Krieg als System Ökonomie, Verträge und die Verwaltung von Gewalt. DE
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
03.02.2026
Verlag
TreditionSeitenzahl
53
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,5 cm
Gewicht
90 g
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-384-81697-9
Krieg wird meist als moralische Katastrophe oder politisches Versagen beschrieben. Dieses Buch betrachtet ihn anders: als ökonomisches System. Ohne Emotionen, ohne Schuldzuweisungen, ohne Empörung. Es zeigt, wie Krieg Nachfrage erzeugt, Märkte stabilisiert, Kapital bindet und Verträge verlängert. Wie Angst zu Kaufbereitschaft wird, Knappheit zu einem Werkzeug und Wiederaufbau zur Fortsetzung derselben Wertschöpfungskette. Aggressor und Verteidiger spielen dabei ökonomisch keine Rolle. Entscheidend ist, wer Zugang hat, wer finanziert und wer langfristig profitiert. Anhand klarer Mechaniken erklärt das Buch, warum Aktienkurse steigen, während Städte fallen. Warum Kriege politisch enden, aber wirtschaftlich weiterlaufen. Und warum Frieden oft nur ein anderer Betriebszustand desselben Systems ist. Dieses Buch ist kein Plädoyer und keine Anklage. Es ist eine Analyse. Wer Krieg nur verurteilt, versteht ihn nicht. Wer ihn versteht, erkennt ihn früher.
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