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Produktbild: Ein Fenster in Copacabana

Ein Fenster in Copacabana Ein Fall für Kommissar Espinosa

2

13,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

22.04.2026

Verlag

Oktopus By Kampa

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

781 KB

Übersetzt von

Nicolai von Schweder-Schreiner

Sprache

Deutsch

EAN

9783311706830

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Family Sharing

Ja

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Text-to-Speech

Ja

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Barrierefreiheit

  • entspricht der Vorgabe EPUB Barrierefreiheit 1.0 A

Erscheinungsdatum

22.04.2026

Verlag

Oktopus By Kampa

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

781 KB

Übersetzt von

Nicolai von Schweder-Schreiner

Sprache

Deutsch

EAN

9783311706830

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Ein packender, atmosphärischer Krimi

Jürg K. am 02.05.2026

Bewertungsnummer: 3126176

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Für mich als Leser ein intensiver, düsterer Krimi, der die Hitze und Korruption Rios mit präziser Ermittlerarbeit und menschlicher Verletzlichkeit verbindet. Eine mysteriöse Serie von Polizistenmorden erschüttert die Dienststelle Peixoto District in Rio de Janeiro. Drei von Kommissar Espinosas Kollegen wurden aus nächster Nähe erschossen. Er vermutet, dass die Täter Verbindungen zur Polizei haben, womöglich sogar aus den eigenen Reihen stammen. Die ermordeten Polizisten führten alle ein Doppelleben mit jeweils zwei Wohnungen und zwei Frauen. Dann werden auch noch ihre Geliebten tot aufgefunden. Kommissar Espinosa und Welber, funktionieren als glaubwürdiges Team. Espinosas Misstrauen gegenüber den eigenen Reihen trifft auf Welbers Integrität und Intelligenz. Die Figuren sind nicht eindimensional. Ihre Zweifel und Loyalitäten machen die Ermittlungen emotional nachvollziehbar. Die Serie von Morden und die Doppelbiografien der Opfer, erzeugen ein komplexes Geflecht aus Lügen und Geheimnissen. Die Aufdeckung der Doppelleben und die anschliessenden Morde an den Geliebten treiben die Handlung konsequent voran. Der Plot bleibt bis zum Schluss unberechenbar, ohne unglaubwürdig zu werden. Korruption, Verrat und moralische Ambivalenz, stehen im Mittelpunkt. Der Roman zeigt, wie tief Netzwerke reichen können und wie schwer es ist, Wahrheit in einem System zu finden, das sich selbst schützt. Ein packender, atmosphärischer Krimi für Leser, die Spannung mit sozialer Schärfe schätzen.

Ein packender, atmosphärischer Krimi

Jürg K. am 02.05.2026
Bewertungsnummer: 3126176
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Für mich als Leser ein intensiver, düsterer Krimi, der die Hitze und Korruption Rios mit präziser Ermittlerarbeit und menschlicher Verletzlichkeit verbindet. Eine mysteriöse Serie von Polizistenmorden erschüttert die Dienststelle Peixoto District in Rio de Janeiro. Drei von Kommissar Espinosas Kollegen wurden aus nächster Nähe erschossen. Er vermutet, dass die Täter Verbindungen zur Polizei haben, womöglich sogar aus den eigenen Reihen stammen. Die ermordeten Polizisten führten alle ein Doppelleben mit jeweils zwei Wohnungen und zwei Frauen. Dann werden auch noch ihre Geliebten tot aufgefunden. Kommissar Espinosa und Welber, funktionieren als glaubwürdiges Team. Espinosas Misstrauen gegenüber den eigenen Reihen trifft auf Welbers Integrität und Intelligenz. Die Figuren sind nicht eindimensional. Ihre Zweifel und Loyalitäten machen die Ermittlungen emotional nachvollziehbar. Die Serie von Morden und die Doppelbiografien der Opfer, erzeugen ein komplexes Geflecht aus Lügen und Geheimnissen. Die Aufdeckung der Doppelleben und die anschliessenden Morde an den Geliebten treiben die Handlung konsequent voran. Der Plot bleibt bis zum Schluss unberechenbar, ohne unglaubwürdig zu werden. Korruption, Verrat und moralische Ambivalenz, stehen im Mittelpunkt. Der Roman zeigt, wie tief Netzwerke reichen können und wie schwer es ist, Wahrheit in einem System zu finden, das sich selbst schützt. Ein packender, atmosphärischer Krimi für Leser, die Spannung mit sozialer Schärfe schätzen.

Drei Frauen und der Kommissar

odile (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 30.05.2026

Bewertungsnummer: 3153534

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Im Zuständigkeitsbereich von Kommissar Espinosa, dem 12. Revier nahe der Copacabana, wird ein toter Polizeiinspektor gefunden. Er arbeitete im Zentrum von Rio de Janeiro wie ein weiterer Polizist, der ebenfalls vor wenigen Tagen ermordet wurde. Die Kollegen sind verständlicherweise beunruhigt und rätseln über den vermeintlichen Polizisten-Serienkiller. Einer von ihnen, Nestor, der erst seit wenigen Tagen in Espinosas Revier arbeitet, bietet diesem seine Hilfe bei den Ermittlungen an, was dem Kommissar seltsam vorkommt. Kurze Zeit später wird Nestor tot aufgefunden - ebenfalls erschossen. Und der Killer scheint noch nicht fertig zu sein. Als nächste sind die Freundinnen der Toten an der Reihe. Der Täter scheint sich außergewöhnlich sicher zu fühlen und nimmt nach zwei weiteren Morden die dritte der Geliebten, Celeste, ins Visier. Luiz Alfredo Garcia-Roza war ein brasilianischer Psychologieprofessor, der 30 Jahre lang Theorie der Psychoanalyse unterrichtete und Fachbücher schrieb. Im Ruhestand entdeckte er ein neues Genre für sich, den Kriminalroman. Seine Kommissar Espinosa-Reihe, die er mit Anfang Sechzig begann, war auch international erfolgreich. Mehrere Bände wurden ins Deutsche übersetzt. Für sein Krimidebüt bekam er 1997 den Prêmio Jabuti, einen brasilianischen Literaturpreis. Sein zweiter Krimi wurde 2007 verfilmt (Die Tote von Ipanema). Ich war gespannt auf diesen Autor und wurde nicht enttäuscht. Der Kommissar stellt ein kleines Ermittlerteam aus drei Polizisten zusammen: Oberinspektor Ramiro, Artur, frisch von der Akademie und Inspektor Welber. Vorbehaltlos vertraut er nur Welber. Die Ermittlung gestaltet sich schwierig, da der Täter clever agiert und ein Meister der Tarnung ist. Das Team stößt bei den Kollegen der Toten, also ebenfalls Polizisten, auf eine Mauer des Schweigens. Wer von ihnen gehört zur „Faulen Bande“ wie die Presse korrupte Polizisten bezeichnet? Espinosa ist ein spannender Charakter. Seit seiner Scheidung vor zehn Jahren lebt er als Single und hat eine Geliebte, Irene, die wie er Unabhängigkeit schätzt. Der Kommissar träumt davon, irgendwann die Polizei zu verlassen und ein Buchantiquariat zu eröffnen. Seine kleine Wohnung dekorieren meterhohe Bücherstapel, tausend Bände, die ihm seine Großmutter hinterlassen hat. Wenn er zur Ruhe kommt, greift er zu seiner Lektüre, dem Thriller-Klassiker “Phantom-Lady” von Cornell Woolrich. Die anderen Charaktere bleiben eher flach. Drei Frauen, neben seiner Geliebten Irene, die Zeugin Serena und das potenzielle Opfer, die dritte Geliebte Celeste, spielen wichtige Rollen im Krimi. Garcia-Roza schreibt spannend, aber ziemlich nüchtern. Die allgegenwärtige Korruption bei der Polizei wird ebenso thematisiert wie die sozialen Unterschiede innerhalb der brasilianischen Gesellschaft. Espinosas Viertel Copacabana wird bildhaft beschrieben. Hier ist der Autor aufgewachsen und hat die Entwicklung vom malerischen Dorf zum berühmtesten Stadtteil Rio de Janeiros miterlebt. Offiziell wird der Fall nicht aufgeklärt, doch Espinosa entlarvt den Täter. Er erzählt Irene die Auflösung des Falls und wie er auf den Täter gekommen ist. Der Kommissar ist sicher, dass die Zeit für ihn arbeitet und er den Killer noch zu Strecke bringen wird. „Ein Fenster zur Copacabana“ ist ein spannender, manchmal etwas spröder Krimi, der mich gut unterhalten hat. Die Einblicke in die brasilianische Gesellschaft fand ich aufschlussreich. Überrascht aber überzeugt hat mich die Identität des Täters. Vermutlich war das nicht der letzte Krimi dieses Autors für mich.

Drei Frauen und der Kommissar

odile (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 30.05.2026
Bewertungsnummer: 3153534
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Im Zuständigkeitsbereich von Kommissar Espinosa, dem 12. Revier nahe der Copacabana, wird ein toter Polizeiinspektor gefunden. Er arbeitete im Zentrum von Rio de Janeiro wie ein weiterer Polizist, der ebenfalls vor wenigen Tagen ermordet wurde. Die Kollegen sind verständlicherweise beunruhigt und rätseln über den vermeintlichen Polizisten-Serienkiller. Einer von ihnen, Nestor, der erst seit wenigen Tagen in Espinosas Revier arbeitet, bietet diesem seine Hilfe bei den Ermittlungen an, was dem Kommissar seltsam vorkommt. Kurze Zeit später wird Nestor tot aufgefunden - ebenfalls erschossen. Und der Killer scheint noch nicht fertig zu sein. Als nächste sind die Freundinnen der Toten an der Reihe. Der Täter scheint sich außergewöhnlich sicher zu fühlen und nimmt nach zwei weiteren Morden die dritte der Geliebten, Celeste, ins Visier. Luiz Alfredo Garcia-Roza war ein brasilianischer Psychologieprofessor, der 30 Jahre lang Theorie der Psychoanalyse unterrichtete und Fachbücher schrieb. Im Ruhestand entdeckte er ein neues Genre für sich, den Kriminalroman. Seine Kommissar Espinosa-Reihe, die er mit Anfang Sechzig begann, war auch international erfolgreich. Mehrere Bände wurden ins Deutsche übersetzt. Für sein Krimidebüt bekam er 1997 den Prêmio Jabuti, einen brasilianischen Literaturpreis. Sein zweiter Krimi wurde 2007 verfilmt (Die Tote von Ipanema). Ich war gespannt auf diesen Autor und wurde nicht enttäuscht. Der Kommissar stellt ein kleines Ermittlerteam aus drei Polizisten zusammen: Oberinspektor Ramiro, Artur, frisch von der Akademie und Inspektor Welber. Vorbehaltlos vertraut er nur Welber. Die Ermittlung gestaltet sich schwierig, da der Täter clever agiert und ein Meister der Tarnung ist. Das Team stößt bei den Kollegen der Toten, also ebenfalls Polizisten, auf eine Mauer des Schweigens. Wer von ihnen gehört zur „Faulen Bande“ wie die Presse korrupte Polizisten bezeichnet? Espinosa ist ein spannender Charakter. Seit seiner Scheidung vor zehn Jahren lebt er als Single und hat eine Geliebte, Irene, die wie er Unabhängigkeit schätzt. Der Kommissar träumt davon, irgendwann die Polizei zu verlassen und ein Buchantiquariat zu eröffnen. Seine kleine Wohnung dekorieren meterhohe Bücherstapel, tausend Bände, die ihm seine Großmutter hinterlassen hat. Wenn er zur Ruhe kommt, greift er zu seiner Lektüre, dem Thriller-Klassiker “Phantom-Lady” von Cornell Woolrich. Die anderen Charaktere bleiben eher flach. Drei Frauen, neben seiner Geliebten Irene, die Zeugin Serena und das potenzielle Opfer, die dritte Geliebte Celeste, spielen wichtige Rollen im Krimi. Garcia-Roza schreibt spannend, aber ziemlich nüchtern. Die allgegenwärtige Korruption bei der Polizei wird ebenso thematisiert wie die sozialen Unterschiede innerhalb der brasilianischen Gesellschaft. Espinosas Viertel Copacabana wird bildhaft beschrieben. Hier ist der Autor aufgewachsen und hat die Entwicklung vom malerischen Dorf zum berühmtesten Stadtteil Rio de Janeiros miterlebt. Offiziell wird der Fall nicht aufgeklärt, doch Espinosa entlarvt den Täter. Er erzählt Irene die Auflösung des Falls und wie er auf den Täter gekommen ist. Der Kommissar ist sicher, dass die Zeit für ihn arbeitet und er den Killer noch zu Strecke bringen wird. „Ein Fenster zur Copacabana“ ist ein spannender, manchmal etwas spröder Krimi, der mich gut unterhalten hat. Die Einblicke in die brasilianische Gesellschaft fand ich aufschlussreich. Überrascht aber überzeugt hat mich die Identität des Täters. Vermutlich war das nicht der letzte Krimi dieses Autors für mich.

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von Luiz Alfredo Garcia-Roza

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