Deutsche Zentralbankiers und der Nationalsozialismus Tradition, Täterschaft, Tabus
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
19.08.2026
Abbildungen
mit 22 z. T. farbigen Abbildungen
Herausgeber
Magnus Brechtken + weitereVerlag
Wallstein VerlagSeitenzahl
312
Maße (L/B)
22,2/14 cm
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8353-6047-1
Sie wollten nicht hören, nicht sehen und nicht lernen. Konfrontiert mit Bildern, Zahlen und Wahrheiten zum »Dritten Reich«, reagierten Deutschlands Zentralbankiers nach 1945 empört, ausweichend oder nichtssagend. Dabei hatte sich die Reichsbank von einer Hüterin des Goldstandards zu einer Wechselstube für die Aufrüstungsfinanzierung gewandelt, zu einer Verwertungsstelle für geraubtes Vermögen aus ganz Europa und zu einem Zwischenlager für das Zahngold der Ermordeten. In diesem Buch untersuchen die Autorinnen und Autoren erstmals ausführlich die Zusammenarbeit der Zentralbankiers mit dem NS-Regime. Zudem fragen sie, wie es möglich war, dass die Notenbanken der Nachkriegszeit, besetzt mit vertrauten Gesichtern aus dem Nationalsozialismus, so mühelos zurückfanden zu einer konservativen Geldpolitik, wie sie die Reichsbank vor 1930 betrieben hatte.
Dieser Band eröffnet eine neue Reihe über den Weg von der Reichsbank zur Bundesbank zwischen 1924 und 1970. In Länderstudien werden die Aktivitäten der Reichsbank im besetzten Europa des Zweiten Weltkriegs untersucht. Längsschnittstudien betrachten die Kontinuitäten in Personal und Konzepten der deutschen Geldpolitik.
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