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Tupoka Ogette

1. Trotzdem zuhause

Trotzdem zuhause Memoir - SPIEGEL-Bestseller

Gesprochen von
8
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Tupoka Ogette

Spieldauer

7 Stunden und 20 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

23.02.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

97

Verlag

Der Hörverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783844556339

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Tupoka Ogette

Spieldauer

7 Stunden und 20 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

23.02.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

97

Verlag

Der Hörverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783844556339

Herstelleradresse

Der Hörverlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
Deutschland
Email: info@service.penguinrandomhouse.de
Url: www.penguinrandomhouse.de
Telephone: +49 800 5003322
Fax: +49 89 41363333

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  • xxholidayxx

    5/5

    11.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Brücken zwischen Welten bauen

    „Ich bin die Tochter von Camilla aus Gera und Ambonesigwe aus Sange. Ich bin Tupoka Sibylle. Ich bin ein Brückenmensch. Das ist doch was. “ (S. 22) "Trotzdem zuhause" von Tupoka Ogette ist am 19.02.2026 im Penguin Verlag erschienen. Auf 256 Seiten erzählt die Bestsellerautorin und eine der bekanntesten Beraterinnen für Rassismuskritik und Antirassismus im deutschsprachigen Raum ihre bisher persönlichste Geschichte: die eines Schwarzen Mädchens, das in der DDR geboren wurde, in Westberlin aufwuchs und seinen Platz zwischen verschiedenen Welten, Identitäten und Erwartungen finden musste. Dieses Mädchen ist sie. Für mich ist Tupoka Ogette eine ganz besondere Autorin. Ihr Buch "exit RACISM" war für mich vor einigen Jahren einer der wichtigsten Einstiege in die rassismuskritische Auseinandersetzung. Entsprechend groß war meine Vorfreude auf dieses Memoir und trotzdem war ich nicht darauf vorbereitet, wie persönlich und ehrlich dieses Buch hier werden würde. Schon im Vorwort schreibt sie: „Dieses Buch zu schreiben ist das Schwierigste, was ich je getan habe.“ (S. 10) Und genau das spürt man auf jeder Seite. Tupoka Ogette erzählt von ihrer Kindheit als Schwarzes Mädchen in der DDR, von Alltagsrassismus, Ausgrenzung und dem Gefühl, weder hier noch dort vollständig dazuzugehören. Sie schreibt über ihre Mutter, ihre Familie in Tansania, über Verlust, Identität, Mutterschaft und darüber, wie schwer es sein kann, sich selbst einen Platz in der Welt zuzugestehen. Besonders spannend für mich war, wie viele Aspekte ihres Lebens ich bislang gar nicht kannte: dass sie sehr jung Mutter wurde, dass sie in einer gewaltvollen und toxischen Beziehung feststeckte und dass sie sich trotz all dieser Herausforderungen immer wieder aufgerappelt und weitergekämpft hat. Immer wieder musste ich beim Lesen auch Pausen machen. Es war wortwörtlich eine Achterbahn der Gefühle. Manche Kapitel haben mich wütend gemacht, andere traurig und wieder andere voller Bewunderung zurückgelassen. Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, ihr direkt zuzuhören. Und ehrlich gesagt hoffe ich sehr, sie eines Tages einmal live erleben zu dürfen. Das Buch hat mich insgesamt daran erinnert, wie wichtig persönliche Geschichten sind, um gesellschaftliche Zusammenhänge zu verstehen. Und was ich an Tupoka Ogette seit Jahren schätze, zeigt sich auch hier wieder: ihre Fähigkeit, komplexe Themen zugänglich zu machen, ohne sie zu vereinfachen. Ihr gelingt es sehr gut, persönliche Erinnerungen mit gesellschaftlichen Analysen zu verbinden, ohne dass eines das andere verdrängt. Am Ende hatte ich das Gefühl, dass sie Frieden geschlossen und ihren Platz in der Welt gefunden hat; mit dem Wissen, Zeit ihres Lebens zwischen verschiedenen Zugehörigkeiten navigieren zu können und genau das auch eine große Stärke ist: „Ich habe meine Heimat, mein Zuhause, genau in diesem Scheitelpunkt gefunden. In der Mitte, der Ambi-valenz, im Gegensatz, in der Widersprüchlichkeit. “ (S. 245) Fazit "Trotzdem zuhause" ist ein berührendes Memoir über Identität, Zugehörigkeit, Verlust, Widerstandskraft und Selbstermächtigung. Es ist persönlich, politisch und voller kluger Beobachtungen über Deutschland und das Leben als Schwarze Frau in dieser Gesellschaft. Für alle, die biografische Geschichten mit gesellschaftlicher Relevanz lieben, sich mit Rassismus, deutscher Geschichte und Identität auseinandersetzen möchten, und für alle, die sich von mutigen Stimmen inspirieren lassen wollen. Danke, Tupoka, für deine Offenheit, deine Arbeit und dieses wichtige Buch. Herzlichen Dank auch an den Penguin Verlag für das Rezensionsexemplar!

  • Bewertung

    aus Leipzig

    5/5

    03.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen den Welten

    Zwischen den Welten Oft fühlt man sich, als würde man nirgendwo dazugehören. Wie muss es da erst Tupoka Ogette gehen? Sie beschreibt in diesem Buch ihre Suche nach Zugehörigkeit und ein Leben zwischen verschiedenen Welten. Sie erzählt vom Aufwachsen als Schwarzes Kind in der DDR, von Flucht, Verlust und Diskriminierung. Aber auch von Liebe, Freundschaften, Mutterschaft und innerer Stärke. Von Neuanfang und dem Finden von Ruhe trotz schwieriger Erfahrungen. Tupoka Ogette wurde 1980 in Leipzig geboren und zog kurz vor der Wende mit ihrer Mutter nach Westberlin. Sie studierte Afrikanistik, Deutsch als Fremdsprache sowie International Business. Seit 2012 arbeitet sie im deutschsprachigen Raum als Beraterin und Trainerin für Rassismuskritik. Ich bin ohne große Erwartungen an das Buch gegangen, fand aber den Klappentext sehr spannend und wollte es daher gern lesen. Und es hat mich nicht enttäuscht. Ich bin innerhalb von zwei Tagen durch ihre Geschichte geflogen und denke auch jetzt immer wieder daran. Zu Beginn gibt sie einen Hinweis darauf, was uns für schwere Themen erwarten und ja, es war teilweise wirklich schwierig zu lesen. Manche Dinge hat man selbst schon erlebt und mich dann gefragt, wie schwer es sein muss, all das noch gebündelter zu erleben. Dennoch hat mich das Buch auch auf eine positive Art mitgenommen. Ihr Schreibstil ist wunderbar kurzweilig und flüssig, sodass man manchmal gar nicht mitbekommen hat, wie weit man eigentlich gerade schon war. Das Buch ist in relativ kurze, aber intensive Kapitel unterteilt. Immer mit einer kleinen Überschrift, sodass man schon kurz sehen kann, um was es gehen wird. Ein gutes und sehr wichtiges Buch! ISBN: 978-3328604495 Autorin: Tupoka Ogette Verlag: Penguin ET: 25.02.26 Umfang: 256 Seiten

  • Bewertung

    5/5

    09.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Must-Read!

    Tupoka Ogette gewährt uns in „Trotzdem Zuhause" einen realistischen, brutalen und absolut ehrlichen Einblick in ihr Leben vom Kleinkindalter bis heute. Ich glaube ich habe noch nie so viel annotiert wie in diesem Buch. In jedem Kapitel gab es einen Satz oder ein Wort, was mir Gänsehaut beschert hat und mich einfach nur sprachlos zurückgelassen hat. Ich bewundere ihren Mut uns in ihrem Alltag teilhaben zu lassen. Ich als deutsche Kartoffel habe Rassismus nie am eigenen Leib erfahren und das zu lesen, was diese starke Frau alles durchmachten musste (und wahrscheinlich leider auch immer noch muss) bricht mir einfach nur das Herz. Wie grausam können Menschen sein? Auf der anderen Seite aber auch: Wie unglaublich stark ist diese Frau?! Genau diese Bücher brauchen wir, um zu verstehen, die Perspektive zu wechseln und etwas verändern. Bitte lest es, aber lest euch auch die Triggerwarnings durch

  • Bewertung

    aus Gießen

    5/5

    31.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bewegend schön

    Tupoka Ogette ist den meisten Menschen, die sich mit Antirassismus beschäftigen ein Begriff, wahrscheinlich nicht zuletzt durch de Begriff „Happyland“. In ihrem neusten Buch schreibt die Aktivistin & Autorin über ihr Aufwachsen und Leben als Schwarze in einem (damals noch) geteilten Deutschland. Mit weißer Mutter (& schnell abwesendem Schwarzen Vater) und einem Leben, indem sie mit ihrer Mutter immer wieder in einem kleinen Mikrokosmos voller Geborgenheit, Vielfalt und freien Gedanken aufwuchs und einer Welt drum herum, die ganz anders war. Tupoka Ogette schreibt von ersten rassistischen Erfahrungen, aber auch von Sexismus und Missbrauch. Das Buch lässt sich leicht lesen und tut gleichzeitig an manchen Punkten ganz schön weh. Es ist interessant zu erfahren, welchen Weg Tupoka Ogette gegangen ist, welche Erfahrungen sie gemacht hat und welche Richtung(en) sie eingeschlagen hat, bis sie dort angekommen ist, wo sie nun ist. Gleichzeitig ist es auch augenöffnend und man hat noch mal andere Einblicke in das Leben der DDR. Ein Zitat recht am Ende, ihr Weg rein in die antirassistische Arbeit, durch ihren Sohn, hat mich sehr berührt und das habe ich sehr verstanden. Eine wirklich lesenswerte Biografie!

  • nessabo

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    23.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein greifbares, gut lesbares und wichtiges Memoir

    Tupoka Ogette ist zweifelsfrei eine Person, die in Sachen Rassismuskritik eine nicht wegzudenkende Rolle im deutschen Diskurs einnimmt. Ich durfte so viel von ihr lernen und habe schon vorher ihren sehr verständlichen, menschlichen Ton geschätzt. Der prägt nun auch ihr Memoir und macht es zu einem weiteren Stück Pflichtlektüre. Es ist kaum begreiflich, was in Ogettes Leben alles so zusammengekommen ist. Sie schildert eine Lebensrealität geprägt von einem „Nicht ganz hier, aber auch nicht ganz da“. Die Feindlichkeit gegenüber ihr als in Ostdeutschland geborenes, mixed-race Kind einer queeren und systemkritischen Mutter ist unermesslich. Die Autorin findet prägnante und emotional greifbare Worte für den Hass, aber auch die Liebe, die sie in ihrem Leben erfahren hat. Für ihre Leser*innen dürfte es unmöglich sein, keine Emotionen zu empfinden. Mein Herz tat weh bei all den gewaltvollen Erfahrungen und der ein oder anderen von Schuldgefühlen geprägten Anekdote. Dann wieder war es einfach so toll zu lesen, wie liebevoll ihr direktes familiäres und später auch freundschaftliches Umfeld war. Die Kapitel sind kurz, weswegen sich das Buch noch flüssiger lesen lässt als dank der klaren Sprache sowieso schon. Alle haben ihren Raum und die allermeisten haben mich tief bewegt. Was mir besonders in Erinnerung bleibt, ist die Art, wie Ogette die von ihr erlebte (physische, psychische und 6ualisierte) Gewalt beschreibt. Sie macht subtil und doch mehr als eindrücklich klar, dass gerade letztere nicht selten von eigentlich freundlichen Männern im Nahumfeld ausgeübt wird. Was ihr widerfahren ist und dass es für die Täter keinerlei Konsequenzen zu geben scheint, ist nur zum Schreien und ich kann nur aufrichtig bewundern, dass sie das alles so offen thematisiert. Das Memoir sollte einfach von allen Menschen gelesen werden, denn obwohl es natürlich um das Leben dieser wichtigen Person geht, bekommen wir so deutlich wie nur möglich Einblicke in das, was bspw. Rassismus in Menschen auslöst. Ich bin beeindruckt von dieser Autorin und habe dank des Lesens ein sehr klares Gefühl dafür bekommen dürfen, warum sie zu dem Menschen wurde, der sie ist.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (8)

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