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Heimat aus Eis und Asche Vom Schicksal zweier Frauen zwischen Krieg, Vertreibung und Neubeginn

17

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.11.2025

Verlag

Tredition

Seitenzahl

300

Maße (L/B/H)

21/14,8/2,1 cm

Gewicht

438 g

Farbe

Cool Grey / Kaffee

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-384-75242-0

Beschreibung

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.11.2025

Verlag

Tredition

Seitenzahl

300

Maße (L/B/H)

21/14,8/2,1 cm

Gewicht

438 g

Farbe

Cool Grey / Kaffee

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-384-75242-0

Herstelleradresse

tredition GmbH
Heinz-Beusen-Stieg 5
22926 Ahrensburg
DE

Email: support@tredition.com

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Wie holt man 50 verlorene Jahre wieder auf

Rosi aus Neuendettelsau am 28.12.2025

Bewertungsnummer: 2686056

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

MEINE MEINUNG Es war im Jahr 1993 als Lena sich auf den Weg zu ihrer sterbenden Mutter macht. Ihre Mutter möchte ihr gerne noch etwas sagen, doch leider schafft sie es nicht mehr und so verstirbt sie unverrichteter Dinge. Bei der Testamentseröffnung erfährt Lena dann, das sie adoptiert wurde. Es gab keinen Namen, und kein Geburtsdatum, das einzige was man wusste war, sie kam aus Ostpreußen. Das Buch wechselt dann immer zwischen den beiden Zeitsträngen; dem Jahr 1944 und dem Jahr 1993 und wir dürfen tief in Lenas Leben eintauchen. Aber auch in Ellies Leben haben wir hier einen tiefen Einblick. Die Autorin hat hier ein sehr emotionales Werk geschaffen und wir erfahren von Wolfskindern und Suchkindern, wie man die damals nannte. Viele Kinder gingen wohl im Krieg verloren und man will sich das eigentlich überhaupt nicht vorstellen, das so etwas einfach so passiert ist. Für Lena war das dramatisch, denn was sie dann zusätzlich noch über ihren Adoptivvater erfährt, erschüttert sie fast noch mehr. Sie hätte niemals gedacht, das ihr Vater bei der SS gewesen ist. So rinnt ihr plötzlich ihr gesamtes Leben durch die Finger und das, obwohl sie ja inzwischen schon selbst über 50 Jahre alt ist. Ich denke das ist keine Frage des Alters, wenn man so etwas erfährt. Man lebt ein Leben, das überhaupt nicht zu einem gehört. Die Autorin hat hier wirklich nichts ausgelassen und das macht das Buch dann hier auch so emotional und so gefühlvoll. Das Drama könnte hier nicht höher sein, denn auch das was Ellie erlebt hat, rührt einen extrem an und man denkt noch lange darüber nach. Das ist kein Buch, das man einfach mal so liest und es dann weglegt. Dieses Buch macht etwas mit einem und wirkt noch sehr lange nach. Die Autorin hat uns hier an zwei Leben teilhaben lassen, die unterschiedlicher nicht sein können. Und doch schafft sie es ein Happy End zu schaffen Ich war gefangen in dieser Geschichte, denn es hat mich so berührt, was man hier alles zu lesen bekommt. Ich vergebe hier 5 Sterne, denn mich hat die Geschichte so berührt. Das Schicksal ist hier wirklich so greifbar und man fragt sich, wie man sich begegnet, wenn man sich nach 50 Jahren findet. Man fragt sich beim lesen, wie man selbst agieren würde und man kommt zu dem Entschluss, das es nicht einfach ist, 50 Jahre einfach wegzuwischen.

Wie holt man 50 verlorene Jahre wieder auf

Rosi aus Neuendettelsau am 28.12.2025
Bewertungsnummer: 2686056
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

MEINE MEINUNG Es war im Jahr 1993 als Lena sich auf den Weg zu ihrer sterbenden Mutter macht. Ihre Mutter möchte ihr gerne noch etwas sagen, doch leider schafft sie es nicht mehr und so verstirbt sie unverrichteter Dinge. Bei der Testamentseröffnung erfährt Lena dann, das sie adoptiert wurde. Es gab keinen Namen, und kein Geburtsdatum, das einzige was man wusste war, sie kam aus Ostpreußen. Das Buch wechselt dann immer zwischen den beiden Zeitsträngen; dem Jahr 1944 und dem Jahr 1993 und wir dürfen tief in Lenas Leben eintauchen. Aber auch in Ellies Leben haben wir hier einen tiefen Einblick. Die Autorin hat hier ein sehr emotionales Werk geschaffen und wir erfahren von Wolfskindern und Suchkindern, wie man die damals nannte. Viele Kinder gingen wohl im Krieg verloren und man will sich das eigentlich überhaupt nicht vorstellen, das so etwas einfach so passiert ist. Für Lena war das dramatisch, denn was sie dann zusätzlich noch über ihren Adoptivvater erfährt, erschüttert sie fast noch mehr. Sie hätte niemals gedacht, das ihr Vater bei der SS gewesen ist. So rinnt ihr plötzlich ihr gesamtes Leben durch die Finger und das, obwohl sie ja inzwischen schon selbst über 50 Jahre alt ist. Ich denke das ist keine Frage des Alters, wenn man so etwas erfährt. Man lebt ein Leben, das überhaupt nicht zu einem gehört. Die Autorin hat hier wirklich nichts ausgelassen und das macht das Buch dann hier auch so emotional und so gefühlvoll. Das Drama könnte hier nicht höher sein, denn auch das was Ellie erlebt hat, rührt einen extrem an und man denkt noch lange darüber nach. Das ist kein Buch, das man einfach mal so liest und es dann weglegt. Dieses Buch macht etwas mit einem und wirkt noch sehr lange nach. Die Autorin hat uns hier an zwei Leben teilhaben lassen, die unterschiedlicher nicht sein können. Und doch schafft sie es ein Happy End zu schaffen Ich war gefangen in dieser Geschichte, denn es hat mich so berührt, was man hier alles zu lesen bekommt. Ich vergebe hier 5 Sterne, denn mich hat die Geschichte so berührt. Das Schicksal ist hier wirklich so greifbar und man fragt sich, wie man sich begegnet, wenn man sich nach 50 Jahren findet. Man fragt sich beim lesen, wie man selbst agieren würde und man kommt zu dem Entschluss, das es nicht einfach ist, 50 Jahre einfach wegzuwischen.

Bewegend

Annemarie (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 27.12.2025

Bewertungsnummer: 2685420

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Annette Oppenlander hat es mit “Heimat aus Eis und Asche” wieder einmal geschafft, mich komplett zu fesseln. Schon lange hat es kein Buch geschafft, mich so in seinen Bann zu ziehen und unbedingt weiter lesen zu wollen. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.  Ich habe schon einige Bücher von der Autorin gelesen und ich bin wieder einmal von dem einnehmenden Schriftstil begeistert. Es wird so spannend und bewegend erzählt, dass das Gelesene wie ein Film vor einem abläuft. Besonders spannend und aufwühlend fand ich natürlich die Beschreibungen der Flucht von Ellie und auch wenn man wusste, dass sie ihr Kind wahrscheinlich nicht so schnell wieder finden wird, habe ich die ganze Zeit gehofft, dass auf der nächsten Seite ein Wiedersehen statt findet.  Auch die Wirren des Krieges, die Flucht und die Ungewissheit wurden sehr gut beschrieben. Man konnte sich in etwa vorstellen, wie unglaublich zermürbend damals alles war.  Es ist mal wieder ein gelungener Roman und definitiv nicht der Letzte, den ich von der Autorin lesen werde. Eine ganz klare Leseempfehlung.

Bewegend

Annemarie (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 27.12.2025
Bewertungsnummer: 2685420
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Annette Oppenlander hat es mit “Heimat aus Eis und Asche” wieder einmal geschafft, mich komplett zu fesseln. Schon lange hat es kein Buch geschafft, mich so in seinen Bann zu ziehen und unbedingt weiter lesen zu wollen. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.  Ich habe schon einige Bücher von der Autorin gelesen und ich bin wieder einmal von dem einnehmenden Schriftstil begeistert. Es wird so spannend und bewegend erzählt, dass das Gelesene wie ein Film vor einem abläuft. Besonders spannend und aufwühlend fand ich natürlich die Beschreibungen der Flucht von Ellie und auch wenn man wusste, dass sie ihr Kind wahrscheinlich nicht so schnell wieder finden wird, habe ich die ganze Zeit gehofft, dass auf der nächsten Seite ein Wiedersehen statt findet.  Auch die Wirren des Krieges, die Flucht und die Ungewissheit wurden sehr gut beschrieben. Man konnte sich in etwa vorstellen, wie unglaublich zermürbend damals alles war.  Es ist mal wieder ein gelungener Roman und definitiv nicht der Letzte, den ich von der Autorin lesen werde. Eine ganz klare Leseempfehlung.

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Heimat aus Eis und Asche

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