruckendes Weihnachtsoratorium. Beim Lesen hatte ich die festlichen Klänge beinahe automatisch im Ohr. So entsteht eine atmosphärische Mischung aus historischer Spurensuche, Weihnachtsstimmung und ganz viel Musik, die wunderbar in die Adventszeit passt.

  • hasirasi2

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    19.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Musikalische Schnitzeljagd

    „Damit schenkst du mir und der Stadt etwas Großes, Albrecht, der ganzen Welt, zur eigenen Freude und zum Lob Gottes.“ (S. 77) Hamburg, November 1789: Eigentlich hat der Glockengießer Albrecht Kopper alle Hände voll mit den Vorbereitungen für den Guss einer Glocke zu tun. Doch seine betagte Mutter Margaret hat einen letzten großen Wunsch: Sie möchte die Wiederaufführung der ersten Kantate von Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium erleben. Bei deren Uraufführung 1743 hatte sie einst Albrechts Vater kennengelernt. Die Noten sollen sich im Archiv des inzwischen ebenfalls verstorbenen Philipp Emanuel Bach befinden. Albrecht erinnert sich an Rosina Vinstedt, die ehemalige Komödiantin, die mit dessen Witwe bekannt ist, und bittet sie, die verschollenen Noten aufzuspüren. Doch im Archiv sind sie nicht zu finden. Gemeinsam mit dem singenden Küchenmädchen Frieda begibt sich Rosina deshalb auf eine vorweihnachtliche Schnitzeljagd, folgt alten Spuren und stößt dabei auf so manche Überraschung. Doch die Zeit drängt: Wird es ihr gelingen, die Noten rechtzeitig vor Weihnachten zu finden?   Diese wunderbar von Andrea Offermann illustrierten historischen Weihnachtsgeschichten gibt es bereits seit 2011 bei Rowohlt. Den Auftakt machte damals „Drei Wünsche“, ebenfalls aus der Feder von Petra Oelker. Besonders gefreut habe ich mich deshalb über das Wiederlesen mit der ermittelnden Komödiantin Rosina.   Für sie ist die Suche nach der Bach-Kantate eine willkommene Ablenkung, während sie auf ihren Mann Magnus wartet, der im Auftrag des Rates zu einer inoffiziellen Mission nach Paris aufgebrochen ist und versprochen hat, spätestens zu Weihnachten zurückzukehren. Gleichzeitig kann Rosina alte Verbindungen aus ihrem früheren Wanderleben wiederaufleben lassen, Freunde und Bekannte einbeziehen und ganz nebenbei eine passende Gesangslehrerin für Frieda finden, deren musikalische Ausbildung sie selbst zunehmend überfordert.   Petra Oelker verbindet die spannende Suche nach den verschwundenen Noten mit einer ausgesprochen stimmungsvollen Weihnachtsgeschichte. Dabei erfährt man viel über das historische Hamburg, seine Kirchen und das Handwerk des Glockengießens, aber auch über das Leben der unterschiedlichen gesellschaftlichen Stände und die Regeln dessen, was sich für wen „ziemte“ – und was eben nicht.   Die neugierige und selbstbewusste Rosina tanzt dabei wie gewohnt gern aus der Reihe. Doch genau das macht ihren Charme aus: Sie lässt sich nicht so leicht in gesellschaftliche Grenzen zwängen und versteht es, ihr Gegenüber für sich einzunehmen.   Und über allem schwebt die Musik, allen voran Bachs beeindruckendes Weihnachtsoratorium. Beim Lesen hatte ich die festlichen Klänge beinahe automatisch im Ohr. So entsteht eine atmosphärische Mischung aus historischer Spurensuche, Weihnachtsstimmung und ganz viel Musik, die wunderbar in die Adventszeit passt.

  • sommerlese

    4/5

    19.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine stimmungsvolle Ode an J.S. Bachs Weihnachtsoratorium

    Hamburg, November 1789: Die Mutter des Glockengießers Kopper wünscht sich nichts sehnlicher als noch einmal die Weihnachtskantate zu hören, die sie vor vielen Jahren in Leipzig mit großen Gefühlen erfüllt hat. Sie erinnert sich noch immer an den Klang der festlichen Musik und an die ersten Zeilen des Chors: "Jauchzet, frohlocket!". Kopper schickt die ehemalige Wanderkomödiantin Rosina Vinstedt auf die Suche nach den Noten des Oratoriums, die sie im Archiv des verstorbenen Musikdirektors Carl Philipp Emanuel Bach vermutet, dort ist der Notensatz aber nicht aufzufinden. INFO: Johann Sebastian Bach komponierte sein sechsteiliges Oratorium für die Weihnachtsfeiertage 1734 und den Jahreswechsel 1735 in Leipzig. Die Besetzung erfordert Gesangssolisten, einen Chor und ein Barockorchester mit Pauken und Trompeten. Es kündet von der Freude über die Geburt Jesu und wurde angeblich am häufigsten in Hamburg aufgeführt. Wer schon einmal die imposanten Klänge von J.S. Bachs Weihnachtsoratorium vernommen hat, kann sich vorstellen, wie erhaben diese Musik mit Orchester und Chor in der damaligen Zeit zu Weihnachten auf die gottesfürchtigen Menschen gewirkt haben mag. Diese festliche Musik feiert das Evangelium und stimmt auf Weihnachten ein. Petra Oelker schreibt anschaulich und flüssig und gibt einen anschaulichen Einblick in das historisches Stadtbild Hamburgs. Sie stellt verschiedene Kirchen vor und zeigt, unter welchen Bedingungen die Menschen damals lebten und arbeiteten, sich kleideten und welche Unterschied die Zugehörigkeit der gesellschaftlichen Schichten ausmachten. An der Seite von Rosina laufen wir durch die verdreckten Straßen der Stadt, steigen auf den Turm einer Kirche, hören ein Glockenspiel und erblicken die umfangreichen Notenarchive, die die Enkelin von Johann Sebastian Bach verwaltet und daraus Abschriften erstellt. Es entwickelt sich eine lebhafte und fesselnde Suche nach dem gesuchten Notensatz der ersten Kantate, bei der man die gut gezeichneten Figuren sowie ihre jeweiligen Aufgaben kennen lernt und sich immer mehr in die Geschichte hinein ziehen lässt. Beim Lesen hatte ich ständig die wunderbaren Klänge der berühmten Kantate im Kopf und schwelgte in eigenen Erinnerungen. Bei dieser Musik kommt unweigerlich weihnachtliche Stimmung auf. Die vielseitigen Charaktere sind ein bunter Mix aus Menschen der gehobenen Schicht, Musiker, ein Carilloneur, Kirchendiener und Dienstmägde, Köchin, Hausmädchen und Arbeiter im Glockengießergewerbe. Petra Oelker zeichnet durch das Wirken dieser Figuren ein authentisches und atmosphärisches Bild dieser Zeit, in die ich mich beim Lesen gerne hinein versetzt habe. Im Laufe der Handlung lernen wir Rosina und ihre Vergangenheit näher kennen. Sie hat sich ihren Platz hart erkämpft und setzt sich gutherzig für andere Menschen ein. Regelrecht ans Herz gewachsen ist mir das kleine, fleißige Küchenmädchen Frieda, die eine erfolgversprechende Singstimme besitzt, schnell lernt und mit der nötigen Ausbildung gute Chancen auf eine Gesangskarriere hat. Die Autorin lässt uns am handwerklichen Geschäft der Glockengießerei teilhaben, ich war beeindruckt von der langen Vorarbeit beim Erstellen der Gussform und vom spannenden Moment des Gießens, der über Erfolg oder Misserfolg entscheidet. Ebenfalls sehr interessant fand ich das beschriebene Spiel eines Carilloneurs, der über ein sogenanntes Stockenklavier die bronzenen Glocken in einem Turm als Glockenspiel erklingen lässt. Dieser Roman bietet historisch Interessierten und Liebhabern von Bachs Weihnachtsoratoriums eine stimmungsvolle Geschichte, die Zeitgeschehen, Kirchenmusik und die Menschen in dieser Zeit abbildet.

  • wiechmann8052

    aus Belm

    2/5

    23.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bachs Musik

    Ich habe die Abenteuer von Rosina geliebt. Daher dachte ich die Weihnachtsgeschichte um eine verschwundene Notenschrift wird genau so spannend. Leider war das ein Irrtum,, der Schreibstil, die Beschreibungen der Menschen und des alten Hamburgs ähneln dem der vorangegangenen Bücher. Nur die Geschichte war fad und ohne Spannung. Die Schrift war zwar nicht aufzufinden, es wurde nur an einem Ort gesucht. Dann wie an Weihnachten üblich, löste sich alles in Wohlgefallen aus. Ein kleines Highlight war, wie die alte Dame ihren Sohn manipuliert hat,, das hätte man gern noch vertiefen können. Auch hier wieder der Preis ist für den Inhalt sportlich aber das ist dem Verlag geschuldet.

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