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Kurz vor Paris Der kuriose Weg zur Freiheit - Eine satirische Dystopie über mutige Insekten, Vorurteile und den Kampf für Freiheit

4

25,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

10 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

02.02.2026

Abbildungen

Farbschnitt

Verlag

Lindwurm Verlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,4/13,4/2,5 cm

Gewicht

316 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-910279-24-7

Beschreibung

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Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

10 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

02.02.2026

Abbildungen

Farbschnitt

Verlag

Lindwurm Verlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,4/13,4/2,5 cm

Gewicht

316 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-910279-24-7

Herstelleradresse

Lindwurm Verlag
Hermannstal 119k
22119 Hamburg
DE

Email: info@bedey-media.de

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  • coala

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    04.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Von Flügeln, Freundschaft und dem Mut zur Freiheit

    Kurz vor Paris - Der kuriose Weg zur Freiheit erzählt von einer ungewöhnlichen Reise: Ein Mensch, ein Schmetterling und eine Fliege wollen eigentlich nur Urlaub machen, doch eine schwangere Wespe auf der Flucht verändert alles. Was als skurriles Abenteuer beginnt, entwickelt sich zu einer vielschichtigen Geschichte über Freiheit, Zusammenhalt und den Kampf gegen Ausgrenzung. Des Romans sticht auf jeden Fall durch seine Idee hervor: lebensgroße, denkende und fühlende Insekten, die selbstverständlich Teil unserer Gesellschaft sind. Diese Prämisse wirkt nicht nur originell, sondern wird auch mit erstaunlicher Leichtigkeit und Wärme umgesetzt. Stinker, Meiling und Flymo sind ein eingespieltes Freundestrio, dessen Dynamik sofort überzeugt. Mit Puck kommt zudem eine Figur hinzu, die Verletzlichkeit, Angst und Hoffnung in sich vereint und somit der Geschichte eine neue Dringlichkeit verleiht. Während die Handlung Richtung Paris führt und schließlich in den Katakomben an Tempo und Spannung gewinnt, begleiten große Themen wie Rassismus, Verfolgung, Machtmissbrauch und Faschismus. Diese werden nicht jedoch nicht belehrend, sondern erzählerisch eingebettet und stehen so im starken Kontrast zu den Momenten von Humor, Herzlichkeit und leiser Zärtlichkeit. Berührend ist zudem, wie selbstverständlich Hilfe geleistet wird, trotz knapper Mittel, trotz Unsicherheit, trotz Gefahr. Der Schreibstil ist dabei fesselnd, stellenweise witzig, dann wieder hochdramatisch und emotional. Die Figuren wachsen zusammen, Beziehungen vertiefen sich, und vor allem Stinker durchläuft eine spürbare Entwicklung, die glaubwürdig und nahbar wirkt. Es sind genau diese leisen inneren Veränderungen, die der Geschichte zusätzliche Tiefe verleihen. Ein ebenso unterhaltsamer wie nachdenklicher Roman, der mit Fantasie, Herz und Haltung überzeugt. Eine Geschichte, die schmunzeln lässt, berührt und Mut macht und dabei zeigt, dass Empathie keine Frage von Herkunft, Art oder Flügeln ist. Skurril, klug und überraschend bewegend.

  • Bewertung

    4/5

    09.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Die etwas andere Dystopie

    Meine Rezension zu "Kurz vor Paris" von Agga Kastell Ein Typ, ein Schmetterling, eine Fliege und eine schwangere Wespe auf Roadtrip Richtung Paris. Klingt wie der Anfang eines ziemlich schrägen Witzes. Ist aber eine Dystopie. Und zwar eine, mit einer wichtigen Botschaft. Zwischen Atomunfall, mutierten Insekten und Verfolgungsjagden bekommt man Action und überraschend viel Gefühl serviert. Das Ganze ist dabei herrlich skurril, witzig und manchmal traurig. Man ertappt sich dabei, wie man plötzlich mit einer Wespe mitfiebert. Locker, kreativ und anders als der typische Weltuntergangsroman. Macht Spaß, hat aber trotzdem Tiefgang. War auf jeden Fall mal ein anderes Leseerlebnis.

  • Meggie

    aus Mertesheim

    4/5

    01.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Mehr davon ...

    Stinker, ein Mensch, und seine Freunde Meiling, ein Schmetterling, und Flymo, eine Fliege, machen sich auf in den wohlverdienten Urlaub. Bis sie einen Anhalter mitnehmen. Puck, eine Wespe, ist schwanger und auf der Flucht. Die Nordos, eine rassistische Gruppe, ist hinter ihr und ihrer Brut her. Stinker und seine Freunde helfen natürlich sofort, und so führt der Weg der zusammengewürfelten Gruppe nach Paris, wo in den Katakomben ein gefährlicher Wettlauf gegen die Zeit und den Tod beginnt. Hilfe kommt von unerwarteter Seite und dabei entstehen ungewöhnliche Freundschaften und Beziehungen. Was für ein Kampf um Freiheit und Gerechtigkeit. Die Autorin hat mich mehr als einmal begeistern können mit ihrer ungewöhnlichen Idee, Insekten "mutieren" zu lassen und so die Möglichkeit, dass diese in unserer Gesellschaft als normal angesehen werden. Stinker ist ein Mensch, und zusammen mit dem Schmetterling Meiling und der Fliege Flymo arbeitet er in einer Firma. Die drei sind beste Freunde und entschließen sich, zusammen Urlaub zu machen. Dieser führt nach Paris und ist bis ins kleinste Detail geplant. Der Eiffelturm und die Katakomben stehen auf dem Plan. Doch dieser wird total durcheinandergewirbelt, als sie eine Anhalterin mitnehmen. Puck, eine Wespe. Eine schwangere Wespe. Eine schwangere, verfolgte Wespe. Denn die Nordos, die gefährliche Experimente an ihrer Rasse durchführen, sind hinter Puck her und ihrer Brut her. Und da beginnt das Abenteuer der Vierer-Gruppe. Während Stinker als Mensch die Geschichte aus seiner Sicht erzählt, liegt das Augenmerk natürlich auf Puck, die gerettet werden muss. Und das machen Stinker, Meiiling und Flymo ohne zu zögern. Ihr Urlaub tritt dadurch nicht in den Hintergrund. Zu Anfang wissen die drei Freunde nichts von Pucks Geheimnis, aber sie ahnen, dass etwas nicht stimmt. Und so beziehen sie Puck einfach in ihre Pläne mit ein. Sie haben selbst nicht viel Geld, teilen aber das bisschen bereitwillig und laden Puck zu Essen, Eiffelturm und Katakomben ein. Und dort beginnt das eigentliche Abenteuer. Wir lesen von Rassismus, Faschisten, Neid, Verfolgung, Krieg und einigen anderen Missständen, die auch hier in der wahren Welt allgegenwärtig sind. Wir lesen aber auch von Freundschaft, Zusammenhalt und Liebe, von Gefühlen und Hilfsbereitschaft von ungewöhnlicher Seite. Stinker, Meiling, Flymo und Puck wachsen zusammen und helfen sich. Es gibt Hoffnung und Freude, ein Blick auf die Zukunft. Doch genau dieser wird von den rassistischen Nordos getrübt. Ich hatte Mühe, das Buch zur Seite zu legen, da die Autorin einen so wunderbaren, fesselnden Schreibstil hat und mir mit ihrer Story einfach sehr viel Spaß bereiten konnte. Denn wie genau integriert man lebensgroße Insekten, die sprechen, denken und fühlen können, in unsere rasante und grausame Welt? Genau so wie es die Autorin eben getan hat. Man lässt sich menschlich werden, mit einer Spur mehr Empathie. Und dies führt zu einer witzigen, aber auch nachdenklich machenden Geschichte. Aber es geht nicht nur um die Jagd nach Puck, sondern auch um Stinker, der sich entwickelt, wächst und sich an Dinge heranwagt, die er vorher nie so getan hätte. Dabei kommt es zu Situationen, in denen man schmunzeln muss, in denen man mit ihm leidet und auch mal ein Tränchen verdrückt. Kurz gesagt: ich hatte jede Menge Spaß bei der Geschichte und die Autorin hat sich einen Platz auf meiner "Da muss ich mal näher schauen"- Liste gesichert. Meggies Fussnote: Mehr davon!

  • Rina

    aus Mannheim

    3/5

    12.02.2026

    eBook (ePUB 3)

    Gut geschrieben, aber…

    Eigentlich enthält Kurz vor Paris alle Elemente, die ich in solchen Geschichten mag: skurrile Charaktere, satirische Elemente verbunden mit Gesellschaftskritik. Leider war am Ende das Buch nicht wirklich meins bzw. hat es meinen Erwartungen einfach nicht entsprochen. Dabei ist die Geschichte an sich nicht schlecht. Sie ist kreativ, gut geschrieben, flüssig zu lesen und steckt voller origineller Ideen. Die Handlung folgt Stinker, einem jungen Mann, und seinen Freunden Flymo und Meiling auf ihrem Roadtrip zum Eiffelturm. Unterwegs gabeln sie die Wespe Pucki auf, die auf der Flucht vor einer rassistischen Organisation ist, die ihre Kinder für Experimente missbrauchen will. Zwischendurch treffen wir weitere ungewöhnliche Charaktere, sowohl Menschen als auch Insekten, und es gibt sogar eine kleine, süße Liebesgeschichte. Was mir in dem Buch gut gefallen hat, war, wie Agga Kastell die Nähe zwischen Menschen und Insekten beschreibt. Also die Art, wie Freundschaften zwischen den völlig verschiedenen Arten funktionieren. Das wirkte sehr selbstverständlich und gleichzeitig herzerwärmend. Trotzdem blieb für mich alles insgesamt zu oberflächlich. Das Worldbuilding wird nur angedeutet, die politischen und gesellschaftlichen Hintergründe bleiben vage. Ich finde, hier wurde vorhandenes Potenzial nicht richtig genutzt. Ich hätte so gerne mehr über die Welt und ihre Entwicklung nach dem Atomkraftwerksunfall erfahren. Auch die Charaktere blieben mir insgesamt viel zu oberflächlich -wir erfahren wenig über ihre Persönlichkeit oder ihre Hintergrundgeschichte, sondern nur, wie sie sind, wenn sie miteinander agieren. Dadurch hatte ich am Ende das Gefühl, den Charakteren nicht näher gekommen zu sein als zu Beginn. Auch die Verfolger, die Nordos, wirken als Bedrohung recht vage und treten nie wirklich in Erscheinung. Dadurch konnte mich die Geschichte nicht richtig mitreißen. Fazit: Kurz vor Paris ist ein gut geschriebenes, kreatives Buch mit vielen originellen Ideen. Wer skurrile Roadtrips in einer dystopischen Welt mag, findet hier einiges zu entdecken. Mir persönlich hat jedoch die Tiefe gefehlt, um richtig in die Geschichte einzutauchen.

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