Wem kannst du trauen, wenn das, was du am meisten fürchtest, dein eigenes Herz ist?
Der Triumph der Dämonen hat Lethia erschüttert. Hinter feindlichen Linien gefangen, beginnt für Scarlett ein grausamer Überlebenskampf. Nur wenn es ihr rechtzeitig gelingt, eine Heilung für Rens Fluch zu finden, kann sie eine Katastrophe verhindern. Doch der König von Lethia kennt ihr dunkelstes Geheimnis, und je tiefer Scarlett gräbt, desto mehr verschwimmt die Grenze zwischen Liebe und Feindschaft. Um das Königreich zu retten, muss Scarlett sich der alles verschlingenden Dunkelheit stellen, die Rens Herz innewohnt ...
Das epische Finale der dämonischen Romantasy-Dilogie,
>Forsaken Promises<-Reihe greifen. Hier sind schlaflose Nächte Teil des Programms: spannendes Dämonen-Setting, Intrigen, Plot Twists der besten Art und natürlich eine Enemies-to-Lovers-Dynamik, bei der wirklich alles auf dem Spiel steht. Julia Pauss hat uns eine neue Lieblings-Romantasy-Reihe geliefert!« Aleks Dimoska (@acedimski).
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„Ich wähle dich. In jeder Welt, im Chaos, im Sturm, in der Dunkelheit und im Licht.“
EineMami am 12.04.2026
Bewertungsnummer: 3106786
Bewertet: eBook (ePUB)
Nach dem verheerenden Angriff des Dämonenfürsten Aurelian Calyx, betreibt König Ren Schadensbegrenzung in Lethia und kämpft mit seinem Fluch, der ihn zu vernichten droht. Derweil ist Scar die Gefangene von Calyx, der sie zu seiner Frau machen will, um den Thron von Tenebria zu besteigen. Alles was ihm dafür noch fehlt, ist ein mächtiges Artefakt, das alles zu verändern vermag. Haben Scar und Ren noch eine Chance?
Warum können nicht alle Bücher so atemberaubend und mitreißend sein? Beim Finale der „Forsaken Promises“-Dilogie hat Autorin Julia Pauss sich selbst übertroffen. Allein ihr Schreibstil ist so atmosphärisch, fantasievoll und abwechslungsreich, dass ich wahrscheinlich sogar ein Telefonbuch lesen würde, hätte sie es verfasst. Wieder ist die Tension zwischen Ren und Scar mit Händen greifbar, intensiv, herzzerreißend. Ich liebe die beiden Charaktere und wünschte, es würde eine weitere Fortsetzung geben.
Auch die Handlung hat mich wieder restlos begeistert. Fantasievoll, unvorhersehbar, eindringlich. Ich habe so sehr mitgefiebert und gebangt, ob es für Scar und Ren ein Happy End geben wird. Scars Entwicklung ist in diesem Teil übrigens besonders schön erkennbar. Natürlich gab es auch wieder sündigen Spice, scharfen Humor und feurige Kämpfe. Besonders positiv ist mir das sauber und detailliert ausgearbeitete Ende aufgefallen, das mich ein wenig damit versöhnen konnte, von Scar und Ren Abschied nehmen zu müssen. Bleibt nur noch eins zu sagen: Wer die Dilogie nicht gelesen hat, ist selber schuld!
Zusammengebogenes Ende
marcello am 30.03.2026
Bewertungsnummer: 3094060
Bewertet: eBook (ePUB)
Mit „Kiss of the Broken“ endet schon wieder die Romantasy-Reihe von Julia Pauss, die ich im vergangenen Herbst entdeckt habe. Da ich die männliche Hörbuchstimme für Ren nicht so passend fand, habe ich diesmal zur Buchausgabe gegriffen. Es war ungewöhnlich, ein paar der Namen ausgeschrieben zu sehen, dafür hatte ich aber noch viel vom Inhalt präsent, sodass ich schnell in einen Lesefluss gekommen bin. Wie war der Abschluss?
Abgesehen von der Hörbuchstimme war für mich die größte Kritik an Band 1 das World Building, das ich als sehr knapp empfunden habe, weil wir uns nur in Lethia befinden und weil klar ist, dass darüber hinaus noch viel in der Fantasywelt los sein muss. Das wird hier natürlich etwas aufgefangen, weil wir mit den Enthüllungen rund um Scar/Ophelia in eine andere Welt eintauchen: Tenebria. Es ist dann eher die Fantasy-typische Welt, weil es nicht die Menschenwelt ist, sondern die der Dämonen. Es war hier auch doppelt clever, dass ich zum Buch gegriffen habe, denn es gibt ein Glossar und so konnte ich die verschiedenen Wesen besser sortieren. Gleichzeitig muss man aber auch wieder sagen, dass wir nicht übertrieben intensiv in diese Welt eintauchen. Diesmal haben wir das Geschehen zweigeteilt, weil Ren und Scar lange getrennt voneinander sind. Während wir bei ihm also auf altbekannte Figuren vertrauen können, gäbe es bei Scar wesentlich mehr zu entdecken, aber es war doch eher wenig. Neben Aurelian, der in Band 1 schon seinen Auftritt hatte und nun natürlich mehr beleuchtet werden kann, haben wir dann Evadne und Nymara, die für mich rausgestochen haben, aber das ist für eine neue Welt doch eigentlich wenig.
Ich habe auch unweigerlich gemerkt, dass ich mich mit Lethia mehr identifiziert habe, obwohl es dort ebenso Vorurteile wie auf der anderen Seite gibt. Aber wir haben eben einen vollen ersten Band in Lethia und da ist was entstanden, was Tenebria hier nicht auffangen kann, aber ich hatte auch nicht den Eindruck, dass Pauss das überhaupt wollte. Ein großer Teil des Geschehens spielt dann auch in der Schattenwelt und ich muss gestehen, dass ich hier nicht immer inhaltlich folgen konnte, was wie möglich ist. Weiterhin ist mir immer mehr aufgefallen, dass die Autorin es sich einfach macht. Immer mehr Sachen gingen zu einfach. Zwar wurde Leerlauf so vermieden, aber gleichzeitig fühlte es sich auch immer mehr zurechtgebogen an. Vor allem weil irgendwann klar war, wie Pauss die Dilogie beenden will. Bei verfeindeten Reichen ist das immer schwierig, denn wir müssen nur in unsere aktuelle Welt blicken, da ist auch keine Diplomatie zu entdecken. Also klar, es war eine Aufgabe, aber herschenken muss man es deswegen noch lange nicht.
Bleiben wir aber zuvor noch bei einem positiven Aspekt. Die gemeinsame Chemie zwischen Scar und Ren hat in Band 1 so gut funktioniert, also war ich gespannt, wie es mit der Enthüllung zwischen ihnen steht. Es gibt natürlich viel verbrannte Erde, aber man hat dennoch gemerkt, wie viel sich zwischen ihnen entwickelt hat, sodass Missverständnisse gut ausgeräumt werden konnte. Und wenn sie beieinander waren, da war da viel Innigkeit, auch Necken war drin, aber es fühlte sich ehrlich tief an, ohne aber den Inhalt des Buchs zu bestimmen. Doch ich muss auch sagen, dass Scar mich im letzten Viertel doch sehr verloren hat. Ich verstehe, dass sie wegen ihrer Geschichte nur wenig Verantwortung empfinden wollte, aber dadurch wirkte sie umgekehrt so egoistisch. Dass ihr das nicht mehr zum Verhängnis geworden ist, lag dann nur an dem einfach gestrickten Ende, denn für sie ging alles gut aus, obwohl sie das Schicksal eigentlich gar nicht wollte.
Fazit: Julia Pauss hat mit „Kiss of the Broken” für mich klar nachgelassen. Obwohl wir eine zweite Welt hätten kennenlernen können, kam da wenig. Auch wenn die Chemie des zentralen Paares stimmt, aber irgendwann war sehr offensichtlich, dass es sich die Autorin zu einfach gemacht hat, um einen Abschluss zu finden. Es über die Ziellinie zu schaffen, ist die allergrößte und schwierigste Aufgabe und die hätte ich mir hier größer erhofft und gewünscht.
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