New York, Ende des 19. Jahrhunderts: Der Unternehmer Arthur Stanhope III. hat sich ein mächtiges Imperium aufgebaut. Als er überraschend aus dem Leben gerissen wird, bricht für seine Witwe Sylvia und die jüngste Tochter Adelaide eine Welt zusammen. Zumal sie plötzlich fast mittellos dastehen.
Sylvia setzt alle Hebel in Bewegung, um ihrer Tochter auch weiterhin ein schönes Leben im Luxus zu ermöglichen. Doch ihre couragierte Schwiegermutter, die in der Familie schon immer eine Sonderstellung einnahm, hegt andere Pläne. Ihrer Ansicht nach ist es höchste Zeit, wohlgehütete Geheimnisse ans Tageslicht zu bringen. Und damit den Lebensweg ihrer Enkelin womöglich für immer zu verändern …
Ein mitreißender Mehrgenerationenroman, in dem drei Frauen durch die Enthüllung alter Geheimnisse der Blick für das Wesentliche im Leben geschärft wird.
Kundinnen und Kunden meinen
4.9/5.0
agnes.bookworld
aus Heiligenhaus, NRW
5/5
10.03.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Pflicht oder Liebe?
Eindrucksvoll erzählt Lynn Austin in diesem Roman die bewegende Geschichte von drei Generationen – Großmutter, Mutter und Tochter. Ich konnte die Gefühlswelt aller dreien richtig spüren und nachvollziehen. Da sind Gefühle der Großmutter die genau weiß was es heißt die Liebe erlebt zu haben und einer Heirat nicht aus Liebe. Die Mutter hat zwar aus Liebe geheiratet und möchte den Lebensstil den sie mit ihrem Mann hatte erhalten. Und dazwischen die Enkeltochter, die von beiden gefühlsmäßig hin und her gerissen wird. Auf der einen Seite wird sie von der Oma ermuntert eigene Wege zu gehen und aus Liebe zu heiraten. Doch von der Mutter kommt die Ansicht sie muss reich heiraten um sich den gewohnten Lebensstil zu erhalten.
Im angenehm lesbaren Schreibstil wird den Lesern die Geschichte von Mimi Junie, Sylvi und Adelaide erzählt. Dabei wird man abwechselnd in ihr Leben am Ende des 19. Jh und die Jahre 1850 bis 1870 mitgenommen. Die Charaktere sind vielschichtig und Sylvia sowie Adelaide entwickeln sich im Laufe des Romans weiter. Besonders Mimi Junie sorgt mit ihrer sympathischen Art immer wieder für ein Schmunzeln. Sylvia wirkt anfangs unsympathisch, doch im Laufe der Handlung wurde sie mit mir sympathisch. Adelaide steht zwischen den Erwartungen ihrer Mutter und Großmutter, findet jedoch letztlich ihren eigenen Weg.
Neben den persönlichen Geschichten richtet der Roman einen Appell an den Leser: Veränderungen eröffnen neue Chancen, und Gott kann uns immer gebrauchen, wenn wir es zulassen. Eine einfühlsame, tiefgründige Geschichte über Verlust, Liebe und den Mut, das Leben neu zu betrachten.
Ein starkes Buch das ich gern in mein Herz geschlossen habe und es dementsprechend weiter empfehle.
Dreamworx
aus Berlin
5/5
03.03.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Es kann dir jemand die Tür öffnen, aber hindurchgehen musst du selbst. - Konfuzius
1898 New York. Der plötzliche Tod des Millionärs Arthur Stanhope III trifft seine Frau Sylvia und Tochter Adelaide völlig unvorbereitet. Da das Vermögen an einen Verwandten geht, sind die Frauen dazu angehalten, ihr Leben neu zu sortieren. Während Sylvia sich gar nicht die der Situation abfinden will und sich für den gewohnten wohlhabenden Lebensstandard einen reichen Ehemann für Adelaide erhofft, vertritt Großmutter Junietta die Ansicht, dass nicht Reichtum das Leben ausmacht. Sie öffnet die Tür zu ihren Geheimnissen und gibt sowohl Adelaide als auch Sylvia dadurch die Möglichkeit, eine Entscheidung für ihr zukünftiges Leben zu treffen...
Lynn Austin hat mit „Die Wege, die wir wählen“ einen wunderschönen historischen Roman vorgelegt, der dem Leser nicht nur drei unterschiedliche Frauencharaktere präsentiert, sondern auch deren Lebenswege eindrucksvoll durch eine Botschaft miteinander verbindet. Der flüssige, farbenfrohe und empathische Erzählstil nimmt den Leser mit ins 19. Jahrhundert, wo er sich mal an der Seite von Adelaide, mal an der von Sylvia oder Junietta wiederfindet, um ihre Gedanken- und Gefühlswelt kennenzulernen sowie das Verhältnis der Frauen untereinander Adelaide sitzt zwischen zwei Stühlen und muss endlich für sich entscheiden, wie ihre Leben zukünftig aussehen soll. Das Geheimnis ihrer Großmutter hilft ihr bei der Entscheidung, eine eigene Persönlichkeit zu entwickeln, aber auch Sylvia zieht ihre Lehren daraus. Die Autorin versteht es geschickt, die gesellschaftlichen Zwänge der damaligen Zeit sowie den christlichen Aspekt in ihre Handlung einzuweben. Vergebung, Neubeginn, Gottvertrauen, aber auch Vertrauen in sich selbst sind die Themen, die in dieser Geschichte im Vordergrund stehen. Durch die wechselnden Perspektiven baut sich eine gewisse Spannung auf, die aber auch vom zwischenmenschlichen Verhältnis der Protagonisten untereinander geschürt wird. Die Handlung weiß von Beginn an zu fesseln, so dass der Leser das Buch kaum aus der Hand legen kann und dabei ein wunderbares Kopfkino genießt,
Die Charaktere sind lebendig mit menschlichen Ecken und Kanten versehen und können den Leser sofort ab sich binden, der ihnen wie ein unsichtbarer Schatten folgt, um nichts zu verpassen. Adelaide ist eine zurückhaltende junge Frau, die von ihrer Mutter Sylvia ziemlich gegängelt wird. Sie hat kaum Luft zum Atmen, weiß selbst noch nicht so genau, welche Zukunft sie für sich wünscht. Sie braucht Mut und Stärke, um sich durchzusetzen. Sylvia wirkt wie eine oberflächliche verwöhnte Frau, die unter keinen Umständen für Veränderungen offen ist. Junietta ist die Patriarchin der Familie. Sie ist willensstark, engagiert und mutig, doch sie spürt ihr Alter und will ihrer Enkelin noch etwas mit auf den Weg ins Leben mitgeben.
„Die Wege, die wir wählen“ ist ein wunderschöner historischer Roman über drei Frauen, der ein Familiengeheimnis sowie große Entscheidungen fürs Leben beinhaltet und dem Leser die Botschaft übermittelt, dass es nie zu spät für einen Neuanfang ist und man sich mutig auch etwas zutrauen und seine Ziele verfolgen sollte, selbst, wenn andere dagegen sind. Absolute Leseempfehlung für einen fesselnden Roman mit Tiefgang!
Dreamworx
aus Berlin
5/5
03.03.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Es kann dir jemand die Tür…
Es kann dir jemand die Tür öffnen, aber hindurchgehen musst du selbst. - Konfuzius 1898 New York. Der plötzliche Tod des Millionärs Arthur Stanhope III trifft seine Frau Sylvia und Tochter Adelaide völlig unvorbereitet. Da das Vermögen an einen Verwandten geht, sind die Frauen dazu angehalten, ihr Leben neu zu sortieren. Während Sylvia sich gar nicht die der Situation abfinden will und sich für den gewohnten wohlhabenden Lebensstandard einen reichen Ehemann für Adelaide erhofft, vertritt Großmutter Junietta die Ansicht, dass nicht Reichtum das Leben ausmacht. Sie öffnet die Tür zu ihren Geheimnissen und gibt sowohl Adelaide als auch Sylvia dadurch die Möglichkeit, eine Entscheidung für ihr zukünftiges Leben zu treffen... Lynn Austin hat mit „Die Wege, die wir wählen“ einen wunderschönen historischen Roman vorgelegt, der dem Leser nicht nur drei unterschiedliche Frauencharaktere präsentiert, sondern auch deren Lebenswege eindrucksvoll durch eine Botschaft miteinander verbindet. Der flüssige, farbenfrohe und empathische Erzählstil nimmt den Leser mit ins 19. Jahrhundert, wo er sich mal an der Seite von Adelaide, mal an der von Sylvia oder Junietta wiederfindet, um ihre Gedanken- und Gefühlswelt kennenzulernen sowie das Verhältnis der Frauen untereinander Adelaide sitzt zwischen zwei Stühlen und muss endlich für sich entscheiden, wie ihre Leben zukünftig aussehen soll. Das Geheimnis ihrer Großmutter hilft ihr bei der Entscheidung, eine eigene Persönlichkeit zu entwickeln, aber auch Sylvia zieht ihre Lehren daraus. Die Autorin versteht es geschickt, die gesellschaftlichen Zwänge der damaligen Zeit sowie den christlichen Aspekt in ihre Handlung einzuweben. Vergebung, Neubeginn, Gottvertrauen, aber auch Vertrauen in sich selbst sind die Themen, die in dieser Geschichte im Vordergrund stehen. Durch die wechselnden Perspektiven baut sich eine gewisse Spannung auf, die aber auch vom zwischenmenschlichen Verhältnis der Protagonisten untereinander geschürt wird. Die Handlung weiß von Beginn an zu fesseln, so dass der Leser das Buch kaum aus der Hand legen kann und dabei ein wunderbares Kopfkino genießt, Die Charaktere sind lebendig mit menschlichen Ecken und Kanten versehen und können den Leser sofort ab sich binden, der ihnen wie ein unsichtbarer Schatten folgt, um nichts zu verpassen. Adelaide ist eine zurückhaltende junge Frau, die von ihrer Mutter Sylvia ziemlich gegängelt wird. Sie hat kaum Luft zum Atmen, weiß selbst noch nicht so genau, welche Zukunft sie für sich wünscht. Sie braucht Mut und Stärke, um sich durchzusetzen. Sylvia wirkt wie eine oberflächliche verwöhnte Frau, die unter keinen Umständen für Veränderungen offen ist. Junietta ist die Patriarchin der Familie. Sie ist willensstark, engagiert und mutig, doch sie spürt ihr Alter und will ihrer Enkelin noch etwas mit auf den Weg ins Leben mitgeben. „Die Wege, die wir wählen“ ist ein wunderschöner historischer Roman über drei Frauen, der ein Familiengeheimnis sowie große Entscheidungen fürs Leben beinhaltet und dem Leser die Botschaft übermittelt, dass es nie zu spät für einen Neuanfang ist und man sich mutig auch etwas zutrauen und seine Ziele verfolgen sollte, selbst, wenn andere dagegen sind. Absolute Leseempfehlung für einen fesselnden Roman mit Tiefgang!
Bewertung
5/5
25.02.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Mitreißende Familiengeschichte
Familiengeschichten sind einfach ihr Ding, auch dieser Roman! Ich liebe die Bücher von Lynn Austin, daher bin ich vermutlich ein bisschen voreingenommen.
Lynn Austin versteht es hervorragend, Familiengeschichten so zu erzählen, dass sich für den Leser ganz viele Fragen, Wünsche und Veränderungen im eigenen Leben anschließen. Ihre Geschichten begleiten mich immer wochenlang, nachdem ich sie gelesen habe und ich hinterfrage manche meiner Lebenseinstellungen aufgrund des Buches. Das tut mir gut!
Diese Gabe des Bücherschreibens mag ich sehr.
Doch nun zur Geschichte. Diese spielt im Jahre 1898 in New York in der gehobenen und sehr reichen Gesellschaft.
Der Sohn von Julietta, der Mann von Sylvia und der Vater von Adelheid, verstirbt ganz plötzlich und hinterlässt ein Chaos bezüglich des Erbe. Die einst so reiche und hochangesehene Familie steht vor dem Finanziellen aus.
Nach und nach kommen die drei Frauen ins Gespräch und erzählen Ihre Geschichte. Es beginnt bei Julietta, die erzählt, wie sie überhaupt in diese reiche Familie eingeheiratet hat und es geht weiter zu Sylvia die gesteht, weshalb sie in diese reiche Familie eingeheiratet hat. Hoch dramatisch und sehr spannend werden diese beiden Geschichten erzählt, ein Puzzleteil fügt sich an das andere. Und die große Frage ist, muss Adelaide mit ihrer Heirat das Imperium retten oder gibt es doch andere Möglichkeiten?
Da sind sich Mutter und Großmutter, sehr uneins.
Geht es bei einer Heirat wirklich immer nur ums Geschäft und ums Geld oder darf auch aus Liebe geheiratet werden? Und kann Adelaide aus diesem Schema ausbrechen und wird ihr der freundliche Rechtsanwalt dabei helfen?
Mehr kann nicht verraten werden, weil es einfach so mitreisend ist, das Buch lesen zu dürfen. Und falls Sie, als Leserinnen und Leser genauso begeistert sind wie ich von den Lynn Austin Büchern, dann gibt es noch unzählige weitere, tolle Romane von ihr.
Bewertung
5/5
17.02.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein großartiges Buch!
Ein wunderschönes Cover mit einem ansprechenden Titel, der mich sofort neugierig gemacht und zum Nachdenken angeregt hat. Es passt perfekt zur Geschichte, denn es dreht sich um die Frage, welche Wege im Leben die richtigen sind.
Im Mittelpunkt stehen drei Hauptcharaktere: Adelaide Stanhope, ihre Mutter Sylvia Stanhope und ihre Großmutter Junietta Stanhope. Nach dem Tod von Adelaides Vater sind die drei Frauen gezwungen, sich neu zu orientieren und ihren weiteren Weg zu bestimmen. Während Sylvia alles daran setzt, dass Adelaide einen wohlhabenden Mann kennenlernt und heiratet, hat Junietta eine andere Sichtweise. Sie versucht, sowohl Adelaide als auch Sylvia klarzumachen, dass Reichtum nicht alles im Leben ist. Im Verlauf der Geschichte kommen zudem einige Geheimnisse aus der Vergangenheit ans Licht …
Ein sehr spannendes Buch mit authentischen und gut ausgearbeiteten Charakteren. Jede Figur ist auf ihre Weise interessant, und ich konnte die verschiedenen Standpunkte gut nachvollziehen. Besonders beeindruckend fand ich Sylvias Charakterentwicklung.
Auch die Mehrgenerationen-Perspektive hat mir sehr gefallen – die Dynamik zwischen den drei Frauen wurde überzeugend dargestellt.
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Die klare Kapitelstruktur und die Namen über den jeweiligen Abschnitten erleichtern den Wechsel zwischen den Perspektiven. Auch die eingefügten Jahreszahlen helfen dabei, sich mühelos zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu orientieren.
Die zentrale Botschaft, dass Luxus und Reichtum nicht alles sind, hat mich besonders angesprochen. Oft strebt man nach mehr, doch am Ende sind es andere Dinge, die wirklich zählen. Ebenso wichtig fand ich die Aussage, dass man seine Leidenschaften nicht vernachlässigen sollte – es ist etwas Besonderes, für etwas zu „brennen“.
Ein großartiges Buch mit vielen wertvollen Botschaften, das auch nach dem Lesen noch lange nachhallt.
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