Migros am Abgrund So haben die Manager Duttis Erbe verspielt - Wie kann die Migros gerettet werden?
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Sprache:Deutsch
29,90 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB 3
Kopierschutz
Ja
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
02.01.2026
Verlag
Helvetia VerlagSeitenzahl
200 (Printausgabe)
Dateigröße
23585 KB
Auflage
1. Auflage 2025, Originalausgabe
Sprache
Deutsch
EAN
9783907728048
Mystisch ein wenig überhöht, war «Dutti» zwar ein cleverer Geschäftsmann, aber bei weitem kein Heiliger. Trotzdem verkörpert die Migros-Genossenschaft lange Zeit die Schweiz und ihr Ideal einer demokratischen Wirtschaft.
Aber das Monument ist gehörig ins Wanken gekommen. Erstmals seit langer Zeit musste die Migros Mitarbeiter entlassen. Und nicht nur einige wenige, sondern 1500. Der Hotelplan, Micasa, und M-Elektronik - die Aufzählung ist nicht vollständig - alles musste raus, was nicht zum Kerngeschäft gehört.
Dass dies nötig wurde, das liegt nicht an der heutigen Führung. Schuld sind die Manager und Managerinnen die in den letzten 30 Jahren vom Grössenwahn besessen Milliarden einsetzten, um ihr Imperium zu vergrössern. Angefangen mit dem Österreich-Abenteuer der 90er Jahre, über die Zukäufe von Globus, ABM, dem Möbelhaus Interio, bis zum deutschen Milliardengrab von Depot, Tegut und Luxus-Fitnesscentren, es durfte nicht genug kosten. Dass es nicht rentierte, wurde lange Zeit versteckt und vertuscht. Einige verdienten Millionen auf Kosten der Migros. Andere beglichen die Rechnung, nämlich die Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten, die überhöhte Preise zahlten. Es war ein teurer Irrweg, der sofort korrigiert werden muss, sonst gibt es die Migros in 10 Jahren nicht mehr.
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