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Sophie Passmann

1. Wie kann sie nur?

Wie kann sie nur?

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Sophie Passmann

Spieldauer

4 Stunden und 38 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

12.03.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

80

Verlag

Tacheles!

Sprache

Deutsch

EAN

9783864848698

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Sophie Passmann

Spieldauer

4 Stunden und 38 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

12.03.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

80

Verlag

Tacheles!

Sprache

Deutsch

EAN

9783864848698

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Heilsam

Bewertung am 10.06.2026

Bewertungsnummer: 3163792

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich habe dieses Buch im Urlaub, während einer selbst auferlegten Social Media Pause, gelesen. Es war sehr heilsam zu lesen, dass es vielen Frauen Anfang dreißig geht wie mir und wie sich bestimmte Phänomene einordnen lassen.

Heilsam

Bewertung am 10.06.2026
Bewertungsnummer: 3163792
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich habe dieses Buch im Urlaub, während einer selbst auferlegten Social Media Pause, gelesen. Es war sehr heilsam zu lesen, dass es vielen Frauen Anfang dreißig geht wie mir und wie sich bestimmte Phänomene einordnen lassen.

So relatable!

Bewertung am 19.04.2026

Bewertungsnummer: 3113404

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Wie kann sie nur?“ von Sophie Passmann beschäftigt sich mit der permanenten Bewertung weiblicher Sichtbarkeit in der digitalen Öffentlichkeit – einem Raum, in dem Frauen ständig beobachtet, kommentiert und eingeordnet werden. Die titelgebende Frage „Wie kann sie nur?“ steht dabei sinnbildlich für ein gesellschaftliches Echo aus Erwartungen, Urteilen und Projektionen. Passmann analysiert dieses System mit ihrem scharfen, popkulturell geprägten Blick, bleibt dabei aber nicht distanziert, sondern ist selbst Teil dessen, worüber sie schreibt. Sie berichtet nicht von außen, sondern aus der Mitte heraus – als jemand, der Reichweite, Kommentarspalten, Zuschreibungen und öffentliche Dynamiken aus eigener Erfahrung kennt. Dadurch wirkt das Buch weniger wie eine theoretische Abhandlung, sondern wie eine sehr unmittelbare, persönliche Bestandsaufnahme. Der Einstiegspunkt ist bewusst nah an der Lebensrealität vieler Leser:innen gewählt: Social Media, Scrollen, Vergleichen, Urteilen – manchmal solidarisch, manchmal kritisch, oft unbewusst. Genau dort setzt das Buch an und zeigt, wie schnell Frauen zu Projektionsflächen werden, zwischen Anerkennung und Abwertung pendeln und sich ständig in einem Spannungsfeld aus „Empowerment“ und Angreifbarkeit bewegen. Besonders stark arbeitet Passmann die Mechanismen des Urteilens heraus. Schönheit wird ebenso hinterfragt wie Natürlichkeit, ohne einfache Wertungen zu liefern. Feminismus erscheint nicht als fertiges Konzept, sondern als fortlaufender Aushandlungsprozess in einem System, das Frauen gleichzeitig sichtbar machen und kontrollieren will. Gerade die Offenheit vieler Fragen macht den Text wirkungsvoll. Passmann liefert keine abgeschlossenen Antworten, sondern lässt Widersprüche bewusst stehen. Dadurch entsteht Raum für eigene Reflexion – oft direkt im Anschluss an die Kapitel. Sehr eindrücklich ist auch, wie das Buch die Lesenden in ihre eigene Rolle hineinzieht. Die Frage „Wie kann sie nur?“ wird nicht nur als fremde Bewertung entlarvt, sondern auch als innere Stimme sichtbar gemacht: als Reflex, als internalisierte Norm, als Mischung aus Neid, Abwehr oder Unsicherheit. Damit zeigt das Buch, wie äußere Bewertungssysteme sich ins eigene Denken einschreiben und dort zu Selbstbeobachtung und Selbstoptimierung führen. Der Effekt beim Lesen ist entsprechend ambivalent: Man erkennt Muster wieder, fühlt sich ertappt und zugleich erschöpft von der ständigen Bewertung weiblicher Existenz. Es entsteht das Gefühl, dass es kaum einen Zustand gibt, in dem Frauen einfach nur sein können, ohne kommentiert zu werden. Am Ende steht keine klare These, sondern eine präzise Beschreibung der Gegenwart. Passmann hält die Spannungen dieser digitalen Realität aus, statt sie zu vereinfachen, und zeigt, wie widersprüchlich weibliche Sichtbarkeit funktioniert – zwischen Erwartung, Urteil und Selbstwahrnehmung. Fazit: Ein pointiertes, kluges und sehr gegenwartsnahes Buch über weibliche Sichtbarkeit, digitale Bewertungskulturen und die Ambivalenzen moderner Öffentlichkeit – scharf beobachtet, sprachlich präzise und nachhaltig nachwirkend.

So relatable!

Bewertung am 19.04.2026
Bewertungsnummer: 3113404
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Wie kann sie nur?“ von Sophie Passmann beschäftigt sich mit der permanenten Bewertung weiblicher Sichtbarkeit in der digitalen Öffentlichkeit – einem Raum, in dem Frauen ständig beobachtet, kommentiert und eingeordnet werden. Die titelgebende Frage „Wie kann sie nur?“ steht dabei sinnbildlich für ein gesellschaftliches Echo aus Erwartungen, Urteilen und Projektionen. Passmann analysiert dieses System mit ihrem scharfen, popkulturell geprägten Blick, bleibt dabei aber nicht distanziert, sondern ist selbst Teil dessen, worüber sie schreibt. Sie berichtet nicht von außen, sondern aus der Mitte heraus – als jemand, der Reichweite, Kommentarspalten, Zuschreibungen und öffentliche Dynamiken aus eigener Erfahrung kennt. Dadurch wirkt das Buch weniger wie eine theoretische Abhandlung, sondern wie eine sehr unmittelbare, persönliche Bestandsaufnahme. Der Einstiegspunkt ist bewusst nah an der Lebensrealität vieler Leser:innen gewählt: Social Media, Scrollen, Vergleichen, Urteilen – manchmal solidarisch, manchmal kritisch, oft unbewusst. Genau dort setzt das Buch an und zeigt, wie schnell Frauen zu Projektionsflächen werden, zwischen Anerkennung und Abwertung pendeln und sich ständig in einem Spannungsfeld aus „Empowerment“ und Angreifbarkeit bewegen. Besonders stark arbeitet Passmann die Mechanismen des Urteilens heraus. Schönheit wird ebenso hinterfragt wie Natürlichkeit, ohne einfache Wertungen zu liefern. Feminismus erscheint nicht als fertiges Konzept, sondern als fortlaufender Aushandlungsprozess in einem System, das Frauen gleichzeitig sichtbar machen und kontrollieren will. Gerade die Offenheit vieler Fragen macht den Text wirkungsvoll. Passmann liefert keine abgeschlossenen Antworten, sondern lässt Widersprüche bewusst stehen. Dadurch entsteht Raum für eigene Reflexion – oft direkt im Anschluss an die Kapitel. Sehr eindrücklich ist auch, wie das Buch die Lesenden in ihre eigene Rolle hineinzieht. Die Frage „Wie kann sie nur?“ wird nicht nur als fremde Bewertung entlarvt, sondern auch als innere Stimme sichtbar gemacht: als Reflex, als internalisierte Norm, als Mischung aus Neid, Abwehr oder Unsicherheit. Damit zeigt das Buch, wie äußere Bewertungssysteme sich ins eigene Denken einschreiben und dort zu Selbstbeobachtung und Selbstoptimierung führen. Der Effekt beim Lesen ist entsprechend ambivalent: Man erkennt Muster wieder, fühlt sich ertappt und zugleich erschöpft von der ständigen Bewertung weiblicher Existenz. Es entsteht das Gefühl, dass es kaum einen Zustand gibt, in dem Frauen einfach nur sein können, ohne kommentiert zu werden. Am Ende steht keine klare These, sondern eine präzise Beschreibung der Gegenwart. Passmann hält die Spannungen dieser digitalen Realität aus, statt sie zu vereinfachen, und zeigt, wie widersprüchlich weibliche Sichtbarkeit funktioniert – zwischen Erwartung, Urteil und Selbstwahrnehmung. Fazit: Ein pointiertes, kluges und sehr gegenwartsnahes Buch über weibliche Sichtbarkeit, digitale Bewertungskulturen und die Ambivalenzen moderner Öffentlichkeit – scharf beobachtet, sprachlich präzise und nachhaltig nachwirkend.

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Wie kann sie nur?

von Sophie Passmann

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Carmen

Thalia Grieskirchen

Zum Portrait

4/5

,,The girls who get it, get it, the girls who don’t, don’t’’

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ganz ohne Hemmungen beschreibt Sophie Passmann in ,,Wie kann sie nur’’ das Leben als Frau auf Social Media. Sei es von Influencerinnen, die einmal zu viel ohne Mann und Kind(er) in den Urlaub geflogen sind, oder von Frauen die, ohne selbst online aktiv zu sein, das Leben anderer Frauen bewundern. Ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, schildert sie die unangenehme Wahrheit darüber, wie es uns beeinflusst jeden Tag in den Sozialen Medien unterwegs zu sein, und wie hart wir eigentlich dadurch mit uns selbst geworden sind. Für mich war es tatsächlich ein kleiner Weckruf, da ich mich an manchen Stellen fühlte, als hätte ich einen Spiegel vorgehalten bekommen.
  • Carmen
  • Buchhändler/-in

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4/5

,,The girls who get it, get it, the girls who don’t, don’t’’

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ganz ohne Hemmungen beschreibt Sophie Passmann in ,,Wie kann sie nur’’ das Leben als Frau auf Social Media. Sei es von Influencerinnen, die einmal zu viel ohne Mann und Kind(er) in den Urlaub geflogen sind, oder von Frauen die, ohne selbst online aktiv zu sein, das Leben anderer Frauen bewundern. Ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, schildert sie die unangenehme Wahrheit darüber, wie es uns beeinflusst jeden Tag in den Sozialen Medien unterwegs zu sein, und wie hart wir eigentlich dadurch mit uns selbst geworden sind. Für mich war es tatsächlich ein kleiner Weckruf, da ich mich an manchen Stellen fühlte, als hätte ich einen Spiegel vorgehalten bekommen.

A

Thalia Wien – Westbahnhof

Zum Portrait

4/5

I'm just a girl

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Was hat sie machen lassen? Wie viele Selfies will sie noch posten? Wie kann sie nur? Sophie Passmann beschreibt, wie es ist, eine Frau (im Internet) zu sein. Sie schreibt von Botox, Ozempic, Tradwives, Taylor Swift, Hass-Kommentaren und stellt Bezüge zur Popkultur her. Ein tolles Buch mit interessanten Gedankengängen!
  • A
  • Buchhändler/-in

4/5

I'm just a girl

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Was hat sie machen lassen? Wie viele Selfies will sie noch posten? Wie kann sie nur? Sophie Passmann beschreibt, wie es ist, eine Frau (im Internet) zu sein. Sie schreibt von Botox, Ozempic, Tradwives, Taylor Swift, Hass-Kommentaren und stellt Bezüge zur Popkultur her. Ein tolles Buch mit interessanten Gedankengängen!

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