Sie ist erst sechs. Sie träumt von einer Mama. Sie bekommt ein Monster. Die Kellertür fällt zu. Ihr geliebter Hund stirbt. Und als ein neuer ins Haus kommt, wird er zu einem Werkzeug der Angst. Lauras Kindheit endet nicht – sie wird gestohlen. Seit ihre Mutter kurz nach ihrer Geburt gestorben ist, lebt Laura allein mit ihrem liebevollen Papa und ihrem kleinen Hund Krümel. Alles, was sie sich heimlich wünscht, ist eine Mama – jemand, der sie in den Arm nimmt, tröstet, liebt. Als Papa ihr Ariane als neue Partnerin vorstellt, glaubt Laura, dieser Wunsch gehe endlich in Erfüllung. Doch hinter der einwandfreien Fassade zeigt Ariane ihr wahres Gesicht: kalt, gewalttätig, manipulierend. Was als Familienidylle beginnt, verwandelt sich in ein grausames System aus Hunger, Einschüchterung und seelischer Folter. Dann stirbt Krümel unter mysteriösen Umständen – und Ariane bringt einen neuen Hund ins Haus, um die Qual des Kindes auf das Äußerste zu treiben. Während Lauras Vater glaubt, eine liebevolle Frau an seiner Seite zu haben, kämpft sein Kind im Verborgenen ums Überleben.
Kundinnen und Kunden meinen
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Bewertung
5/5
10.02.2026
eBook (ePUB)
So grausam
Ich habe schon viele bewegende Bücher gelesen – aber dieses hier hat mich auf eine Weise getroffen, die ich kaum in Worte fassen kann.
Die Schilderungen der Gewalt, des Hungerns und der gezielten Grausamkeit sind schwer auszuhalten. Mehr als einmal saß ich fassungslos da, mit einem Kloß im Hals und Tränen fließen ununterbrochen.Und doch konnte ich nicht aufhören zu lesen. Nicht, weil es „spannend“ im klassischen Sinn ist – sondern weil ich dieses Kind nicht allein lassen wollte.
Was dieses Buch für mich so besonders macht, ist die unglaubliche emotionale Tiefe. Die Gedankenwelt des Kindes wird so eindringlich beschrieben, dass man die Angst, die Verwirrung und die leise Hoffnung fast körperlich spürt. Gerade in den dunkelsten Momenten blitzt immer wieder dieser Überlebenswille auf – und das hat mich zutiefst berührt.
Es ist ein schmerzhaftes Buch. Kein leichtes. Aber ein wichtiges. Es zwingt einen hinzusehen, wo man vielleicht lieber wegschauen würde. Und genau darin liegt seine Kraft.
Dieses Buch hat mich nicht nur beim Lesen begleitet – es ist danach noch lange in mir geblieben.
Eine Geschichte, die weh tut. Und gerade deshalb so bedeutsam ist.
Martina Woknitz hat die Gefühle der kleinen Laura so herzzerrreißed beschrieben. Danke für dieses Buch.
Danke an Laura für ihren Mut und Kraft.
Auch wenn durch dieses Buch nur eine Kinderseele gerettet wird weil hin geschaut wird, dann haben sich alle Tränen die geflossen sind gelohnt.
Für Laura wünsche ich das all ihre Wünsche in Erfüllung gehen. Du schaffst das!
Ganz liebe Grüße
Andrea
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