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Unter Gästen Roman | «Man kann nicht zärtlicher über das Unglück in Familien schreiben!» Angelika Overath

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.03.2026

Verlag

Limmat

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

19,1/12,1/2,5 cm

Gewicht

274 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-03926-103-1

Beschreibung

Rezension

«Man kann nicht zärtlicher über das Unglück in Familien schreiben! Caroline Roger ist ein wunderbares Debüt gelungen, das menschliches Stolpern verstehen lässt. Und tröstet.» Angelika Overath
«Caroline Roger schreibt uns die vielschichtigen, originellen und kantigen Figuren in ihrem kronenhallen-artigen Universum mitten ins Herz. Wer das Zwischenmenschliche und den Zauber im Alltäglichen liebt, muss hier unbedingt zugreifen!» Katharina Alder, Verlagsvertreterin

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.03.2026

Verlag

Limmat

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

19,1/12,1/2,5 cm

Gewicht

274 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-03926-103-1

EU-Ansprechpartner

GVA Gemeinsame Verlagsauslieferung
Postfach 2021
37010 Göttingen
DE
info@gva-verlage.de

Herstelleradresse

Limmat Verlag AG
Quellenstrasse 25
8031 Zürich
CH
mail@limmatverlag.ch

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Brillant

begine aus Lemwerder am 12.03.2026

Bewertungsnummer: 3073894

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Unter Gästen, ist das Debüt der Caroline Roger. Sie lässt ihre Erzählerin zurückdenken, an ihre Kindheit. Die hat sie zwischen den Gästen des Bistros ihrer Mutter und dem Restaurant ihres Vaters erlebt. Ihre Mutter hatte einen guten Draht zu ihren Gästen, sie lies sie sich aussprechen und war immer freundlich. Der Vater ging immer wieder fremd. Als es dann darauf ankommt zieht die Erzählerin auf die Seite der Mutter. Die Autorin versteht es gut, diesem Roman einen besonderen Flair einzuhauchen. Solche Wirtinnen wie die Mutter habe ich auch noch erlebt. Für uns Gäste war es immer sehr heimelig. Für die Kinder eher nicht, für die war nicht viel Zeit. Die Erzählerin war mir sehr sympathisch. Ich konnte ihre Eindrücke sehr gut nachempfinden. Das hat die Autorin sehr gut dargestellt und ich habe den Roman genossen. Da hätte ich immer weiter lesen mögen.

Brillant

begine aus Lemwerder am 12.03.2026
Bewertungsnummer: 3073894
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Unter Gästen, ist das Debüt der Caroline Roger. Sie lässt ihre Erzählerin zurückdenken, an ihre Kindheit. Die hat sie zwischen den Gästen des Bistros ihrer Mutter und dem Restaurant ihres Vaters erlebt. Ihre Mutter hatte einen guten Draht zu ihren Gästen, sie lies sie sich aussprechen und war immer freundlich. Der Vater ging immer wieder fremd. Als es dann darauf ankommt zieht die Erzählerin auf die Seite der Mutter. Die Autorin versteht es gut, diesem Roman einen besonderen Flair einzuhauchen. Solche Wirtinnen wie die Mutter habe ich auch noch erlebt. Für uns Gäste war es immer sehr heimelig. Für die Kinder eher nicht, für die war nicht viel Zeit. Die Erzählerin war mir sehr sympathisch. Ich konnte ihre Eindrücke sehr gut nachempfinden. Das hat die Autorin sehr gut dargestellt und ich habe den Roman genossen. Da hätte ich immer weiter lesen mögen.

Gelungene Geschichte

Jürg K. am 15.03.2026

Bewertungsnummer: 3077047

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch hat mich besonders durch seine zarte, fast schwebende Melancholie berührt. Dieses Gefühl, dass ein Kind zwischen zwei Welten aufwächst, der privaten, die kaum existiert, und der öffentlichen, die sich Tag für Tag an den Tischen des Bistros und des Restaurants abspielt. Die Erzählerin lernt früh, dass Nähe nicht unbedingt aus Familie entsteht, sondern aus Blicken, Gesten, flüchtigen Begegnungen. Und genau darin liegt die stille Kraft dieses Romans. Eindrücklich ist die besondere Atmosphäre zwischen zwei Stockwerken. Das Bistro der Mutter ist ein Ort voller Stimmen, Gerüche, Geschichten. Die Mutter lebt für ihre Gäste, und in dieser Hingabe liegt sowohl Wärme als auch Schmerz. Man spürt, wie sehr sie sich verausgabt, um anderen ein Zuhause zu geben, während ihr eigenes zerfällt. Das Restaurant des Vaters wirkt distanzierter, eleganter, fast unnahbar ein Spiegel seiner Rolle in der Familie. Zwischen diesen beiden Räumen bewegt sich die Erzählerin wie eine Beobachterin ihres eigenen Lebens. Die Gäste sind Liebende, Einsame, Arbeiter, Professoren, Soldaten bilden ein Mosaik menschlicher Sehnsüchte. Jeder Tisch erzählt eine kleine Geschichte, und zusammen ergeben sie ein Bild davon, wie vielfältig Zugehörigkeit sein kann. Caroline Roger beschreibt feinfühlig die Welt aus der Perspektive eines Kindes, das früh lernt, dass Familie nicht immer dort ist, wo sie sein sollte. Die Erzählerin wächst inmitten von Menschen auf, die kommen und gehen, und entwickelt dabei eine besondere Gabe für das Unsichtbare. die kleinen Risse, die leisen Sehnsüchte, die komischen und traurigen Momente des Alltags.

Gelungene Geschichte

Jürg K. am 15.03.2026
Bewertungsnummer: 3077047
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch hat mich besonders durch seine zarte, fast schwebende Melancholie berührt. Dieses Gefühl, dass ein Kind zwischen zwei Welten aufwächst, der privaten, die kaum existiert, und der öffentlichen, die sich Tag für Tag an den Tischen des Bistros und des Restaurants abspielt. Die Erzählerin lernt früh, dass Nähe nicht unbedingt aus Familie entsteht, sondern aus Blicken, Gesten, flüchtigen Begegnungen. Und genau darin liegt die stille Kraft dieses Romans. Eindrücklich ist die besondere Atmosphäre zwischen zwei Stockwerken. Das Bistro der Mutter ist ein Ort voller Stimmen, Gerüche, Geschichten. Die Mutter lebt für ihre Gäste, und in dieser Hingabe liegt sowohl Wärme als auch Schmerz. Man spürt, wie sehr sie sich verausgabt, um anderen ein Zuhause zu geben, während ihr eigenes zerfällt. Das Restaurant des Vaters wirkt distanzierter, eleganter, fast unnahbar ein Spiegel seiner Rolle in der Familie. Zwischen diesen beiden Räumen bewegt sich die Erzählerin wie eine Beobachterin ihres eigenen Lebens. Die Gäste sind Liebende, Einsame, Arbeiter, Professoren, Soldaten bilden ein Mosaik menschlicher Sehnsüchte. Jeder Tisch erzählt eine kleine Geschichte, und zusammen ergeben sie ein Bild davon, wie vielfältig Zugehörigkeit sein kann. Caroline Roger beschreibt feinfühlig die Welt aus der Perspektive eines Kindes, das früh lernt, dass Familie nicht immer dort ist, wo sie sein sollte. Die Erzählerin wächst inmitten von Menschen auf, die kommen und gehen, und entwickelt dabei eine besondere Gabe für das Unsichtbare. die kleinen Risse, die leisen Sehnsüchte, die komischen und traurigen Momente des Alltags.

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Unter Gästen

von Caroline Roger

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