Schlüsselstellen Wie die Literaturwissenschaft zitiert
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
15.05.2026
Abbildungen
mit 19 z. T. farbigen Abbildungen
Verlag
Wallstein VerlagSeitenzahl
104
Maße (L/B/H)
12,1/20,9/0,6 cm
Gewicht
136 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8353-6085-3
Menschen interpretieren Texte ungleichmäßig und messen einigen Stellen eine größere Bedeutung zu als anderen. Hermeneutische Könnerschaft besteht nicht zuletzt darin, während der laufenden Arbeit zu bemerken, aus welchen Stellen sich etwas machen lässt: Welche der vielen während der Lektüre im Gedächtnis bewahrten, durch Randbemerkungen hervorgehobenen oder im Exzerpt festgehaltenen Textteile sollen genauer behandelt werden, um Anspruch auf eine Deutung des Textganzen zu erheben? Wie geschieht dies in literaturwissenschaftlichen Interpretationen? Und inwiefern liegen die Gründe dafür im literarischen Werk oder doch eher in den sozialen Konventionen?
Die Studie nutzt quantitative Verfahren, um den Umgang mit »Schlüsselstellen« besser zu verstehen und sucht damit Antworten auf kanonische Fragen der Literaturtheorie. Am Beispiel eines umfangreichen Korpus von Interpretationstexten zu Annette von Droste-Hülshoffs »Die Judenbuche« und Heinrich von Kleists »Michael Kohlhaas« zeichnet sich dabei die unterschiedliche Deutungspraxis von zwei Interpretationsgemeinschaften ab. Zugleich aber zeigen sich geteilte Standards, die Fragestellungen und Theorieneigungen übergreifen. Vielfach, so scheint es, besteht kein Deutungs-, aber ein bemerkenswerter Beachtungskonsens.
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