Produktbild: Madame Lazare

Madame Lazare Roman; aus dem Irischen übersetzt, irischer Bestseller, preisgekrönt

Aus der Reihe Literatur von Welt
9

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.03.2026

Verlag

Alfred Kröner Verlag

Seitenzahl

300

Maße (L/B/H)

20,3/13,5/3,5 cm

Gewicht

300 g

Farbe

Cool Grey / Anthrazit

Auflage

1

Übersetzt von

Elvira Veselinović

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-520-63005-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.03.2026

Verlag

Alfred Kröner Verlag

Seitenzahl

300

Maße (L/B/H)

20,3/13,5/3,5 cm

Gewicht

300 g

Farbe

Cool Grey / Anthrazit

Auflage

1

Übersetzt von

Elvira Veselinović

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-520-63005-6

Herstelleradresse

Kroener Alfred GmbH + Co.
Lenzhalde 20
70192 Stuttgart
DE

Email: kontakt@kroener-verlag.de

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Ausdruck weit über die Sprache hinaus

Eva am 19.05.2026

Bewertungsnummer: 3142990

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Klang des Gälischen singt in einer saalfüllenden Akustik von Melancholie, Sehnsucht, Geschichten am Feuer und alten Liedern. Mit Madame Lazare durfte ich erneut auf die Aran Islands vor der Westküste Irlands reisen. Wer mich kennt, weiß, dass ich kaum einen Ort so liebe wie Inis Mor, die größte der Inseln vor dem County Clare. Ich schlage das Buch auf, und schon rauscht der Atlantik um mich herum, sitze ich mit Muraed im Curragh und rudere in Richtung des irischen Festlands. Madame Lazare erzählt die Geschichte von Muraed, die ihre Enkelin Levana unter dem Namen Hana kennt. Für Levana war Hana die jüdische Großmutter, eine Estin in Paris und die - so wurde es Levana erzählt - als Einzige in ihrer Familie den Holocaust überlebte. Zeitlebens weigerte sie sich, über ihre Vergangenheit zu sprechen. Levana ist getrieben von einem unbändigen Wissensdurst. Sie fragt und fragt. Vergeblich. Bis Hana dement wird und in den Jahren vor ihrem Tod die französische Sprache vergisst und nur noch gälisch spricht, die Sprache ihrer Kindheit. Dieser Roman ist getragen von Sprache. Der Erzählstil leuchtet trotz einer klaren Geradlinigkeit voller Liebe zur irischen Kultur, zum Klang des Irischen und der großen Kunst des Geschichtenerzählens. Aus diesem Gegensatz entsteht eine knisternde Spannung. Wer einmal gälische Lieder und Gedichte gehört hat, wird sich ihrer Magie kaum entziehen können. Levanas Freund Armand vertont sie im Roman zu einer Klangkomposition. Sprachlosigkeit findet jenseits der Sprache einen Ausdruck, eingefangen in der erzählten Figur, im Original im Irischen, das seinen Ursprung in der mündlichen Überlieferung hat. Fein entwickelt Tadhg Mac Dhonnagáin einen spannenden, komplexen Roman um eine Frau, für die ihre Insel und ihre Sprache Heimat bedeuten. Er setzt sich auseinander mit Glaubenssätzen, mit den Geschichten, die wir uns erzählen und der Bedeutung von Sprache für Identität und Zugehörigkeit. Das ist perfekt gelungen, über Generationen und Zeiten hinweg.

Ausdruck weit über die Sprache hinaus

Eva am 19.05.2026
Bewertungsnummer: 3142990
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Klang des Gälischen singt in einer saalfüllenden Akustik von Melancholie, Sehnsucht, Geschichten am Feuer und alten Liedern. Mit Madame Lazare durfte ich erneut auf die Aran Islands vor der Westküste Irlands reisen. Wer mich kennt, weiß, dass ich kaum einen Ort so liebe wie Inis Mor, die größte der Inseln vor dem County Clare. Ich schlage das Buch auf, und schon rauscht der Atlantik um mich herum, sitze ich mit Muraed im Curragh und rudere in Richtung des irischen Festlands. Madame Lazare erzählt die Geschichte von Muraed, die ihre Enkelin Levana unter dem Namen Hana kennt. Für Levana war Hana die jüdische Großmutter, eine Estin in Paris und die - so wurde es Levana erzählt - als Einzige in ihrer Familie den Holocaust überlebte. Zeitlebens weigerte sie sich, über ihre Vergangenheit zu sprechen. Levana ist getrieben von einem unbändigen Wissensdurst. Sie fragt und fragt. Vergeblich. Bis Hana dement wird und in den Jahren vor ihrem Tod die französische Sprache vergisst und nur noch gälisch spricht, die Sprache ihrer Kindheit. Dieser Roman ist getragen von Sprache. Der Erzählstil leuchtet trotz einer klaren Geradlinigkeit voller Liebe zur irischen Kultur, zum Klang des Irischen und der großen Kunst des Geschichtenerzählens. Aus diesem Gegensatz entsteht eine knisternde Spannung. Wer einmal gälische Lieder und Gedichte gehört hat, wird sich ihrer Magie kaum entziehen können. Levanas Freund Armand vertont sie im Roman zu einer Klangkomposition. Sprachlosigkeit findet jenseits der Sprache einen Ausdruck, eingefangen in der erzählten Figur, im Original im Irischen, das seinen Ursprung in der mündlichen Überlieferung hat. Fein entwickelt Tadhg Mac Dhonnagáin einen spannenden, komplexen Roman um eine Frau, für die ihre Insel und ihre Sprache Heimat bedeuten. Er setzt sich auseinander mit Glaubenssätzen, mit den Geschichten, die wir uns erzählen und der Bedeutung von Sprache für Identität und Zugehörigkeit. Das ist perfekt gelungen, über Generationen und Zeiten hinweg.

Was verbirgt Hana

begine aus Lemwerder am 30.03.2026

Bewertungsnummer: 3094076

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der irische Schriftsteller Tadhg Mac Dhonnagáin schreibt den Roman, Madame Lazare, eine bewegende Geschichte. Raffiniert lässt er verschiedene Personen erzählen und wechselt schnell zwischen den Jahren. Besonders intensiv schildert er das Leben auf einer Insel an der irischen Atlantikküste. Da erleben wir einen Vater und seine Tochter die die Geschichte in Gedichten, aus dem Gedächtnis immer weiter geben. Dann geht es nach Paris ins 21. Jahrhundert. Die Großeltern ziehen ihre Enkeltochter Levana auf. Die Mutter starb jung und sie wollte, das Levana im jüdischen Glauben aufwächst. Die Großmutter hütet ein Geheimnis. Als Hana immer mehr vergisst, fängt sie plötzlich in einer fremden Sprache an zu reden. Levana gibt nicht auf und forscht , wo Hana herkommt. Das hat der Autor gut umgesetzt und richtig spannend werden lassen. So hatte der Roman einen Sog und ich ich gebe eine gute Leseempfehlung.

Was verbirgt Hana

begine aus Lemwerder am 30.03.2026
Bewertungsnummer: 3094076
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der irische Schriftsteller Tadhg Mac Dhonnagáin schreibt den Roman, Madame Lazare, eine bewegende Geschichte. Raffiniert lässt er verschiedene Personen erzählen und wechselt schnell zwischen den Jahren. Besonders intensiv schildert er das Leben auf einer Insel an der irischen Atlantikküste. Da erleben wir einen Vater und seine Tochter die die Geschichte in Gedichten, aus dem Gedächtnis immer weiter geben. Dann geht es nach Paris ins 21. Jahrhundert. Die Großeltern ziehen ihre Enkeltochter Levana auf. Die Mutter starb jung und sie wollte, das Levana im jüdischen Glauben aufwächst. Die Großmutter hütet ein Geheimnis. Als Hana immer mehr vergisst, fängt sie plötzlich in einer fremden Sprache an zu reden. Levana gibt nicht auf und forscht , wo Hana herkommt. Das hat der Autor gut umgesetzt und richtig spannend werden lassen. So hatte der Roman einen Sog und ich ich gebe eine gute Leseempfehlung.

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Madame Lazare

von Tadhg Mac Dhonnagáin

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