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Produktbild: Fundamentalös

Fundamentalös Roman

11

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

15498

Erscheinungsdatum

20.02.2026

Verlag

Unionsverlag eBooks

Seitenzahl

(Printausgabe)

Dateigröße

2109 KB

Originaltitel

Fundamentally

Übersetzt von

Jasmin Humburg

Sprache

Deutsch

EAN

9783293312074

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

15498

Erscheinungsdatum

20.02.2026

Verlag

Unionsverlag eBooks

Seitenzahl

(Printausgabe)

Dateigröße

2109 KB

Originaltitel

Fundamentally

Übersetzt von

Jasmin Humburg

Sprache

Deutsch

EAN

9783293312074

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Schweres Thema - hervorragend verpackt

Bewertung am 25.03.2026

Bewertungsnummer: 3088616

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dr. Nadia Amin, ca. Mitte 30, Dozentin für Kriminologie an der UCL in London, wird nach Jahren von ihrer großen Liebe Rosy verlassen. Am Boden zerstört beschließt sie ein Sabbatical zu nehmen und geht für einen Job bei der UN in den Irak. Sie soll ein Programm zur Deradikalisierung von IS-Anhängerinnen leiten. Vor Ort im Stützpunkt in Bagdad lernt sie ihre Kollegen und Kolleginnen kennen, bildet ein Team, tritt in einige Fettnäpfchen und lernt die Gepflogenheiten in dieser anderen Welt kennen. Konfrontiert mit der Realität wird schnell klar, dass zwischen Idealismus, Engagement und realen Gegebenheiten riesige Lücken klaffen. Bürokratie, Korruption und Befindlichkeiten wirken sich stark auf das Gelingen aus. Zitat S. 76: "Wenn man das Wort "Zuständigkeitsbereich" hört, weiß man, dass man es mit Arschlöchern zu tun hat." Das Camp in Ninawa, in dem die IS-Frauen leben, liegt 400 km von Bagdad entfernt im Nordwesten des Irak. Dort lernen Nadia und ihr Team die Frauen kennen und treffen auf Sara, eine junge Frau aus London, die sich bereits mit 15 Jahren dem IS angeschlossen hat. Nadia fokussiert sich auf Sara, setzt alles daran sie zu "retten". Beide Frauen wuchsen in London auf und sprechen dieselbe freche respektlose Sprache. Im Buch folgen wir Nadias Gedanken und erfahren in kurzen Rückblenden Details aus ihrem bisherigen Leben. Sie wuchs als Muslima auf. Der Vater starb als sie noch ein Kind war. Die Mutter erzieht sie streng gläubig. Erst an der Universität legt Nadia ihr Kopftuch ab und auch ihren Glauben. Der daraus resultierende Konflikt mit der Mutter wirkt sich stark auf ihr Leben aus, bis sie im Camp einen folgenschweren Entschluß fasst. Schon das Cover entspricht dem jungen, frechen, manchmal derben Ton, den die Autorin in ihrem Debütroman anschlägt. Sie entlarvt den trägen Apparat der Institutionen, das ewige Hinterherhinken bei der Lösung der Weltprobleme. Jugend, modernes Leben, Idealismus, Herkunft bestimmen Nadias Engagement. Ich konnte lachen, war betroffen und folgte einer spannenden Handlung. Ein unterhaltsamer Roman, der nachdenklich macht und mir ein wenig mehr die Tür aufgemacht hat, um den Blick auf ein Weltbild zu werfen, das mir so fern ist. Klare Leseempfehlung von mir!

Schweres Thema - hervorragend verpackt

Bewertung am 25.03.2026
Bewertungsnummer: 3088616
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dr. Nadia Amin, ca. Mitte 30, Dozentin für Kriminologie an der UCL in London, wird nach Jahren von ihrer großen Liebe Rosy verlassen. Am Boden zerstört beschließt sie ein Sabbatical zu nehmen und geht für einen Job bei der UN in den Irak. Sie soll ein Programm zur Deradikalisierung von IS-Anhängerinnen leiten. Vor Ort im Stützpunkt in Bagdad lernt sie ihre Kollegen und Kolleginnen kennen, bildet ein Team, tritt in einige Fettnäpfchen und lernt die Gepflogenheiten in dieser anderen Welt kennen. Konfrontiert mit der Realität wird schnell klar, dass zwischen Idealismus, Engagement und realen Gegebenheiten riesige Lücken klaffen. Bürokratie, Korruption und Befindlichkeiten wirken sich stark auf das Gelingen aus. Zitat S. 76: "Wenn man das Wort "Zuständigkeitsbereich" hört, weiß man, dass man es mit Arschlöchern zu tun hat." Das Camp in Ninawa, in dem die IS-Frauen leben, liegt 400 km von Bagdad entfernt im Nordwesten des Irak. Dort lernen Nadia und ihr Team die Frauen kennen und treffen auf Sara, eine junge Frau aus London, die sich bereits mit 15 Jahren dem IS angeschlossen hat. Nadia fokussiert sich auf Sara, setzt alles daran sie zu "retten". Beide Frauen wuchsen in London auf und sprechen dieselbe freche respektlose Sprache. Im Buch folgen wir Nadias Gedanken und erfahren in kurzen Rückblenden Details aus ihrem bisherigen Leben. Sie wuchs als Muslima auf. Der Vater starb als sie noch ein Kind war. Die Mutter erzieht sie streng gläubig. Erst an der Universität legt Nadia ihr Kopftuch ab und auch ihren Glauben. Der daraus resultierende Konflikt mit der Mutter wirkt sich stark auf ihr Leben aus, bis sie im Camp einen folgenschweren Entschluß fasst. Schon das Cover entspricht dem jungen, frechen, manchmal derben Ton, den die Autorin in ihrem Debütroman anschlägt. Sie entlarvt den trägen Apparat der Institutionen, das ewige Hinterherhinken bei der Lösung der Weltprobleme. Jugend, modernes Leben, Idealismus, Herkunft bestimmen Nadias Engagement. Ich konnte lachen, war betroffen und folgte einer spannenden Handlung. Ein unterhaltsamer Roman, der nachdenklich macht und mir ein wenig mehr die Tür aufgemacht hat, um den Blick auf ein Weltbild zu werfen, das mir so fern ist. Klare Leseempfehlung von mir!

Außergewöhnlich, witzig und authentisch

Magdalena aus Köln am 13.03.2026

Bewertungsnummer: 3074965

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Fundamentalös von Nussaibah Younis, aus dem Englischen von Jasmin Humburg ist ein witziges und kluges Buch über eine britische Kriminologin, die im Auftrag der UNO in einem Flüchtlingscamp mit IS-Frauen arbeitet. Sie ist für ihre Deradikalisierung und Rückführung in die Heimatländer zuständig. Nadia ist Dozentin für Kriminologie in London. Sie wurde muslimisch erzogen, hält sich jedoch nicht an muslimische Gesetze, trägt kein Kopftuch und lebt in einer Beziehung mit ihrer großen Liebe Rosy. Als Rosy sie betrügt und verlässt, meldet sich Nadia bei der UNO in Bagdad, wo ihr einige Monate zuvor eine Stelle im Flüchtlingscamp angeboten wurde. „Die ganze Welt hatte mit dem Problem der IS-Bräute zu tun, die nach dem Ende des Kalifats ausgemustert wurden: Waren sie gefährlich, sollte man sie in ihre Heimat zurückschicken, war das überhaupt rechtlich, ethisch und politisch möglich?“ (S. 102) Bei ihrem Kennenlernbesuch im Camp lernt sie die 19jährige Sara kennen. Auch Sara hat als Muslimin in London gelebt, bevor sie einige Jahre zuvor ihrer besten Freundin in den Irak gefolgt ist. Sie wurde von einem Mitglied der IS geheiratet. Nach seinem Tod wurde Sara ins Camp gebracht, ihre kleine Tochter wurde ihr weggenommen, sie lebt bei ihren irakischen Großeltern. Nadia identifiziert sich mit Sara, sie will, dass Sara gemeinsam mit ihrer Tochter nach Großbritannien zurückkehrt. Doch eine Rückkehr auf legalem Wege gestaltet sich schwierig. „Dieser Roman lacht dem Extremismus ins Gesicht – das witzigste Debüt des Jahres“ (The Times) – Dem kann ich nur zustimmen, ich musste beim Lesen oft laut lachen. „Ich fürchte, ihr Vorhaben entspricht nicht unseren Inklusionsrichtlinien. Jesus, Maria und Josef auf der Regenbogenflagge, wollte die mich verarschen? Selbst wenn die Frauen unschuldig, Opfer von Ausbeutung geworden waren, sollten wir ihnen nur helfen können, wenn wir eine verkappte Pansexuelle ausfindig machten? Die Logik im britischen Verwaltungsapparat war der wahre Vorbote für den Niedergang Großbritanniens.“ (S. 82) Neben der gescheiterten Beziehung zu Rosy und der rein sexuellen zum UN-Kollegen Tom nimmt die Mutter-Tochter-Beziehung viel Raum ein. Es war schön mitzuverfolgen, wie sich die beiden nach einem jahrelangen Kontaktabbruch wieder angenähert haben und sich die Mutter am Ende sogar als eine große Hilfe erwiesen hat. Die Autorin ist Friedensforscherin und Irak-Expertin, sie hat eigene berufliche Erfahrungen mit IS-Frauen im Irak gesammelt. Der Roman ist zwar fiktiv, doch die Themen und Charaktere sind sehr authentisch. Gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe fünf Sterne.

Außergewöhnlich, witzig und authentisch

Magdalena aus Köln am 13.03.2026
Bewertungsnummer: 3074965
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Fundamentalös von Nussaibah Younis, aus dem Englischen von Jasmin Humburg ist ein witziges und kluges Buch über eine britische Kriminologin, die im Auftrag der UNO in einem Flüchtlingscamp mit IS-Frauen arbeitet. Sie ist für ihre Deradikalisierung und Rückführung in die Heimatländer zuständig. Nadia ist Dozentin für Kriminologie in London. Sie wurde muslimisch erzogen, hält sich jedoch nicht an muslimische Gesetze, trägt kein Kopftuch und lebt in einer Beziehung mit ihrer großen Liebe Rosy. Als Rosy sie betrügt und verlässt, meldet sich Nadia bei der UNO in Bagdad, wo ihr einige Monate zuvor eine Stelle im Flüchtlingscamp angeboten wurde. „Die ganze Welt hatte mit dem Problem der IS-Bräute zu tun, die nach dem Ende des Kalifats ausgemustert wurden: Waren sie gefährlich, sollte man sie in ihre Heimat zurückschicken, war das überhaupt rechtlich, ethisch und politisch möglich?“ (S. 102) Bei ihrem Kennenlernbesuch im Camp lernt sie die 19jährige Sara kennen. Auch Sara hat als Muslimin in London gelebt, bevor sie einige Jahre zuvor ihrer besten Freundin in den Irak gefolgt ist. Sie wurde von einem Mitglied der IS geheiratet. Nach seinem Tod wurde Sara ins Camp gebracht, ihre kleine Tochter wurde ihr weggenommen, sie lebt bei ihren irakischen Großeltern. Nadia identifiziert sich mit Sara, sie will, dass Sara gemeinsam mit ihrer Tochter nach Großbritannien zurückkehrt. Doch eine Rückkehr auf legalem Wege gestaltet sich schwierig. „Dieser Roman lacht dem Extremismus ins Gesicht – das witzigste Debüt des Jahres“ (The Times) – Dem kann ich nur zustimmen, ich musste beim Lesen oft laut lachen. „Ich fürchte, ihr Vorhaben entspricht nicht unseren Inklusionsrichtlinien. Jesus, Maria und Josef auf der Regenbogenflagge, wollte die mich verarschen? Selbst wenn die Frauen unschuldig, Opfer von Ausbeutung geworden waren, sollten wir ihnen nur helfen können, wenn wir eine verkappte Pansexuelle ausfindig machten? Die Logik im britischen Verwaltungsapparat war der wahre Vorbote für den Niedergang Großbritanniens.“ (S. 82) Neben der gescheiterten Beziehung zu Rosy und der rein sexuellen zum UN-Kollegen Tom nimmt die Mutter-Tochter-Beziehung viel Raum ein. Es war schön mitzuverfolgen, wie sich die beiden nach einem jahrelangen Kontaktabbruch wieder angenähert haben und sich die Mutter am Ende sogar als eine große Hilfe erwiesen hat. Die Autorin ist Friedensforscherin und Irak-Expertin, sie hat eigene berufliche Erfahrungen mit IS-Frauen im Irak gesammelt. Der Roman ist zwar fiktiv, doch die Themen und Charaktere sind sehr authentisch. Gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe fünf Sterne.

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Fundamentalös

von Nussaibah Younis

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