1. Einleitung
1.1 Otto Piper: Eine zu Unrecht vergessene Figur der Zeitgeschichte. Biographischer Überblick und Aufbau der Arbeit
1.2 Forschungsstand und Quellenlage
1.3 Methodische Überlegungen
2. Von der Autonomie zur Theonomie. Herkunft, Jugend, Studium und Erster Weltkrieg (1891-1918)
2.1 Kindheit und Jugend in Thüringen (1891-1914)
2.2 Studienjahre in Jena, Marburg und Paris (1910-1914)
2.3 Vom freiwilligen zum traumatischen Erlebnis: Der erste Weltkrieg (1914-1918)
3. Neurealismus, Ekklesiologie und internationale Verständigung. Die Anfänge in der Weimarer Republik (1918-1923)
3.1 Revolution 1918/19: Politischer, theologischer und privater Neubeginn in München
3.2 Promotion, Privatdozentur, Kirche und Jugendbewegung: Berufliche Anfänge in Göttingen (1919-1923)
3.3 Französische Theologiestudenten in Göttingen während der Ruhrkrise: Der „Fall Piper" im Sommer 1923
4. Steinige Wege in Göttingen. Verzögerte akademische Etablierung im Zeichen einer „trügerischen Stabilisierung" (1924-1929)
4.1 „Weltliches Christentum": Säkularisierung und religiöse Pluralisierung in der Moderne (1924)
4.2 Vom außerkirchlichen Christentum zur ausgeprägten Kirchlichkeit: „Theologie und reine Lehre" (1926)
4.3 Verzögerungen der Beförderung in Göttingen (1925-1929)
5. Gottesgeschichte und weltliches Geschehen: Pipers neurealistische Ethik (1925-1930)
5.1 Theologische Ethik in der Weimarer Republik: Ein diskursiver Überblick
5.2 Pipers politische Ethik von 1925
5.3 Lutherischer Neurealismus: Pipers Fundamentalethik im ersten Band (1928)
5.4 Ethische Konkretion: Der zweite Band der Grundlagen-Ethik (1930)
6. Theologie in der Praxis in den späten 1920er und frühen 1930er Jahren
6.1 Christliche Sozialethik: Religiöser Sozialismus, Sozialdemokratie und Evangelisch-Sozialer Kongress
6.2 Kirchenpolitik praktisch: Piper als Leitfigur der Jungevangelischen Bewegung
6.3 Engagement für die Ökumene in der Bewegung „Faith and Order" und für Völkerverständigung zwischen Frankreich und Deutschland (1925-1933)
7. Kirche und Politik zwischen „totaler Krise" und „Nationaler Revolution": Professur in Münster (1930-1933)
7.1 Professur für Systematische Theologie in Münster
7.2 Theologie und Demokratie: Politisierung im Kontext der „totalen Krise" (1930-1932)
7.3 Schicksalsjahr 1933: Die „Nationale Revolution" in Politik, Kirche und Universität
8. Der Weg ins Exil: Gastdozenturen in Großbritannien (1933-1937)
8.1 Langsamer Abschied aus Deutschland: Wege über England und Wales (1933-1937)
8.2 Einsatz für die Ökumene und der erste Kontakt nach Princeton (1934-1937)
9. Von der Systematischen Theologie zum Neuen Testament: Piper in Princeton 1937-1982
9.1 Die ersten Jahre in Princeton vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkriegs (1937-1945)
9.2 Einsatz für Aussöhnung: Engagement für Deutschland in der Nachkriegszeit
9.3 Professor für Neues Testament in Princeton bis 1962 und die Zeit nach der Emeritierung bis 1982
10. Schluss
10.1 Der Theologe Otto Piper
10.2 Der politische Piper
10.3 Pipers Vermächtnis