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Produktbild: Dein Parfüm riecht so laut!

Dein Parfüm riecht so laut! Neurodiversität und Stress verstehen. Ein Selbsthilfebuch für Kinder und Jugendliche

1

27,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

14.01.2026

Verlag

Kohlhammer Verlag

Seitenzahl

204 (Printausgabe)

Dateigröße

27434 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783170458413

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

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Barrierefreiheit

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Erscheinungsdatum

14.01.2026

Verlag

Kohlhammer Verlag

Seitenzahl

204 (Printausgabe)

Dateigröße

27434 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783170458413

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Danke! Ein Buch das beschreibt wie anders man empfinden kann ohne "krank" zu sein.

Bewertung am 02.02.2026

Bewertungsnummer: 3033193

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

...wobei "krank" noch immer die Perspektive der Gesellschaft und vieler Mediziner zu sein scheint. Wenn Menschen "neurodivergent" veranlagt sind, also bestimmte Sinne oder kortikale Verarbeitungsprozesse nur anders (partiell: hyper, hypo, low, high, ...) ablaufen. Wenn die Natur/Genetik sie mit einem ZNS "beschenkt" hat, dass anthropologisch betrachtet bei Ausprägung bei einzelnen Individuen in homo sapiens Gruppen, einen Vorteil für die Gruppe darstellte, ohne dass alle Individuen der Gruppe diese Veranlagung benötigen würden. - auch schlafend noch das knacken von Ästen hören. - in einem nahezu 180° Sichtfeld auch die Bewegungen ganz außen wahrnehmen und reagieren - schnell und ohne Abwägungen zur Verteidigung bereit sein - sich über Tage mit einer Geweihspitze oder einer Feuersteinklinge beschäftigen, ohne das Bedürfnis zur Kommunikation zu verspüren - die Gestirne beobachten, statt auf die Jagd zu gehen ... Wer beim Betrachten der Seiten die scheinbare "Platzverschwendung" bemängeln wollte, darf sich über neurodivergente Wahrnehmung belehren lassen. In diesem Fall sind Zeilen- und Wortabstände sehr gut gelungen, um Personen mit intensiver (hyper) optischer Wahrnehmung das flüssige Lesen zu erleichtern. Ähnlich wie das auch schon aus einer Serie aus dem Beltz Verlag bekannt ist, ist die Wahrnehmung von Schrift oder auf Zahlen nicht für alle Menschen gleich. Wäre das Buch z.B. mit heller Schrift auf dunklem Papier gedruckt worden, wäre es für mich noch leichter zu lesen. Die Zusammenfassungen in abgesetzte Blöcke zu setzten ist ebenfalls sehr hilfreich und die Grafiken ermöglichen dem Auge etwas Ruhe, bevor man umblättert. Zusammenfassend würde ich das als Standartlektüre für angehende Lehrende, Erziehende u.ä. Berufe empfehlen, da Kinder/Schüler/Jugendliche mit (teilweise) anderer Wahrnehmungsverarbeitung nach meiner Erfahrung in weit höherer Zahl in Kitas, Schulen und Hochschulen zu finden sind, als in sog. Förderschulen. Auch für Architekten, Städteplaner und andere Berufszweige, die sich mit den Lebensräumen von Menschen befassen, wäre das Buch eine sinnvolle Studienlektüre, da die Barrieren für Neurodivergente Menschen schon in der Planungsphase vermieden werden könnten. Also lange bevor sich Barrieren in psychischen Folgestörungen auswirken. Wie "normal" und wertvoll eine Wahrnehmung abseits der Bevölkerungsmehrheit ist, gewinnt mehr und mehr Raum im Bewusstsein einer aufgeklärten Gesellschaft, so dass ein "reparierende Medizin" zukünftig ihre Aufgaben zukünftig weniger im "Umerziehen", "anpassen" oder "zurecht stutzen", sondern in Prävention, Aufklärung und Unterstützung sieht. Liebe Autoren, ich bin froh ein solches Fachbuch aus der Feder Betroffener zu lesen, statt die un-empathischen oder verletzenden Zitate von Medizinern des letzten Jahrhunderts ertragen zu müssen.

Danke! Ein Buch das beschreibt wie anders man empfinden kann ohne "krank" zu sein.

Bewertung am 02.02.2026
Bewertungsnummer: 3033193
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

...wobei "krank" noch immer die Perspektive der Gesellschaft und vieler Mediziner zu sein scheint. Wenn Menschen "neurodivergent" veranlagt sind, also bestimmte Sinne oder kortikale Verarbeitungsprozesse nur anders (partiell: hyper, hypo, low, high, ...) ablaufen. Wenn die Natur/Genetik sie mit einem ZNS "beschenkt" hat, dass anthropologisch betrachtet bei Ausprägung bei einzelnen Individuen in homo sapiens Gruppen, einen Vorteil für die Gruppe darstellte, ohne dass alle Individuen der Gruppe diese Veranlagung benötigen würden. - auch schlafend noch das knacken von Ästen hören. - in einem nahezu 180° Sichtfeld auch die Bewegungen ganz außen wahrnehmen und reagieren - schnell und ohne Abwägungen zur Verteidigung bereit sein - sich über Tage mit einer Geweihspitze oder einer Feuersteinklinge beschäftigen, ohne das Bedürfnis zur Kommunikation zu verspüren - die Gestirne beobachten, statt auf die Jagd zu gehen ... Wer beim Betrachten der Seiten die scheinbare "Platzverschwendung" bemängeln wollte, darf sich über neurodivergente Wahrnehmung belehren lassen. In diesem Fall sind Zeilen- und Wortabstände sehr gut gelungen, um Personen mit intensiver (hyper) optischer Wahrnehmung das flüssige Lesen zu erleichtern. Ähnlich wie das auch schon aus einer Serie aus dem Beltz Verlag bekannt ist, ist die Wahrnehmung von Schrift oder auf Zahlen nicht für alle Menschen gleich. Wäre das Buch z.B. mit heller Schrift auf dunklem Papier gedruckt worden, wäre es für mich noch leichter zu lesen. Die Zusammenfassungen in abgesetzte Blöcke zu setzten ist ebenfalls sehr hilfreich und die Grafiken ermöglichen dem Auge etwas Ruhe, bevor man umblättert. Zusammenfassend würde ich das als Standartlektüre für angehende Lehrende, Erziehende u.ä. Berufe empfehlen, da Kinder/Schüler/Jugendliche mit (teilweise) anderer Wahrnehmungsverarbeitung nach meiner Erfahrung in weit höherer Zahl in Kitas, Schulen und Hochschulen zu finden sind, als in sog. Förderschulen. Auch für Architekten, Städteplaner und andere Berufszweige, die sich mit den Lebensräumen von Menschen befassen, wäre das Buch eine sinnvolle Studienlektüre, da die Barrieren für Neurodivergente Menschen schon in der Planungsphase vermieden werden könnten. Also lange bevor sich Barrieren in psychischen Folgestörungen auswirken. Wie "normal" und wertvoll eine Wahrnehmung abseits der Bevölkerungsmehrheit ist, gewinnt mehr und mehr Raum im Bewusstsein einer aufgeklärten Gesellschaft, so dass ein "reparierende Medizin" zukünftig ihre Aufgaben zukünftig weniger im "Umerziehen", "anpassen" oder "zurecht stutzen", sondern in Prävention, Aufklärung und Unterstützung sieht. Liebe Autoren, ich bin froh ein solches Fachbuch aus der Feder Betroffener zu lesen, statt die un-empathischen oder verletzenden Zitate von Medizinern des letzten Jahrhunderts ertragen zu müssen.

Kundinnen und Kunden meinen

Dein Parfüm riecht so laut!

von Simone Hatami, Dennis Hofmann

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