Produktbild: Mikroaggressionen mit 56 Beispielen

Mikroaggressionen mit 56 Beispielen Die subtile Form der Diskriminierung

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.01.2026

Verlag

Rediroma-Verlag

Seitenzahl

138

Maße (L/B/H)

20,5/13,5/1 cm

Gewicht

188 g

Farbe

Weiß / Schwarz

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96103-300-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.01.2026

Verlag

Rediroma-Verlag

Seitenzahl

138

Maße (L/B/H)

20,5/13,5/1 cm

Gewicht

188 g

Farbe

Weiß / Schwarz

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96103-300-3

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Hilft, das eigene Verhalten zu reflektiern und liefert gute Argumente

Bewertung am 23.02.2026

Bewertungsnummer: 3055989

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Lektüre hat mir sehr geholfen, das Phänomen „Mikroaggressionen“ besser zu verstehen. Das Buch begleitet die Lesenden in einer zugewandten und nicht wertenden Weise in der Beschäftigung mit dem Thema "Mikroaggressionen", die als ein fortlaufender Lernprozess vermittelt wird.   Es ist durchgehend in einem sehr angenehm zu lesenden Stil geschrieben. Die theoretischen Grundlagen und Hintergründe sind übersichtlich und gut nachvollziehbar eingeführt. In hellgrau unterlegte Erklärungen zu Fachbegriffen und zentralen Konzepten sind sehr hilfreich und durch das Layout leicht zugänglich präsentiert. Zum einen finden so Lesende mit unterschiedlicher Vertrautheit mit den theoretischen Grundlagen gleichermaßen einen Zugang zu der Thematik, zum anderen ist es auch eine Inspiration für Personen, die sich auf verschiedenen Ebenen gegen Diskriminierungen engagieren, wie sich bestimmte Konzepte besser vermitteln lassen. Es richtet sich also an AktivistInnen, Allies und Lernwillige.   Die 56 Beispiele sind sehr alltagsnah ausgewählt. Sie spannen einen breiten Bogen von Diskriminierungen, da sowohl rassisistische, klassistische, sexistische, ableistische und altersbasierte Mikroaggressionen angesprochen werden und der spezfisch aggressive Aspekte darin auch benannt wird. Durch diese Breite bietet das Buch viele Gelegenheiten, eigene Kommunikationsmuster zu hinterfragen. Mit einer Ausnahme bieten alle Beispiele alternative diskriminierungsfreie Formulierungen an. Dabei vermeidet der Autor aber bewusst, dass diese Formulierungen als einzig richtige Lösung verstanden und damit schematisch angewandt werden. Der Schlussteil lädt zum Weiterdenken ein und öffnet die Perspektive, indem er Ansätze aufzeigt, über die sich eine diskriminierungsbewusste Haltung kultivieren lässt, die sich dann natürlich auch auf die Kommunikation auswirkt. Die im Anhang genannten Anlaufstellen und Literatur laden die Lesenden zu weiteren Erkundungen ein. Definitiv ein Buch, dass ich immer wieder noch mal lesen werde.

Hilft, das eigene Verhalten zu reflektiern und liefert gute Argumente

Bewertung am 23.02.2026
Bewertungsnummer: 3055989
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Lektüre hat mir sehr geholfen, das Phänomen „Mikroaggressionen“ besser zu verstehen. Das Buch begleitet die Lesenden in einer zugewandten und nicht wertenden Weise in der Beschäftigung mit dem Thema "Mikroaggressionen", die als ein fortlaufender Lernprozess vermittelt wird.   Es ist durchgehend in einem sehr angenehm zu lesenden Stil geschrieben. Die theoretischen Grundlagen und Hintergründe sind übersichtlich und gut nachvollziehbar eingeführt. In hellgrau unterlegte Erklärungen zu Fachbegriffen und zentralen Konzepten sind sehr hilfreich und durch das Layout leicht zugänglich präsentiert. Zum einen finden so Lesende mit unterschiedlicher Vertrautheit mit den theoretischen Grundlagen gleichermaßen einen Zugang zu der Thematik, zum anderen ist es auch eine Inspiration für Personen, die sich auf verschiedenen Ebenen gegen Diskriminierungen engagieren, wie sich bestimmte Konzepte besser vermitteln lassen. Es richtet sich also an AktivistInnen, Allies und Lernwillige.   Die 56 Beispiele sind sehr alltagsnah ausgewählt. Sie spannen einen breiten Bogen von Diskriminierungen, da sowohl rassisistische, klassistische, sexistische, ableistische und altersbasierte Mikroaggressionen angesprochen werden und der spezfisch aggressive Aspekte darin auch benannt wird. Durch diese Breite bietet das Buch viele Gelegenheiten, eigene Kommunikationsmuster zu hinterfragen. Mit einer Ausnahme bieten alle Beispiele alternative diskriminierungsfreie Formulierungen an. Dabei vermeidet der Autor aber bewusst, dass diese Formulierungen als einzig richtige Lösung verstanden und damit schematisch angewandt werden. Der Schlussteil lädt zum Weiterdenken ein und öffnet die Perspektive, indem er Ansätze aufzeigt, über die sich eine diskriminierungsbewusste Haltung kultivieren lässt, die sich dann natürlich auch auf die Kommunikation auswirkt. Die im Anhang genannten Anlaufstellen und Literatur laden die Lesenden zu weiteren Erkundungen ein. Definitiv ein Buch, dass ich immer wieder noch mal lesen werde.

Respekt beginnt nach der guten Absicht

Bewertung am 04.02.2026

Bewertungsnummer: 3036015

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich bin mit dem Gefühl in dieses Buch gegangen, dass ich Respekt eigentlich ganz gut verstehe. Ich halte mich für aufmerksam, wohlmeinend, reflektiert. Umso unangenehmer war die Erkenntnis: Genau das schützt nicht davor, andere zu verletzen. Dieses Buch über Mikroaggressionen ist kein klassischer Ratgeber. Es erklärt nicht, was richtig oder falsch ist, und erhebt auch keinen Zeigefinger. Stattdessen hält es einem einen Spiegel hin – leise, aber ehrlich. Besonders hängen geblieben sind bei mir diese scheinbar kleinen Situationen: beiläufige Sätze, Blicke, Nachfragen. Für die eine Person harmlos, für die andere ein weiterer Nadelstich. Das Buch zeigt sehr klar, wie zermürbend es für Betroffene ist, sich immer wieder erklären zu müssen. Nicht einmal, sondern über Jahre hinweg. Es geht nicht um Überempfindlichkeit, sondern um die Summe dieser Erfahrungen. Beim Lesen habe ich mich öfter ertappt gefühlt, als mir lieb war. Diese Momente, in denen man denkt: „So habe ich das doch gar nicht gemeint.“ Und dann merkt, dass die eigene Absicht weniger zählt als die Wirkung. Genau hier liegt für mich die Stärke des Buches. Es klagt nicht an, aber es lässt einen auch nicht aus der Verantwortung. Am Ende bleibt für mich kein schlechtes Gewissen, sondern etwas anderes: die Aufforderung, genauer hinzuhören. Auch dann, wenn es unbequem wird oder am eigenen Selbstbild kratzt. Für mich ein wichtiges Buch – für alle, die nicht nur respektvoll wirken wollen, sondern es auch sein möchten.

Respekt beginnt nach der guten Absicht

Bewertung am 04.02.2026
Bewertungsnummer: 3036015
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich bin mit dem Gefühl in dieses Buch gegangen, dass ich Respekt eigentlich ganz gut verstehe. Ich halte mich für aufmerksam, wohlmeinend, reflektiert. Umso unangenehmer war die Erkenntnis: Genau das schützt nicht davor, andere zu verletzen. Dieses Buch über Mikroaggressionen ist kein klassischer Ratgeber. Es erklärt nicht, was richtig oder falsch ist, und erhebt auch keinen Zeigefinger. Stattdessen hält es einem einen Spiegel hin – leise, aber ehrlich. Besonders hängen geblieben sind bei mir diese scheinbar kleinen Situationen: beiläufige Sätze, Blicke, Nachfragen. Für die eine Person harmlos, für die andere ein weiterer Nadelstich. Das Buch zeigt sehr klar, wie zermürbend es für Betroffene ist, sich immer wieder erklären zu müssen. Nicht einmal, sondern über Jahre hinweg. Es geht nicht um Überempfindlichkeit, sondern um die Summe dieser Erfahrungen. Beim Lesen habe ich mich öfter ertappt gefühlt, als mir lieb war. Diese Momente, in denen man denkt: „So habe ich das doch gar nicht gemeint.“ Und dann merkt, dass die eigene Absicht weniger zählt als die Wirkung. Genau hier liegt für mich die Stärke des Buches. Es klagt nicht an, aber es lässt einen auch nicht aus der Verantwortung. Am Ende bleibt für mich kein schlechtes Gewissen, sondern etwas anderes: die Aufforderung, genauer hinzuhören. Auch dann, wenn es unbequem wird oder am eigenen Selbstbild kratzt. Für mich ein wichtiges Buch – für alle, die nicht nur respektvoll wirken wollen, sondern es auch sein möchten.

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Mikroaggressionen mit 56 Beispielen

von Ramy Azrak

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