Kein Warnhinweis notwendig!
Kein Warnhinweis übermittelt!
Mit einem Vorwort von „Percy Jackson“-Autor Rick Riordan!
Wer mit den Göttern verwandt ist, braucht echt keine anderen Feinde …
Achtung! Wer meine Geschichte lesen will, muss sich zu völligem Stillschweigen verpflichten. Das meine ich ernst! Oder möchtest du, dass die Maya-Götter ihre Wie-räche-ich-mich-möglichst-grausam-an-einem-Teenager-Skills an mir ausprobieren? Wenn die rausfinden, dass ich den Todesgott befreit und auf die Welt losgelassen habe . Dann geht’s mir so was von an den Kragen! Also: Wenn du dieses Buch aufschlägst, hängst du mit drin. Ich habe dich gewarnt! .
Persönlich empfohlen von "Percy Jackson"-Autor Rick Riordan!
Entdecke alle Abenteuer aus der Reihe "Rick Riordan Presents":
"Zane gegen die Götter" von J. C. Cervantes .
Band 1: Sturmläufer
Band 2: Feuerhüter
Band 3: Schattenspringer
"Ren gegen die Götter" von J. C. Cervantes .
Band 1: Nachtkönigin
Band 2 erscheint im Herbst 2024
"Sikander gegen die Götter" von Sarwat Chadda
Band 1: Das Schwert des Schicksals
Band 2: Der Zorn der Drachengöttin
"Aru gegen die Götter" von Roshani Chokshi
Band 1: Die Wächter des Himmelspalasts
Band 2: Im Reich des Meeresfürsten
Band 3: Das Geheimnis des Wunschbaums
Band 4: Die Magie der goldenen Stadt
Band 5: Der Trank der Unsterblichkeit
Kundinnen und Kunden meinen
3.0/5.0
1 Bewertungen
5 Sterne
(0)
4 Sterne
(0)
3 Sterne
(1)
2 Sterne
(0)
1 Sterne
(0)
Auf ins neue Abenteuer!
Jenny Wons aus Bergheim am 27.03.2026
Bewertungsnummer: 3090741
Bewertet: Modernes Antiquariat (Taschenbuch)
Im Mittelpunkt der Handlung steht der 13-jährige Zane Obispo, der mit seiner Mutter und seinem Onkel in der Nähe eines schlafenden Vulkans lebt. Aufgrund einer verkürzten Beinlänge ist Zane auf einen Gehstock angewiesen, was ihn in der Schule häufig zum Ziel von Spott und Ausgrenzung macht. Seine größte Freude findet er in der Natur und bei seinen Streifzügen mit seinem treuen Hund Rosie.
Die Geschichte nimmt Fahrt auf, als Zane eines Tages Zeuge eines seltsamen und unerklärlichen Ereignisses am Vulkan wird. Kurz darauf taucht die geheimnisvolle Brooks in seinem Leben auf und eröffnet ihm, dass der Vulkan kein gewöhnlicher Berg, sondern ein Gefängnis für einen mächtigen Maya-Gott sei – und dass ausgerechnet Zane dazu bestimmt ist, ihn zu befreien. Was zunächst absurd erscheint, entpuppt sich schnell als erschreckende Realität, als Dämonen auftauchen und Zane plötzlich in einen uralten Konflikt zwischen Göttern hineingezogen wird.
Die Handlung folgt in vielen Teilen der klassischen Heldenreise: Ein scheinbar gewöhnlicher Junge entdeckt seine außergewöhnliche Herkunft, wird in eine verborgene Welt eingeführt und muss sich einer Prophezeiung stellen, die weit über seine eigenen Wünsche hinausgeht. Besonders interessant ist dabei die Verschmelzung von moderner Alltagswelt mit mythologischen Elementen, die Cervantes sehr anschaulich darstellt.
Allerdings zeigt sich hier auch eine der Schwächen des Buches: Die erste Hälfte entwickelt sich vergleichsweise langsam. Viele Szenen dienen dem Aufbau der Welt und der Einführung der Figuren, wodurch die Spannung zunächst nur zögerlich ansteigt. Erst im späteren Verlauf, wenn die Reise beginnt und die Bedrohung konkreter wird, gewinnt die Handlung an Dynamik und Tempo.
Charaktere und Figurenentwicklung
Zane ist als Hauptfigur durchaus gelungen. Seine Behinderung wird nicht als einziges definierendes Merkmal dargestellt, sondern als Teil seiner Lebensrealität, mit der er umgehen muss. Gerade seine Unsicherheiten, seine Wut über Ungerechtigkeiten und sein Wunsch, endlich dazuzugehören, machen ihn zu einer nachvollziehbaren und menschlichen Figur. Gleichzeitig zeigt er Mut, Loyalität und eine bemerkenswerte Entschlossenheit, besonders wenn es um seine Freunde und seinen Hund geht.
Trotzdem bleibt eine gewisse Distanz zu ihm bestehen. Seine häufigen inneren Monologe und Selbstzweifel können auf Dauer repetitiv wirken, wodurch sich der Lesefluss manchmal verlangsamt.
Die Nebenfiguren sind ein gemischtes Feld. Brooks, die zunächst als geheimnisvolle und selbstbewusste Figur eingeführt wird, hätte deutlich mehr Raum für Charakterentwicklung vertragen. Ihre Motivation und Persönlichkeit bleiben in diesem ersten Band eher oberflächlich, sodass sie weniger greifbar wirkt als sie eigentlich sein könnte. Ähnlich verhält es sich mit Zanes Onkel, der zwar eine wichtige Rolle spielt, aber emotional nicht so stark ausgearbeitet ist, wie es der Handlung gutgetan hätte.
Positiv hervorzuheben ist die Vielfalt der Figuren. Das Buch präsentiert eine überwiegend lateinamerikanisch geprägte Besetzung und integriert kulturelle Aspekte organisch in die Geschichte, ohne belehrend zu wirken.
Schreibstil und Atmosphäre
Der Schreibstil von J.C. Cervantes ist leicht zugänglich und klar auf ein jüngeres Publikum zugeschnitten. Die Sprache ist modern, direkt und häufig humorvoll, was gut zur Perspektive eines 13-jährigen Erzählers passt. Besonders gelungen sind die Dialoge, die natürlich und lebendig wirken.
Die Autorin versteht es außerdem, mythologische Informationen in die Handlung einzubetten, ohne den Erzählfluss zu unterbrechen. Leserinnen und Leser lernen die Welt der Maya-Götter Schritt für Schritt kennen, was Neugier weckt und das Gefühl vermittelt, gemeinsam mit Zane diese verborgene Welt zu entdecken.
Gleichzeitig zeigt sich auch hier wieder das Problem des Tempos: Während actionreiche Szenen sehr spannend und bildhaft geschrieben sind, ziehen sich ruhigere Passagen teilweise unnötig in die Länge. Dadurch entsteht ein unausgewogenes Erzähltempo, das den Lesegenuss stellenweise beeinträchtigt.
Mythologie und Weltaufbau
Die größte Stärke des Romans liegt eindeutig in seinem Weltaufbau. Die Maya-Mythologie wird nicht nur als dekorativer Hintergrund genutzt, sondern bildet das Fundament der gesamten Handlung. Götter, Dämonen und Prophezeiungen sind eng miteinander verknüpft und verleihen der Geschichte eine eigene Identität, die sie von vielen anderen Fantasy-Reihen abhebt.
Besonders spannend ist die Art und Weise, wie Cervantes alte Mythen mit moderner Umgebung kombiniert. Tempel, magische Kreaturen und göttliche Konflikte existieren parallel zu Schulalltag, Smartphones und Familienproblemen. Diese Mischung erzeugt eine lebendige Urban-Fantasy-Atmosphäre, die an bekannte Reihen erinnert, aber durch den kulturellen Fokus dennoch eigenständig bleibt.
Fazit
Sturmläufer ist ein vielversprechender Reihenauftakt mit einer originellen mythologischen Grundlage, sympathischen Ansätzen bei der Hauptfigur und einer spannenden Welt, die Lust auf mehr macht. Gleichzeitig leidet das Buch unter einem schwankenden Erzähltempo und einer teilweise zu oberflächlichen Ausarbeitung der Nebenfiguren. Dadurch bleibt die emotionale Wirkung hinter dem erzählerischen Potenzial zurück.
Trotz dieser Schwächen bietet der Roman ein unterhaltsames Abenteuer, das vor allem durch seine kulturelle Vielfalt und die selten behandelte Maya-Mythologie heraussticht. Für Leserinnen und Leser, die Geschichten im Stil von mythologischer Jugendfantasy mögen, ist das Buch dennoch einen Blick wert.
3 von 5 Sternen!
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.