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Die Worte, die ich niemals schrieb

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.03.2026

Herausgeber

Rebekka Jilg

Verlag

Francke-Buch

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

20,5/13,6/3,3 cm

Gewicht

496 g

Farbe

Elfenbein / Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Words we didn't Say

Übersetzt von

Rebekka Jilg

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96362-515-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.03.2026

Herausgeber

Rebekka Jilg

Verlag

Francke-Buch

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

20,5/13,6/3,3 cm

Gewicht

496 g

Farbe

Elfenbein / Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Words we didn't Say

Übersetzt von

Rebekka Jilg

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96362-515-2

Herstelleradresse

Francke-Buch GmbH
Am Schwanhof 19
35037 Marburg
DE

Email: info@francke-buch.de

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  • Cornelia B.-Lesestern

    5/5

    16.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Die Macht der Worte

    Mit ihrem neuen Buch " Die Worte, die ich niemals schrieb" stellt uns Amy Lynn Green eindrucksvoll vor Augen, wie Ängste unser Leben bestimmen können und wie schnell Vorurteile zu Hass führen. Erschienen ist der historische Briefroman im Frühjahr 2026 bei Francke-Buch Vor Jahren schon hat die ehrgeizige Linguistik-Studentin Johanna Berglund ihrer Heimatstadt den Rücken zugekehrt, um an der Universität in Minnesota ihre Zukunftspläne zu verwirklichen. Nun wird sie in ein Gefangenenlager in Iowa katapultiert, um ihre Sprachkenntnisse in den Dienst der Regierung zu stellen. Um ihr Stipendium nicht zu gefährden tritt sie die Stelle entgegen ihres Widerwillens an und wird neben den Herausforderungen bei den Kriegsgefangenen mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert. Schreibender Begleiter und wichtiger Ansprechpartner für Johanna ist Peter Ito, japanisch- stämmiger Amerikaner, treuer Freund und Sprachlehrer, der sie immer wieder ermutigt trotz Feindseligkeit ihrer Heimatstadt ,ihre Werte nicht zu vergessen. Während sich Johanna um eine gutes Miteinander mit den Gefangenen bemüht, beginnt die Bombe zu ticken... Mein Lese- Eindruck: Ein fesselnd- bewegender Roman, der in Rückblicken eine Geschichte am Ende des Zweiten Weltkrieges erzählt und nur aus Briefen, Zeitungsartikeln, Notizen und Protokollen besteht. Die Spannung steigert sich von Dokument zu Dokument und entfaltet nach und nach die Hintergründe für die am Anfang stehende Anklage des Landesverrats gegen Johanna. Gleichzeitig wird man als Leser mit hineingenommen in die Gedankenwelt der Personen, die hinter den Worten der geschriebenen Schriftstücke stehen, entdeckt deren Charaktere, erlebt das Vergangene neu, wird gepackt von den Geschehnissen und bekommt ein Gesamtbild, dessen Konturen immer schärfer werden. Mein Fazit: Eine starke Geschichte, die sich in ungewöhnlicher Form präsentiert, Themen wie Nächstenliebe, Mut und Glaube in herausfordernden Zeiten aufgreift und noch lange nach dem Lesen bewegt... Ein aktuelles Plädoyer für Mitmenschlichkeit Prädikat wertvoll !

  • Schneiderlein

    5/5

    08.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Spannend, dramatisch und ungewöhnlich

    „Die Worte, die ich niemals schrieb“ ist ein Roman, der mich total begeistert hat. Das besondere an diesem Buch ist nicht die erzählte Geschichte – wobei die auch sehr interessant ist, sondern die Art und Weise, wie die Geschichte erzählt wird: ausschließlich mit Briefen, Zeitungsartikeln, Protokollen oder Telegrammen. Jede Dokumentenart ist in einer anderen Schrift gedruckt. Ich hätte nicht gedacht, dass man auf diese Weise eine komplette Geschichte spannend und fesselnd erzählen kann. Doch genau das ist der Autorin Amy Lynn Green mit diesem Buch gelungen. Die Geschichte spielt im Jahr 1944 in Minnesota. Die Linguistikstudentin Johanna Berglund wird förmlich dazu gezwungen, als Übersetzerin in einem Lager für deutsche Kriegsgefangene zu arbeiten, und das auch noch in ihrem Heimatort. Der Ort, den sie eigentlich nur noch für kurze Besuche bei ihren Eltern aufsuchen wollte. Anhand eines intensiven Briefwechsels (manche Briefe wurden auch nur geschrieben ohne je abgeschickt zu werden) vor allem mit ihrem Freund Peter Ito entfaltet sich nach und nach die Vergangenheit und auch die Gegenwart von den beiden, aber es wird einem auch ein Stückweit die allgemeine Situation gegen Ende des zweiten Weltkrieges in den USA vor Augen gemalt – vor allem aus der Sicht der Bevölkerung des Ortes, die dort ein Kriegsgefangenlager akzeptieren muss und auch aus der Sicht der deutschen Kriegsgefangenen. Sobald das erste Mal ein Schriftstück „Belastungsmaterial“ auftaucht, wird dem Leser schnell klar, dass im Kriegsgefangenenlager etwas vorgefallen sein muss … Dieser Roman ist durch die Erzählweise kein typischer historischer Liebesroman und man braucht etwas länger, um in die Geschichte einzutauchen. Aber spätestens ab dem 3. Kapitel mag man dann das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Spannung steigt immer weiter und man fiebert mit den Hauptfiguren mit. Bei all dem Geschehen spielt auch der christliche Glaube immer wieder eine Rolle: Zweifel an Gott und seiner Liebe, christliche Nächstenliebe, Vergebung und Versöhnung – alles wichtige Themen, die nicht nur die Protagonisten beschäftigen. Von mir bekommt das Buch eine absolute Leseempfehlung.

  • Bewertung

    5/5

    20.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Zwischen Briefen und Schweigen

    Ein Roman, der ganz anders erzählt wird als gewohnt – und genau darin liegt seine Stärke, aber auch seine größte Herausforderung. „Die Worte, die ich niemals schrieb“ besteht ausschließlich aus Briefen. Für mich war das zunächst ungewohnt und ehrlich gesagt auch anstrengend. Es braucht Zeit, sich in diese Form einzufinden, denn vieles bleibt unausgesprochen, zwischen den Zeilen verborgen. Man wird nicht „an die Hand genommen“, sondern muss sich die Geschichte selbst zusammensetzen. Im Mittelpunkt steht Johanna Berglund, eine hochbegabte Studentin mit großen Träumen: Nach ihrem Studium möchte sie nach Oxford, um sich mit altenglischen Schriften und Tragödien zu beschäftigen. Doch das Leben durchkreuzt ihre Pläne. 1944 wird sie während des Krieges nach Minnesota in ein Kriegsgefangenenlager berufen – als Übersetzerin für deutsche Gefangene. Widerwillig kehrt sie in ihre Heimatstadt zurück, einen Ort, den sie eigentlich hinter sich lassen wollte. In ihren Briefen an ihren besten Freund Paul schildert Johanna ihren inneren Kampf: den Widerstand gegen diese Aufgabe, den anfänglichen Hass – und schließlich die leise Veränderung. Denn je mehr sie die Briefe der Gefangenen liest und zensiert, desto mehr erkennt sie: Hinter den „Feinden“ stehen Menschen mit Gefühlen, Sehnsüchten und Geschichten. Diese Entwicklung gehört zu den stärksten Aspekten des Buches. Auch ihr persönliches Umfeld gewinnt an Tiefe: Ihr Vater, der Bürgermeister, ist stark in die Geschehnisse eingebunden, während ihre Mutter lange im Hintergrund bleibt. Erst durch Johannas Rückkehr wird sichtbar, wie viel Stärke und Handlungsfähigkeit in ihr steckt – eine leise, aber berührende Entwicklung. Besonders spannend ist auch der Briefwechsel mit Peter, einem japanischen Einwanderer und Ausbilder an einer Kriegsschule. Mit ihm teilt Johanna ihre Gedanken, Zweifel und Fragen. Als Peter schließlich selbst in den Krieg zieht und die Briefe seltener werden, trifft sie das spürbar – und man merkt, wie sehr diese Verbindung ihr Halt gegeben hat. Die Atmosphäre im Ort ist geprägt von Angst und Ablehnung gegenüber den deutschen Gefangenen, die gleichzeitig in der Landwirtschaft helfen müssen. Johanna versucht, Brücken zu bauen und Missverständnisse abzubauen – ein Prozess, der dem Roman eine leise Hoffnung verleiht. Gegen Ende nimmt die Geschichte noch einmal an Spannung zu: Johanna gerät selbst unter Verdacht und wird in einen Zusammenhang mit den Gefangenen und möglichen Straftaten gebracht. Die Handlung bleibt bis zum Schluss dramatisch und offen genug, um nachzuwirken. Und doch: So beeindruckend die Themen und Entwicklungen sind, so schwer fiel es mir persönlich, wirklich in das Buch einzutauchen. Ich hätte mir mehr unmittelbare Nähe gewünscht, mehr „Menschlichkeit“ zwischen den Zeilen. Fazit: Ein ungewöhnlicher, anspruchsvoller Roman über Menschlichkeit im Krieg, Vorurteile und innere Veränderung. Wer die Briefform mag und sich auf ein eher nüchtern erzähltes, zwischen den Zeilen wirkendes Buch einlassen kann, wird hier viel entdecken.

  • Bewertung

    aus Lotte

    5/5

    18.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Toller Briefroman, der am Ende des 2. Weltkriegs spielt. Witzig, dramatisch, historisch fesselnd.

    „Die Worte, die ich niemals schrieb“ ist ein (Brief-)Roman der besonderen Art und hat mich sehr begeistert – nicht zuletzt wegen seiner herrlich wortgewandten, witzigen und selbstironischen Hauptfigur. Im Mittelpunkt des Romans, der ausschließlich aus Briefen, Zeitungsartikeln, Telegrammen und andere Schriftstücken besteht, stehen die Linguistikstudentin Johanna Berglund und ihr Freund Peter Ito. Sie wird im Jahr 1944 mehr oder weniger gezwungen, als Übersetzerin in einem Lager für deutsche Kriegsgefangene zu arbeiten, ganz in der Nähe ihres Heimatorts. Er ist als Ausbilder für japanisch-stämmige Soldaten tätig, die man als Übersetzer in Übersee einsetzen will. Über einen Zeitraum von 14 Monaten schreiben sie sich (fiktive) Briefe, in denen sich die ganze Dramatik der letzten anderthalb Jahre des Zweiten Weltkriegs widerspiegelt. Beide geraten in den Verdacht, mit dem Feind zusammenzuarbeiten und müssen sich entscheiden, auf welcher Seite sie stehen, als die Ereignisse sich zuspitzen … Für mich war dieser besondere Roman ein Lesehighlight! Es ist kein typischer historischer Liebesroman, aber das machte für mich seinen Reiz aus. Die Geschichte entfaltet sich langsam, man braucht etwas Geduld und die Bereitschaft, zwischen den Zeilen zu lesen, aber am Ende – und auch schon dazwischen – wird man belohnt. Ich habe beim Lesen immer wieder herzhaft gelacht und mit den Hauptfiguren mitgefiebert. Auch den historischen Hintergrund, über den man sich auf der Website der Autorin informieren kann, fand ich sehr interessant. Erst später fiel mir auf, dass ich bereits ein Buch von Amy Lynn Green gelesen hatte – „Der Club der Bücherfreundinnen“. Doch dieser vorliegende zweite auf Deutsch veröffentlichte Roman hat mir besser gefallen und ist perfekt für Leserinnen historischer Romane, die mal was anderes lesen wollen. Auch der christliche Glaube kommt nicht zu kurz: Johanna ringt lange mit Gott und der Frage nach dem „Warum“, da ein Mensch, der ihr nahestand, im Krieg gestorben ist. Dieser Konflikt zieht sich durch das Buch und wird am Ende glaubhaft „gelöst“. Von mir bekommt dieser tolle Roman die Bestnote!

  • Bewertung

    5/5

    10.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    „Anders, intensiv, ausdrucksstark“

    Der Roman „Die Worte, die ich niemals schreib“ von Amy Lynn Green ist ganz anders als andere Erzählungen, denn er ist nur aus Briefen, Zeitungsartikeln und Notizen aufgebaut. Er beschreibt die Geschichte der jungen, außergewöhnlichen Amerikanerin Johanna Berglund, die während des 2. Weltkriegs zurück in ihre Heimatstadt reisen muss, um dort in einem Kriegsgefangenenlager für Deutsche als Übersetzerin zu arbeiten. Dass sie die nötigen Voraussetzungen dafür mitbringt, merkt man relativ schnell an ihren Worten voller Intelligenz, Humor und doch auch Eigenartigkeit. Die häufigsten Briefwechsel sind zwischen ihr und ihrem Freund Peter, der Amerikaner mit japanischen Wurzeln ist, zu finden. Die Arbeit im Kriegsgefangenenlager gestaltet sich anders als erwartet, denn die Herausforderungen dort stellen Johanna vor die Wahl, hinter die Masken und Uniformen zu blicken und dabei auf zutiefst Menschliches zu stoßen, selbst in den Reihen der Feinde. Die Briefe steigern sich bis zu der Frage, wo Menschlichkeit aufhört, und Landesverrat beginnt. Die Autorin greift in diesem Roman wertvolle Themen, wie Vergebung und Mut auf und das auf eine ganz intensive Art und Weise. Ich muss ehrlich sagen, dass ich es anfangs schwer hatte, in die Geschichte einzusteigen, weil es mein erstes Buch war, das lediglich aus Briefen und Artikeln besteht. Da hat mir manchmal der Elan gefehlt, dranzubleiben. Aber die Autorin benutzt solch ausdrucksstarken Worte, die Briefe sind so wunderbar miteinander verknüpft, enthalten so viele humorvolle und auch spannende Stellen, dass ich unbedingt wissen wollte, wie die Geschichte ausgeht. Es ist ein außergewöhnliches Werk, das ich gerne weiterempfehlen möchte.

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