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Beatrice Salvioni

1. Malacarne

Malacarne Roman - Der neue Roman der Autorin von »Malnata«

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

805

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Rike Schmid

Spieldauer

14 Stunden und 12 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

27.04.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

173

Verlag

Der Hörverlag

Originaltitel

La Malacarne (Einaudi, Turin 2024)

Übersetzt von

Anja Nattefort

Sprache

Deutsch

EAN

9783844555677

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Verkaufsrang

805

Gesprochen von

Rike Schmid

Spieldauer

14 Stunden und 12 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

27.04.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

173

Verlag

Der Hörverlag

Originaltitel

La Malacarne (Einaudi, Turin 2024)

Übersetzt von

Anja Nattefort

Sprache

Deutsch

EAN

9783844555677

Herstelleradresse

Der Hörverlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
Deutschland
Email: info@service.penguinrandomhouse.de
Url: www.penguinrandomhouse.de
Telephone: +49 800 5003322
Fax: +49 89 41363333

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  • xxholidayxx

    4/5

    25.06.2026

    eBook (ePUB)

    Wenn die Welt zerbricht, bleibt die Freundschaft

    „Malacarne“ von Beatrice Salvioni ist am 29.04.2026 im Penguin Verlag erschienen, aus dem Italienischen übersetzt von Anja Nattefort. Auf 512 Seiten führt uns die Autorin (zurück) nach Monza und zu Francesca und Maddalena, deren Geschichte viele bereits aus „Malnata“ kennen dürften. Worum geht's? Wir schreiben das Jahr 1940. Francesca hat seit Jahren nichts von ihrer besten Freundin Maddalena gehört, die einst aus ihrem Leben verschwand. Als Maddalena plötzlich zurückkehrt, ist nichts mehr wie früher. Während Italien immer tiefer in den Krieg und den Faschismus abrutscht, müssen die beiden jungen Frauen ihren Platz in einer Welt finden, die ihnen kaum Freiheiten zugesteht. Meine Meinung „Malnata“ hat mir bereits sehr gut gefallen, deshalb war ich unglaublich überrascht (hatte es so gar nich erwartet) & dann auch gespannt auf diese Fortsetzung. Und was soll ich sagen? Für mich ist „Malacarne“ ein wirklich gelungener Nachfolger geworden. Man spürt auf jeder Seite, dass die Figuren älter geworden sind und vor allem, dass sie viel zu früh erwachsen werden mussten. Die politischen Umstände, der Krieg und die gesellschaftlichen Erwartungen lassen ihnen kaum eine Wahl. Wieder sehr beeindruckt hat mich (wie schon bei „Malnata“) die Art, wie Beatrice Salvioni ihre Figuren zeichnet. Francesca und Maddalena sind keine Heldinnen im klassischen Sinn. Sie machen Fehler, zweifeln, geraten an ihre Grenzen. Gerade dadurch wirken sie auf mich sehr lebendig und nahbar. Ihre Freundschaft steht weiterhin im Mittelpunkt der Geschichte, wird aber immer wieder auf die Probe gestellt durch äußere Ereignisse ebenso wie durch ihre unterschiedlichen Entwicklungen. Eine weitere Besonderheit war für mich der historische Hintergrund. Während in Österreich im Geschichtsunterricht naturgemäß vor allem die österreichische Perspektive auf Nationalsozialismus und Widerstand behandelt wird, wusste ich über die italienische Resistenza bislang vergleichsweise wenig. Durch diesen Roman habe ich nicht nur eine spannende Geschichte gelesen, sondern auch viel über den italienischen Widerstand und die Auswirkungen des Faschismus gelernt. Und Beatrice Salvioni etwas, das ich sehr schätze: Sie erzählt Geschichte nicht als trockene Faktenvermittlung, sondern macht sie über ihre Figuren emotional erfahrbar. Die Angst, die Unsicherheit, aber auch der Mut und die Solidarität untereinander werden greifbar. Ich hoffe, dass wir noch viel von ihr lesen dürfen. Und worüber wir noch reden müssen ist das Nachwort. Erstens feiere ich es, dass es überhaupt ein Nachwort gegeben hat (nicht selbstverständlich!) und zweitens hat mich ein Nachwort selten so beschäftigt. Obwohl während des Lesens draußen fast 40 Grad waren, hatte ich beim Lesen wortwörtlich Gänsehaut. Das liegt für mich vor allem am persönlichen Bezug der Autorin mit ihrer Großmutter, aber auch an den (leider) waren Schilderungen der Malacarni. „Malacarne“ ist alles andere als ein Wohlfühlbuch. Und mit über 500 Seiten nimmt sich die Geschichte Zeit für ihre Figuren und Entwicklungen. Für mich hat sich diese Zeit aber absolut gelohnt. Fazit „Malacarne“ ist eine eindrucksvolle Geschichte über Freundschaft, Selbstbestimmung, Krieg und Widerstand. Beatrice Salvioni zeigt erneut, wie stark historische Romane sein können, wenn sie gesellschaftliche Themen mit emotionalen Schicksalen verbinden. Für alle, die „Malnata“ schon geliebt haben, sich für italienische Zeitgeschichte interessieren und starke Frauenfiguren schätzen. Danke an den Penguin Verlag für das Rezensionsexemplar!

  • Sue

    aus Uelzen

    4/5

    06.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Über die Kraft der Freundschaft und den Zusammenhalt

    "Wir nahmen uns das Recht heraus, die Gerechtigkeit wiederherzustellen, die jeder zum Schweigen gebrachten Frau zustand." Ich habe Beatrice Salvionis Debüt "Malnata" geliebt und war daher sogleich Feuer und Flamme als mit ihrem neuen Roman "Malacarne" eine Fortsetzung angekündigt wurde. Denn Francesca und Maddalena hatte ich im ersten Buch schon sehr ins Herz geschlossen. "Wenn du ein Mädchen bist, wird deine Wut als Wahnsinn abgetan, also lernst du, dass es besser ist, sie zu verbergen." Über Maddalena Merlini, die stets von allen nur die "Malnata" genannt wurde - was so viel wie die Unheilbringende bedeutet -, wird in Monza seit den Vorkommnissen vor 4 Jahren geschwiegen. Damals waren sie und Francesca noch Kinder von 12 und 13 Jahren. Und nun vier Jahre später entdeckt Francesca den größten Verrat ihres Vaters: All die Briefe, die sie an Maddalena geschrieben hat, und von denen sie glaubte, ihr Vater hätte sie an Maddalena geschickt, befinden sich in einer dummen Hutschachtel! Er hat sie nie abgegeben. Nachdem Francesca ihren Vater wütend damit konfrontiert hat, läuft sie mitten in der Nacht, barfuß und nur mit einem Nachthemd bekleidet weg. Der einzige Mensch, der ihr einfällt, der ihr vielleicht Unterschlupf gewähren würde, ist Noè Tresoldi. Natürlich nimmt er Francesca bei sich auf, obwohl ihm klar ist, dass das eine Menge Ärger bedeutet. Francesca macht sich darum weniger Sorgen, denn ihre Angst gilt einzig und allein Maddalena. Ob Maddalena ihr das vierjährige Schweigen verzeihen kann? Ob sie denkt sie hätte sie vergessen? Und in all den Wirren zieht auch in Italien der Krieg ein. Mit Mussolini an der Spitze, wird das ganze Volk gebeutelt und schikaniert und die Probleme immer größer ... "Eine mir ewig vorkommende Minute lang glaubte ich zu sterben, dann bekam alles wieder Konturen, und die Wirklichkeit ergab wieder Sinn." Salvioni hat einen wunderbar leichten Schreibstil, der mich durch die Seiten fliegen und mich nach mehr verlangen lässt. Sie zeigt sehr eindrücklich wie das Leben der Frauen in Italien in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts aussah. Dass die Frauen nur der Besitz eines Mannes waren, die vom Vater in die Hände ihres Ehemannes gegeben wurden und nie sich selbst gehörten. Doch es gab sie schon immer ... die Freigeister ... die Frauen, die wussten, dass das Leben mehr für sie bereithalten muss, als nur Tochter, Ehefrau, Mutter und Geliebte zu sein. Frauen die selbstbestimmt leben wollten. Salvionis Figur Maddalena Merlini ist so eine Frau. Und während Francesca Strada als Mädchen, aufgrund ihrer Erziehung, sehr angepasst war, färbte Maddalenas Freigeistigkeit allmählich auf sie ab. Wir erleben wie Francesca ihre Fesseln sprengt, sich über Konventionen hinwegsetzt und sich nimmt, was sie will. Dabei hat sie immer Maddalenas Stimme im Ohr. Maddalenas Stimme von damals, als sie noch 13 waren. "Es gibt niemanden auf der Welt, der keinen Schaden davonträgt oder wenigstens einen kleinen Knacks bekommt. Das Leben verschont niemanden." Im der zweiten Hälfte des Buches spielt der Zweite Eeltkrieg eine zentrale Rolle. Dabei schildert Salvioni die Gräuel ohne zu sehr ins Detail zu gehen. Insgesamt mochte ich auch diesen Part, jedoch hat sich für mich hier etwas der Kern der Geschichte verschoben. Mir war das zu wenig Francesca & Maddalena. Diese innige Freundschaft trat in den Hintergrund und blitzte nur noch hin und wieder auf. Mit einem Blick auf die Story verstehe ich natürlich durchaus, dass wir die beiden nicht mehr so innig miteinander verbunden und aneinanderklebend sehen können, aber gerade diese Freundschaft ist für mich persönlich im ersten Buch das Herz der Geschichte gewesen. Das hat sich hier etwas verloren. "Der einzige Weg, im Krieg man selbst zu bleiben, besteht darin, ihn nicht zu überleben." Doch trotz meiner kleinen Kritik ist "Malacarne" ein großartiger Roman, der die Zeit damals in Italien lebendig werden lässt. Ein Roman, der von der Kraft der Freundschaft und dem Zusammenhalt erzählt. Übersetzt aus dem Italienischen von Anja Nattefort. "Wir alle leben in den Ruinen der Vergangenheit: Jeder hat seine eigenen Tricks, um sie zu verdrängen."

  • Bewertung

    4/5

    05.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Faschismus, Freundschaft und weiblicher Widerstand

    Nachdem mich Malnata so begeistert hat, war ich sehr gespannt auf den Folgeband. Und auch Malacarne konnte mich wieder richtig überzeugen. Beatrice Salvioni erzählt erneut von der besonderen Freundschaft zwischen Francesca und Maddalena, diesmal vier Jahre nach den Ereignissen des ersten Bandes und noch stärker vor dem Hintergrund von Faschismus, Krieg und Widerstand in Italien. Besonders spannend fand ich, wie greifbar der Alltag im Krieg wird: Rationierungen, Hunger, Bombenangriffe, politische Willkür; und trotzdem dieses ständige Weitermachenmüssen. Auch feministische Themen spielen wieder eine große Rolle. Salvioni zeigt, wie sehr Frauen in bestimmte Rollen gedrängt und bewertet werden, und wie viel Kraft es braucht, sich dagegen aufzulehnen. An ein, zwei Stellen war mir die Geschichte vielleicht etwas zu dramatisch oder nicht ganz realistisch erzählt. Insgesamt hat mich diese Wucht aber trotzdem sehr mitgerissen. Besonders stark fand ich auch das Nachwort: Salvioni macht darin deutlich, dass sie zwar Fiktion schreibt, aber intensiv recherchiert hat und sich auf reale historische Ereignisse und Menschen des italienischen Widerstands bezieht. Für mich ist Malacarne eine intensive, politische und wirklich gelungene Fortsetzung von Malnata, die all das vereint, was mich schon am ersten Band begeistert hat: Freundschaft, weibliche Selbstbestimmung, Widerstand, uuuund diesmal noch stärker auch die Geschichte Italiens im Zweiten Weltkrieg. Das Buch wurde mir über das Bloggerportal als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Danke.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (3)

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