Ein staubiger Westen, in dem nicht nur Banditen töten – sondern auch die Nacht selbst. Wenn Sie Weird-Western lieben, in denen Revolverdonner auf übernatürlichen Horror trifft, ist die Nighthunter-Serie genau das Richtige für Sie.Klappentext:1881, irgendwo zwischen Prärie und Eisenbahnschienen: Eine Bande lauert auf leichte Beute – und öffnet unwissentlich einen Sarg, der niemals hätte geöffnet werden dürfen. Der geheimnisvolle Louis Royaume und sein gefährlicher Gefährte Geistwolf geraten in einen Albtraum aus Ghuls, Blutdurst und uralter Magie, der sich an Bord eines gestoppten Nachtzugs entfesselt. Als ein rätselhafter Gegenstand und eine gefesselte Frau zum Zentrum des Geschehens werden, beginnt eine Jagd, bei der jede Minute bis zum Sonnenaufgang zählt – sind Sie bereit, den Westen von seiner dunkelsten Seite zu erleben?Diese Buchserie liefert genau das, was Fans von außergewöhnlichen Genre-Mischungen suchen: kompromisslose Spannung, hohes Tempo und eine Atmosphäre, die nach Staub, Schießpulver und kaltem Grabstein riecht. Anton Serkalow verbindet klassischen Western-Flair (Outlaws, Pinkertons, Nachtzug, Prärie) mit übernatürlichem Horror (Ghule, Ritualmagie, ein Vampir als Jäger, ein Skinwalker als unerbittlicher Gefährte) – und macht daraus einen Weird-Western, der sich liest wie ein Film.Sichern Sie sich den ersten Band dieser neu-aufgesetzten Weird-Western-Reihe. Öffnen Sie den Sarg – und erleben Sie, wie tödlich der Westen nach Sonnenuntergang wirklich ist.
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
PMelittaM
aus Köln
5/5
20.02.2026
Buch (Taschenbuch)
Spannender und atmosphärischer Western-Horror-Mix
1881 im Wilden Westen: Aaron McKenzies Bande will eigentlich einen Zug ausrauben, sieht aber während des Wartens in dem Indigenen, der ihren Weg kreuzt und einen Sarg auf der Kutsche hat, eine leichte Beute. Nun, da hat er sich die falschen ausgesucht, denn er ist an die Nighthunter, den Vampir Louis Royaume und den Skinwalker Geistwolf, geraten. Statt der Bande entern nun diese beiden den Zug.
Im Zug befindet sich der Pinkerton-Agent Horacio Whittmore, der eine Gefangene bei sich hat und etwas besitzt, das Louis wichtig ist. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse, denn an Bord des Zuges befindet sich noch etwas ungemein Gefährliches.
Der erste Band der Reihe hat mich von Anfang an gepackt. Der Autor erzählt sehr atmosphärisch, bildhaft und spannend, mein Kopfkino hatte viel zu tun. Genregemäß gibt es einige Szenen, die für sensible Gemüter eher ungeeignet sind, und auch die Sprache ist manchmal eher deftig. Die beiden Protagonisten gefallen mir gut, sicher wird man in den weiteren Bänden mehr über sie erfahren.
Der erste Band der Reihe macht Lust auf mehr, er ist sehr spannend und atmosphärisch erzählt, die beiden Protagonisten sowie das Setting haben großes Potential.
ech
aus Bochum
4/5
22.01.2026
Buch (Taschenbuch)
Western meets Horror - Gelungener Auftakt einer neuen Serie mit Potential
Mit diesem Buch liefert der Autor Anton Serkalow den gelungenen Auftakt einer neuen Serie mit einem wilden Mix aus Western und Horror bzw. Mystery ab, der mich insgesamt überzeugen und gut unterhalten konnte, für die weiteren Bände aber auch noch ein wenig Luft nach oben lässt.
Im Mittelpunkt der Serie stehen der adlige Vampir Louis Royaume und sein indianischer Gefährte, der Gestaltwandler Geistwolf, die bei ihrem ersten Abenteuer auf einen Zug mit einer gefährlichen Fracht stoßen, die niemals hätte geweckt werden dürfen.
Den typischen Spagat eines Serienauftaktes, bei dem nicht nur eine spannende Geschichte erzählt werden muss, die Lust auf weitere Bände macht, sondern darüber hinaus auch noch interessante Charaktere eingeführt werden müssen, die diese Serie dann auch noch über die weiteren Bände tragen können, absolviert der Autor hier auf überzeugende Art und Weise.
Auch wenn die Geschichte grundsätzlich in sich abgeschlossen ist, werden dennoch bereits ein paar Fäden gespannt, die dann in den Fortsetzungen weitergesponnen werden können bzw. müssen.
Vom Umfang her entspricht das Buch in etwa dem eines handelsüblichen Heftromans und kommt dementsprechend auch schnell zur Sache, ohne sich mit langen Vorreden aufzuhalten. Ein packender Schreibstil und ein hohes Erzähltempo sorgen dann dafür, das man beim Lesen kaum zum Luftholen kommt und dem wilden Treiben gebannt folgt. Es bleibt aber auch noch Raum für fein dosierten Humor, der den eher düsteren Grundtenor immer wieder auflockert.
Ein Auftaktband, der viel Spaß macht und zudem reichlich Potential für die weiteren Bände andeutet. Ob dieses Potential dann auch ausgeschöpft werden kann, werden die weiteren Bände, auf die ich schon sehr gespannt bin, zeigen.
Eine gewissen Suchtfaktor kann man dieser Serie aber schon jetzt nicht absprechen.
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