Liebe & Macht Ein neuer Blick hinter die Kulissen des Wiener Kongresses — Hinter den Kulissen des Wiener Kongresses
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Beschreibung
Produktdetails
Verkaufsrang
5124
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
29.04.2026
Verlag
Carl Ueberreuter VerlagSeitenzahl
160
Maße (L/B/H)
24,3/17,7/1,8 cm
Gewicht
548 g
Farbe
Bordeaux
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8000-8108-0
Der Wiener Kongress von einer ganz neuen Seite: prägende Persönlichkeiten, Glamour und rauschende Feste – aber auch Spitzel und Intrigen.
Im Fokus steht der bislang oftmals „übersehene“ wichtige Einfluss von Frauen quer durch alle Gesellschaftsschichten von Kaiserinnen über adelige „Salonièren“ bis hin zu Dienstmädchen und Kurtisanen.
Nach der Niederlage Napoleons trafen sich auf Einladung Kaiser Franz’ II. / I. im Herbst 1814 die gekrönten Häupter Europas in Wien, um auf dem „Wiener Kongress“ Europa unter sich neu aufzuteilen.
Neben dem österreichischen Außenminister Clemens Fürst Metternich und Zar Alexander von Russland spielten erstmals aber auch zahlreiche Frauen von Herzogin Wilhelmine von Sagan über die Habsburgerin und Kaiserin der Franzosen Marie Louise bis hin zu Salonièren wie Fanny von Arnstein eine entscheidende Rolle.
Historikerin Katrin Unterreiner legt ein ebenso fundiertes wie erzählerisch packendes Werk vor, das den Wiener Kongress (1814/15) aus einer neuen Perspektive beleuchtet und erstmals jene Faktoren ins Zentrum rückt, die Geschichte jenseits offizieller Verhandlungen prägen.
Im Fokus stehen dabei nicht nur die großen politischen Entscheidungen, sondern vor allem die informellen Ebenen der Macht : persönliche Beziehungen, strategische Netzwerke, gesellschaftliche Inszenierungen und emotionale Dynamiken, die den Verlauf des Kongresses maßgeblich beeinflussten.
Die Autorin zeichnet ein lebendiges Bild einer einzigartigen historischen Situation, in der sich ganz Europa in Wien versammelte, um nach den Napoleonischen Kriegen die politische Ordnung neu zu gestalten. Dabei wird deutlich: Der Wiener Kongress war weit mehr als ein diplomatisches Treffen. Er war ein gesellschaftliches Großereignis, ein Machtspiel und eine Bühne für Persönlichkeiten, deren Einfluss lange unterschätzt wurde.
Besonderes Augenmerk legt Katrin Unterreiner auf die Rolle der Frauen. Sie räumt dabei entschieden mit einem hartnäckigen Klischee auf. Der Wiener Kongress war eben nicht nur von Kurtisanen und „Gspusis“ im Dunstkreis der Mächtigen geprägt, wie es lange dargestellt wurde. Vielmehr zeigt das Buch eindrucksvoll, dass Frauen als eigenständige politische Kräfte agierten: Sie vernetzten Akteure, steuerten Informationen, beeinflussten Entscheidungen und wirkten als unverzichtbare Beraterinnen der führenden Diplomaten. Unterreiner macht sichtbar, was die Geschichtsschreibung oft übergangen hat: Macht am Wiener Kongress war auch weiblich!
Mit erzählerischer Klarheit und einem feinen Gespür für historische Zusammenhänge gelingt es der Autorin, Geschichte greifbar zu machen und neue Blickwinkel auf ein oft rein politisch betrachtetes Ereignis zu eröffnen.
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