Produktbild: Perspektiven der psychoanalytischen Sozial- und Kulturtheorie

Perspektiven der psychoanalytischen Sozial- und Kulturtheorie

Aus der Reihe Imago
1

34,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.04.2026

Herausgeber

Isolde Böhme + weitere

Verlag

Psychosozial

Seitenzahl

180

Maße (L/B/H)

14,6/20,8/1,3 cm

Gewicht

269 g

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8379-3438-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.04.2026

Herausgeber

Verlag

Psychosozial

Seitenzahl

180

Maße (L/B/H)

14,6/20,8/1,3 cm

Gewicht

269 g

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8379-3438-0

Herstelleradresse

Psychosozial Verlag GbR
Walltorstraße 10
35390 Gießen
DE

Email: info@psychosozial-verlag.de

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  • Bewertung

    5/5

    03.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Anhand von vielen Fallbeispielen oder Erfahrungen werden bestimmte Themen meist anwendungsorientiert dargeboten.

    Der Band ist im Rahmen der Weiterbildung Psychoanalytische Sozial- und Kulturtheorie entstanden, einem Angebot der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung für Akademiker*innen aller Disziplinen. In innovativen Studien aus dem breiten Spektrum der Sozial- und Kulturanalyse wird aufgezeigt, wie unbewusste Dynamiken unser soziales Leben prägen. Im Einzelnen beschäftigen sich die Beiträger*innen mit Schule, im Besonderen Schüler*innen, Lehrenden und Lerninhalten, mit dem Pflegenotstand im Gesundheitssystem, der Seelsorge von Migrant*innen, den Transformationsprozessen in Unternehmen, der Aufklärung von Kapitalverbrechen, dem interkulturellen akademischen Austausch und dem Verstehen von Dichtung. Nach einer Hinführung folgt ein Beitrag mit Interviews zur psychischen und sozialen Dynamik von Berufskrankheiten in Lehrerbiografien. Danach wird der Pflegenotstand in Krankenhäusern aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet, bevor die psychotherapeutische Begleitung in Schulen diskutiert wird. Danach wird der Begriff „Heimat“ kritisch beleuchtet und in unterschiedlichen Kontexten behandelt. Anschließend werden Erfahrungen, Beschreibungen und Bekenntnisse geschildert, die der Autor als einer von beiden Leitern eines künstlerischen Forschungsprojekts im Libanon und in der BRD gewonnen hat. Es handelt von Brüchen, Trauma und emotionalem Erleben. Wie eine ursprünglich gute Passung zwischen Anforderungen eines Unternehmens und den Mitarbeitenden durch Veränderungen gestört wird und welche Rolle Angst und Abwehr dabei spielen, wird dann skizziert. Anhand von drei Fallbeispielen wird dann eine migrantische Familienseelsorge behandelt. Psychoanalytisches Verstehen von Dichtung anhand eines Beispiels und ein Beispiel eines falschen Geständnisses bei einem Kapitalverbrechen schließen die Beiträge ab. Anhand von vielen Fallbeispielen oder Erfahrungen werden bestimmte Themen meist anwendungsorientiert dargeboten. Vertreten sind viele aktuelle Themenbereiche wie Migration, Zugehörigkeit, Schule oder Arbeitswelt. Das Buch wendet sich gleichermaßen an Kulturwissenschaftler*nnen wie Psychoanalytiker*nnen, die interdisziplinär arbeiten wollen.

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  • VorwortSozial- und Kulturpsychoanalyse lehren – wie geht das?Eine EinleitungIsolde BöhmeDer Körper sprichtZur psychischen und sozialen Dynamik von Berufskrankheiten in LehrerbiografienClaudia LozanoEine Krisenbegleitung als Gratwanderung zwischen schulischer Herausforderung und psychotherapeutisch wirksamem AngebotChristine GruberDie Kultur der Pflege und die PsychoanalyseAnette BurkhartDer Reiz der HeimatStine AlbersVon Fremdheit und VernichtungReflexionen über ein künstlerisches ForschungsprojektGilbert BeronneauDer Mensch bei der Arbeit – innere Erfahrungen in der Gegenwart von (vielen) anderenBarbara HoyerVon Mutter-Sprache und Vater-LandUnterwegs zu einer psychoanalytischen MigrantenseelsorgeBrigitta SassinVom Verstehen und Nicht-VerstehenÜbergangs- und Übersetzungsphänomene am Beispiel von Alejandra Pizarnik (1936–1972)Silvia VolckmannDie unbewusste Produktion falscher Geständnisse und der verbannte Zweifel im polizeilichen VernehmungsgeschehenClaudia Brockmann