Irmgard Stahnke Die masurisch-holsteinische Malerin in ihren Zeichnungen, Gemälden und Schriften
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Sprache:Deutsch
9,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
29.12.2025
Herausgeber
Manfred StahnkeVerlag
BoD - Books on DemandSeitenzahl
218 (Printausgabe)
Dateigröße
51228 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783695112937
Sehr viele ihrer Gemälde und Zeichnungen werden hier erstmals versammelt. Dazu treten ihre zahlreichen kunsthistorischen Äußerungen, die auf ihre multiplexe Stilistik zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit weisen.
In einem ersten Kapitel wird ihre haarsträubende frühe Lebensgeschichte ausgebreitet, die vom brennenden Studienort München 1942 zurück nach Masuren führt, sodann eine Flucht hin und her nach Mecklenburg umfasst mit knappem Entkommen vor einer Vergewaltigung durch einen russischen Soldaten.
Das Malen hatte sie früh in Masuren begonnen, wegen ihrer Flucht aber alle Bilder verloren. Das Malen begann sie erst wieder in Holstein, besonders seit sie Mutter wurde, und eignete sich autodidaktisch, schließlich im steten Austausch mit Segeberger Künstlern diverse Mal- und Zeichentechniken an. Wesentlich wurde für sie der in Schleswig-Holstein weithin bekannte Maler und Grafiker Uwe Bangert.
Sie liebte Norwegen, fuhr auch auf Motivsuche oder zum Lernen sehr oft nach Frankreich, Spanien und Italien, oder nach Moskau mit einer Reisegruppe. Der Balkan mit seinen vielen Völkern und Kulturen war für sie ein Schatz an Menschengesichtern, an Architektur. Griechenland und die Türkei ließen sie die ursächliche europäische Geschichte und die frühe europäische Kunst erleben. Italien war dann die Fortsetzung, in der Renaissance ein neuer Höhepunkt. Spanien beherbergte im Prado den extrem bewunderten Velázquez und dazu auch Goya, den sie gern erwähnt.
Später suchte sie die Auseinandersetzung mit abstrakten Linien oder Formen. Farbflächen verselbstständigten sich, ließen aber noch in einem Verschwimmen Natur erkennen, Seen, Berge, Himmel vor allem. Auch Blumen waren oft weniger Abbild als Anlass, Farbspiele zu suggerieren. Immer mehr neigte sie auch zu einem Kontrapunkt vollkommen abstrakter Bilder. Auf der anderen Seite vervollkommnete Irmgard Stahnke ihre Begabung, Menschen und vor allem Gesichter im Augenblick zu erfassen. Ihre Stärke wurde mehr und mehr das Bauen einer "Momentform". Zeitlichkeit, Zeitverlauf zu zeigen wurde die Stärke von Irmgard Stahnke.
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