Mit Verstand glauben? Über den schwierigen Gebrauch der Metapher "Gott".
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
12.01.2026
Verlag
BoD - Books on DemandSeitenzahl
284 (Printausgabe)
Dateigröße
349 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783695154180
Andererseits glaubt jüngsten Umfragen zufolge etwa die Hälfte aller Deutschen an Gott oder eine Hoehere Macht. Weltweit glauben ueber 80 % aller Menschen an Gott.
Wie passt das zusammen? Wie vertragen sich Gottesglaube und wissenschaftliches Denken miteinander? Kann man als aufgeklärter Mensch an Gott glauben? Kann man "mit Verstand glauben"?
Der Autor ist evangelischer Pfarrer. Im Sinne einer Selbstklärung macht er es sich zur Aufgabe, den Glauben an Gott, vor allem in seiner christlichen Variante, mit den Methoden der kritischen Wissenschaft zu beschreiben und zu beurteilen. Die von der Aufklärung aufgescheuchte Theologie hat sich in vielen Variationen bemüht, den Widerspruch zwischen Glaube und Verstand zu überwinden. Mit Erfolg? Welche Vorstellungen verbinden sich mit der Aussage: "Ich glaube an Gott"? Welche Bedürfnisse aeussern sich darin? Welchen Sinn kann die Metapher "Gott" für den aufgeklärten Verstand haben?
Mit seiner schonungslosen Analyse bewegt sich der Autor auf hochemotionalem, kontroversem Terrain. In seinem Verständnis vom "Grossen Ganzen" findet er einen empirisch nachvollziehbaren Zugang zum religioesen Bedürfnis nach Sinn und Halt. Andererseits sieht er darin eine Grundlegung einer "Ethik des Lebens". Trotz der schwierigen Materie ist das Buch flott geschrieben und jederzeit auch für Laien gut verständlich.
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