Eine Vampirgesellschaft im Stillstand und ein Vampir, der sich nach mehr sehnt. Könntest du den Geschmack von Freiheit zurückholen und gleichzeitig noch einen Krieg verhindern?
Einst war er stolzer Krieger, jetzt ist er Henker. In einer dystopischen Vampirwelt gibt es für Laith van Basten nur noch eine Herausforderung: den Blutrausch. Er glorifiziert die Vergangenheit und versinkt in düsteren Gedanken, die nicht einmal sein Freund Fei vertreiben kann. Damals, als es noch echtes Blut zu trinken gab, eine unvergleichliche Geschmacksvielfalt und den Nervenkitzel von Kämpfen auf Leben und Tod. Doch dann öffnen Laith und Fei die Tür zu einem Versteck, das in futuristischer Rüstung auf sie lauert. Während Feis Trauma aus seiner Zeit als Mensch aufreißt, muss Laith sich seinem Zorn auf die Vampirgesellschaft stellen. Können sie die Bedrohung abwenden, die das freie, aber zukunftslose Leben der Vampire in ihren Grundfesten erschüttert? Und wird aus dem Henker wieder ein Krieger?
Ein dystopischer Vampirroman mit queeren Figuren für alle, die mehr als Klischees erwarten.
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
4 Bewertungen
5 Sterne
4 Sterne
3 Sterne
(0)
2 Sterne
(0)
1 Sterne
(0)
Das wirklich, WIRKLICH andere Vampirbuch
Gabi am 28.05.2026
Bewertungsnummer: 3151783
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Wir kennen Vampire die in ihrer Raubtierrolle aufgehen. Vampire, die sich selbst widerlich finden und gegen ihre Natur kämpfen. Die klassischen allmächtigen, ach so schönen, reichen Schönlinge. Und die, die in der Sonne glitzern.;)
Zugegeben, in manchen Punkten fallen Laith und Fei unter die ersten beiden, aber dann auch wieder anders, als man es kennt. Und das ist das Tolle an diesem Buch. Es liefert uns mal eine ganz andere, neue Version von Vampiren und vor allem ihrer Welt.
Ich gebe zu, ich lese nicht gern Dystopien und Geschichten, die in Deutschland spielen, auch nicht, aber die Idee hat mich direkt angesprochen, und spätestens nachdem Laith seinen ersten Kampf ausfechten musste, hatte er mich fest an seiner Seite. :) Allein für diese gut geschriebene Kampfszene war es wert :D
Aber nicht nur ist die Idee mal was anderes, die Figuren sind gut ausgearbeitet, tiefgründig, vielschichtig, und man fühlt sich ihnen nah. Man lebt mit ihnen, leidet mit ihnen und wird immer wieder aufs Neue abgeholt. Die Entwicklung ist nachvollziehbar und genau im richtigen Tempo.
Und dann diese Wendung. Plötzlich hat man eine Geschichte in der Geschichte, die alles andere beeinflusst und einen mitfiebern lässt.
Absolut spannend und voller Emotionen, die einen erreichen. Eine absolute Empfehlung für alle, die Vampire lieben, aber den alten Trott und die Klischees leid sind. Die Dystopien mögen, die vom Standard abweichen. Und für alle, die einfach ein gutes Buch wollen.
„Van Basten“ von Aria Rauh – Ein düsteres Meisterwerk, das Genregrenzen sprengt
Bewertung aus Magdeburg am 18.05.2026
Bewertungsnummer: 3142793
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Eine Welt voller Vampire, aber komplett ohne Menschen, weil diese bereits ausgerottet sind. Allein diese Prämisse hat mich sofort fasziniert, als ich auf der Leipziger Buchmesse über das Buch gestolpert bin. Es wirft schließlich sofort extrem spannende Fragen auf: Wovon ernähren sich Vampire, wenn ihre primäre Nahrungsquelle weg ist? Und wie sieht eine Gesellschaft aus, die nur aus Raubtieren besteht? Ich musste es einfach mitnehmen – und ich wurde nicht enttäuscht.
*Ein packender Einstieg in eine völlig andere Welt*
Was mich von der ersten Seite an begeistert hat, ist das world-building. Aria Rauh bricht komplett mit dem klassischen Vampir-Klischee, bei dem sich die Blutsauger im Verborgenen vor den Menschen verstecken müssen. Stattdessen landen wir in einer völlig eigenständigen, düsteren Zivilisation. Der Schreibstil der Autorin ist dabei so einnehmend und flüssig, dass ich regelrecht durch die Seiten geflogen bin und das Buch kaum noch aus der Hand legen konnte.
Die Handlung wird durch den Protagonisten Laith van Basten getragen – ein alter, vom Leben gezeichneter Vampir mit echten Ecken und Kanten. Er arbeitet in einem Sonderkommando, das Vampire im Blutrausch stoppen muss, bevor sie eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Laith ist ein unglaublich greifbarer Charakter, aber mein heimlicher Favorit war schnell sein Mitbewohner Fei. Die Dynamik und die Geheimnisse um ihn haben der Geschichte für mich noch mal eine ganz besondere Würze gegeben. Wer wissen will, warum, muss das Buch allerdings selbst lesen!
*Spiegelbild unserer Gesellschaft: Düster, queer und ungeschönt*
Die Story ist von Anfang bis Ende extrem tight konstruiert. Die verschiedenen Handlungsstränge greifen perfekt ineinander, und ein genialer Plottwist in der Mitte hat mich völlig unvorbereitet erwischt und mit offenem Mund zurückgelassen.
Was „Van Basten“ für mich aber zu einem echten Highlight macht, ist die emotionale und gesellschaftliche Tiefe. Die Welt ist voller vielschichtiger, queerer Figuren, und die Autorin scheut sich nicht, unbequeme und harte Themen anzusprechen. Ob traumatische Kriegsfolgen, Herkunftsunterschiede, Zwang oder Verblendung – das Leben dieser Vampire ist kein Ponyhof, und man braucht an manchen Stellen durchaus stärkere Nerven.
Besonders faszinierend fand ich, wie viel das Buch über unsere eigene Realität aussagt. Obwohl es Fantasy ist, spiegeln sich die Ängste vor Krieg und Ausgrenzung perfekt darin wider. Sogar die Tatsache, dass die Vampire in manchen Ansichten trotz ihrer Langlebigkeit noch genauso festgefahren und verkniffen sind wie vor Jahrhunderten, wirkt erschreckend real. (Ein dickes Lob übrigens auch für das Glossar am Ende, das der Welt noch mal zusätzliche Tiefe verleiht!)
Fazit:
„Van Basten“ hat mich komplett in seinen Bann gezogen. Es ist eine erfrischend andere, düstere und hochaktuelle Vampirgeschichte, die mich emotional voll gepackt hat. Wer nach einem Fantasy-Buch sucht, das einen nicht mehr loslässt und noch lange im Kopf bleibt, sollte hier unbedingt zugreifen. Für mich ein absolutes Jahreshighlight! 5 von 5 Sternen.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.