Die neue Island-Thriller-Reihe von Bestsellerautor Michael Hjorth und Bjarni Thorsson
Ein vermisster Junge, ein skrupelloser Serienmörder, ein Wettlauf gegen die Zeit!
Blond, blass und splitterfasernackt ist die junge Frau, die ermordet in einem Reitstall am Rande von Reykjavik liegt, von ihrem 10-jährigen Sohn fehlt jede Spur. Es ist die erste Mordermittlung für Helga Jónsdóttir vom Dezernat für Gewaltverbrechen. Die frischgebackene Polizistin vermutet, dass der Junge vor seinem gewaltbereiten Vater geflohen ist und sich in den Höhlen der isländischen Vulkanlandschaften versteckt. Eine lange Überlebenschance hat er nicht. Um ihn zu finden, bittet sie Bjarki um Hilfe, denn niemand kennt die Wildnis besser als er. Während Helga und Bjarki fieberhaft nach dem Jungen suchen, wird eine weitere Frau tot aufgefunden. Der Mörder scheint seine Taten akribisch zu planen. Er ist, das wird Helga klar, so genial wie skrupellos; und bereit, über alle Grenzen zu gehen.
Der erste Fall für Helga und Bjarki: messerscharfer Verstand trifft auf isländische Urgewalt
Helga & Bjarki sind ein großartiges Ermittlerteam: Eine toughe, kluge Frau, die alles tut, um ihre Fehler in der Vergangenheit wettzumachen. Und ein Hüne, der äußerlich stark ist und seine verletzlichen Seiten zu verbergen sucht.
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Packende Jagd nach einem Serienmörder
Ilses Lesetipps aus Wien am 09.06.2026
Bewertungsnummer: 3163134
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
„Schlafende Vulkane“ von Michael Hjorth und Bjarni Thorsson ist ein fesselnder Thriller, der Auftakt zu einer neuen Island-Reihe mit Helga Jónsdóttir und Bjarki Guðmundsson Ermittler.
Bereits das Cover des 2026 erschienenen Buches stimmt auf den Schauplatz Island ein, auf raue, karge Natur, auf eine düstere Stimmung. Der Schreibstil ist flüssig, von Beginn an mitreißend. Die Handlung erstreckt sich über einen Zeitraum von rund einer Woche, die Kapitel sind kurz, jeweils mit Überschrift versehen: mit dem Namen desjenigen, aus dessen Sicht erzählt wird. Die Gedanken und Aktionen des Mörders stechen durch die kursive Schrift deutlich hervor. Diese Perspektiven- bzw. Ortswechsel gestalten die Handlung abwechslungs- und temporeich. Die Handlung spielt in der Gegenwart. Die Atmosphäre Islands ist anschaulich beschrieben, die unwegsame Landschaft, die Weite und Einsamkeit außerhalb der Städte.
Das Buch ist ab der ersten Seite fesselnd. Eine ermordete Frau, ein verschwundenes Kind. Man wird regelrecht hineingezogen in das Geschehen, in die verabscheuungswürdigen Handlungen und Gedanken des Täters einerseits, dessen penible Planung der Taten, und andererseits in die ambitionierte Suche nach dem Täter, die Fortschritte der Recherchen, auch irreführende Spuren werden verfolgt. Wer sich hinter dem brutalen und krankhaften Täter verbirgt, offenbart sich einem als Leser recht bald. Selbst als auch der Polizei seine Identität bekannt ist, gelingt ihm die Flucht. Es beginnt eine fieberhafte Jagd, ein Wettlauf gegen die Zeit.
Die Handlung ist actionreich, die Täterperspektive Gänsehaut erzeugend und beklemmend. Die Schilderungen der Frauenmorde, brutal und widerlich, sind nichts für Zartbesaitete. Die Spannung ist stets auf hohem Niveau und steigert sich, je näher Helga und Bjarki dem Täter kommen. Man schafft es kaum, das Buch aus der Hand zu legen. Bis der Mörder in einem atemraubenden Showdown gefasst werden kann.
Was die Charaktere anbelangt, so steht vor allem Helga im Mittelpunkt. Neu im Team, wurde ihr erstmals die Leitung der Ermittlungen übertragen. Sie ist ambitioniert, ist aber bei ihren Entscheidungen immer wieder auch verunsichert. Auch privat plagt sie das schlechte Gewissen, wenn sie wegen ihres zeitraubenden Berufs sich zu wenig um ihre Tochter kümmern kann. Bjarki, ein schweigsamer, durchtrainierter Hüne, der die Einsamkeit und Natur liebt, wird ihr im Zuge des Rettungseinsatzes für den verschwundenen Jungen zugeteilt. Er erweist sich als kongenialer Partner für Helga, der sie unterstützt und unkonventionelle Entscheidungen mit trägt. Nicht nur die beiden, auch Nebenfiguren wirken authentisch und lebendig. Emotionelle Tiefe fehlte allerdings generell.
Schon allein die isländische Atmosphäre hat mich begeistert, aber ich mochte auch die Protagonisten. „Schlafende Vulkane“ ist ein Pageturner. Ein Serienauftakt, der Lust auf weitere Fälle dieses Ermittler-Duos macht. Eine unbedingte Leseempfehlung! 5 Sterne!
Fesselndes Island
Cinderella02 am 02.06.2026
Bewertungsnummer: 3156123
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Der Thriller Schlafende Vulkane hat mich ab der ersten Seite gefesselt. Auch das Cover ist schon ein echter Hingucker - so Ursprünglich aber auch bedrohlich in düstereren Farben wird einem die gewaltige Kraft bewusst die von einem Vulkan ausgeht. Und in ebendieser Landschaft steht die Ermittlerin Helga vor ihrem ersten Fall - den Mord an einer jungen Frau und dem Verschwinden ihres 10jährigen Sohnes. Wohin ist das Kind geflüchtet? In dieser herausfordernden Natur kann er allein auf sich gestellt nicht lange Überleben, das ist die Überlegung die Helga antreibt und sie die Hilfe von Bjarki in Anspruch nehmen lässt. Ein herausfordernder Fall und ein sehr interessantes Ermittlerduo das uns die Autoren in dem Buch vorstellen. Sehr spannend geschrieben, auch die Landschaft trägt ihren Teil zur Atmosphäre dieses Buches bei. In meinen Augen ein voller Erfolg und ich freue mich schon auf weitere Fälle dieses besonderen Duos.
Meinung aus der Buchhandlung
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Toller Serienauftakt rund um die Ermittler Helga & Bjarki. Der Autor Michael Hjorth ist mir schon durch seine Zusammenarbeit mit Rosenfeldt positiv in Erinnerung. Auch hier enttäuscht das neue Autorenduo nicht, und wir rasen quasi durch die knapp 400 Seiten. Nichts für zarte Gemüter!
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