Produktbild: Der Luxus ist ein sehr notwendiges Ding

Der Luxus ist ein sehr notwendiges Ding

1

10,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

18.02.2026

Verlag

Jung und Jung Verlag

Seitenzahl

96 (Printausgabe)

Dateigröße

697 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783990273357

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • entspricht der Vorgabe EPUB Barrierefreiheit 1.0 A

Erscheinungsdatum

18.02.2026

Verlag

Jung und Jung Verlag

Seitenzahl

96 (Printausgabe)

Dateigröße

697 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783990273357

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Adolf Loos - ein Provokateur

Bellis-Perennis aus Wien am 22.02.2026

Bewertungsnummer: 3053962

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der österreichische Architekt Adolf Loos (1870-1933) ist ja für seine Provokationen wie sein Nein zu Ornament, zu dekorativen Aufputz oder zu Verschwendung jeglicher Ressource beweist, bekannt. Sein Statement auf S. 13 über das Sparen zeigt, dass er auf einem ziemlich hohen Ross sitzt. Dies ist für mich ein wenig unangebracht, da Loos in den Jahren 1893 bis 1896 in den USA lebt und sich selbst als Hilfsarbeiter durchschlagen muss. So bezichtigt er die Proletarier des leichtsinnigen Umgangs mit Geld, weil „der Arbeiter ohne lang nachzudenken, Geld für ein Glas Bier ausgibt“. Ob die Mehrheit der Bevölkerung, nämlich jene, die am Existenzminimum leben, diese Weisheiten erkannt und ihm, Loos, beigepflichtet hätte? Wie viel Geld gibt Loos für seine Feste aus? Und wie sehen es jene Kinder, die Loos gegen geringe Bezahlung für Aktstudien (und noch anderes) zur Verfügung gestanden sind, diesen Vorwurf? Um es selbst provokant auszudrücken: Mit voller Hose ist leicht stinken. Wenn er das Diktat der häufig wechselnden Moden anprangert, ist dies eine leicht zu verstehende Parallele zur Gegenwart. Grundsätzlich hat er recht, wenn er Kleidung, die zeitlos und aus Stoffen guter Qualität gefertigt ist, empfiehlt, statt jede Mode(torheit) mitzumachen. Der Rat, in ordentlich verarbeitete Kleidung zu investieren, statt in billige Fetzen, kann nur für jene gelten, die es sich auch leisten können. Die Heimarbeiterin, die vielleicht jene Kleidung herstellt und dafür nur unzureichend bezahlt wird, hat davon nichts. Dabei sind jene das Gros der Menschen zu Adolf Loos‘ Lebenszeit. Fazit: Teile dieser Sammlung von philosophisch-literarischen Texten des Architekten Adolf Loos können durchaus auf heutige Verhältnisse umgelegt werden. Einiges ist so gültig wie provokant, damals wie heute. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.

Adolf Loos - ein Provokateur

Bellis-Perennis aus Wien am 22.02.2026
Bewertungsnummer: 3053962
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der österreichische Architekt Adolf Loos (1870-1933) ist ja für seine Provokationen wie sein Nein zu Ornament, zu dekorativen Aufputz oder zu Verschwendung jeglicher Ressource beweist, bekannt. Sein Statement auf S. 13 über das Sparen zeigt, dass er auf einem ziemlich hohen Ross sitzt. Dies ist für mich ein wenig unangebracht, da Loos in den Jahren 1893 bis 1896 in den USA lebt und sich selbst als Hilfsarbeiter durchschlagen muss. So bezichtigt er die Proletarier des leichtsinnigen Umgangs mit Geld, weil „der Arbeiter ohne lang nachzudenken, Geld für ein Glas Bier ausgibt“. Ob die Mehrheit der Bevölkerung, nämlich jene, die am Existenzminimum leben, diese Weisheiten erkannt und ihm, Loos, beigepflichtet hätte? Wie viel Geld gibt Loos für seine Feste aus? Und wie sehen es jene Kinder, die Loos gegen geringe Bezahlung für Aktstudien (und noch anderes) zur Verfügung gestanden sind, diesen Vorwurf? Um es selbst provokant auszudrücken: Mit voller Hose ist leicht stinken. Wenn er das Diktat der häufig wechselnden Moden anprangert, ist dies eine leicht zu verstehende Parallele zur Gegenwart. Grundsätzlich hat er recht, wenn er Kleidung, die zeitlos und aus Stoffen guter Qualität gefertigt ist, empfiehlt, statt jede Mode(torheit) mitzumachen. Der Rat, in ordentlich verarbeitete Kleidung zu investieren, statt in billige Fetzen, kann nur für jene gelten, die es sich auch leisten können. Die Heimarbeiterin, die vielleicht jene Kleidung herstellt und dafür nur unzureichend bezahlt wird, hat davon nichts. Dabei sind jene das Gros der Menschen zu Adolf Loos‘ Lebenszeit. Fazit: Teile dieser Sammlung von philosophisch-literarischen Texten des Architekten Adolf Loos können durchaus auf heutige Verhältnisse umgelegt werden. Einiges ist so gültig wie provokant, damals wie heute. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.

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