Anhalten verboten - Atmen erst wieder nach der letzten Seite!Als Kommissar Tom Fankhauser in Bern ins Tram Nr. 3 steigt, ahnt er nicht, dass sich an Bord eine Bombe befindet. Sie wird in die Luft fliegen, sobald die Bahn das nächste Mal anhält. Während Tom versucht, den Sprengsatz zu entschärfen und somit die Geiseln zu retten, unter denen sich auch seine Tochter befindet, wird ihm vom unbekannten Entführer seine eigentliche Aufgabe offenbart: Tom soll den einzigen Mordfall lösen, den er als Kommissar nie hatte aufklären können.Marc Du Buisson liefert mit Letzter Halt Weissenbühl einen explosiven Schweizer Thriller voller Tempo, Emotion und Atmosphäre. Ein Debüt, das man nicht aus der Hand legen kann - und nichts für schwache Nerven!
Kundinnen und Kunden meinen
4.2/5.0
Bewertung
5/5
10.08.2026
Buch (Taschenbuch)
„Mittendrin statt nur dabei“
Spannender Kriminalroman auf Schienen: Ein Muss für Bern-Kenner!
Wer die Bundeshauptstadt kennt und schon einmal in ein Berner Tram gestiegen ist, wird bei Letzter Halt Weissenbühl voll auf seine Kosten kommen. Das Buch schafft eine perfekte Mischung aus lokalität und packender Nervenkitzel-Unterhaltung.
Ein packender Lokalkrimi, den man kaum aus der Hand legen kann. Wer spannende Geschichten schätzt und Bern inklusive seiner Trams kennt (oder neu entdecken will), bekommt hier ein absolutes Lesehighlight serviert!
Lesezeichenfee
5/5
01.07.2026
Buch (Taschenbuch)
Spannende Fahrt durch Bern mit viel Lokalkolorit
„Letzter Halt Weissenbühl“ von Marc Du Buisson aus dem Emons Verlag hat mich schon durch seine ungewöhnliche Ausgangsidee neugierig gemacht. Erstaunt war ich allerdings zunächst über den Preis von 22 Euro für ein vergleichsweise kleines Buch mit 239 Seiten – vielleicht spielt hier auch die Herkunft des Schweizer Autors eine Rolle.
Das Cover hingegen gefällt mir ausgesprochen gut und macht sofort Lust, das Buch in die Hand zu nehmen.
Die Geschichte spielt fast ausschließlich in der Berner Tramlinie 3, die auf keinen Fall anhalten darf, weil sonst eine Bombe explodieren würde. Der beurlaubte Kommissar Tom Fankhauser muss ausgerechnet den einzigen ungelösten Fall seiner Karriere aufklären. Der Täter hat in der Tram Hinweise versteckt, die Tom finden muss, während sich unter den Fahrgästen auch seine Tochter befindet. Über sein Handy hält er Kontakt zu seiner ehemaligen Kollegin außerhalb der Tram.
Besonders raffiniert fand ich, dass der Entführer jede Stunde anruft und die Geschwindigkeit der Tram dabei jeweils um fünf Stundenkilometer erhöht. Dadurch steigt der Druck kontinuierlich an und die Situation wird immer gefährlicher. Das Szenario erinnerte mich an klassische Geschichten, in denen Menschen an einem Ort eingeschlossen sind und unter Zeitdruck Rätsel lösen müssen – ein Konzept, das mich an Agatha Christie denken ließ.
Der Spannungsbogen bleibt durchgehend erhalten, auch wenn einige Entwicklungen für mich vorhersehbar waren. Mir gefiel außerdem der Lokalkolorit rund um Bern und die authentische Einbindung der Stadt in die Handlung. Gleichzeitig ist das Buch aber keineswegs ein lockerer Wohlfühlkrimi, denn die permanente Gefahr, die Begegnungen mit anderen Trams und Autos sowie mehrere Unfälle sorgen für eine angespannte Atmosphäre.
Lesezeichenfees Fazit:
Insgesamt war es für mich eine unterhaltsame und spannende Lektüre mit einer originellen Grundidee. Auch wenn mich nicht alles überraschen konnte, vergebe ich 4 von 5 Sternen und empfehle den Krimi allen, die temporeiche Geschichten mit ungewöhnlichem Schauplatz und viel Lokalkolorit mögen.
lesen.hoeren.rezensieren
4/5
05.10.2026
Buch (Taschenbuch)
„Speed“ in der schweizerischen Hauptstadt Bern
Ein bisschen liest sich der Krimi an wie der Film Plot Speed, auf den der Autor auch verweist und doch ist es ganz anders. Die ganze Geschichte spielt sich in wenigen Stunden ab, in der die Tram der Linie 3, der Schauplatz diverser Ereignisse ist.
Tom Fankhauser soll einen 10 Jahre alten Mord aufklären, seinem ersten Fall, als leitender Ermittler und bisher der Einzige den er nicht lösen könnte. Als Leser werden wir immer wieder zu den Ermittlungen vor 10 Jahren zurückgeführt und bleiben doch die ganze Zeit in der der Linie 3, die nicht anhalten darf, denn sonst, so droht der Entführer, macht es BUMM: Bombe an Bord!
Die Spannung wird durch Ereignisse und Zwischenfälle durchgehend hochgehalten. Jede Stunde ruft der Entführer an und die Tram muss 5 KMH schneller werden. Genauso wie das Erzähltempo, steigert sich auch die Geschwindigkeit der Tram, es ist klar, irgendwann muss sie bei dem Tempo entgleisen. Frankhauser und die Polizei, arbeiten unter Hochdruck und versuchen die Puzzleteile zusammenzusetzen.
Neben der Spannung gibt es viel Lokalkolorit, wofür die Reihe bei emons: inzwischen bekannt und beliebt ist. Das Format ist das „kleine“ Taschenbuch, nicht wie vielleicht erwartet A5. Das ist auch der einzige Wermutstropfen, 251 Seiten für 22,- .
Fazit:
Spannender Krimi mit viel Regionalität, starken Figuren (Nuri, die Tramfahrerin ist super!) und viel Action. Wer ein anderes Setting sucht, ist hier sicherlich gut aufgehoben. Vieles ist vorhersehbar, aber hier zählt definitiv Action und Spannung!
Christiane
Thalia Book Circle Community
4/5
17.09.2026
Buch (Taschenbuch)
Temporeich, Spannend, Lesenswert!
Im Juni 2026 hat der Autor Marc Du Buisson den Regionalkrimi „Letzter Halt Weissenbühl“ gemeinsam mit dem Verlag emons: herausgebracht. Das Cover passt gut zur Geschichte und in das Genre.
In Bern steigt Kommissar Fankhauser in die Tram. An Bord befindet sich eine Bombe. Davon erfährt er erst, als sein Mobiltelefon klingelt. Ihm wird gesagt, die Tram darf nicht langsamer werden und nicht anhalten, dann explodiert die Bombe. Stündlich erhöht der Erpresser das Tempo. Neben einigen Passagieren befindet sich seine Tochter an Bord.
Wer sich, wie ich, an den Kultfilm „Speed“ mit Keanu Reeves und Sandra Bullock erinnert, hat jetzt Blut geleckt und startet neugierig mit mir in die Geschichte. Und die hat von Beginn an ein hohes Tempo. Über ca. 208 Seiten erzählt der Autor mit modernen Worten von einem Kommissar, der mit vielen Herausforderungen zu kämpfen hat. Die Bombe an Bord, Probleme auf der Arbeit, Ärger mit der Ex. Der Hit ist, dass der Kommissar einen Fall lösen soll, den er zu seiner besten Zeit nicht lösen konnte. Und das in wenigen Stunden.
Sehr gut gefällt mir, dass der Autor die Stadt Bern hervorragend in seinen Kriminalroman eingebunden hat. Phasenweise habe ich das Gefühl, ich sei dort. Mindestens ebenso gut hat er die beängstigende und aufgeheizte Atmosphäre in der Tram eingefangen. Kommissar Fankhauser bekommt über die Seiten eine Persönlichkeit, die das Zeug für mehr hat. Ich würde mich freuen, wenn es einen zweiten Teil mit ihm geben würde.
Ohne Wermutstropfen geht es in diesem Falle leider nicht. Der Buchpreis beträgt für ca. 208 Seiten stolze 22,00€. Sammler aufgepasst. Dieses emons-Taschenbuch gehört zu den kleinen Ausgaben. Wer auf ein DINA-5-Format hofft, der irrt.
Alles in allem hat der Autor Marc Du Buisson mit „Letzter Halt Weissenbühl“ einen Kriminalroman auf den Büchermarkt gebracht, den es sich zu lesen lohnt. Wer actionreiche Geschichten wie z. B. Speed mag, der ist hier richtig. Von mir bekommt der Autor vier verdiente Lesesterne und eine Leseempfehlung.
Martine H
4/5
09.08.2026
Buch (Taschenbuch)
Tolles Cover und Setting wie auch Geschichte
In „Letzter Halt Weissenbühl“ wird das wundervolle Bern zum Schauplatz eines rasanten Actionabenteuers à la „Speed“. Nur sind es nicht bekannte Hollywoodgrößen, die die Hauptakteure geben, sondern Kommissar Tom Fankhauser, einer, der selbst viel mit sich zu kämpfen hat. Sei es seine Scheidung, seine schwierige Beziehung zu seiner Tochter, beruflicher Druck durch eine Suspendierung oder eben dieser verhängnisvolle Tag, zu dessen Gedenken er jedes Jahr zur selben Zeit die Tram Nummer 3 nimmt. Diesmal mit auf der Fahrt verhängnisvolles Gepäck wie auch mysteriöse Fahrgäste.
Das Cover und das Setting haben mich voll in mein Herz getroffen: Das Coverfoto passt punktgenau auf die Geschichte und harmoniert farblich wunderbar. Und Bern kann man nur lieben.
Auch wenn es im Buch mehrfach Anspielungen auf „Speed“ gibt, kann ich mich hier schnell in eine autarke Geschichte hineinlesen. Fankhauser erscheint sympathisch, introvertiert, scharfsinnig, ehrlich, demütig, sensibel, vom Leben gezeichnet. Langsam wird seine ganz private Geschichte mit in das Geschehen im Tram 3 eingefügt. Diese parallele Erzählstrategie geht auf und steigert noch einmal den Spannungsbogen.
Was mir sehr gut gefällt, ist, dass das Lokalkolorit sehr im Vordergrund steht. Die Handlung, wenngleich fiktiv, wirkt damit lebendiger, authentischer, spannender, da Fiktion auf Realität trifft. Auch gefällt mir die irgendwie unspektakuläre Darstellung von Frankhauser. Er erscheint weder als Draufgängersheriff noch als Möchtegernheld. Seine Persönlichkeit ordnet sich dem Geschehen im Tram wie auch dem damit zusammenhängenden Mord an dem Jugendlichen unter. Fast wirkt er schon als Antiheld, wobei er schon ein bisschen Egogehabe an manchen Stellen durchblicken lässt, ohne jedoch, dass es pathologisch wirkt.
Die Diktion ist angenehm, flüssig, handlungsorientiert und informativ, die Protagonisten glaubhaft, unaufdringlich, eher mit einer gewissen Zurückhaltung und trotzdem Präsenz.
Wenngleich manches Element wie auch die Reaktionen des Hauptdarstellers mir ein wenig unglaubhaft erschienen, kann ich das große Ganze hier gerne loben. Mit diesem starken Debutkrimi hat der Autor noch genügend Zeit, um sein ganzes Potential an Erzählkraft auszuschöpfen. Ich werde ihn auf jeden Fall im Auge behalten.
Ein interessanter Lokalkrimi, dessen Cover und Setting alleine schon 4 Sterne verdient haben!
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