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Band 1

Zane gegen die Götter, Band 1 - Sturmläufer

Aus der Reihe Zane gegen die Götter
1

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

12 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

15.01.2023

Herausgeber

Rick Riordan

Verlag

Ravensburger Verlag GmbH

Maße (L/B/H)

3,5/14/21 cm

Gewicht

458 g

Farbe

Anthrazit / Graugrün

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Storm Runner

Übersetzt von

Katharina Orgass

Sprache

Deutsch

EAN

2400005857124

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Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

12 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

15.01.2023

Herausgeber

Rick Riordan

Verlag

Ravensburger Verlag GmbH

Maße (L/B/H)

3,5/14/21 cm

Gewicht

458 g

Farbe

Anthrazit / Graugrün

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Storm Runner

Übersetzt von

Katharina Orgass

Sprache

Deutsch

EAN

2400005857124

Herstelleradresse

Ravensburger Verlag GmbH
Postfach 2460|88194|Ravensburg|DE
service@ravensburger.de

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Auf ins neue Abenteuer!

Jenny Wons aus Bergheim am 27.03.2026

Bewertungsnummer: 3090741

Bewertet: Modernes Antiquariat (Taschenbuch)

Im Mittelpunkt der Handlung steht der 13-jährige Zane Obispo, der mit seiner Mutter und seinem Onkel in der Nähe eines schlafenden Vulkans lebt. Aufgrund einer verkürzten Beinlänge ist Zane auf einen Gehstock angewiesen, was ihn in der Schule häufig zum Ziel von Spott und Ausgrenzung macht. Seine größte Freude findet er in der Natur und bei seinen Streifzügen mit seinem treuen Hund Rosie. Die Geschichte nimmt Fahrt auf, als Zane eines Tages Zeuge eines seltsamen und unerklärlichen Ereignisses am Vulkan wird. Kurz darauf taucht die geheimnisvolle Brooks in seinem Leben auf und eröffnet ihm, dass der Vulkan kein gewöhnlicher Berg, sondern ein Gefängnis für einen mächtigen Maya-Gott sei – und dass ausgerechnet Zane dazu bestimmt ist, ihn zu befreien. Was zunächst absurd erscheint, entpuppt sich schnell als erschreckende Realität, als Dämonen auftauchen und Zane plötzlich in einen uralten Konflikt zwischen Göttern hineingezogen wird. Die Handlung folgt in vielen Teilen der klassischen Heldenreise: Ein scheinbar gewöhnlicher Junge entdeckt seine außergewöhnliche Herkunft, wird in eine verborgene Welt eingeführt und muss sich einer Prophezeiung stellen, die weit über seine eigenen Wünsche hinausgeht. Besonders interessant ist dabei die Verschmelzung von moderner Alltagswelt mit mythologischen Elementen, die Cervantes sehr anschaulich darstellt. Allerdings zeigt sich hier auch eine der Schwächen des Buches: Die erste Hälfte entwickelt sich vergleichsweise langsam. Viele Szenen dienen dem Aufbau der Welt und der Einführung der Figuren, wodurch die Spannung zunächst nur zögerlich ansteigt. Erst im späteren Verlauf, wenn die Reise beginnt und die Bedrohung konkreter wird, gewinnt die Handlung an Dynamik und Tempo. Charaktere und Figurenentwicklung Zane ist als Hauptfigur durchaus gelungen. Seine Behinderung wird nicht als einziges definierendes Merkmal dargestellt, sondern als Teil seiner Lebensrealität, mit der er umgehen muss. Gerade seine Unsicherheiten, seine Wut über Ungerechtigkeiten und sein Wunsch, endlich dazuzugehören, machen ihn zu einer nachvollziehbaren und menschlichen Figur. Gleichzeitig zeigt er Mut, Loyalität und eine bemerkenswerte Entschlossenheit, besonders wenn es um seine Freunde und seinen Hund geht. Trotzdem bleibt eine gewisse Distanz zu ihm bestehen. Seine häufigen inneren Monologe und Selbstzweifel können auf Dauer repetitiv wirken, wodurch sich der Lesefluss manchmal verlangsamt. Die Nebenfiguren sind ein gemischtes Feld. Brooks, die zunächst als geheimnisvolle und selbstbewusste Figur eingeführt wird, hätte deutlich mehr Raum für Charakterentwicklung vertragen. Ihre Motivation und Persönlichkeit bleiben in diesem ersten Band eher oberflächlich, sodass sie weniger greifbar wirkt als sie eigentlich sein könnte. Ähnlich verhält es sich mit Zanes Onkel, der zwar eine wichtige Rolle spielt, aber emotional nicht so stark ausgearbeitet ist, wie es der Handlung gutgetan hätte. Positiv hervorzuheben ist die Vielfalt der Figuren. Das Buch präsentiert eine überwiegend lateinamerikanisch geprägte Besetzung und integriert kulturelle Aspekte organisch in die Geschichte, ohne belehrend zu wirken. Schreibstil und Atmosphäre Der Schreibstil von J.C. Cervantes ist leicht zugänglich und klar auf ein jüngeres Publikum zugeschnitten. Die Sprache ist modern, direkt und häufig humorvoll, was gut zur Perspektive eines 13-jährigen Erzählers passt. Besonders gelungen sind die Dialoge, die natürlich und lebendig wirken. Die Autorin versteht es außerdem, mythologische Informationen in die Handlung einzubetten, ohne den Erzählfluss zu unterbrechen. Leserinnen und Leser lernen die Welt der Maya-Götter Schritt für Schritt kennen, was Neugier weckt und das Gefühl vermittelt, gemeinsam mit Zane diese verborgene Welt zu entdecken. Gleichzeitig zeigt sich auch hier wieder das Problem des Tempos: Während actionreiche Szenen sehr spannend und bildhaft geschrieben sind, ziehen sich ruhigere Passagen teilweise unnötig in die Länge. Dadurch entsteht ein unausgewogenes Erzähltempo, das den Lesegenuss stellenweise beeinträchtigt. Mythologie und Weltaufbau Die größte Stärke des Romans liegt eindeutig in seinem Weltaufbau. Die Maya-Mythologie wird nicht nur als dekorativer Hintergrund genutzt, sondern bildet das Fundament der gesamten Handlung. Götter, Dämonen und Prophezeiungen sind eng miteinander verknüpft und verleihen der Geschichte eine eigene Identität, die sie von vielen anderen Fantasy-Reihen abhebt. Besonders spannend ist die Art und Weise, wie Cervantes alte Mythen mit moderner Umgebung kombiniert. Tempel, magische Kreaturen und göttliche Konflikte existieren parallel zu Schulalltag, Smartphones und Familienproblemen. Diese Mischung erzeugt eine lebendige Urban-Fantasy-Atmosphäre, die an bekannte Reihen erinnert, aber durch den kulturellen Fokus dennoch eigenständig bleibt. Fazit Sturmläufer ist ein vielversprechender Reihenauftakt mit einer originellen mythologischen Grundlage, sympathischen Ansätzen bei der Hauptfigur und einer spannenden Welt, die Lust auf mehr macht. Gleichzeitig leidet das Buch unter einem schwankenden Erzähltempo und einer teilweise zu oberflächlichen Ausarbeitung der Nebenfiguren. Dadurch bleibt die emotionale Wirkung hinter dem erzählerischen Potenzial zurück. Trotz dieser Schwächen bietet der Roman ein unterhaltsames Abenteuer, das vor allem durch seine kulturelle Vielfalt und die selten behandelte Maya-Mythologie heraussticht. Für Leserinnen und Leser, die Geschichten im Stil von mythologischer Jugendfantasy mögen, ist das Buch dennoch einen Blick wert. 3 von 5 Sternen!

Auf ins neue Abenteuer!

Jenny Wons aus Bergheim am 27.03.2026
Bewertungsnummer: 3090741
Bewertet: Modernes Antiquariat (Taschenbuch)

Im Mittelpunkt der Handlung steht der 13-jährige Zane Obispo, der mit seiner Mutter und seinem Onkel in der Nähe eines schlafenden Vulkans lebt. Aufgrund einer verkürzten Beinlänge ist Zane auf einen Gehstock angewiesen, was ihn in der Schule häufig zum Ziel von Spott und Ausgrenzung macht. Seine größte Freude findet er in der Natur und bei seinen Streifzügen mit seinem treuen Hund Rosie. Die Geschichte nimmt Fahrt auf, als Zane eines Tages Zeuge eines seltsamen und unerklärlichen Ereignisses am Vulkan wird. Kurz darauf taucht die geheimnisvolle Brooks in seinem Leben auf und eröffnet ihm, dass der Vulkan kein gewöhnlicher Berg, sondern ein Gefängnis für einen mächtigen Maya-Gott sei – und dass ausgerechnet Zane dazu bestimmt ist, ihn zu befreien. Was zunächst absurd erscheint, entpuppt sich schnell als erschreckende Realität, als Dämonen auftauchen und Zane plötzlich in einen uralten Konflikt zwischen Göttern hineingezogen wird. Die Handlung folgt in vielen Teilen der klassischen Heldenreise: Ein scheinbar gewöhnlicher Junge entdeckt seine außergewöhnliche Herkunft, wird in eine verborgene Welt eingeführt und muss sich einer Prophezeiung stellen, die weit über seine eigenen Wünsche hinausgeht. Besonders interessant ist dabei die Verschmelzung von moderner Alltagswelt mit mythologischen Elementen, die Cervantes sehr anschaulich darstellt. Allerdings zeigt sich hier auch eine der Schwächen des Buches: Die erste Hälfte entwickelt sich vergleichsweise langsam. Viele Szenen dienen dem Aufbau der Welt und der Einführung der Figuren, wodurch die Spannung zunächst nur zögerlich ansteigt. Erst im späteren Verlauf, wenn die Reise beginnt und die Bedrohung konkreter wird, gewinnt die Handlung an Dynamik und Tempo. Charaktere und Figurenentwicklung Zane ist als Hauptfigur durchaus gelungen. Seine Behinderung wird nicht als einziges definierendes Merkmal dargestellt, sondern als Teil seiner Lebensrealität, mit der er umgehen muss. Gerade seine Unsicherheiten, seine Wut über Ungerechtigkeiten und sein Wunsch, endlich dazuzugehören, machen ihn zu einer nachvollziehbaren und menschlichen Figur. Gleichzeitig zeigt er Mut, Loyalität und eine bemerkenswerte Entschlossenheit, besonders wenn es um seine Freunde und seinen Hund geht. Trotzdem bleibt eine gewisse Distanz zu ihm bestehen. Seine häufigen inneren Monologe und Selbstzweifel können auf Dauer repetitiv wirken, wodurch sich der Lesefluss manchmal verlangsamt. Die Nebenfiguren sind ein gemischtes Feld. Brooks, die zunächst als geheimnisvolle und selbstbewusste Figur eingeführt wird, hätte deutlich mehr Raum für Charakterentwicklung vertragen. Ihre Motivation und Persönlichkeit bleiben in diesem ersten Band eher oberflächlich, sodass sie weniger greifbar wirkt als sie eigentlich sein könnte. Ähnlich verhält es sich mit Zanes Onkel, der zwar eine wichtige Rolle spielt, aber emotional nicht so stark ausgearbeitet ist, wie es der Handlung gutgetan hätte. Positiv hervorzuheben ist die Vielfalt der Figuren. Das Buch präsentiert eine überwiegend lateinamerikanisch geprägte Besetzung und integriert kulturelle Aspekte organisch in die Geschichte, ohne belehrend zu wirken. Schreibstil und Atmosphäre Der Schreibstil von J.C. Cervantes ist leicht zugänglich und klar auf ein jüngeres Publikum zugeschnitten. Die Sprache ist modern, direkt und häufig humorvoll, was gut zur Perspektive eines 13-jährigen Erzählers passt. Besonders gelungen sind die Dialoge, die natürlich und lebendig wirken. Die Autorin versteht es außerdem, mythologische Informationen in die Handlung einzubetten, ohne den Erzählfluss zu unterbrechen. Leserinnen und Leser lernen die Welt der Maya-Götter Schritt für Schritt kennen, was Neugier weckt und das Gefühl vermittelt, gemeinsam mit Zane diese verborgene Welt zu entdecken. Gleichzeitig zeigt sich auch hier wieder das Problem des Tempos: Während actionreiche Szenen sehr spannend und bildhaft geschrieben sind, ziehen sich ruhigere Passagen teilweise unnötig in die Länge. Dadurch entsteht ein unausgewogenes Erzähltempo, das den Lesegenuss stellenweise beeinträchtigt. Mythologie und Weltaufbau Die größte Stärke des Romans liegt eindeutig in seinem Weltaufbau. Die Maya-Mythologie wird nicht nur als dekorativer Hintergrund genutzt, sondern bildet das Fundament der gesamten Handlung. Götter, Dämonen und Prophezeiungen sind eng miteinander verknüpft und verleihen der Geschichte eine eigene Identität, die sie von vielen anderen Fantasy-Reihen abhebt. Besonders spannend ist die Art und Weise, wie Cervantes alte Mythen mit moderner Umgebung kombiniert. Tempel, magische Kreaturen und göttliche Konflikte existieren parallel zu Schulalltag, Smartphones und Familienproblemen. Diese Mischung erzeugt eine lebendige Urban-Fantasy-Atmosphäre, die an bekannte Reihen erinnert, aber durch den kulturellen Fokus dennoch eigenständig bleibt. Fazit Sturmläufer ist ein vielversprechender Reihenauftakt mit einer originellen mythologischen Grundlage, sympathischen Ansätzen bei der Hauptfigur und einer spannenden Welt, die Lust auf mehr macht. Gleichzeitig leidet das Buch unter einem schwankenden Erzähltempo und einer teilweise zu oberflächlichen Ausarbeitung der Nebenfiguren. Dadurch bleibt die emotionale Wirkung hinter dem erzählerischen Potenzial zurück. Trotz dieser Schwächen bietet der Roman ein unterhaltsames Abenteuer, das vor allem durch seine kulturelle Vielfalt und die selten behandelte Maya-Mythologie heraussticht. Für Leserinnen und Leser, die Geschichten im Stil von mythologischer Jugendfantasy mögen, ist das Buch dennoch einen Blick wert. 3 von 5 Sternen!

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Zane gegen die Götter, Band 1 - Sturmläufer

von J. C. Cervantes

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