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Produktbild: Die Buchhandlung der Exilanten

Die Buchhandlung der Exilanten Paris 1940: Zuflucht und Widerstand

10

22,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

20.02.2026

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

1693 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783406844959

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • nicht oder eingeschränkt barrierefrei

Erscheinungsdatum

20.02.2026

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

1693 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783406844959

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Welch ein berührendes Buch

Bewertung aus Bad Münstereifel am 20.02.2026

Bewertungsnummer: 3052785

Bewertet: eBook (ePUB)

Im Nachwort schreibt der Autor Uwe Neumann, dass er einen Wunsch hat. Nämlich den, dass auch dieses Buch dazu beiträgt, dass die beiden doch recht unbekannten Frauen mehr Beachtung finden. Als die beiden Büchereien eröffnet wurden, dachte keine der Frauen daran, dass die Deutschen ihre Stadt Paris für sich vereinnahmen könnten. Und das ohne Widerstand der Franzosen. In den 1920er Jahren trafen sich in diesen Räumen sämtliche Künstler von Rang und Namen. Völlig ungezwungen verkehrten hier nicht nur Ernest Hemingway und Pablo Picasso. Es entwickelten sich Freundschaften, die die harten Jahre des Krieges überdauerten und wo die gegenseitige Hilfe überwiegend selbstverständlich war. Selbst die Ehefrau Hemingways suchte hier nach ihrem Mann, der allerdings mit seiner neuen Liebe Martha Gellhorn unterwegs war. Adrienne Monier gehörte „Das Haus der Bücherfreunde“ und Sylvia Beach „Shakespeare and Company“. Beide lebten von und für ihre Bücher und unterstützten die Autoren, wo sie nur konnten. "Die Buchhandlung der Exilanten" entführt den Leser in eine bewegte Zeit. Die Kapitel wechseln zwischen den Jahren vor und während des Krieges. Zuweilen ein wenig verwirrend aber nie langweilig. Da ich etliche der genannten Autoren durch ihre Werke kennenlernte, waren sie mir sofort sehr nah. Mich faszinierten die vielen Episoden der Akteure, die sich tatsächlich alle so ereigneten. Das heißt also, dass der Autor eine langwierige und umfangreiche Recherche durchführte. Die gehobene und sehr bildhafte Sprache machten das Lesen zu einem besonderen Vergnügen. Und die originalen Fotografien freuten mich nochmal extra. Ich konnte mir die Protagonisten so noch viel besser vorstellen. Ein tolles Buch, das ich zum Jahresende lesen durfte.

Welch ein berührendes Buch

Bewertung aus Bad Münstereifel am 20.02.2026
Bewertungsnummer: 3052785
Bewertet: eBook (ePUB)

Im Nachwort schreibt der Autor Uwe Neumann, dass er einen Wunsch hat. Nämlich den, dass auch dieses Buch dazu beiträgt, dass die beiden doch recht unbekannten Frauen mehr Beachtung finden. Als die beiden Büchereien eröffnet wurden, dachte keine der Frauen daran, dass die Deutschen ihre Stadt Paris für sich vereinnahmen könnten. Und das ohne Widerstand der Franzosen. In den 1920er Jahren trafen sich in diesen Räumen sämtliche Künstler von Rang und Namen. Völlig ungezwungen verkehrten hier nicht nur Ernest Hemingway und Pablo Picasso. Es entwickelten sich Freundschaften, die die harten Jahre des Krieges überdauerten und wo die gegenseitige Hilfe überwiegend selbstverständlich war. Selbst die Ehefrau Hemingways suchte hier nach ihrem Mann, der allerdings mit seiner neuen Liebe Martha Gellhorn unterwegs war. Adrienne Monier gehörte „Das Haus der Bücherfreunde“ und Sylvia Beach „Shakespeare and Company“. Beide lebten von und für ihre Bücher und unterstützten die Autoren, wo sie nur konnten. "Die Buchhandlung der Exilanten" entführt den Leser in eine bewegte Zeit. Die Kapitel wechseln zwischen den Jahren vor und während des Krieges. Zuweilen ein wenig verwirrend aber nie langweilig. Da ich etliche der genannten Autoren durch ihre Werke kennenlernte, waren sie mir sofort sehr nah. Mich faszinierten die vielen Episoden der Akteure, die sich tatsächlich alle so ereigneten. Das heißt also, dass der Autor eine langwierige und umfangreiche Recherche durchführte. Die gehobene und sehr bildhafte Sprache machten das Lesen zu einem besonderen Vergnügen. Und die originalen Fotografien freuten mich nochmal extra. Ich konnte mir die Protagonisten so noch viel besser vorstellen. Ein tolles Buch, das ich zum Jahresende lesen durfte.

Die Liebe zu den Büchern ist wie die Liebe zu den Menschen – unverzichtbar

Bewertung aus Quickborn am 20.02.2026

Bewertungsnummer: 3052284

Bewertet: eBook (ePUB)

Mit der Thematik Exilschriftsteller habe ich mich 2025 bereits intensiv beschäftigt, dieses neue Buch bringt mich zu einem guten Abschluss. Bereits bei Uwe Wittstocks „Marseille 1940“ und dem 11. Band der Geschichte der deutschen Literatur „Schreiben in finsteren Zeiten“ von Gerhard Kiesel habe ich über Schriftsteller, die in Frankreich Exil suchten und gleichzeitig ihre Arbeit weiterführen wollten, einiges gelesen. Uwe Neumahr wendet sich dem Thema über die Unterstützer der Exilschriftsteller zu. In diesem Fall zuerst den beiden Buchhändlerinnen Adrienne Monnier und Sylvia Beach, die in Paris in der Rue de l’Odéon ihre Buchhandlungen führen. Adrienne Monnier, eine zupackende und empathische Frau, Pariserin durch und durch, nennt ihren Literaturtempel „Das Haus der Bücherfreunde“, die US-Amerikanerin Sylvia Beach findet den Namen „Shakespeare und Company“ passend. Schon kurz nach dem ersten Weltkrieg befreunden sich die beiden Frauen und es kommt zu einem regen Austausch der Gedanken; Neumahr verfolgt ihre Entwicklung über viele Jahre mit einzelnen Kapiteln, bis sich um 1943 die Geschichten vermischen. Es sind aufregende und anregende Jahre für die Buchliebhaberinnen und für die Literaten, in der Nachkriegszeit entstehen Freundschaften (aber auch Feindschaften), die sich bis in die Zeit des Zweiten Weltkriegs und danach erstrecken. Der komplizierte Umgang mit einigen Künstlern bleibt den beiden Frauen nicht erspart, besonders deutlich wird das in Bezug auf James Joyce, dessen „Ulysses“ zuerst von Sylvia Beach verlegt wird, die aber viel zu gutmütig ist und von Joyce nicht den Dank erhält, der ihr zustünde. Aber ihr ist es wohl zu verdanken, dass die Welt den 16. Juni (1904) noch immer als Blooms-Day feiert. Als mit Beginn der Hitlerdiktatur Emigranten aus Deutschland in großer Zahl nach Frankreich, besonders nach Paris kommen, sind unter ihnen nicht wenige Schriftsteller und Künstler. Die Buchhandlungen von Adrienne Monnier und Sylvia Beach werden Anlaufpunkt für viele, deren Namen bereits bekannt sind. Neumahr widmet sich diesen Exilanten mit viel Spürsinn, seine Recherchen sind atemberaubend. Monnier und Beach, die nicht nur Kolleginnen im besten Sinne sind, sondern auch Liebhaberinnen sind, müssen ihre Liebe so gut es geht vor der Öffentlichkeit verbergen, auch in Paris ist freie Liebe nicht gleich freie Liebe. Dass sie dann jedoch, zumindest was das gemeinsame Leben in der Wohnung der Monnier angeht, getrenntere Wege gehen, liegt an einer der Exilanten, Gisele Freund. Adrienne Monnier wird diese junge deutsche Jüdin nicht nur beruflich unter ihre Fittiche nehmen und ihr alle möglichen Wege zum Erfolg insbesondere ihrer Fotografien ebnen, sie wird auch ihre (mütterliche) Liebhaberin. Doch die Freundschaft zu Sylvia Beach kann das nicht zerstören. Teil 2 und 3 beschäftigen sich mit der Zeit des Kriegsbeginns, als plötzlich vor allem deutsche Exilanten unter Generalverdacht gestellt und interniert wurden, und später im Buch mit der der Okkupation Frankreichs, mit den Repressalien nicht nur gegen Juden, auch gegen die allgemeine Bevölkerung. Als zum Beispiel Sylvia trotz aller Hilfsversuche interniert wird, zeigt sich Adriennes wahre Liebe und Freundschaft, sie unterstützt die Freundin ohne zu zögern mit allem, was sie ermöglichen kann. Aber auch andere erhalten ihre Hilfe in größter Not, Walter Benjamin, Arthur Koestler oder Siegfried Kracauer sind nur drei Namen, die ich nennen will. Dass damit nicht jedem das Leben gerettet werden konnte, dafür ist Walter Benjamin ein trauriges Beispiel, er nahm sich in Spanien das Leben, weil er keinen Ausweg mehr sah. Die beiden Buchhändlerinnen waren aber nicht nur praktisch veranlagt, besonders Adrienne Monnier schrieb auch selbst, verlegte Bücher und Zeitschriften, machte sich für viele literarische Ereignisse stark. Sylvia Beach übersetzte und zeigte eine große Liebe zu englischsprachigen Autoren, die bei ihr Hilfe fanden. Einer ist hervorzuheben: Ernest Hemmingway. Es ist nicht nur die Breite der Informationen über diese beiden Buchhändlerinnen und ihren Lebensweg, die mich beeindruckt hat, es ist auch die Tiefe, mit der Neumahr seine durch umfangreichste Recherchen ermittelten Details darbietet. Zeitweise läuft er aber Gefahr, dass die Informationen zu ausufernd wirken und ich beim Lesen hoffte, er würde bald wieder zu den Wurzeln, zu den beiden Frauen, zurückkehren. Nun bin ich aber kein Literaturwissenschaftler oder Historiker, ich bin nur ein interessiert lesender Rezipient seiner Arbeit. Und die ist famos! Der umfangreiche Anhang sollte nicht übersehen werden, die Anmerkungen bergen einige zusätzliche Details, unabhängig von den vielen Quellen. Die Literaturverzeichnisse sind ebenso reichhaltig wie das Personenverzeichnis. Fazit: ein Buch, das schon zu Jahresbeginn bei mir auf das oberste Treppchen der Sachbücher 2026 steigt. Selten habe ich eine solche Fülle an Informationen so gut lesbar aufbereitet erlebt. Ein Muss für Literatur- und Geschichtsliebhaber. 5 Sterne! Diese Rezension gibt meine eigene Meinung wieder und wurde nicht mit Hilfe von KI erstellt.

Die Liebe zu den Büchern ist wie die Liebe zu den Menschen – unverzichtbar

Bewertung aus Quickborn am 20.02.2026
Bewertungsnummer: 3052284
Bewertet: eBook (ePUB)

Mit der Thematik Exilschriftsteller habe ich mich 2025 bereits intensiv beschäftigt, dieses neue Buch bringt mich zu einem guten Abschluss. Bereits bei Uwe Wittstocks „Marseille 1940“ und dem 11. Band der Geschichte der deutschen Literatur „Schreiben in finsteren Zeiten“ von Gerhard Kiesel habe ich über Schriftsteller, die in Frankreich Exil suchten und gleichzeitig ihre Arbeit weiterführen wollten, einiges gelesen. Uwe Neumahr wendet sich dem Thema über die Unterstützer der Exilschriftsteller zu. In diesem Fall zuerst den beiden Buchhändlerinnen Adrienne Monnier und Sylvia Beach, die in Paris in der Rue de l’Odéon ihre Buchhandlungen führen. Adrienne Monnier, eine zupackende und empathische Frau, Pariserin durch und durch, nennt ihren Literaturtempel „Das Haus der Bücherfreunde“, die US-Amerikanerin Sylvia Beach findet den Namen „Shakespeare und Company“ passend. Schon kurz nach dem ersten Weltkrieg befreunden sich die beiden Frauen und es kommt zu einem regen Austausch der Gedanken; Neumahr verfolgt ihre Entwicklung über viele Jahre mit einzelnen Kapiteln, bis sich um 1943 die Geschichten vermischen. Es sind aufregende und anregende Jahre für die Buchliebhaberinnen und für die Literaten, in der Nachkriegszeit entstehen Freundschaften (aber auch Feindschaften), die sich bis in die Zeit des Zweiten Weltkriegs und danach erstrecken. Der komplizierte Umgang mit einigen Künstlern bleibt den beiden Frauen nicht erspart, besonders deutlich wird das in Bezug auf James Joyce, dessen „Ulysses“ zuerst von Sylvia Beach verlegt wird, die aber viel zu gutmütig ist und von Joyce nicht den Dank erhält, der ihr zustünde. Aber ihr ist es wohl zu verdanken, dass die Welt den 16. Juni (1904) noch immer als Blooms-Day feiert. Als mit Beginn der Hitlerdiktatur Emigranten aus Deutschland in großer Zahl nach Frankreich, besonders nach Paris kommen, sind unter ihnen nicht wenige Schriftsteller und Künstler. Die Buchhandlungen von Adrienne Monnier und Sylvia Beach werden Anlaufpunkt für viele, deren Namen bereits bekannt sind. Neumahr widmet sich diesen Exilanten mit viel Spürsinn, seine Recherchen sind atemberaubend. Monnier und Beach, die nicht nur Kolleginnen im besten Sinne sind, sondern auch Liebhaberinnen sind, müssen ihre Liebe so gut es geht vor der Öffentlichkeit verbergen, auch in Paris ist freie Liebe nicht gleich freie Liebe. Dass sie dann jedoch, zumindest was das gemeinsame Leben in der Wohnung der Monnier angeht, getrenntere Wege gehen, liegt an einer der Exilanten, Gisele Freund. Adrienne Monnier wird diese junge deutsche Jüdin nicht nur beruflich unter ihre Fittiche nehmen und ihr alle möglichen Wege zum Erfolg insbesondere ihrer Fotografien ebnen, sie wird auch ihre (mütterliche) Liebhaberin. Doch die Freundschaft zu Sylvia Beach kann das nicht zerstören. Teil 2 und 3 beschäftigen sich mit der Zeit des Kriegsbeginns, als plötzlich vor allem deutsche Exilanten unter Generalverdacht gestellt und interniert wurden, und später im Buch mit der der Okkupation Frankreichs, mit den Repressalien nicht nur gegen Juden, auch gegen die allgemeine Bevölkerung. Als zum Beispiel Sylvia trotz aller Hilfsversuche interniert wird, zeigt sich Adriennes wahre Liebe und Freundschaft, sie unterstützt die Freundin ohne zu zögern mit allem, was sie ermöglichen kann. Aber auch andere erhalten ihre Hilfe in größter Not, Walter Benjamin, Arthur Koestler oder Siegfried Kracauer sind nur drei Namen, die ich nennen will. Dass damit nicht jedem das Leben gerettet werden konnte, dafür ist Walter Benjamin ein trauriges Beispiel, er nahm sich in Spanien das Leben, weil er keinen Ausweg mehr sah. Die beiden Buchhändlerinnen waren aber nicht nur praktisch veranlagt, besonders Adrienne Monnier schrieb auch selbst, verlegte Bücher und Zeitschriften, machte sich für viele literarische Ereignisse stark. Sylvia Beach übersetzte und zeigte eine große Liebe zu englischsprachigen Autoren, die bei ihr Hilfe fanden. Einer ist hervorzuheben: Ernest Hemmingway. Es ist nicht nur die Breite der Informationen über diese beiden Buchhändlerinnen und ihren Lebensweg, die mich beeindruckt hat, es ist auch die Tiefe, mit der Neumahr seine durch umfangreichste Recherchen ermittelten Details darbietet. Zeitweise läuft er aber Gefahr, dass die Informationen zu ausufernd wirken und ich beim Lesen hoffte, er würde bald wieder zu den Wurzeln, zu den beiden Frauen, zurückkehren. Nun bin ich aber kein Literaturwissenschaftler oder Historiker, ich bin nur ein interessiert lesender Rezipient seiner Arbeit. Und die ist famos! Der umfangreiche Anhang sollte nicht übersehen werden, die Anmerkungen bergen einige zusätzliche Details, unabhängig von den vielen Quellen. Die Literaturverzeichnisse sind ebenso reichhaltig wie das Personenverzeichnis. Fazit: ein Buch, das schon zu Jahresbeginn bei mir auf das oberste Treppchen der Sachbücher 2026 steigt. Selten habe ich eine solche Fülle an Informationen so gut lesbar aufbereitet erlebt. Ein Muss für Literatur- und Geschichtsliebhaber. 5 Sterne! Diese Rezension gibt meine eigene Meinung wieder und wurde nicht mit Hilfe von KI erstellt.

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Die Buchhandlung der Exilanten

von Uwe Neumahr

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