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Wie Grischa mit einer verwegenen Idee beinahe den Weltfrieden auslöste Roman | "Man muss die ganze Zeit lachen!" Elke Heidenreich

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.08.2026

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

19/12,5/1,7 cm

Gewicht

209 g

Farbe

Silbergrau / Weiß

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00854-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.08.2026

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

19/12,5/1,7 cm

Gewicht

209 g

Farbe

Silbergrau / Weiß

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00854-8

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

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  • Eric

    aus Dresden

    5/5

    27.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wer hier nicht lacht, geht in den Keller

    Ostberlin, 1983, DDR. Grischa Tannberg beginnt in der staatlichen Plankommission, PlaKo. Er ist zuständig für den Handel mit Afghanistan. Sein Chef, Ralf Burg, erläutert was die Aufgabe der Abteilung ist: kunstvolles Warten, aber ohne offensichtlich zu warten. Grischa ist voller Tatendrang & beginnt sich über Land & Menschen zu erkundigen. Ein Produkt ist besonders gut für den Handel: Hanf. Was passiert wenn ein Mitarbeiter unterfordert ist? Heute nicht vorstellbar (Workaholic), in der DDR schon. Eine Idee wird geboren. Export von Medizinalhanf, Eröffnung vom Freundschaftsladen an der Grenze, die Leute stehen Schlange. Die Ministerien wissen nicht mehr was sie tun sollen & um das Ganze aufzulösen wird 1 Mrd. DM gezahlt. Kurz gesagt, beruflicher Leerlauf lohnt sich nicht. Nicht nur der Handel steht im Mittelpunkt auch andere Tauschgeschäfte werden gemacht (Maschine/Gras). Hein verbindet in dem Buch eine fiktive Story mit realen Geschehnissen. Die historischen Bezüge sind genausten recherchiert & deshalb fühlt er sich nahbar beim Lesen an. Für mich, der nicht in der DDR geboren ist, zeigt es eine neue bisher unbekannte Sicht an. Hein hat einen lustigen, abgedrehten Roman geschrieben. Hier gibt es keine Schmunzler, sondern laute Lacher. Die Charaktere sind nahbar, sehr gut geformt, aber manchmal etwas holzschnittartig. Spaß hatte Jakob Hein beim Schreiben des Romanes sicher & diesen merkt man beim Lesen alle Fälle. Es ist ein herrliches, humoristisches Buch & eine absolute Leseempfehlung für alle die mal eine etwas andere Story lesen wollen. Ein Happy End gibt es auch!

  • Juti

    aus HD

    5/5

    22.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    tolle Idee ***** Wenn du…

    tolle Idee ***** Wenn du einen historischen Roman liest und nachher denkst, so könnte es gewesen sein, dann hat das Buch voll ins Schwarze getroffen. Grischa hat einen Sesselfurzerjob in der Verwaltung für den Außenhandel der DDR mit Afghanistan. Und die Produkte, die das Land am Hindukusch exportieren kann, sind begrenzt, naja eigentlich gleich Null. Bis Grischa die geniale Idee hat, von dort den schwarzen Afghanen als Medizinhanf in die DDR zu importieren und im Freundschaftsshop an der Grenze zu Berlin-West für die Westjugendlichen zu verkaufen. ***** Nach kleinen Startschwierigkeiten läuft das Geschäft gut an, bis die Politik des Westens davon Wind bekommt. Und jetzt kommt der geniale Trick, den die TAZ schon gespoilert hat und ich mache das dann auch: Der Westen kauft der DDR ein Verkaufsverbot des Hanfes ab mit dem Geld, das als Milliardenkredit von Franz Josef Strauß in die Geschichte einging. ***** Wieder ein Buch, das für die Shortlist des Buchpreises zu gut ist, und deswegen 5 Sterne bekommt.

  • Bewertung

    5/5

    06.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Absurd reale Langeweile-Genial

    Heins Schilderung des Alltags 1981 in Ost und West ist so absurd real, dass man unweigerlich lachen muss. Wie ähnlich sind sich dieser Alltag mit Langeweile und Warten in deutsch-deutschen Ministerien und Kommissionen? Was hilft dagegen? Zum einen mühsam gefundene Freiräume wie das Kino, die stoisch verteidigt werden, oder verwegene Ideen mit denen alte, verkrustete Strukturen aufgebrochen werden wie Grischas Idee vom Deutsch-Afghanischen Freundschaftsladen. Dem langweiligen Warten mit den konventionellen Drogen Alkohol, Kaffee und Zigaretten wird die Droge der rebellierenden Jugend – Cannabis- entgegengesetzt. Es entwickelt sich eine wunderbar kühne Geschichte, die an Dreistigkeit kaum zu überbieten ist, gerade weil sie das allgemeine Misstrauen überlistet. Die Auflösung der Geschichte nimmt wunderbare Wendungen an, sei es die deutsch-deutsch Liebesgeschichte oder das afghanische Landkino.

  • TontoM

    aus Wolsfeld

    5/5

    06.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Absurd reale Langeweile-Genial…

    Absurd reale Langeweile-Genial Heins Schilderung des Alltags 1981 in Ost und West ist so absurd real, dass man unweigerlich lachen muss. Wie ähnlich sind sich dieser Alltag mit Langeweile und Warten in deutsch-deutschen Ministerien und Kommissionen? Was hilft dagegen? Zum einen mühsam gefundene Freiräume wie das Kino, die stoisch verteidigt werden, oder verwegene Ideen mit denen alte, verkrustete Strukturen aufgebrochen werden wie Grischas Idee vom Deutsch-Afghanischen Freundschaftsladen. Dem langweiligen Warten mit den konventionellen Drogen Alkohol, Kaffee und Zigaretten wird die Droge der rebellierenden Jugend – Cannabis- entgegengesetzt. Es entwickelt sich eine wunderbar kühne Geschichte, die an Dreistigkeit kaum zu überbieten ist, gerade weil sie das allgemeine Misstrauen überlistet. Die Auflösung der Geschichte nimmt wunderbare Wendungen an, sei es die deutsch-deutsch Liebesgeschichte oder das afghanische Landkino.

  • Bewertung

    aus Leipzig

    5/5

    03.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Charmant, klug und ein bisschen verrückt

    Charmant, klug und ein bisschen verrückt Ich bin ohne große Kenntnis an das Buch gegangen. Ich habe den Autor bei der Leipziger Buchmesse treffen dürfen und wollte dann gern das Buch lesen. Der Klappentext hat mir sehr gefallen und schon er hat mir ein Schmunzeln ins Gesicht gezaubert. Eigentlich wirkt alles ganz harmlos: Grischa, ein ganz normaler Typ, kommt auf eine ziemlich absurde Idee und plötzlich nimmt diese Idee eine Eigendynamik an, die ihn mitten in die große Politik katapultiert. Was wie eine harmlose Spinnerei beginnt, entwickelt sich zu einer cleveren Satire auf die Weltpolitik. Ich mochte vor allem den Schreibstil bzw. die lockere Art des Buches. Hein erzählt mit einem Augenzwinkern und einer Leichtigkeit, die trotzdem nie oberflächlich wirkt. Ich habe oft geschmunzelt und doch steckte hinter vielen Szenen ein kluger Blick auf unsere Gesellschaft. Es hat eine ganz tolle Mischung aus Witz und Ernst. Grische ist definitiv kein Held im klassischen Sinn, vielleicht sogar ein Mensch, den man im Alltag übersehen würde. Doch wenn man sich mit ihm anfreundet und seine Geschichte begleitet, ist er ein Held - und zwar der seiner eigenen kuriosen Geschichte. Für mich ist es ein kluges, charmantes Buch mit einer witzigen Grundidee, das Spaß macht und dabei mehr zu sagen hat, als man auf den ersten Blick denkt. Es lässt einen nur so durch die Seiten fliegen und doch lässt es einen auch nachdenken. ISBN: 978-3869713168 Umfang: 256 Seiten Autor: Jakob Hein Verlag: Galiani Erscheinungsdatum: 13.02.25

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