Mein Name ist Smeralda Bohm. Ich bin 12 Jahre alt und eine ernst zu nehmende Wissenschaftlerin, genauer gesagt: Kryptozoologin. Das bedeutet, dass ich verborgene Wesen* erforsche, die angeblich nicht existieren. Leider versucht das sogenannte Geheime Institut zu verhindern, dass mein enormes Wissen verbreitet wird. Es beobachtet auch dich, seit du diese Zeilen liest!
Wenn du trotzdem wissen willst, was ich bei meinen Feldforschungen und im Geheimen Institut erlebt habe (und in welchen mysteriösen Vorfällen ein gewisser Kommissaranwärter ermittelt), solltest du dich JETZT an einen sicheren Ort begeben. Denk daran: Wissen bedeutet Lebensgefahr! Ich hoffe, du bist mutig genug.
* also Yetis, Echte Phantomkatzen, Chupacabras usw.
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
Cawi
5/5
09.07.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Super Lesespaß
Smeralda Bohm ist 12 Jahre und kennt sich schon Mega gut mit Kryptiden aus. Das sind verborgen Wesen die in unserer Welt leben. (Yeti, Chupacabras, Phantomkatze, Elfen usw..) Smeralda sieht die Welt anderst und nimmt statt Gefühle eher die knallharte Fakten wahr. Was ihr natürlich hilft zu einer der besten Wissenschaftlerin der Kryptozoologie zu werden. Als sie vom geheimen Institut für die Erforschung der Kryptiden angeheuert wird bringt sie sich und ihre Familie in Gefahr.
Ich kann nur sagen, hier haben wir ein absolutes Lieblingsbuch meiner Tochter.
Smeraldas wissenschaftliche und nüchterne Art finden wir sehr sympathisch. Die Kreaturen die wir hier kennen lernen, könnten gefühlt wirklich existieren.
Die Illustrationen im Buch sind wirklich der Hammer! Wir mussten sie immer wieder anschauen weil sie so toll sind.
Auch Smeraldas Familie und Freunde haben wir ins Herz geschlossen.
Kommissaranwärter Jury Konstantin, er flucht so fürchterlich schön, wir mussten jedes Mal lachen. Klare Leseempfehlung!
Dante
5/5
17.05.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Tagebuch einer Kryptologin- Ein Krimi
Sehr witzig geschrieben mit Notizen und Fußnoten. Spannend erzählt mit Bildern einiger "Bestien" versehen. Was mich persönlich jedoch stört, dass der Protagonist Kommisaranwärter Juri in den paar Kapiteln in welchen er auftaucht, das Wort "Scheiße" sehr oft verwendet, "Hackfresse" fand ich auch nicht so prickelnd. Für meine Enkelin habe ich zensiert. Es muss nicht sein, dass solche Wörter durch die vielen Wiederholungen in ihren Sprachgebrauch einfließen.
Ich freue mich schon auf Teil 2 der Erlebnisse von Smeralda Bohm.
Liesa_Kinderbuchbloggerin
aus Niederkrüchten
5/5
23.04.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Diese Geschichte geht unter die Haut
Du hast Lust auf eine abenteuerliche Fantasygeschichte?
Übernatürliche Wesen faszinieren dich?
Du begeisterst dich für Kryptozoologie?
Vielleicht liebst du sogar den Nervenkitzel und du hast kein Problem mit Gänsehautmomenten?
Dann bist du bereit für die außergewöhnliche Welt von Smeralda Bohm. Einem zwölfjährigen Mädchen, das sich der Wissenschaft verschrieben hat und mit Herzblut sowie Feuereifer der Kryptozoologie nachgeht. Die Schule macht sie nebenbei. Freundschaften sind für die Teenagerin kein Thema. Generell tut sich unsere Hauptfigur schwer im Umgang mit anderen Menschen, wie sie im Buch immer wieder betont. Ironie und Sarkasmus sind für das Mädchen absolute Fremdwörter. Daher lässt sich darauf schließen, dass hier eine Autismus-Spektrum-Störung vorliegt.
Im Mittelpunkt ihrer kleinen Welt stehen verborgene Wesen, von denen du und ich, wenn überhaupt, bisher nur gelesen haben. Die mutige, selbst ernannte Kryptozoologin untersucht in ihrem eigenen kleinen Labor (ihrem Zimmer) skurrile, teils angsteinflößende und überwiegend gefährliche Wesen. Dank ihres talentierten Mitarbeiters Kenji verfügt sie über eine ausgeklügelte Technologie.
Als Haustier hält sich Smeralda übrigens ein Werkaninchen, das von 20 auf 170 cm wachsen kann, geht es in die Angriffshaltung. Das Tier wurde auf die junge Wissenschaftlerin geprägt und steht ihr nun als treuer Gefährte zur Seite.
Gerade untersucht die Schülerin die Echte Phantomkatze, als Kommissaranwärter Juri Konstant das Mädchen aufsucht und bei einem außergewöhnlichen Fall dringend die Hilfe der Kryptozoologin benötigt. Nahezu zeitgleich tritt eine weitere Person in das Leben der Wissenschaftlerin. Kassandra, Leitung der Alten Anatomie, lädt Smeralda zur Eignungsprüfung ein, die sie nahezu mit Bravour meistert. Sehen wir mal über ihre Verspätung hinweg. Sodass die Jugendliche einen Job in der geheimen Abteilung des Bartholomäus-Krankenhauses ergattert.
Endlich hat das Mädchen Zugang zu Kryptiden, einem großen Labor und modernen Instrumenten. Bald aber zeigt Kassandra ihr wahres Gesicht und Smeralda muss sich entscheiden, wie weit sie für die Wissenschaft gehen würde.
'"Ein Kind, es ist nichts für ein Kind, das wollten Sie doch sagen, oder? Jetzt hören Sie mir mal zu, Kommissaranwärter Juri Konstantin! Ich bin eine ernst zu nehmende Wissenschaftlerin. Ich habe hier eine Haarprobe, die Ihnen jede Kryptozoologin aus den Händen reißen würde, wenn Sie verstehen, was ich meine, Kommissaranwärter Juri Konstantin."' (Buchzitat, S. 30)
Dieses äußerst spannende Buch geht unter die Haut. Während wir gemeinsam mit dem von seinen Kollegen belächelten Kommissaranwärter Juri Konstantin versuchen, einen kniffligen Fall zu lösen, begegnen uns zwischen den Seiten immer wieder sehr realistische Illustrationen und Beschreibungen mystischer Wesen, die Smeralda zum Teil untersucht. Gleichzeitig ist ein anderes Rätsel um das Verschwinden der Mutter zu lösen und warum das Mädchen nicht bereit ist, darüber zu reden. Generell gehen dem Leser die Gedankengänge, Sichtweisen und Gefühle der Zwölfjährigen sehr ans Herz und zeigen, mit welchen Herausforderungen die Teenagerin zu kämpfen hat.
Für mich ist das Buch rundum gelungen. Ich wurde bestens unterhalten. Es gibt eine wahnsinnige Bösewichtin, einen durchweg spannenden Verlauf, eine sympathische Protagonistin mit vielerlei Besonderheiten, Gänsehautfeeling und eine berührende sowie fesselnde Geschichte, dessen Fortsetzung ich entgegenfiebere.
drachenzahn
5/5
14.03.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ungewöhnlich und tiefgründig
Diese außergewöhnliche Collage aus spannender Erzählung, tagebuchartigen Einträgen, fantastischem Lexikon und feinfühliger Charakterstudie hat mich nachhaltig beeindruckt. Smeralda Bohms ist ganz sicher keine gewöhnliche Heldin. Ihr eigenwilliger Blick auf die Welt lässt uns staunen, schmunzeln und manchmal innehalten. Anja Fislage gelingt es, ihrer autistischen Protagonistin eine authentische Stimme zu verleihen und dabei eine intelligente, ungewöhnlich aufgebaute Fantasygeschichte zu erzählen.
Smeralda Bohms ist eine zwölfjährige Kryptozoologin, also in ihren Augen eine ernstzunehmende Wissenschaftlerin. Sie kennt sich mit verborgenen Kreaturen aus, beobachtet sie mit wissenschaftlicher Präzision und führt ein Bestiarum über ihre Erkenntnisse. Bislang werden ihre Fähigkeiten nur von ihrem besten Freund Kenji und ihrer Schwester Phi anerkannt, doch dann plötzlich ändert sich alles und sie erhält mehr Aufmerksamkeit, als für ihr Leben gut ist.
Was mich besonders begeistert hat, ist der hintergründige Humor des Buches. Da Smeralda offensichtlich unter dem Asberger Syndrom leidet, obwohl dies nie so benannt wurde, kann sie menschliche Gefühle und Ironie nicht immer nachvollziehen und nimmt ihre Umwelt auf sehr eigene, oft skurrile Weise wahr. Das sorgt für viele komische Momente, wirkt aber nie lächerlich oder überzeichnet. Im Gegenteil: Gerade durch ihre Perspektive wird man zum Nachdenken über Wahrnehmung, Anderssein und soziale Normen angeregt. Auch tiefere Themen wie Krankheit und Verlust finden auf natürliche Weise Eingang in die Geschichte, ohne sie zu überfrachten. Einzig der Antagonist in der Geschichte wirkt mit seiner affektierten Art gelegentlich etwas überzogen.
Besonders hervorzuheben ist die gestalterische Umsetzung des Buches. Da es sich im Kern um Smeraldas Bestiarum handelt, werden immer wieder Fußnoten sowie Smeraldas Zwischenbemerkungen, Schwarz-Weiß-Zeichnungen der Charaktere, farbige Illustrationen mit Notizen von allen erwähnten Kreaturen, Skizzen, Briefe und andere Textsorten in das Erzählgeschehen eingebettet. Diese kreative Form macht das Buch zu einem echten Erlebnis, auch visuell.
Fazit: Bei Smeralda Bohms Bestiarium handelt es sich um ein ebenso kluges wie warmherziges Buch, das mit Tiefe, Witz und Originalität überzeugt. Es ist ungewöhnlich in der Form, berührend in der Wirkung und absolut lesenswert!
Bewertung
5/5
25.01.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Faszinierende Kreaturen
Uns hat schon das Cover in seinen Bann gezogen und auch beim Lesen so schnell nicht losgelassen. Das Cover ist atmosphärisch und detailreich gestaltet. Im Zentrum steht Smeralda Böhm und um sie herum sind die Kreaturen, über die sie im Buch berichtet. Die Farbwahl des Covers wirkt mit seinen dunklen grün, blau und goldenen Tönen mystisch und etwas unheimlich. Anja Fislages Schreibstil ist im gesamten Buch sehr lebendig bildhaft. Sie schafft es die komplexen faszinierenden Kreaturen und ihre Eigenschaften so zu beschreiben, dass sie vor dem inneren Auge des Lesers lebendig werden. Die Sprache ist im gesamten Buch klar und flüssig dabei, ohne die Mischung aus Spannung und Neugier zu verlieren. Wir finden, dass das Buch ein ideales Leseerlebnis für alle, egal welchem Alters ist, die magische Welten, geheimnisvolle und faszinierende Kreaturen und gute Abenteuergeschichten lieben.
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