Produktbild: Schattenarmee

Schattenarmee Arabisch-palästinensische Kooperation mit dem Zionismus, 1917–1948

1

33,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.05.2026

Herausgeber

Gesellschaft für kritische Bildung

Verlag

Hentrich und Hentrich Verlag Berlin

Seitenzahl

382

Maße (L/B/H)

23,3/15,8/3,2 cm

Gewicht

688 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

1

Originaltitel

Army of Shadows. Palestinian Collaboration with Zionism, 1917–1948

Übersetzt von

Peter Kathmann + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95565-770-3

Beschreibung

Rezension

„Cohen fügt einer der schmerzhaftesten Dimensionen des israelisch-palästinensischen Konflikts menschliche Einsichten hinzu. Faszinierend.“ Tom Segev


„In ,Schattenarmee‘ nutzt Hillel Cohen eine Vielzahl von Quellen in mehreren Sprachen, um die fundierteste und differenzierteste Studie zu erstellen, die es zum komplexen Phänomen der Zusammenarbeit palästinensischer Araber mit Organisationen der zionistischen Bewegung während der britischen Mandatszeit gibt. Cohen untersucht wirkungsvoll die Motive und Zusammenhänge, die einige Palästinenser zur Kollaboration mit dem Zionismus veranlassten, und bewertet, inwieweit diese Kollaboration zum Erfolg des Zionismus bei der Erlangung von Land für jüdische Siedlungen, der Überwindung des palästinensischen nationalistischen Widerstands und der Schaffung der Grundlagen für einen jüdischen Staat beigetragen hat. Dies ist ein bemerkenswerter Beitrag zur Forschung über die moderne Geschichte Palästinas, die palästinensische Gesellschaft und Politik sowie das zionistische Projekt.“ Zachary Lockman


„Tausende von Arabern verkauften zwischen 1917 und 1948 Land an den Jüdischen Nationalfonds, versorgten zionistische Organisationen mit Informationen, arbeiteten für jüdische Einrichtungen oder bauten persönliche Bande mit Juden auf. Manche lieferten sogar Waffen an zionistische Milizen oder vertrieben ehemalige arabische Pächter vom nun jüdischen Landbesitz. Der israelische Historiker Hillel Cohen hat diesem Phänomen eine instruktive Studie gewidmet […]. Cohens Werk zeichnet nicht nur ein detailliertes Bild arabischer Kooperation mit dem Zionismus, sein Buch ist zugleich eine Geschichte der widersprüchlichen Entstehung eines arabisch-palästinensischen Nationalbewusstseins.“ Ingo Elbe


„Der Wert von Cohens fundiertem Buch liegt in seiner akribischen Darstellung der Geschichte der arabisch-zionistischen Zusammenarbeit und Kollaboration, Zeitraum für Zeitraum, Region für Region, Familie für Familie. Es gibt viele aufschlussreiche – und ergreifende – Geschichten, die oft sehr anschaulich erzählt werden. […] Das dargestellte Bild ist gründlich, fair und überzeugend. […] Cohens erkenntnisreiches Buch […] wirft außerdem ein Licht auf einen selten beleuchteten Aspekt des palästinensischen Nationalismus: Von Anfang an war der Nationalismus der palästinensischen Araber unverhohlen religiös geprägt. Fast alle ,nationalistischen‘ Äußerungen, die Cohen zitiert, waren in religiösen oder semi-religiösen Begriffen formuliert. Wir haben es hier mit einem islamischen Nationalismus zu tun.“ Benny Morris


"Familiale, religiöse und lokale Bindungen seien oft als wichtiger erachtet worden. Auch der arabische Nationalismus sei zunächst nicht spezifisch palästinensisch gewesen. Erst ab 1920, seit dem Niedergang der großsyrischen Bestrebungen Faisals durch die Machtübernahme der Franzosen in Damaskus, entwickle sich – neben fortbestehenden panarabischen Ideen – in relevantem Ausmaß die Idee eines distinkt palästinensisch-arabischen Nationalismus." Ingo Elbe, Hagalil, Juni 2026​​​​​​​

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.05.2026

Herausgeber

Gesellschaft für kritische Bildung

Verlag

Hentrich und Hentrich Verlag Berlin

Seitenzahl

382

Maße (L/B/H)

23,3/15,8/3,2 cm

Gewicht

688 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

1

Originaltitel

Army of Shadows. Palestinian Collaboration with Zionism, 1917–1948

Übersetzt von

  • Peter Kathmann
  • Rania Kerk
  • Janina Reichmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95565-770-3

Herstelleradresse

Hentrich & Hentrich
Jahnallee 61
04177 Leipzig
DE

Email: verlag@hentrichhentrich.de

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Beachtenswertes Zeitdokument

Bewertung aus Wien am 04.06.2026

Bewertungsnummer: 3157950

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Zunächst trotz allem einige Kritikpunkte: wenn die jüdische Einwanderung nach Palästina als *Problem , das die arab. Welt nicht hatte* bezeichnet wird, muss ich dagegen halten: zB im Irak wurden Ende der 40er Jahre 600 000! Juden vertrieben, die dort schon *fast ewig*beheimatet waren. Wenngleich selbstverständlich die genuine Heimat des jüdischen Volkes schon immer *Palästina * war und ist, sogar in wesentlich größerem Umfang als das heutige Israel. Die Gleichsetzung des Zionismus mit üblichem Nationalismus halte ich für falsch . Der Zionismus ist genau genommen 2500 Jahre alt, mindestens. Die Sehnsucht nach Zion findet sich schließlich auch im Gebet. Und die fast ewige Verfolgungsgeschichte, die so noch kein Volk jemals erleiden musste, rechtfertigt schon per se dieses Verlangen. Sehr gut: die Argumentation *Jordan. Hoheitsgebiet versus paläst. Staatenbildung*, sollte beherzigt werden. Entgegen den diversen Rezensionen möchte ich festhalten: es stellt eine sehr positive Tatsache dar, dass soo viele arab. Palästinenser bereit waren und sind! zu einem fruchtbaren und kooperativen Miteinander! Das gibt Hoffnung! Also: ich würde nicht das Wort *Verräter* verwenden. Dem Buch gebe ich gerne 5 Sterne, obwohl eine Straffung und Kürzung empfehlenswert wäre.

Beachtenswertes Zeitdokument

Bewertung aus Wien am 04.06.2026
Bewertungsnummer: 3157950
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Zunächst trotz allem einige Kritikpunkte: wenn die jüdische Einwanderung nach Palästina als *Problem , das die arab. Welt nicht hatte* bezeichnet wird, muss ich dagegen halten: zB im Irak wurden Ende der 40er Jahre 600 000! Juden vertrieben, die dort schon *fast ewig*beheimatet waren. Wenngleich selbstverständlich die genuine Heimat des jüdischen Volkes schon immer *Palästina * war und ist, sogar in wesentlich größerem Umfang als das heutige Israel. Die Gleichsetzung des Zionismus mit üblichem Nationalismus halte ich für falsch . Der Zionismus ist genau genommen 2500 Jahre alt, mindestens. Die Sehnsucht nach Zion findet sich schließlich auch im Gebet. Und die fast ewige Verfolgungsgeschichte, die so noch kein Volk jemals erleiden musste, rechtfertigt schon per se dieses Verlangen. Sehr gut: die Argumentation *Jordan. Hoheitsgebiet versus paläst. Staatenbildung*, sollte beherzigt werden. Entgegen den diversen Rezensionen möchte ich festhalten: es stellt eine sehr positive Tatsache dar, dass soo viele arab. Palästinenser bereit waren und sind! zu einem fruchtbaren und kooperativen Miteinander! Das gibt Hoffnung! Also: ich würde nicht das Wort *Verräter* verwenden. Dem Buch gebe ich gerne 5 Sterne, obwohl eine Straffung und Kürzung empfehlenswert wäre.

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Schattenarmee

von Hillel Cohen

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