Bücher haben die wunderbare Fähigkeit, Menschen zusammenzubringenSloane Parker führt ein unscheinbares Leben als Bibliothekarin in einer verschlafenen Kleinstadt. Einsam fühlt sie sich nicht – und doch wartet sie jeden Tag darauf, dass Arthur McLachlan erscheint: der grantige alte Mann, der ihre Regale durchstöbert und sie mit spitzen Bemerkungen neckt. Ihr Schlagabtausch ist längst zum Höhepunkt ihres Alltags geworden.Um Licht in sein tristes Leben zu bringen, gründet Sloane einen Buchclub. Nach und nach stoßen weitere Menschen dazu, die in den Büchern und in der Gemeinschaft Trost und Freude finden. Denn jeder trägt ein besonderes Buch im Herzen – und die Kraft der Geschichten kann selbst die einsamsten Seelen zusammenführen.Ein berührender Roman über den Zauber und die Kraft von Büchern.
Kundinnen und Kunden meinen
3.6/5.0
buecherfratz
aus Oberösterreich
3/5
24.10.2026
Hörbuch-Download (MP3)
Ein Buchclub mit wenig Buchclub
INHALT
Sloane führt ein sehr ruhiges Leben – sie liebt ihren Job als Bibliothekarin, schätzt ihre gemächliche Beziehung mit Chiropraktor Brad und geht jeglichem Ärger aus dem Weg. Allerdings taucht Arthur MacLachlan täglich in der Bücherei auf, um lautstark seinem Unmut über Gott und die Welt kundzutun. Und während ihre Kollegen vor dem alten Griesgram Reißaus nehmen, genießt Sloane den Schlagabtausch mit dem ehemaligen Englischprofessor – auch wenn seine Anmerkungen oftmals sehr anmaßend und verletzend sein können. Als der Mann nach einer hitzigen Diskussion nicht mehr auftaucht, beschließt sie, nach ihm zu sehen. Damit, dass sie durch ihren Vorstoß nicht nur einen kranken Miesepeter, sondern auch unerwartet neue Freunde findet, hatte Sloane nicht gerechnet …
MEINUNG
Wer erwartet, dass der im Titel erwähnt Buchclub in dem Roman eine große Rolle spielt, wird enttäuscht. Vielmehr geht es darum, wie sich die Wege von unterschiedlichen Personen kreuzen, sie sich durch die gemeinsame Sorge um einen kranken, alten, verbitterten Mann von ihren eigenen Problemen ablenken und sich – möglicherweise – sogar gegenseitig helfen. So schön die Geschichte grundsätzlich anmutet, so wenig konnten mich die Charaktere leider erreichen. Arthur MacLachlan ist unsagbar gemein, nahezu bösartig, und es hat sich mir nicht erschlossen, weshalb ihm die anderen freiwillig ihre Hilfe nahezu aufdrängen. Noch dazu agieren die Protagonisten oftmals gefühlt naiv und übergriffig und besonders der Handlungsstrang mit Maisey und ihrer Tochter hat mich richtig genervt. Auch der Perspektivenwechsel in der Erzählung hat es mir erschwert, am Ball zu bleiben, da man sich doch mehrmals auf eine komplett andere Sicht einstellen muss.
Ein Lob gebührt aber der Hörbuch-Sprecherin, die mit ihrer angenehmen Stimme und den Nuancen für die jeweiligen Charaktere das Hören am Arbeitsweg sehr entspannend gemacht hat.
FAZIT
Auch wenn im Buch immer wieder Verweise auf literarische Meisterwerke fallen, bleibt „Ein Buchclub zum Verlieben“ eher seichte (Wohlfühl-) Unterhaltung.
Nicole W.
5/5
30.04.2026
Buch (Taschenbuch)
Super
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich bin von Anfang gut reingekommen. Es fing schon lustig an mit dem Schlagabtausch von Arthur und Sloane. Richtig gut fand ich die unterschiedlichen Abschnitte sodass jeder Charakter beleuchtet wurde und man seine/ihre Geschichte genauer kennengelernt hat. Schön wie die Pflege des Griesgrams einen Buchclub hervorbringt und dann so eine tolle Freundschaft entstehen kann. Maisey hat es mir besonders angetan;)
Bewertung
5/5
03.04.2026
Buch (Taschenbuch)
Noch viel besser, als gehofft
Ein Buch, das man nur schlecht aus der Hand legen kann. Die Figuren entwickeln eine spannende Dynamik. Besonders ist die wechselnde Erzählperspektive aller Mitglieder des Buchclubs. Sprachlich ist Arthur ein Knaller! Ich hoffe sehr, es gibt eine Fortsetzung!
Bewertung
Thalia Book Circle Community
5/5
31.03.2026
Buch (Taschenbuch)
Hat mir sehr gut gefallen!
Sloane Parker liebt Bücher und ihre Arbeit als Bibliothekarin. In der kleinen Stadt haben sie ihre Stammgäste, die regelmäßig in die Bibliothek kommen. Einer davon ist der griesgrämige alte Arthur McLachlan mit dem sie täglich Wortgefechte liefert. Aber der alte Mann wächst ihr ans Herz und als sie ihn tagelang nicht zu Gesicht bekommt, macht sie sich Sorgen. Als sie ihn an seiner Wohnadresse besuchen möchte, erfährt sie, dass er gesundheitliche Probleme hat und Pflege benötigt.
Um ihm eine Freude zu machen, gründet sie einen Buchclub. Was als kleine Geste gedacht war, entwickelt sich zu einem regelmäßigen Treffpunkt von Menschen, die sich um Arthur sorgen. Und jeder von ihnen hat seine eigene Geschichte und ist auf der Suche nach Nähe, Trost oder Geborgenheit. Sloane bringt alle zusammen und auch sie hat ihre Geschichte und findet schließlich Hilfe, von einer Seite, von der sie es nicht erwartet hat.
Mir hat das Buch von Lucy Gilmore sehr gut gefallen. Die Geschichte ist humorvoll, aber hat auch Tiefe. Die Mitglieder des Buchclubs sind mir alle ans Herz gewachsen und ich fand es schön, dass das Buch abwechselnd aus der Sicht der Mitglieder geschrieben ist. So erfährt man nach und nach ihre Geschichten und versteht, was ihre Sorgen sind und was sie bewegt.
Ein Buch, dass mich sehr überrascht hat und das ich gerne weiterempfehlen werde.
EllenK87
Thalia Book Circle Community
4/5
26.05.2026
Buch (Taschenbuch)
Ein Buchclub gegen die Einsamkeit
Lucy Gilmore nimmt ihre Leser auf eine Reise in eine verschlafene Kleinstadt. Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm zu lesen. Die Länge der Kapitel könnte etwas kürzer sein. Die Protagonisten wirken authentisch und sympathisch und durchleben so einige emotionale Hochs und Tiefs. Das Cover ist passend zur Geschichte gestaltet und verrät noch nicht zu viel. Die Stimme der Hörbuchsprecherin ist angenehm und die Aussprache deutlich. Da die Geschichte aus der Sicht verschiedener Charaktere erzählt wird, hätte ich mir allerdings verschiedene Sprecher und Sprecherinnen gewünscht, um besser zu unterscheiden, wen der Abschnitt betrifft.
Zwei der Protagonisten sind Sloane und Arthur. Sloane arbeitet in einer Bibliothek und hat einen reichen Verlobten. Doch sie scheint einsam zu seine und nicht wirklich glücklich. Arthur ist ein mürrischer alter Mann, der regelmäßig in die Bibliothek geht. Dort wird er von allen gefürchtet, bis er auf Sloane trifft. Sie mag die kleinen Schlagabtausche zwischen ihnen und wartet jeden Tag auf das erneute Zusammentreffen. Auch Arthur scheint Spaß daran zu finden, auch wenn er das nie zugeben würde. Als er mehrere Tage nicht auftaucht, beschafft sich Sloane seine Adresse aus der Kundenregistierung und fährt zu ihm. Dort trifft sie auch auf die neugierige Nachbarin, die ihr Leben zu sehr auf das Muttersein aufgebaut hat und es nur schwer verkraftet, dass ihre Tochter das Haus verlässt. Tatsächlich ist Arthur gestürzt und benötigt eigentlich einen Krankenpfleger, da er sich auf eigenen Wunsch aus der Klinik entlassen hat. Doch er kann keine der Pflegerinnen leiden und schickt diese nach Hause. Auch Sloane will er nicht im Haus haben, doch irgendwie schafft sie es, dass sich Arthur auf einen Deal einlässt, der ihr sogar den Job kostet. Um wieder etwas mehr Leben in das Haus zu bekommen, gründet Sloane einen Buchclub, der sich im Haus von Arthur trifft. Wenig begeistert lässt er es zu und irgendwann muss auch er einsehen, dass es gar nicht so eine schlechte Idee ist. Sloane entdeckt immer wieder markierte Textpassagen und versucht diesen Gründen herauszufinden. Gemeinsam mit dem Anderen vom Buchclub schaffen sie gemütliche Treffen, doch als ein weiteres Mitglied aufgenommen werden soll, ahnen sie nicht, welches Geheimnis sie auf der Spur sind. Ist Arthur wirklich so ein mürrischer Mann, wie es oft wirkt oder verdeckt er damit eine weiche und verletzliche Seite. Was hat ihn dazu gemacht, dass er so mürrisch wirkt? Können Sloane durch ihren Buchclub die Augen geöffnet werden und die Verlobung gelöst werden? Warum will sie bei einem Mann bleiben, der sie nicht wirklich glücklich macht?
Ein Roman, der einige schwierige Themen aufgreift, dabei aber auch humorvolle Seiten aufblitzen lässt. Büchern liegt eine Kraft und ein Zauber inne, den nicht jeder erkennt, der aber glücklich machen kann.
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