Produktbild: Die Poltergeist-Morde
Band 8

Die Poltergeist-Morde Kann ein Poltergeist morden? Professor Stableford ermittelt. — Ein Stableford-Krimi aus Schottland

Aus der Reihe Ein Stableford-Krimi
3

15,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

44689

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.04.2026

Verlag

Dryas

Seitenzahl

265

Maße (L/B/H)

11,8/18,8/1,7 cm

Gewicht

259 g

Farbe

Anthrazit / Silbergrau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9867210-0-8

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

44689

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.04.2026

Verlag

Dryas

Seitenzahl

265

Maße (L/B/H)

11,8/18,8/1,7 cm

Gewicht

259 g

Farbe

Anthrazit / Silbergrau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9867210-0-8

Herstelleradresse

Dryas Verlag
Hermansstal 119k
22119 Hamburg
DE

Email: kontakt@dryas.de

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Ein komplizierter Mord

odile (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 16.06.2026

Bewertungsnummer: 3169599

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

1939. Auf dem schottischen Castle Dundounie verschwindet Casper Juul, Sekretär des dänischen Diplomaten Hedberg, nach einer obskuren Abendgesellschaft. Da das War Office diese Situation als “diplomatische Angelegenheit von internationaler Relevanz” einstuft, entsendet es sein Team für skurrile Fälle, den Psychiater Sir Pervecal Holmes und John Stableford, Literaturprofessor und Autor. Obwohl die Leiche des bedauernswerten Sekretärs inzwischen aufgetaucht ist und der Fall von der Polizeibehörde als Suizid behandelt wird, wollen sich die Spezialisten ein eigenes Bild machen. Ihre Ehefrauen, Lady Penelope Holmes und Harriet Stableford, komplettieren das Ermittlerteam. Autor Rob Reef lässt seine Hobbydetektive bereits im achten Fall ermitteln. Obwohl ich ein Fan historischer Krimis bin, wurde ich erst jetzt auf die Reihe aufmerksam. Natürlich war ich sehr gespannt. Erfreulicherweise wurden meine Erwartungen nicht enttäuscht. Das Ermittlerquartett wird vom exzentrischen Besitzer von Dundounie, Rune Dahl, eingeladen. Er will erneut eine Séance abhalten. So lernen Stableford und seine Mitstreiter die Teilnehmer der folgenschweren House Party kennen. Einiges spricht für die Suizid-Theorie, womit sich die Ermittlungen erledigt hätten. Gerade als Stableford und Holmes übereinkommen, dass der Fall Juul nicht so offensichtlich ist, wie angenommen, geschieht ein grauenhafter Mord. Das Szenario könnte nicht genretypischer sein. Séancen mit Drohbotschaften, ein angeblicher Poltergeist, seltsame Gerüche und unheimliche Geräusche. Das als Spukschloss verrufene alte Gemäuer ist von der Außenwelt abgeschnitten. Dessen Hängebrücke und Telefonleitung hat der prompt aufziehende schwere Sturm zerstört. Das Ruderboot vor Ort ist verschwunden und Schwimmen aufgrund des Unwetters keine Option. Der Autor trifft Sprache und Atmosphäre des klassischen Whodunits überraschend gut. Einer der Hauptcharaktere kommt wie in einem typischen Locked-Room Mystery zu Tode. Das Mordopfer war ein großer Bewunderer des Autors John Dickson Carr, der tatsächlich als Meister dieses speziellen Krimi-Genres gilt. Das Cover passt hervorragend zur Geschichte. Die Charaktere in Haupt- und Nebenrollen lassen keine Wünsche offen. Ob Exzentriker, die dem Spiritismus anhängen oder misogyne Typen, die das Frauenbild ihrer Zeit pflegen. Zudem herrscht kein Mangel an Verdächtigen und Motiven. Aber niemand hatte die Gelegenheit, den Mord zu begehen. Der Tote wird in einem geschlossenen Raum aufgefunden. Der Krimi zieht seine Spannung einerseits aus der Tätersuche, aber vor allem aus der offenen Antwort auf die Frage: Wie konnte der Mord überhaupt geschehen? Letztendlich wird der Fall aufgeklärt und die Beteiligten dank eines aufmerksamen Constables aus ihrer prekären Lage befreit. Zwar veranlasst der heraufziehende Krieg das War Office künftig auf Stablefords Dienste zu verzichten - er hat eine deutsche Mutter - doch auch da zeichnet sich eine befriedigende Lösung für den Weiterbestand des Ermittlerteams ab. Übrigens finde ich es amüsant, dass der Träger des berühmten Detektivnamens hier als durchaus kompetenter Sidekick des Hauptermittlers fungiert. Meine Erwartungen an den Nostalgiekrimi wurden voll erfüllt. Der Fall hat mich gut unterhalten und mir neue Lektüre - Band 1 - 7 - beschert. Lediglich anfängliche Längen - der komplizierte Mord geschieht erst in der Mitte des Buchs - haben mich etwas gestört. 4,5 Sterne

Ein komplizierter Mord

odile (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 16.06.2026
Bewertungsnummer: 3169599
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

1939. Auf dem schottischen Castle Dundounie verschwindet Casper Juul, Sekretär des dänischen Diplomaten Hedberg, nach einer obskuren Abendgesellschaft. Da das War Office diese Situation als “diplomatische Angelegenheit von internationaler Relevanz” einstuft, entsendet es sein Team für skurrile Fälle, den Psychiater Sir Pervecal Holmes und John Stableford, Literaturprofessor und Autor. Obwohl die Leiche des bedauernswerten Sekretärs inzwischen aufgetaucht ist und der Fall von der Polizeibehörde als Suizid behandelt wird, wollen sich die Spezialisten ein eigenes Bild machen. Ihre Ehefrauen, Lady Penelope Holmes und Harriet Stableford, komplettieren das Ermittlerteam. Autor Rob Reef lässt seine Hobbydetektive bereits im achten Fall ermitteln. Obwohl ich ein Fan historischer Krimis bin, wurde ich erst jetzt auf die Reihe aufmerksam. Natürlich war ich sehr gespannt. Erfreulicherweise wurden meine Erwartungen nicht enttäuscht. Das Ermittlerquartett wird vom exzentrischen Besitzer von Dundounie, Rune Dahl, eingeladen. Er will erneut eine Séance abhalten. So lernen Stableford und seine Mitstreiter die Teilnehmer der folgenschweren House Party kennen. Einiges spricht für die Suizid-Theorie, womit sich die Ermittlungen erledigt hätten. Gerade als Stableford und Holmes übereinkommen, dass der Fall Juul nicht so offensichtlich ist, wie angenommen, geschieht ein grauenhafter Mord. Das Szenario könnte nicht genretypischer sein. Séancen mit Drohbotschaften, ein angeblicher Poltergeist, seltsame Gerüche und unheimliche Geräusche. Das als Spukschloss verrufene alte Gemäuer ist von der Außenwelt abgeschnitten. Dessen Hängebrücke und Telefonleitung hat der prompt aufziehende schwere Sturm zerstört. Das Ruderboot vor Ort ist verschwunden und Schwimmen aufgrund des Unwetters keine Option. Der Autor trifft Sprache und Atmosphäre des klassischen Whodunits überraschend gut. Einer der Hauptcharaktere kommt wie in einem typischen Locked-Room Mystery zu Tode. Das Mordopfer war ein großer Bewunderer des Autors John Dickson Carr, der tatsächlich als Meister dieses speziellen Krimi-Genres gilt. Das Cover passt hervorragend zur Geschichte. Die Charaktere in Haupt- und Nebenrollen lassen keine Wünsche offen. Ob Exzentriker, die dem Spiritismus anhängen oder misogyne Typen, die das Frauenbild ihrer Zeit pflegen. Zudem herrscht kein Mangel an Verdächtigen und Motiven. Aber niemand hatte die Gelegenheit, den Mord zu begehen. Der Tote wird in einem geschlossenen Raum aufgefunden. Der Krimi zieht seine Spannung einerseits aus der Tätersuche, aber vor allem aus der offenen Antwort auf die Frage: Wie konnte der Mord überhaupt geschehen? Letztendlich wird der Fall aufgeklärt und die Beteiligten dank eines aufmerksamen Constables aus ihrer prekären Lage befreit. Zwar veranlasst der heraufziehende Krieg das War Office künftig auf Stablefords Dienste zu verzichten - er hat eine deutsche Mutter - doch auch da zeichnet sich eine befriedigende Lösung für den Weiterbestand des Ermittlerteams ab. Übrigens finde ich es amüsant, dass der Träger des berühmten Detektivnamens hier als durchaus kompetenter Sidekick des Hauptermittlers fungiert. Meine Erwartungen an den Nostalgiekrimi wurden voll erfüllt. Der Fall hat mich gut unterhalten und mir neue Lektüre - Band 1 - 7 - beschert. Lediglich anfängliche Längen - der komplizierte Mord geschieht erst in der Mitte des Buchs - haben mich etwas gestört. 4,5 Sterne

Geheimnisvoller Burgkrimi

Jürg K. am 12.06.2026

Bewertungsnummer: 3165547

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Hier ist meine Meinung zu diesem geheimnisvollen Burgkrimi. Der Roman entfaltet eine wunderbar altmodische, zugleich überraschend moderne Spannung. Schottland 1939, eine Burg voller Eigensinniger, ein verschwundener Gast und darüber schwebt der Schatten des Übernatürlichen. Besonders reizvoll ist Rune Dahl, dieser exzentrische Autor, der lieber Geister befragt als Menschen. Seine Séance, die statt Antworten nur Drohungen hervorbringt, setzt den Ton, ein Spiel mit Wahrnehmung, Angst und Projektion. Mit der Ankunft der Stablefords und des Ehepaars Holmes verschiebt sich die Atmosphäre. Plötzlich prallen Rationalität und Aberglaube aufeinander, und genau in dieser Reibung gewinnt die Geschichte ihre Kraft. Der hermetisch abgeschlossene Tatort ein klassisches Locked-Room-Motiv, wird hier nicht als intellektuelles Rätsel präsentiert, sondern als Zumutung an die Vernunft. Die Figuren geraten ins Schwanken, weil die Fakten nicht zu den Möglichkeiten passen. Dass Stableford jede übernatürliche Erklärung ablehnt, macht sein Dilemma nur Grösse. Es gibt Motive, es gibt Verdächtige, aber keine Gelegenheit. Der Roman spielt virtuos mit dieser Unmöglichkeit und zeigt, wie schnell Menschen beginnen, an das Irrationale zu glauben, wenn die Logik versagt. Am Ende überzeugt die Geschichte nicht nur durch ihren Kriminalfall, sondern durch die Atmosphäre. Das Gefühl, dass in alten Mauern mehr lauert als nur Zugluft und dass Wahrheit manchmal unheimlicher ist als jeder Poltergeist.

Geheimnisvoller Burgkrimi

Jürg K. am 12.06.2026
Bewertungsnummer: 3165547
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Hier ist meine Meinung zu diesem geheimnisvollen Burgkrimi. Der Roman entfaltet eine wunderbar altmodische, zugleich überraschend moderne Spannung. Schottland 1939, eine Burg voller Eigensinniger, ein verschwundener Gast und darüber schwebt der Schatten des Übernatürlichen. Besonders reizvoll ist Rune Dahl, dieser exzentrische Autor, der lieber Geister befragt als Menschen. Seine Séance, die statt Antworten nur Drohungen hervorbringt, setzt den Ton, ein Spiel mit Wahrnehmung, Angst und Projektion. Mit der Ankunft der Stablefords und des Ehepaars Holmes verschiebt sich die Atmosphäre. Plötzlich prallen Rationalität und Aberglaube aufeinander, und genau in dieser Reibung gewinnt die Geschichte ihre Kraft. Der hermetisch abgeschlossene Tatort ein klassisches Locked-Room-Motiv, wird hier nicht als intellektuelles Rätsel präsentiert, sondern als Zumutung an die Vernunft. Die Figuren geraten ins Schwanken, weil die Fakten nicht zu den Möglichkeiten passen. Dass Stableford jede übernatürliche Erklärung ablehnt, macht sein Dilemma nur Grösse. Es gibt Motive, es gibt Verdächtige, aber keine Gelegenheit. Der Roman spielt virtuos mit dieser Unmöglichkeit und zeigt, wie schnell Menschen beginnen, an das Irrationale zu glauben, wenn die Logik versagt. Am Ende überzeugt die Geschichte nicht nur durch ihren Kriminalfall, sondern durch die Atmosphäre. Das Gefühl, dass in alten Mauern mehr lauert als nur Zugluft und dass Wahrheit manchmal unheimlicher ist als jeder Poltergeist.

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Die Poltergeist-Morde

von Rob Reef

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