Produktbild: Luzifers Burnout

Luzifers Burnout

21

11,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

05.02.2026

Verlag

Th. Gut Verlag

Seitenzahl

300 (Printausgabe)

Dateigröße

1729 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783907698013

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • sehr hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
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  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AAA

Erscheinungsdatum

05.02.2026

Verlag

Th. Gut Verlag

Seitenzahl

300 (Printausgabe)

Dateigröße

1729 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783907698013

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  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    25.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Humorvoll mit ernsten Themen

    Rezension zu Luzifers Burnout von Alex Flach aus dem Thgutverlag ➡️ Devil Living Among Humans Fish Out of Water ⭐ Villain Protagonist Immortal Burnout / Existential Crisis ❓⚖️ Moral Grey Area Heaven in Chaos (Without the Devil) ✨ Self-Discovery Journey Luzifer reicht’s – die Menschen sind verdorben genug, ganz ohne seine Hilfe. Also nimmt er sich ein Sabbatical auf der Erde. Ohne Macht, ohne Handy, nur er und das Chaos des menschlichen Lebens. Kaum ist er verschwunden, sorgt sein Rückzug im Himmel für Aufsehen. Was passiert, wenn der Teufel ausfällt? Eine temporeiche, clevere Geschichte über Erschöpfung, das Gute und das Schlechte, die Liebe und die Frage: Wer ist hier eigentlich der Böse? Der Schweizer Autor Alex Flach hat einen Ansatz gewählt, der sich erfrischend mit realen Problemen der Welt auseinandersetzt, wie zum Beispiel dem massenhaften Missbrauch von Kindern, unter anderem auch durch katholische Priester, den Gott höchstpersönlich im Rahmen des «Jüngsten Gerichts» verabscheut. Auch nimmt er Trump auf die Schippe mit der MEGA Cap (Make Eternity Great Again). Alex Flach lässt Luzi nicht nur in menschlicher Gestalt auftreten, sondern verpasst ihm obendrein ein allzu menschliches Problem unserer leistungsorientierten Gesellschaft, nämlich Burnout. Das Buch ist nicht nur voll mit ernsten Themen, sondern hat obendrein grossartigen Humor, der quasi für Comic Relief sorgt, was aber absolut nichts mit Blasphemie zu tun hat. Ich finde das Buch auch überhaupt nicht despektierlich. Alex Flach erzählt mit «Luzifers Burnout» mit einer Leichtigkeit theologisches und philosophisches Wissen, verpackt in eine teuflische Komödie. Alles in allem witzig, tiefgründig und voller überraschender Wendungen. Ideal für Leser, die smarte Unterhaltung mit einem Schuss Philosophie lieben. ’

  • Jadi

    aus Montabaur

    5/5

    01.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gesellschaftssatire mit viel schwarzem Humor!

    . Bist du auf der Suche nach einem Buch, das weit mehr zwischen seinen Seiten verbirgt, als sein Titel zunächst erahnen lässt? Nach einer Geschichte, die dich unvorbereitet trifft mit überwältigenden Emotionen, rabenschwarzem Humor in seiner reinsten Form und einer schonungslosen, scharfzüngigen Gesellschaftskritik? Dann wage den Blick in „Luzifers Burnout“!Ein Werk, das überrascht, erschüttert und zugleich auf verstörend schöne Weise unterhält. 5/5 ⭐️ . Aber was erwartet dich genau… Luzifer; Sinnbild des Bösen, Fürst der Finsternis und Meister der Versuchung, erkennt eines Tages mit beinahe nüchterner Ernüchterung, dass die Menschen des Teufels Beistand längst nicht mehr bedürfen, um Grausamkeit und Abgründe hervorzubringen. Und während die Welt sich auch ohne sein Zutun erstaunlich zuverlässig ins Verderben stürzt, spürt er selbst eine seltsame Müdigkeit in sich wachsen. Die Jahrhunderte der Verführung, die Ewigkeiten der Folter und des höllischen Pflichtprogramms haben ihre Spuren hinterlassen. So reift in ihm ein unerhörter Gedanke: Vielleicht ist es an der Zeit sich mal eine Auszeit zu gönnen… . In Luzifers Burnout folgen wir Luzifer durch die Wirrnisse dieser Geschichte und doch ist er nicht der einzige Erzähler, der uns begegnet. Es gibt Stimmen in diesem Roman, die man nicht nur kennenlernt, sondern ins Herz schließt. Welche das sind, lasse ich mit einem vielsagenden Lächeln im Raum stehen. Flachs Figuren sind mit bemerkenswerter Sorgfalt ausgearbeitet, vielschichtig, widersprüchlich, lebendig. Besonders die Protagonisten bestechen durch Tiefe und Kontur. Frauen wie Männer erhalten Raum, Ecken und Kanten, Schwächen und Stärke… sie wirken nicht erdacht, sondern gelebt! . Die Handlung entfaltet sich erfrischend, mitreißend und von einer Leichtigkeit getragen, die trügerisch ist, denn unter dem funkelnden, rabenschwarzen Humor brodelt eine kluge, fein gesponnene Gesellschaftskritik. Es ist eine Satire, die nicht laut verkünden muss, dass sie eine ist! Sie flüstert und trifft dabei umso präziser. . Durch Flachs eindringliche Darstellung von Dämonen und Engeln erscheinen diese erstaunlich menschlich. Ihre Konflikte, ihre Zweifel, ihre Erschöpfung lassen sich mühelos in unsere Wirklichkeit übertragen. Die Geschichte von Identitätskrise, Burnout, Depression und unerbittlichen Erwartungshaltungen könnte ebenso gut in den Fluren eines internationalen Konzerns spielen, wie in den Sphären des Jenseits. . Gleichzeitig wagt der Roman eine kritische Auseinandersetzung mit Religion! Scharf, aber nie respektlos, hinterfragend, doch nicht blasphemisch. . Und über allem schwebt die eine, alles entscheidende Frage: Was ist gut? Was ist böse? Gibt es eine klare Grenze oder verläuft sie vielleicht mitten durch uns selbst? Auch lange nach der letzten Seite hallt diese Frage nach. Man ertappt sich dabei, Antworten zu suchen und vielleicht die Perspektive zu wechseln. . Würde ich nach dieser Lektüre die Seiten tauschen? Vielleicht. Und womöglich wäre ich gar keine so schlechte Dämonin… . Vor allem bei diesem fulminanten, von mir sehnsüchtig erwarteten Ende. . Alles in allem ist dieser Roman eine leise, aber treffsichere Gesellschaftssatire, klug komponiert und voller Biss. Eine Geschichte, die ich dir wärmstens ans Herz lege, vorausgesetzt, du bist bereit, dich zumindest gedanklich auf die „böse“ Seite zu schlagen.

  • Ämbiii

    5/5

    25.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn selbst der Teufel nicht mehr kann

    Ein wirklich grossartiges Buch! Witzig, unterhaltsam und sarkastisch regt es zu Überlegungen zur Religion und dem Leben an, ohne dabei an Leichtigkeit zu verlieren. Bei einer Hölle, in der es stetig nieselt, und Menschen, die Böses nur der Boshaftigkeit Willen tun, scheint es vollkommen natürlich, dass selbst Satan eine existenzielle Krise erleidet. Absolute Leseempfehlung!!

  • Zauberberggast

    aus München

    5/5

    29.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Teufel ist auch nur ein Mensch

    Der Teufel hat keine Lobby. Seine Fürsprecher wie Satanist*innen sind zurecht negativ behaftet und werden gerne mit geopferten Hühnern in Verbindung gebracht. Unappetitlich und unschön, warum also sollte man dem “Fürst der Finsternis”, wie er im Lauf der Menschheitsgeschichte gerne genannt wurde, auch nur einen positiven Gedanken entgegenbringen? Er ist schließlich das Böse in Person. Der Schweizer Autor Alex Flach hat einen erfrischend anderen Ansatz gewählt, um sich literarisch mit dem personifizierten Übel auseinanderzusetzen. Er lässt ihn in “Luzifers Burnout” nicht nur in der humanen Gestalt eines relativ attraktiven vierzigjährigen Mannes auftreten, sondern er lässt ihn auch an einem allzu menschlichen Problem unserer kapitalistischen Leistungsgesellschaft leiden: Burnout. Der Teufel heißt bei Flach ganz klassisch: Luzifer, der gefallene, von Gott einst geliebte, aber aufgrund von Fehlverhaltens aus dem Himmel verstoßene Engel. Weil Gott irgendwie doch noch an ihm hängt, hat er Luzifer den Posten des Höllenchefs überlassen. Er ist der Herr über diejenigen, die sich im Leben nicht gut benommen haben und nun ein Daseins der ewigen Langeweile und Eintönigkeit in einem stadtähnlichen, betongrauen Ort zu fristen, an dem Busse ohne Sitzplätze stets überbelegt sind und an dem es das ganze Jahr lang November ist. Zum Glück hat er seinen besten Freund Samael, ebenfalls ein ehemaliger Engel, der zum Dämon abgestiegen ist. Doch selbst er und Samaels Frau Lilith können Luzifer in letzter Zeit nicht mehr aufheitern. Luzifer gesteht ihm schließlich, dass er depressive Gedanken hat und seit sechs Monaten keinen Menschen mehr in teuflische Versuchung geführt hat. Der Teufel “underperformed”, hält die Geschäftsziele nicht ein, sabotiert die eigene Firma. Was tun? Ihm kann nur eins helfen: ein Sabbatical, eine Auszeit - und zwar auf der Erde, bei den Sterblichen. Denn der Tod ist nicht für die Ewigen. Natürlich bleibt es sowohl “oben” als auch “unten” nicht unbemerkt, wenn der Geschäftsführer eines derart wichtigen und erfolgreichen Unternehmens wie der Hölle sich einfach für eine unbestimmte Zeit verzieht, so nach dem Kerkeling-Motto: “Ich bin dann mal weg.” Im Zuge dessen kommen dann plötzlich die nicht ganz so schönen Seiten der vermeintlich Guten, der Himmlischen, zum Vorschein. Und als sich dann zwischen der schönen, ehrgeizigen und einzigen Erzengelin Ayla und dem Höllenvorsteher auch noch eine Liebesgeschichte abzeichnet, geht es plötzlich - ganz menschlich - drunter und drüber. Das Buch klingt auf den ersten Blick relativ humorig und das ist es an vielen Stellen auch. Dennoch werden auch ernste Themenkomplexe verhandelt. Allen voran ist das der massenhafte Missbrauch von Kindern durch katholische Priester. Gott höchstpersönlich prangert im Rahmen des “Jüngsten Gerichts” diese Grausamkeit an, er hat deren Beendigung zur “Chefsache” erklärt und wir können alle nur hoffen, dass auch der echte seinem literarischen Vorbild Folge leisten wird. Überhaupt Gott - er ist schon eine Type. Raucht Zigarren und spielt Golf mit MEGA (Make Eternity Great Again)-Cap, um sich über Trump lustig zu machen. Moralisch ist er, also Gott, aber selbstverständlich einwandfrei und überdies Feminist - was auch sonst, er ist ja schließlich der Allmächtige! Über dieses Buch könnte man noch viel mehr schreiben. Dass es viel in Clubs spielt, zum Beispiel, weil der Autor wohl selbst einmal einen (oder mehrere) Nachtclubs besessen hat. Dass der Erzengel Michael ein aufgeblasener Angeber zu sein scheint und dass das ziemlich witzig ist. Aber im Grunde solltet ihr das Buch selbst lesen, wenn ihr Humor habt und nicht gleich dort Blasphemie schreit, wo es sich doch nur um künstlerische Ideenfreiheit handelt. Alex Flach hat in “Luzifers Burnout” mit sehr viel erzählerischer Leichtigkeit theologisches Wissen und philosophische Klugheit in eine göttlich-teuflische Komödie gepackt, die ihresgleichen sucht. Ein kluger, witziger und origineller Roman!

  • Bewertung

    5/5

    20.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Teufel völlig menschlich

    Eines meiner Lesehighlights 2025! Erfrischende Geschichte über einen erschöpften Teufel, welcher den Sinn seiner Aufgabe hinterfragt. Eine tolle Geschichte mit viel Humor, einer Prise Satire und einem Hauch von Liebe und Emotionen. Sehr zu empfehlen.

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