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Caroline Darian

1. Ich kämpfe für die Wahrheit

Ich kämpfe für die Wahrheit Weiterleben nach dem Pelicot-Prozess

Gesprochen von
5
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Heike Warmuth

Spieldauer

3 Stunden und 24 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

15.01.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

63

Verlag

Argon Sachhörbuch

Übersetzt von

Michaela Messner + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

9783732487363

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Heike Warmuth

Spieldauer

3 Stunden und 24 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

15.01.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

63

Verlag

Argon Sachhörbuch

Übersetzt von

  • Michaela Messner
  • Grit Weirauch

Sprache

Deutsch

EAN

9783732487363

Herstelleradresse

Argon Verlag AVE GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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Sehr zu empfehlen

Jürg K. am 02.02.2026

Bewertungsnummer: 3033156

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Am 19. Dezember 2024 endete der grösste Vergewaltigungsprozess unseres Jahrhunderts, der Pelicot Prozess. Caroline Darian öffnet in diesem tagebuchartigen Bericht eine Tür, die man kaum zu betreten wagt: Sie schildert, wie ihre Familie den Pelicot Prozess erlebt hat ein Verfahren, das Frankreich erschüttert hat und zugleich ein Symbol für den Kampf gegen sexuelle Gewalt wurde. Im Zentrum steht nicht nur die Tat ihres Vaters Dominique Pelicot, sondern auch sein Schweigen. Er verweigert jede Antwort auf die Frage, ob er auch seine eigene Tochter missbraucht hat. Caroline beleuchtet mutig die gravierenden Lücken im Ermittlungsverfahren, die vielen Betroffenen die Möglichkeit nehmen, Gerechtigkeit zu erfahren. Sie selbst ist eine dieser Betroffenen, betäubt, fotografiert, vermutlich missbraucht und dennoch ohne die Beweise, die ein Gericht verlangt. Am Ende ist dieses Buch nicht nur ein Bericht über Schmerz, sondern auch über Widerstandskraft. Caroline zeigt, dass Wahrheit ein langer, oft einsamer Weg ist aber einer, der Hoffnung schenkt und anderen Mut macht, nicht zu verstummen. Dieses Buch hat mich noch längere Zeit beschäftigt. Ich kann es sehr empfehlen.

Sehr zu empfehlen

Jürg K. am 02.02.2026
Bewertungsnummer: 3033156
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Am 19. Dezember 2024 endete der grösste Vergewaltigungsprozess unseres Jahrhunderts, der Pelicot Prozess. Caroline Darian öffnet in diesem tagebuchartigen Bericht eine Tür, die man kaum zu betreten wagt: Sie schildert, wie ihre Familie den Pelicot Prozess erlebt hat ein Verfahren, das Frankreich erschüttert hat und zugleich ein Symbol für den Kampf gegen sexuelle Gewalt wurde. Im Zentrum steht nicht nur die Tat ihres Vaters Dominique Pelicot, sondern auch sein Schweigen. Er verweigert jede Antwort auf die Frage, ob er auch seine eigene Tochter missbraucht hat. Caroline beleuchtet mutig die gravierenden Lücken im Ermittlungsverfahren, die vielen Betroffenen die Möglichkeit nehmen, Gerechtigkeit zu erfahren. Sie selbst ist eine dieser Betroffenen, betäubt, fotografiert, vermutlich missbraucht und dennoch ohne die Beweise, die ein Gericht verlangt. Am Ende ist dieses Buch nicht nur ein Bericht über Schmerz, sondern auch über Widerstandskraft. Caroline zeigt, dass Wahrheit ein langer, oft einsamer Weg ist aber einer, der Hoffnung schenkt und anderen Mut macht, nicht zu verstummen. Dieses Buch hat mich noch längere Zeit beschäftigt. Ich kann es sehr empfehlen.

Dieses Buch macht wütend und zugleich traurig1

Lesenswert aus Bielefeld am 01.02.2026

Bewertungsnummer: 3032450

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Mit "Ich kämpfe für die Wahrheit" knüpft Caroline Darian an ihr Buch "Und ich werde Dich nie mehr Papa nennen" an. Wir erleben, wie Caroline durch Aufschreiben verscucht, die Geschehnisse um ihre Mutter Gisèle Pelicot und ihren Vater Dominique aufzuarbeiten. Sie schildert in diesem Buch den Ablauf des Prozesses um den Mann, der seine Frau unter Betäubung von anderen Männern vergewaltigen ließ, auch sie selbst, ihr Neffe und andere Familienmitglieder zählen zu den Opfern. Sie beschreibt außerdem den Zusammenhalt innerhalb der Restfamilie. das Entsetzen über den Vater, als noch mehr fürchterliche Ereignisse zutage treten. Dazu erfahren wir in diesem Buch mehr über die Gründung ihres Vereins "MendorsPas - Stop à la soumission chimique" und dessen Unterstützung quer durch Gesellschaft und Politik. Auch dieses Buch hat mich wieder sehr berührt. Wie kann eine Frau nur damit fertig werden, dass ihr Vater ein Monster ist? Darian schreibt darüber, aber vergessen wird sie wohl nie können. Umso mehr beeindruckt ihr Engagement im Verein für Frauen, denen ähnliches widerfahren ist. Das Thema sexueller Missbrauch ein Thema, das in Frankreich offensiver bekämpft wird als in Deutschland. Der Begriff "Chemische Unterwerfung" steht in Frankreich z.B. auch im dortigen Duden, in Deutschland findet man einen Verweis lediglich in einem Wikipedia-Artikel über K.O.-Tropfen. Das macht wütend und traurig zugleich! Wenn ich mir hierzu den § 177 StGB durchlese, insbesondere das Strafmaß mit bis zu 5 (!!!) Jahren, werde ich noch wütender. Chemische Unterwerfung zählt zum Punkt Nötigung! Ich wage, die Behauptung aufzustellen dass, wenn die Hauptbetroffenen Männer wären, dieser § 177 längst überarbeitet worden wäre....Dominique Pelicot als Haupttäter hat immerhin 20 Jahre Haft, seine mehr als 50 Mittäter sind teilweise freigesprochen worden. Das auch deswegen, weil deren Strafverteidiger (darunter auch Frauen!!!) sich nicht gescheut haben, den Opfern eine Mittäterschaft zu unterstellen. Auch hier sind am Ende des Buchs viele Anlaufstellen für betroffene Frauen in Deutschland aufgeführt. Stellen, die helfen und zuhören. Eine der Anlaufstellen ist auch für Männer aufgeführt. Wer allerdings bereits persönlich betroffen ist oder war, sollte sich auch hier genau überlegen, ob er das Buch lesen will. Die Seite des Vereins "MendorsPas" ist auf jeden Fall einen genaueren Blick wert, leider gibt es die Seite nur in französischer und englischer Sprache. Vielen Dank für dieses Buch an die Autorin und meinen Respekt an sie persönlich und ihr Engagement!

Dieses Buch macht wütend und zugleich traurig1

Lesenswert aus Bielefeld am 01.02.2026
Bewertungsnummer: 3032450
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Mit "Ich kämpfe für die Wahrheit" knüpft Caroline Darian an ihr Buch "Und ich werde Dich nie mehr Papa nennen" an. Wir erleben, wie Caroline durch Aufschreiben verscucht, die Geschehnisse um ihre Mutter Gisèle Pelicot und ihren Vater Dominique aufzuarbeiten. Sie schildert in diesem Buch den Ablauf des Prozesses um den Mann, der seine Frau unter Betäubung von anderen Männern vergewaltigen ließ, auch sie selbst, ihr Neffe und andere Familienmitglieder zählen zu den Opfern. Sie beschreibt außerdem den Zusammenhalt innerhalb der Restfamilie. das Entsetzen über den Vater, als noch mehr fürchterliche Ereignisse zutage treten. Dazu erfahren wir in diesem Buch mehr über die Gründung ihres Vereins "MendorsPas - Stop à la soumission chimique" und dessen Unterstützung quer durch Gesellschaft und Politik. Auch dieses Buch hat mich wieder sehr berührt. Wie kann eine Frau nur damit fertig werden, dass ihr Vater ein Monster ist? Darian schreibt darüber, aber vergessen wird sie wohl nie können. Umso mehr beeindruckt ihr Engagement im Verein für Frauen, denen ähnliches widerfahren ist. Das Thema sexueller Missbrauch ein Thema, das in Frankreich offensiver bekämpft wird als in Deutschland. Der Begriff "Chemische Unterwerfung" steht in Frankreich z.B. auch im dortigen Duden, in Deutschland findet man einen Verweis lediglich in einem Wikipedia-Artikel über K.O.-Tropfen. Das macht wütend und traurig zugleich! Wenn ich mir hierzu den § 177 StGB durchlese, insbesondere das Strafmaß mit bis zu 5 (!!!) Jahren, werde ich noch wütender. Chemische Unterwerfung zählt zum Punkt Nötigung! Ich wage, die Behauptung aufzustellen dass, wenn die Hauptbetroffenen Männer wären, dieser § 177 längst überarbeitet worden wäre....Dominique Pelicot als Haupttäter hat immerhin 20 Jahre Haft, seine mehr als 50 Mittäter sind teilweise freigesprochen worden. Das auch deswegen, weil deren Strafverteidiger (darunter auch Frauen!!!) sich nicht gescheut haben, den Opfern eine Mittäterschaft zu unterstellen. Auch hier sind am Ende des Buchs viele Anlaufstellen für betroffene Frauen in Deutschland aufgeführt. Stellen, die helfen und zuhören. Eine der Anlaufstellen ist auch für Männer aufgeführt. Wer allerdings bereits persönlich betroffen ist oder war, sollte sich auch hier genau überlegen, ob er das Buch lesen will. Die Seite des Vereins "MendorsPas" ist auf jeden Fall einen genaueren Blick wert, leider gibt es die Seite nur in französischer und englischer Sprache. Vielen Dank für dieses Buch an die Autorin und meinen Respekt an sie persönlich und ihr Engagement!

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Ich kämpfe für die Wahrheit

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