Tagdämmerung der Diebe HORRORGESCHICHTEN AUF DEUTSCH - BREDEVOORT VAN DEN BERG, #3
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Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Ja
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Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
13.11.2025
Verlag
Bredevoort van den BergSeitenzahl
(Printausgabe)
Dateigröße
191 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9798232765750
TAGDÄMMERUNG DER DIEBE - HORRORGESCHICHTE AUF DEUTSCH - BREDEVOORT VAN DEN BERG
In den verlassenen Weiten des südafrikanischen Hochvelds lebt ein Mann namens Willem Strydom, ein Meisterdieb mit der unheimlichen Gabe, die unsichtbaren Grenzen unserer Welt zu lesen. Aus der Verbannung gezerrt, muss er einen zerrütteten Trupp für einen finalen Coup zusammenschweißen: die Plünderung des Aurora-Tresors. Dieses Ziel ist jedoch kein gewöhnlicher Safe, es ist ein lebendiges Wesen, eine psychische Festung, die die gefährlichste Währung von allen bewacht menschliche Erinnerungen und verbotene Begierden.
Was als ein heimtückischer Einbruch beginnt, stürzt die Diebe schnell in einen Albtraum des psychologischen Horrors. Auf ihrem Weg durch die pulsierende, organische Architektur des Tresors werden sie von einem Abwehrsystem gejagt, das nicht ihren Körper, sondern das Fundament ihrer Seelen angreift. Paranoia wird zu ihrem ständigen Begleiter und die Schatten um sie herum spiegeln die Verräter in ihren eigenen Reihen. Dieses visionäre Horror-Epos ist ein metaphysisches Puzzle für alle Fans von cerebralem Science-Fiction. Ein unheiliger Tauchgang in die dunkelsten Winkel des Bewusstseins, bei dem der Preis für das Überleben der eigene Verstand sein könnte. Ein Meisterwerk des intelligenten Horrors, das seine Leser mit Themen von Schuld, Identität und den Geistern der Vergangenheit konfrontiert und noch lange nach der letzten Seite nachhallt.
"Die Luft hatte keinen Geruch. Sie hatte eine Textur: feiner Staub und der Schweiß verrottender Träume. Es war der Atem des Hochvelds, und Willem Strydom trug ihn wie eine Krankheit in seinen Lungen. Er stand auf der Veranda seines verfallenen Kleinbauernhofs, seine Hände eines Totengräbers Hände, eines Sezierers Hände umklammerten das eiserne Geländer. Das Metall war warm, aber die Wärme kam nicht von der Sonne. Sie sickerte aus dem Stahl, ein träges, unnatürliches Fieber.
Vor ihm lagen die Berge, nicht wie ein blauer Fleck, sondern wie ein riesiger Leichnam unter einer purpurnen Decke. Die Wolke, die sich über ihnen zusammenzog, war nicht schwer von Regen. Sie war schwer von Stille. Eine dicke, feuchte Stille, die jeden Laut verschluckte.
Drinnen im Haus war die Stille schlimmer. Es war nicht die Abwesenheit von Geräuschen. Es war die Anwesenheit von etwas, das längst hätte tot sein müssen und trotzdem atmete. Dieses Gefühl, dass jemand hinter einem steht, obwohl man weiß, dass der Raum leer ist."
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