Eine bewegende Geschichte über die Tiefe echter Seelenliebe und die Verletzlichkeit des Lebens von SPIEGEL-Bestsellerautorin Jessica Koch
Sie will kein Fangirl sein. Er will keine Beziehung. Und doch zieht es Sarah immer wieder zu Max, dem attraktiven Frontsänger, dessen Charme sie so fasziniert. Sie treffen sich, lachen, streiten, reden über alles und vertrauen sich blind. Ihre Seelen haben sich längst verbunden, das spüren sie. Aber Max hat schwer zu tragen an emotionalen Verletzungen und steckt in alten Mustern fest, während Sarah ihren ganz eigenen romantischen Traum von der Zukunft hat. Also sind sie Freunde – mehr nicht?
Eines Abends bricht Max auf der Bühne zusammen und Sarah sitzt an seinem Krankenbett. Können sie Frieden schließen mit ihrer Vergangenheit und doch zueinanderfinden? Oder hat das Leben ganz andere Pläne?
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Bewertung
aus Hoyerswerda
5/5
17.06.2026
Buch (Taschenbuch)
Achterbahn der Gefühle
Mitgefiebert, mitgelitten, mitgefreut und mitgeweint - so kann ich meine Gefühlswelt bei diesem Buch am besten beschreiben. Jedes Buch, welches ich von Jessica Koch bis jetzt gelesen habe, ist anders und doch sind alle gleich. Die Gefühlswelt schlägt Purzelbäume, die Taschentücher dürfen auf keinen Fall fehlen und man will das Buch nicht zur Seite legen, weil es einfach sooooo spannend ist. Diesmal habe ich aber etwas gemacht, was ich eigentlich NIE machen wollte. Ich habe es vor Spannung nicht mehr ausgehalten, konnte aber an dem Abend nicht weiter lesen, da ich früh raus musste - ich habe einige Kapitel vorgeblättert, weil ich wissen müsste, wie es mit Sarah und Max weitergeht. Sonst hätte ich einfach nicht schlafen können. Das hat das Buch aber in keinster Weise unspannend gemacht. Seite für Seite habe ich mit den beiden gelitten und gehoft, mich wie der stille Beobachter von oben gefühlt, um am Schluss wieder mit unendlich viel Trauer das Buch zur Seite zu legen. Eigentlich weiß man ja, wie die Bücher bei Jessica Koch oftmals ausgehen, aber die Hoffnung stirbt doch zuletzt. Das Leben ist halt oft ein mieser Verräter.
Bewertung
Thalia Book Circle Community
5/5
10.06.2026
Buch (Taschenbuch)
Emotional
Ein gefühlvoller und bewegender Liebesroman, der mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Liebe, Hoffnung, Vertrauen und die Herausforderung des Lebens. Die Autorin erzhält die Handlung auf eine moderne und authentische Weise, wodurch die Figuren lebendig im nahbar wirken. Besonders beeindruckt hat mich die emotionale Tiefe der Geschichte. Die Charaktere entwickeln sich im Lauf des Roman weiter und müssen schwierige Entscheidungen treffen, die Leben nachhaltig beeinflussen.
Jessica Kochs Schreibstil ist flüssig, wild und angenehm zu lesen. Sie versteht es, Gefühle glaubwürdig zu vermitteln und gleichzeitig spannend aufzubauen, so dass man das Buch nur schwer aus der Hand legen kann. Die romantischen Momente sind liebevoll beschrieben, ohne kitschig zu wirken, und die emotionalen Szenen gehen besonders unter die Haut. Das Ende hat mich sehr gerührt. Es ist traurig und zugleich eindrucksvoll, da es die Botschaft des Romans auf eine nachdenkliche Weise unterstreicht.
Enni
5/5
31.05.2026
Buch (Taschenbuch)
Eine Hymne an das Leben
Rezensionsexemplar – Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars. Meine Meinung bleibt davon selbstverständlich unbeeinflusst.
"Ein Traum von Zuckerwatte ist oft eine Mahnung, dass die Träumenden sich der Vergänglichkeit des Lebens bewusst werden sollen."
Allein dieser Satz hat mich sofort neugierig gemacht. Ich liebe solche kleinen Besonderheiten in Büchern. Jessica Koch nutzt hier Traumdeutungen – und ich finde diese Idee wunderschön. Sie spoilern nichts und verraten gleichzeitig irgendwie alles. Noch bevor die eigentliche Geschichte beginnt, beginnt man bereits zu überlegen, welche Bedeutung diese Worte für Sarahs Weg haben könnten.
Gleich zu Beginn beobachtet Sarah eine Frau mit einem Kind an der Hand, die weint. Sarah kann nicht verstehen, welcher Schmerz so groß sein kann, dass selbst die Liebe zu ihrem Kind ihn nicht verschwinden lässt. Schon in diesem Moment war mir klar, dass hinter dem Titel mehr steckt als eine süße Liebesgeschichte.
Dabei hatte ich genau das zunächst erwartet. Das Cover wirkt warm, lebendig und vertraut. Es strahlt Leichtigkeit, Geborgenheit und etwas unglaublich Heimeliges aus. Ich rechnete mit einer cozy Geschichte voller Humor und Romantik. Bekommen habe ich vieles davon – aber eben auch deutlich mehr.
Im Mittelpunkt steht Sarah Falkenberg, die gemeinsam mit ihrer besten Freundin Steffi ein Konzert der Band Locura besucht. Dort trifft sie auf Max Schäfer, den Leadsänger der Band. Ihre erste Begegnung ist herrlich erfrischend. Sarah beeindruckt sein Rockstarstatus deutlich weniger als andere Frauen, was schnell zu humorvollen Wortgefechten und einer besonderen Dynamik zwischen den beiden führt. Besonders die Geschichte mit der Telefonnummer auf dem Ei ist mir dabei im Gedächtnis geblieben – gleichzeitig süß und ein kleines bisschen makaber, wenn man genauer darüber nachdenkt.
Was folgt, ist jedoch keine klassische Rockstar-Romance.
Für Sarah wird Max schnell wichtig. Sie möchte nicht einfach eine von vielen sein. Nicht irgendeine Frau in seinem Leben. Ein Zitat beschreibt für mich perfekt, wonach sie eigentlich sucht:
"Sei die Person, mit der er seine Leichen im Keller ausgraben will."
Genau das möchte Sarah sein. Nicht die Frau für die schönen Momente, sondern die Person, der Max auch seine dunkelsten Gedanken anvertrauen kann.
Und genau dort liegt für mich die größte Stärke des Buches.
Denn Max ist weit mehr als der charmante Rockstar. Hinter seiner humorvollen und spontanen Art steckt ein Mensch, der vieles mit sich herumträgt. Er macht Fehler, stößt Sarah immer wieder von sich weg und scheint lange Zeit nicht bereit zu sein, sich seinen eigenen Gefühlen zu stellen. Gerade dieses Hin und Her hat mich manchmal wahnsinnig gemacht. Nicht, weil es schlecht geschrieben wäre, sondern weil es sich so menschlich angefühlt hat.
Überhaupt hatte ich während des Lesens oft das Gefühl, keine Romanfiguren zu begleiten, sondern echte Menschen. Menschen mit Fehlern, Unsicherheiten, Hoffnungen und Schwächen. Das gilt für Max genauso wie für Sarah.
Sarah hat mich mit ihrer lebensfrohen, verträumten Art stellenweise an Luna Lovegood erinnert. Sie glaubt fest an das Gute im Menschen und begegnet dem Leben mit einer bewundernswerten Offenheit. Gerade deshalb trifft sie die Realität umso härter.
Besonders berührt hat mich ihr Tagebucheintrag:
"Ich habe immer gedacht, ich kenne das Leben. Dass es einfach ist. Dass man nur positiv sein muss und alles wird gut. Stimmt das? Ich glaube, es gibt auch Dunkelheit, Schmerz und Fragen, auf die es keine Antwort gibt."
Für mich beschreibt dieser Satz ihre Entwicklung perfekt. Sarah verliert ihre Lebensfreude nicht, aber sie lernt, dass das Leben nicht nur aus Zuckerwatte besteht. Als ihre Mutter die Treppe hinunterstürzt und später weitere Ereignisse ihr Weltbild erschüttern, beginnt sie die Welt anders zu sehen. Das Beeindruckende daran ist, dass Jessica Koch sie nicht zu einem anderen Menschen macht. Sarah bleibt Sarah – nur reifer, stärker und facettenreicher.
Auch Julian hat mir in der Geschichte gut gefallen. Nicht unbedingt, weil er Max Konkurrenz macht, sondern weil er zeigt, dass Sarahs Leben nicht ausschließlich aus Max besteht. Dadurch stellt das Buch immer wieder die Frage, was Liebe eigentlich bedeutet und ob der richtige Weg immer der einfachste ist.
Mein heimlicher Lieblingscharakter war allerdings Steffi.
Steffi ist chaotisch, humorvoll, kreativ, ein absoluter Morgenmuffel und offenbar jemand, der dringend frühstücken sollte, bevor er mit anderen Menschen interagiert. Vor allem aber ist sie die Freundin, die bleibt. Die auffängt, zuhört und ehrlich ist, wenn Ehrlichkeit gebraucht wird. Für mich ist sie das Herz dieser Geschichte und ein wunderbares Beispiel dafür, wie wichtig Freundschaft sein kann.
Auch sprachlich konnte mich Jessica Koch überzeugen. Mit ihren bildhaften Beschreibungen erschafft sie Szenen, die lange im Kopf bleiben. Wasser glitzert wie Diamanten, Orte wirken lebendig und greifbar. Dazu kommen die liebevollen Kapitelüberschriften statt einfacher Kapitelnummern – eine Kleinigkeit, die perfekt zum Charme des Buches passt.
Je näher ich dem Ende kam, desto mehr Emotionen hat dieses Buch in mir ausgelöst. Ich habe gelacht, mitgefiebert, mich aufgeregt, gehofft und war mehr als einmal kurz davor, ein paar Tränen zu verdrücken. Besonders beeindruckt hat mich dabei, wie sich am Ende der Kreis schließt. Die Frau mit dem Kind vom Anfang erhält plötzlich eine völlig neue Bedeutung und rückblickend erkennt man, wie geschickt Jessica Koch ihre Geschichte aufgebaut hat.
Und dann kommt dieser Satz:
"Dann fallen wir gemeinsam", flüstere ich, "aus unserem Traum von Zuckerwatte. Komme, was wolle, ich lasse dich nicht allein. Nie mehr."
Für mich fasst dieses Zitat die gesamte Geschichte zusammen.
Wenn ich diesem Buch eine Überschrift geben müsste, dann wäre es: Eine Hymne an das Leben.
Nicht, weil das Leben darin immer schön ist. Sondern weil Jessica Koch zeigt, dass zum Leben beides gehört: die Zuckerwatte und der Schmerz, das Lachen und die Tränen, die Hoffnung und die Verzweiflung. Sie erzählt von Liebe, Verlust, Freundschaft, Wachstum und davon, dass man trotz allem weitermachen kann.
Und obwohl ich normalerweise gar kein Fan von Büchern bin, die mich emotional so mitnehmen, habe ich dieses Buch geliebt. Es hat mich berührt, nachdenklich gemacht und mein Herz stellenweise ganz schön leiden lassen.
Ich brauche jetzt vermutlich erst einmal wieder eine richtig schöne Cozy Romance oder etwas Fantasylastiges zur Erholung.
Aber dieses Buch werde ich so schnell nicht vergessen.
Shilo
Thalia Book Circle Community
5/5
13.05.2026
Buch (Taschenbuch)
Eine berührende Liebesgeschichte
Sarah lernt Max eher zufällig kennen. Er steht auf der Bühne, zieht Aufmerksamkeit auf sich und wirkt nach außen ziemlich sicher. Im Alltag sieht vieles aber anders aus. Hinter der lockeren Art steckt jemand, der vieles mit sich herumträgt und selten offen zeigt, wie es ihm wirklich geht.
Zwischen den beiden entwickelt sich langsam eine Nähe. Kein schnelles Verlieben, keine große Dramatik von Anfang an. Eher viele Gespräche, gemeinsame Stunden und dieses Gefühl, dass man einem Menschen immer wichtiger wird, obwohl vieles kompliziert bleibt.
Gerade das hat das Buch angenehm gemacht. Die Geschichte lebt nicht von ständigen Wendungen, sondern von kleinen Situationen. Ein Abend nach einem Auftritt, Streit wegen Kleinigkeiten oder Momente, in denen beide eigentlich ehrlich sein wollen und es trotzdem nicht schaffen.
Mit der Zeit wird deutlicher, wie sehr Max von seiner Vergangenheit geprägt ist. Manche Reaktionen wirkten dabei fast schon anstrengend, gleichzeitig konnte man verstehen, warum er so handelt. Sarah versucht lange, geduldig zu bleiben, kommt aber selbst immer wieder an ihre Grenzen.
Der Zusammenbruch auf der Bühne verändert vieles. Ab dort wird die Geschichte ruhiger und ernster. Vor allem die Szenen im Krankenhaus blieben hängen, weil sie ohne großes Drama auskommen. Vieles wirkt eher still und genau deshalb glaubwürdig.
Gut gefallen hat mir auch, dass nicht jede Situation perfekt gelöst wird. Die Figuren machen Fehler, ziehen sich zurück oder sagen Dinge, die verletzen. Dadurch fühlte sich manches eher wie ein Stück echtes Leben an als wie eine typische Liebesgeschichte.
Der Schreibstil bleibt einfach und angenehm lesbar. Manche Kapitel wirkten fast ruhig, andere dafür emotionaler. Genau diese Mischung hat dafür gesorgt, dass Sarah und Max am Ende nicht wie erfundene Figuren wirkten, sondern wie Menschen, die man eine Zeit lang begleitet hat.
5 Sterne.
Kerstin Kartenwerkstatt Kreativ- und Buchblog
Thalia Book Circle Community
5/5
12.05.2026
Buch (Taschenbuch)
Eine emotionale und mitreißende Geschichte
Das Cover ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Traum. Zu sehen sind zwei Menschen, die im Gras sitzen. Der Himmel hat eine ganz besondere Färbung, die zum Titel passt.
Ein Traum von Zuckerwatte von Jessica Koch erschien im Tinte und Feder Verlag. Die Geschichte dreht sich um zwei junge Erwachsene: Sarah und Max. Die mich von Anfang an sehr tief bewegt haben. Erzählt wird aus der Sicht der Protagonistin, die mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Durch ihre beste Freundin Steffi kommt sie überhaupt erst in die Situation, Max zu treffen. Das erste Aufeinandertreffen der beiden ist einfach nur schön und so bildlich beschrieben, dass man sich fühlt, als stünde man selbst in dieser langen Schlange und warte darauf, endlich an der Reihe zu sein, um ein Autogramm zu bekommen.
Unterbrochen wird die Erzählung durch kurze Tagebucheinträge. Dadurch erhält man eine sehr subjektive, emotionale Bewertung des Tages und der dazugehörigen Gefühle. Ich habe mich dabei sofort abgeholt gefühlt, habe ich doch selbst jahrelang Tagebuch geschrieben.
Für mich war die Geschichte unglaublich emotional und hat mich bis zum Schluss nicht losgelassen. Immer wieder war ich den Tränen nahe und ganz ehrlich, es sind auch einige über meine Wangen gelaufen. Ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen.
Ich möchte hier gar nicht anfangen, verschiedene Bücher von Jessica Koch miteinander zu vergleichen. Aber wenn du „Dem Horizont so nah“ genauso verschlungen hast wie ich und damit leben kannst, dass nicht immer alles Friede, Freude, Eierkuchen ist, sondern dass es im Leben Schicksale gibt, aus denen man nur das Beste machen kann, aber eben nicht mehr, dann wirst du auch hier unter Tränen die letzten Seiten lesen und mit den Figuren mitfühlen.
Und jetzt fange ich doch an zu vergleichen, weil man es als Mensch einfach gerne tut. Als kleiner Buchblogger durfte ich 2016 den ersten Roman von Jessica Koch lesen, noch bevor er förmlich in die Welt hinausgeschrien wurde und ganz schnell in aller Munde war. Damals habe ich gesagt, dieses Buch sollte verfilmt werden und wie wir alle wissen, ist genau das passiert. Zehn Jahre später würde ich mich hier ähnlich weit aus dem Fenster lehnen. Diese Geschichte packt von Anfang an und geht ganz tief unter die Haut. Sie passt erschreckend gut in unsere heutige Welt und zeigt, wie abhängig wir von unserer eigenen Gesundheit sind und wo persönliche Grenzen liegen.
Zum Schluss möchte ich einfach Danke sagen, für diese emotionale Geschichte. Auch wenn ich bis fast zum Ende gehofft habe, dass alles gut ausgeht. Aber im echten Leben tut es das oft nicht. Und so habe ich mich auf eine besondere Weise über das Ende gefreut, wenn man das so sagen darf. Es zeigt den tiefsten Punkt, schenkt im Epilog aber dennoch Hoffnung auf das weitere Leben. Mich hat diese Geschichte sogar noch mehr umgehauen als „Dem Horizont so nah“. Vielen Dank, dass ich sie vorab lesen durfte. Und dir empfehle ich sie nun von ganzem Herzen.
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