Wild, Jagd und Zähmung Mensch-Tier-Begegnungen in der erzählenden Literatur des Mittelalters (6.-13. Jh.)
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Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
02.02.2026
Verlag
De Gruyter OldenbourgSeitenzahl
180 (Printausgabe)
Dateigröße
3283 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783112222515
Open-Access-Transformationspaket 2026
Es wimmelt nur so von Tieren in mittelalterlichen Texten und Bildern. Sie dienen nicht nur der Dekoration, denn im Verhältnis zu Tieren spiegeln sich die Menschen stets selbst. Dieses Buch untersucht Begegnungen von Menschen und Wildtieren in mittelalterlichen Erzählungen. Hier treten Bären, Löwen und Hirsche als Antagonisten des Menschen auf, die auf der Jagd bezwungen, aber auch in Szenarien der Zähmung zu Gefährten und Helfern werden können. Dieser machtvolle Gestus gegenüber einer als angsteinflößend empfundenen Natur war für das christliche Mittelalter sehr prägend. Die Begegnungen erzählen aber auch von den Freiräumen, die sich daraus eröffnen können, und thematisieren Formen der Wildheit, die nicht im Wald zu finden sind, sondern den Menschen selbst innewohnen.
Untersuchungsgegenstand sind Legenden und höfische Romane des 6.-13. Jahrhunderts. Die mit Wildtieren verbundenen Motive sind für die mittelalterlichen Erzählkulturen bedeutsam und bestimmen - als eigene Form animalischer Handlungsmacht - bis heute unseren Blick auf Tiere.
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