Im Süden von Rügen wird bei den Löscharbeiten eines Lagerhauses eine männliche Leiche entdeckt. Schnell verdichten sich Hinweise auf ein Verbrechen. Bei dem Toten handelt es sich um Tom Kappler, der vor Kurzem in seine Heimatstadt Greifswald zurückgekehrt ist. Kommissarin Romy Beccare findet heraus, dass Kappler bemerkenswert oft nach Rügen reiste - und hier eine Affäre mit dem verheirateten Robin Baumann hatte. Baumanns Frau scheint Wind davon bekommen zu haben. Wurde Tom Kappler aus Eifersucht aus dem Weg geräumt?
Bestsellerspannung an der Ostseeküste: ein neuer Fall für Romy Beccare!
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Rügenmord
Bewertung am 04.06.2026
Bewertungsnummer: 3158588
Bewertet: eBook (ePUB 3)
Inhalt siehe Klappentext.
Ich kenne immer noch nicht alle Bände der Romy-Beccare-Reihe von Katharina Peters, aber die Teile, die ich gelesen oder gehört habe, waren es auch wert. Im 15. Fall, Rügenmord, tappen Romy und Reymann nebst ihren Kollegen nach einem Brand in einer alten Scheune zunächst im Dunkeln. Die Ermittlung gestaltet sich schwierig und zäh, man tritt auf der Stelle und erst nach über 2 Wochen, die leider aus Zeitmangel auch zum Lesen gebraucht habe, kommt es durch minimale Lichtblicke zum Wendepunkt und dann geht alles ganz schnell. Romy ist forsch wie immer, ich denke, sie ist keine einfache Chefin, aber auch Reymann, der „merkwürdige Polizist“, wie er sich selbst nennt, ist alles andere als ein best friend - trotzdem habe ich schon beim letzten Buch gemerkt, dass es zwischen den Beiden passt. Einer merkwürdiger als der andere, sie werden sicher kein Dreamteam, aber sie akzeptieren sich und ihre Macken, wissen, wie der andere denkt und das zählt in diesem Job - ich mag sie beide auf ihre Art! Romys Mann Jan ist immer etwas zurückhaltender als seine Frau, der ruhige Typ, der sie (unter)stützt. Ans Herz gewachsen ist mir auch Finn, der einfach immer alles weiß und kann, was ihm aber kaum einer zutraut. Die Schauplätze auf Rügen werden gut beschrieben, den Appartmentkomplex in Prora kenne ich aus einem der letzten Urlaube (nicht direkt dort, aber ich bin daran vorbeigefahren), trotz der traurigen Ereignisse im Buch ist die Insel immer wieder einen Besuch wert. Mir gefällt in diesem Band, wie in den anderen auch, die Art, wie die Kollegen untereinander agieren, man weiß, wer was kann und wie man sich ergänzt und unterstützt, ohne zu werten. Die Verdächtigen machen es da deutlich schwerer, erstmal alles abwehren und abstreiten, man kommt ihnen doch auf die Schliche - kein leichter Job für Romy & Co. Diese Frau hat soviel Energie, das ist schon fast erschreckend. Es gab auch kurze Wiedersehen mit Ruth sowie Emma Klar (die Reihe kenne ich auch), doch das verlief sich dann wieder. Mich konnte der neueste Fall mit seinen 352 Seiten und dem typischen düsteren Titelbild mitziehen, in dem es nicht nur um die Gastronomie der Insel ging, nicht nur um einen Scheunenbrand mit Antiquitätenschaden, sch…ule Männer und „treue“ Ehefrauen, die Beziehungen auseinanderbringen, sondern um viel Geld, auch aus Enteignungen aus den 1930er Jahren, einem Mann, der zuviel wusste und einen Deckzettel bekommen sollte - 4 bis 4,5 Sterne gibt es heute dafür, wie Romy es den Befragten am Schluss gezeigt hat.
solider Krimi
Leseratte-Y am 08.04.2026
Bewertungsnummer: 3102828
Bewertet: eBook (ePUB 3)
„Rügenmord" ist der fünfzehnte Band der Krimireihe um die Ermittlerin Romy Beccare.
In einer Lagerhalle wird bei Löscharbeiten eine Leiche entdeckt. Schnell steht fest, dass es sich dabei um ein Verbrechen handelt. Die Halle wurde von mehreren Mietern genutzt. Wer oder was steckt dahinter? Der Tote ist erst kürzlich wieder nach Greifswald gezogen. Zuvor hat er viele Jahre in Berlin gelebt. Gibt es vielleicht Verbindungen dorthin? Und dann ist da auch noch die Affäre mit einem verheirateten Mann. Die Ermittlungen gehen in viele Richtungen und es kommt so einiges zu Tage. Doch wer ist der Mörder?
Der Schreibstil von Katharina Peters ist gewohnt flüssig und spannend. Durch die detailreiche Beschreibung ihrer Protagonisten kann man sich gut in sie hineinversetzen, ihren Gedanken folgen. An einigen Stellen waren mir es dieses Mal zu viele Wandlungen. Dadurch flachte aus meiner Sicht die Spannung im Laufe des Buches ab. Zum Ende war diese wieder vorhanden. Gut fand ich, wie sich Gregor Reymann inzwischen in das Team eingelebt hat. Auch das Treffen auf „alte Bekannte“ aus anderen Krimireihen von Katharina Peters passte super in die Handlung. Das Buch ist ohne die Vorgängerbände durch Rückblenden lesbar. Gern gebe ich eine Leseempfehlung.
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