Produktbild: Psychoanalytische Feldtheorien und ihre Praxis

Psychoanalytische Feldtheorien und ihre Praxis Neue Perspektiven für die Psychotherapie

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47,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.04.2026

Herausgeber

Herbert Will + weitere

Verlag

Psychosozial

Seitenzahl

266

Maße (L/B/H)

20,7/14,7/1,9 cm

Gewicht

394 g

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8379-3452-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.04.2026

Herausgeber

Verlag

Psychosozial

Seitenzahl

266

Maße (L/B/H)

20,7/14,7/1,9 cm

Gewicht

394 g

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8379-3452-6

Herstelleradresse

Psychosozial Verlag GbR
Walltorstraße 10
35390 Gießen
DE

Email: info@psychosozial-verlag.de

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Tolle EInführung

Bewertung am 19.05.2026

Bewertungsnummer: 3142867

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Feldtheorie zählt zu den innovativsten psychoanalytischen Theorien. Sie betrachtet die Behandlung nicht als isolierte Zweierbeziehung, sondern als offenes Feld, in dem sich bewusste und unbewusste Kräfte verschränken. Damit bietet sie einen fruchtbaren Zugang, um therapeutische Prozesse neu zu verstehen und praktisch zu gestalten. Erstmals präsentieren deutschsprachige Autor*innen, wie Feldtheorien praktisch genutzt werden können. Anhand anschaulicher Fallbeispiele wird deutlich, wie sich dieses Denken in Einzel-, Paar- und Familientherapien ebenso anwenden lässt wie in Gruppen und institutionellen Kontexten. Verknüpft mit Konzepten wie dem szenischen Verstehen oder dem analytischen Dritten bietet das Buch konkrete Anregungen für die tägliche Praxis und macht das Potenzial feldtheoretischer Ansätze erfahrbar. Nach einem Vorwort werden die Essays in drei Teilbereiche geordnet. Im ersten Teil wird ein Überblick über die Traditionen und die Entstehung psychoanalytischer Feldtheorien sowie über ihre perspektivischen Besonderheiten gegeben. Als prägnante Modellvorstellungen werden das analytische Paar und das analytische Dritte, Szene und szenisches Verhalten sowie Kollusion mit dem feldtheoretischen Denken in Verbindung gebracht. Im zweiten Teil werden Konkretionen in Form persönlicher Modelle und deren Umsetzung in psychoanalytischen Behandlungen vorgestellt. Anhand von Fallbeispielen werden die Bedeutung interpersonalen Denkens, die Funktion des Erzählens und der Co-Narration in der Kinderanalyse und die geheimnisvollen Vorgänge der unbewussten Kommunikation des analytischen Paars beleuchtet. Zudem werden feldtheoretische Zugänge zur Paar- und Familientherapie und zur Gruppenanalyse diskutiert. Im dritten Teil werden Grundlagen in den Blick genommen. Sie beginnen mit der Abkehr vom Subjektbegriff durch den Begriff des Feldes und die Frage was angesichts dessen noch mit Intersubjektivität gemeint sein kann. Die Quellen feldtheoretischen Denkens bei Kurt Lewin, Merleau-Ponty und den Barangers werden untersucht und in den Entwurf eines szenisch bevölkerten Raums gestellt. Hinter den Essays finden sich immer die Bibliografie und eine Kurzvita. Es gibt eine gute intersubjektive Sicht auf den analytischen Prozess, der sich auf die unbewusste Kommunikationsebene konzentriert, die sowohl Analytiker als auch Patient gemeinsam ist, und über die Ich/Du-Trennung hinausgeht, um auf die gemeinsame Substanz der Psyche zuzugreifen. Der Artikel über unbewusste Kommunikation ist sehr spannend. So kann dieser Einführungsband in der Tat Inspirationen für die eigene Praxis geben.

Tolle EInführung

Bewertung am 19.05.2026
Bewertungsnummer: 3142867
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Feldtheorie zählt zu den innovativsten psychoanalytischen Theorien. Sie betrachtet die Behandlung nicht als isolierte Zweierbeziehung, sondern als offenes Feld, in dem sich bewusste und unbewusste Kräfte verschränken. Damit bietet sie einen fruchtbaren Zugang, um therapeutische Prozesse neu zu verstehen und praktisch zu gestalten. Erstmals präsentieren deutschsprachige Autor*innen, wie Feldtheorien praktisch genutzt werden können. Anhand anschaulicher Fallbeispiele wird deutlich, wie sich dieses Denken in Einzel-, Paar- und Familientherapien ebenso anwenden lässt wie in Gruppen und institutionellen Kontexten. Verknüpft mit Konzepten wie dem szenischen Verstehen oder dem analytischen Dritten bietet das Buch konkrete Anregungen für die tägliche Praxis und macht das Potenzial feldtheoretischer Ansätze erfahrbar. Nach einem Vorwort werden die Essays in drei Teilbereiche geordnet. Im ersten Teil wird ein Überblick über die Traditionen und die Entstehung psychoanalytischer Feldtheorien sowie über ihre perspektivischen Besonderheiten gegeben. Als prägnante Modellvorstellungen werden das analytische Paar und das analytische Dritte, Szene und szenisches Verhalten sowie Kollusion mit dem feldtheoretischen Denken in Verbindung gebracht. Im zweiten Teil werden Konkretionen in Form persönlicher Modelle und deren Umsetzung in psychoanalytischen Behandlungen vorgestellt. Anhand von Fallbeispielen werden die Bedeutung interpersonalen Denkens, die Funktion des Erzählens und der Co-Narration in der Kinderanalyse und die geheimnisvollen Vorgänge der unbewussten Kommunikation des analytischen Paars beleuchtet. Zudem werden feldtheoretische Zugänge zur Paar- und Familientherapie und zur Gruppenanalyse diskutiert. Im dritten Teil werden Grundlagen in den Blick genommen. Sie beginnen mit der Abkehr vom Subjektbegriff durch den Begriff des Feldes und die Frage was angesichts dessen noch mit Intersubjektivität gemeint sein kann. Die Quellen feldtheoretischen Denkens bei Kurt Lewin, Merleau-Ponty und den Barangers werden untersucht und in den Entwurf eines szenisch bevölkerten Raums gestellt. Hinter den Essays finden sich immer die Bibliografie und eine Kurzvita. Es gibt eine gute intersubjektive Sicht auf den analytischen Prozess, der sich auf die unbewusste Kommunikationsebene konzentriert, die sowohl Analytiker als auch Patient gemeinsam ist, und über die Ich/Du-Trennung hinausgeht, um auf die gemeinsame Substanz der Psyche zuzugreifen. Der Artikel über unbewusste Kommunikation ist sehr spannend. So kann dieser Einführungsband in der Tat Inspirationen für die eigene Praxis geben.

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Psychoanalytische Feldtheorien und ihre Praxis

von Werner Bohleber, Danielle Bazzi, Marco Conci

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  • Produktbild: Psychoanalytische Feldtheorien und ihre Praxis
  • Geleitwort
    Werner Bohleber

    Vorwort
    Herbert Will, Peter Potthoff & Jürgen Maurer

    Überblick

    Psychoanalytische Feldtheorien. Geschichte – Struktur – Anwendungsmöglichkeiten
    Peter Potthoff

    Einheit und Zweiheit im Feld. Das analytische Paar und das Dritte
    Jürgen Maurer

    Szenisches Verstehen im Feld
    Herbert Will

    »Wenn das Feld die Krankheit einfängt«. Intersubjektive Kollusionen in der post-bionianischen Feldtheorie
    Jens L. Tiedemann

    Konkretionen

    Dem Unaussprechlichen zum Ausdruck verhelfen. Die narrative Funktion des psychoanalytischen Feldes
    Thomas Stadler

    Mein Feldmodell anhand einer klinischen Vignette. Zwei Italiener in München
    Marco Conci

    Unbewusste Kommunikation. Eine feldtheoretische Perspektive
    Herbert Will

    Das Paar und das Dritte der Beziehung. Feldtheoretische Überlegungen zur Psychoanalytischen Paartherapie
    Jürgen Maurer

    Feldtheorie und Gruppenanalyse/-therapie
    Peter Potthoff

    Grundfragen

    Feld und Subjekt
    Johannes Picht

    Aus ›Kurt Lewin‹ wird ›Maurice Merleau-Ponty‹. Überlegungen zu einer Ersetzung in
    »Die analytische Situation als dynamisches Feld« von Madeleine und Willy Baranger
    Danielle Bazzi

    Merleau-Ponty und Lorenzer – Zur Verschränkung von Feld und Szene
    Dietmut Niedecken

    Der szenisch bevölkerte Raum. Fleisch und Chiasmos als Tiefendimension der sozialen Matrix
    Dietmut Niedecken