Gewaltlosigkeit Zur Geschichte einer Verhaltensanforderung seit 1945
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
10.04.2026
Abbildungen
mit 6 z. T. farbigen Abbildungen
Herausgeber
Svenja Goltermann + weitereVerlag
Wallstein VerlagSeitenzahl
352
Maße (L/B/H)
14,7/22,8/3,1 cm
Gewicht
614 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8353-5824-9
Was ist Gewalt? Was ist Gewaltlosigkeit? Können Emotionen Gewalt sein – und handeln »Klimakleber« gewaltlos? Zu beobachten ist, dass sich unser Verständnis davon, was alles Gewalt ist, in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich und weit über das Körperliche hinaus ausgeweitet hat. Gewaltlosigkeit ist seit 1945 in wachsendem Maße zu einer immer wichtigeren Verhaltensanforderung nicht nur im zwischenstaatlichen, sondern auch im gesellschaftlichen Umgang geworden. Diese komplexe Geschichte voller Überraschungen wird in diesem Band erstmals und aus einem breiten Blickwinkel untersucht: von den Überlebenden der NS-Verfolgung über die Friedenspädagogik, Debatten um das staatliche Gewaltmonopol und zivilen Ungehorsam, konservative Familienpolitik, pädagogisches Antiaggressionstraining bis hin zum Gewaltverständnis von Michel Foucault. Deutlich wird, wie die Verhaltensanforderung der Gewaltlosigkeit alle sozialen, politischen und kulturellen Bereiche durchdringt und damit unsere spät- oder postmodernen Gesellschaften prägt.
Mit Beiträgen von: Corinna Bittner, Hubertus Büschel, Svenja Goltermann, Constantin Goschler, Till Kössler, Holger Nehring, Jakob Odenwald, Annelie Ramsbrock, Juliane Röleke, Juliane Scholz, Janosch Steuwer, Philipp Sarasin, Marcel Streng, Jakob Tanner.
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