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Produktbild: Orientalismus

Orientalismus

Aus der Reihe Fischer Wissenschaft
1

22,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

26.01.2026

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

464 (Printausgabe)

Dateigröße

4663 KB

Übersetzt von

Hans Günter Holl

Sprache

Deutsch

EAN

9783104923222

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

26.01.2026

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

464 (Printausgabe)

Dateigröße

4663 KB

Übersetzt von

Hans Günter Holl

Sprache

Deutsch

EAN

9783104923222

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ein (komplexes) Meisterwerk

Bewertung am 24.06.2019

Bewertungsnummer: 331386

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

An die teilweise sehr akademischen Ausführungen des Autors muss man sich anfangs zwar gewöhnen, doch es ist die Mühe wert. „Orientalismus“ war zur Zeit seines Erscheinens eine literarische Bombe, die mitten in einem bereits angeheizten sozialen Klima einschlug. Bedauerlicherweise haben Edward W. Saids Thesen bis heute nichts an Aktualität eingebüßt, im Gegenteil. Der „Orient“ – oder heutzutage der Nahe Osten – war schon seit jeher für den Westen das Sinnbild für das Andere, das Fremde. Durch das ständige Abgrenzen von sich selbst erschuf sich der Westen dadurch eine fiktive Traumvorstellung eines Ostens, den es so nie gegeben hat und der nur in Beziehung zu seinen (westlichen) Betrachtern, den sogenannten Orientalisten, existieren kann. Der Orient wird betrachtet, analysiert, definiert, und kommt dabei niemals selbst zu Wort. Dieses Prozedere hat eine lange Tradition, die der Autor in diesem Werk detailliert zerlegt und damit offenlegt, wie abschätzend, scheinheilig und selbstherrlich diese selbstbezeichnenden Experten mit ihrem Sujet umgingen (und es bis heute tun). Das Buch ist für absolute Laien eher weniger geeignet, doch bin ich nicht der Meinung, dass man sich mit allem im Buch Besprochenem oder mit den aufgelisteten Forschern und Autoren bereits auskennen muss, um zu verstehen worum es geht. Seine Argumentationen sind sowohl elegant wie brillant ausformuliert, und ich kam durch kaum eine Seite, ohne nicht irgendeinen Satz anzustreichen. Ein Aspekt, für den Said öfters kritisiert wurde, den ich aber durchaus charmant finde, ist das Durchscheinen seiner Persönlichkeit in seinem Werk. Obwohl die akademische, fachliche Ausdrucksweise überwiegt, driftet er bei bestimmten Themen in einen emotionalen, fast lyrischen Stil ab, und lässt es sich auch nicht nehmen, den einen oder anderen sarkastischen Kommentar hinzuzufügen oder eine bestimmte Persönlichkeit direkt zu kritisieren. Gerade in einer Zeit, in der das „Wir – Die Anderen“-Denken wieder überhandnimmt, ist „Orientalismus“ ein wichtiges und trotz seines Alters immer noch brandaktuelles Werk.

ein (komplexes) Meisterwerk

Bewertung am 24.06.2019
Bewertungsnummer: 331386
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

An die teilweise sehr akademischen Ausführungen des Autors muss man sich anfangs zwar gewöhnen, doch es ist die Mühe wert. „Orientalismus“ war zur Zeit seines Erscheinens eine literarische Bombe, die mitten in einem bereits angeheizten sozialen Klima einschlug. Bedauerlicherweise haben Edward W. Saids Thesen bis heute nichts an Aktualität eingebüßt, im Gegenteil. Der „Orient“ – oder heutzutage der Nahe Osten – war schon seit jeher für den Westen das Sinnbild für das Andere, das Fremde. Durch das ständige Abgrenzen von sich selbst erschuf sich der Westen dadurch eine fiktive Traumvorstellung eines Ostens, den es so nie gegeben hat und der nur in Beziehung zu seinen (westlichen) Betrachtern, den sogenannten Orientalisten, existieren kann. Der Orient wird betrachtet, analysiert, definiert, und kommt dabei niemals selbst zu Wort. Dieses Prozedere hat eine lange Tradition, die der Autor in diesem Werk detailliert zerlegt und damit offenlegt, wie abschätzend, scheinheilig und selbstherrlich diese selbstbezeichnenden Experten mit ihrem Sujet umgingen (und es bis heute tun). Das Buch ist für absolute Laien eher weniger geeignet, doch bin ich nicht der Meinung, dass man sich mit allem im Buch Besprochenem oder mit den aufgelisteten Forschern und Autoren bereits auskennen muss, um zu verstehen worum es geht. Seine Argumentationen sind sowohl elegant wie brillant ausformuliert, und ich kam durch kaum eine Seite, ohne nicht irgendeinen Satz anzustreichen. Ein Aspekt, für den Said öfters kritisiert wurde, den ich aber durchaus charmant finde, ist das Durchscheinen seiner Persönlichkeit in seinem Werk. Obwohl die akademische, fachliche Ausdrucksweise überwiegt, driftet er bei bestimmten Themen in einen emotionalen, fast lyrischen Stil ab, und lässt es sich auch nicht nehmen, den einen oder anderen sarkastischen Kommentar hinzuzufügen oder eine bestimmte Persönlichkeit direkt zu kritisieren. Gerade in einer Zeit, in der das „Wir – Die Anderen“-Denken wieder überhandnimmt, ist „Orientalismus“ ein wichtiges und trotz seines Alters immer noch brandaktuelles Werk.

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Orientalismus

von Edward W. Said

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