Produktbild: Konkurrenz aus dem Kloster
Band 15

Konkurrenz aus dem Kloster Die Möglichkeiten und Konflikte in der Berufsausübung als Klosterapothekerin der Frühen Neuzeit am Beispiel von Barbara Wild (1747–1815)

Aus der Reihe L'AGENda

60,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.12.2025

Verlag

Verlag Barbara Budrich

Seitenzahl

467

Maße (L/B/H)

21/14,8/2,9 cm

Gewicht

673 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8474-3408-5

Beschreibung

Rezension

Die Historikerin Julia Pflug (Universität Marburg) hat das Leben und Wirken Barbara Wilds in ihrer Dissertation detailliert untersucht. […] Sie fragt nach Ausbildungspraxis, Handlungsspielräumen und Begrenzungen von Klosterapothekerinnen im 18. Jahrhundert sowie nach den wirtschaftlichen und berufsständischen Konflikten mit bürgerlichen Apothekern. Die Quellenlage zeigt deutlich: Barbara Wild war keine „Kurpfuscherin“, sondern eine fachlich versierte, weithin geschätzte Apothekerin – und eine Frau von außergewöhnlicher Beharrlichkeit.
Josef A. Standl, Südostbayerische Rundschau, 21.02.2026

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.12.2025

Verlag

Verlag Barbara Budrich

Seitenzahl

467

Maße (L/B/H)

21/14,8/2,9 cm

Gewicht

673 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8474-3408-5

Herstelleradresse

Budrich
Stauffenbergstraße 7
51379 Leverkusen
DE

Email: buch@budrich-unipress.de

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  • 1 Einleitung: Klosterapothekerinnen in der Frühen Neuzeit
    1.1 Klosterapothekerinnen – In den Himmel gelobt und zum Teufel gewünscht: Zu Forschungsgegenstand und Erkenntnisinteresse
    1.2 Zum Stand der Forschung
    1.3 Barbara Wild – Ein archivarischer Glücksfall: Verwendete Quellen und methodisches Vorgehen
    1.4 Zum Aufbau der Arbeit
    2 Frauen, Pharmazie und Frühe Neuzeit: Eine kurze (Vor)Geschichte
    2.1 Gesetzliche und politische Rahmenbedingungen
    2.1.1 Das Medizinalwesen Altbayerns um 1800
    2.1.2 Die Medizinalgesetzgebung 1750–1810
    2.1.3 Auf dem Weg in die Moderne – Aufklärung, Säkularisation und Professionalisierung
    2.2 Gesellschaftliche Rahmenbedingungen
    2.2.1 Von Wasserbrennerinnen, Hausmüttern und Giftmörderinnen – Pharmazeutisch (berufs-)tätige Frauen in der Frühen Neuzeit
    2.2.2 Mädchenbildung und die Rolle der Frau im 18. Jahrhundert
    2.2.3 Konkurrenz um die Berufsausübung
    3 Barbara Wild – Ordensfrau und Apothekerin
    3.1 Barbara Wild – Öl auf Leinwand: Eine ikonographische Annäherung
    3.2 Barbara Wild – Eine Kurzvorstellung
    3.3 Die Wilds – Eine Familiengeschichte
    4 Den Männern ebenbürtig? Apothekerinnenausbildung im 18. Jahrhundert
    4.1 Die Ausbildung von Klosterapothekerinnen
    4.2 Die Ausbildung von Barbara Wild
    5 Grenze oder Möglichkeit? – Die Klosterapotheke als Arbeitsplatz
    5.1 Arbeitsplatz Klosterapotheke
    5.1.1 Zur Entstehung der Klosterapotheken
    5.1.2 Lebens- und Arbeitsbedingungen im Kloster
    5.1.3 Das Ende der Klosterapotheken und ihre Rolle im Gesundheitswesen des 18. Jahrhunderts
    5.2 Die Klosterapotheke Burghausen
    5.2.1 Das Institut Burghausen und Barbara Wild als Ordensfrau
    5.2.2 Die „so ungebührlich wie eigenmächtig aufgebrachte Appothekerey“ – Die Klosterapotheke Burghausen 1767–1772
    5.2.3 Arzneimittelverkauf ins Ausland? „Wie gebethen, also bewilliget“ – Die Klosterapotheke Burghausen 1777–1808
    5.2.4 „Die Führung einer Apotheke durch weibliche Individuen muss als unzuläßig abgestellet werden.“ – Die Klosterapotheke Burghausen von 1808 bis zu ihrer Aufhebung
    5.2.5 Die Klosterapotheke als Arbeitsplatz für weltliche Angestellte: Die „Apothekerinnen“ Magdalena Düringer und Katharina Garnweiter .
    5.2.6 Exkurs: Verzeichnis abgegebener Arzneimittel von Januar bis Juni 1790
    6 Pfuscherinnen im Ordenskleid? Der Konflikt: Stadtapotheke gegen Klosterapotheke
    6.1 Der Konflikt: Bürgerliche Apotheker gegen klösterliche Apothekerinnen
    6.1.1 Entstehung und Inhalte des Konflikts
    6.1.2 Bisherige Rezeptionen des Konflikts in der Forschung
    6.2 Der Konflikt zwischen Barbara Wild und den Burghausener Stadtapothekern
    6.2.1 Beschwerdeschreiben des Stadtapothekers Joseph Stainner
    6.2.2 Gemeinsames Beschwerdeschreiben der Rentamtsapotheker Burghausens
    6.2.3 Hilfegesuch des Burghausener Magistrats beim geistlichen Rat in München für Stadtapotheker Nepomuk Andreas Steppich
    6.2.4 Beschwerdeschreiben des Stadtapothekers Johann Jungwirth
    6.2.5 Beschwerdeschreiben der Apothekerwitwe Katharina Jungwirth
    6.2.6 Beschwerdeschreiben des Stadtapothekers Conrad Göschel
    6.2.7 (Neu-)Bewertung des Konflikts anhand der aus den Briefen gewonnenen Erkenntnisse
    7 Die Rolle weltlich ausgebildeter Klosterapothekerinnen im Professionalisierungsdiskurs des 18. Jahrhunderts – Fazit und Ausblick
    7.1 Barbara Wild und die Burghausener Klosterapotheke – Ein Resümee
    7.2 Klosterapothekerinnen der Frühen Neuzeit – Ergebnisse und Ausblick
    8 Anhang
    8.1 Generalmandate und Verordnungen
    8.1.1 Generalmandat vom 5. Januar 1756
    8.1.2 Generalmandat vom 9. Juni 1766
    8.1.3 Verordnung vom 14. Januar 1785
    8.1.4 Generalmandat vom 3. Mai 1785
    8.2 Stammbaum der Familie Wild
    8.3 Zur Ausbildung von Apothekerinnen und Apothekern
    8.3.1 Aufstellung der Lehr- und Approbationsatteste der Klosterapothekerinnen und Klosterapotheker
    8.3.2 Aufstellung der Prüfprotokolle der angehenden Apothekerinnen und Apotheker
    8.3.3 Kurzprotokoll der Pharmazeutischen Prüfung von Conrad Göschel
    8.3.4 Fragenkatalog der Pharmazeutischen Prüfung der angehenden Klosterapothekerin Margaretha Mayerin
    8.3.5 Fragenkataloge der Pharmazeutischen Prüfungen der angehenden Apotheker Andreas Härtl und Johann Michael Gebhardt
    8.4 Hausrechnung des Instituts Burghausen für das Jahr 1780
    8.5 Verzeichnis abgegebener Arzneimittel von Januar bis Juni 1790
    8.6 Beschwerdebriefe gegen die Burghausener Klosterapotheke
    8.6.1 Beschwerdeschreiben des Stadtapothekers Joseph Stainner
    8.6.2 Gemeinsames Beschwerdeschreiben der Rentamtsapotheker Burghausens
    8.6.3 Hilfegesuch des Burghausener Magistrats beim geistlichen Rat in München für Stadtapotheker Nepomuk Andreas Steppich
    8.6.4 Beschwerdeschreiben des Stadtapothekers Johann Jungwirth
    8.6.5 Beschwerdeschreiben der Apothekerwitwe Katharina Jungwirth
    8.6.6 Beschwerdeschreiben des Stadtapothekers Conrad Göschel
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