• Produktbild: TINTE und SCHWERT – Verwandlung (Band 1)
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Band 1

TINTE und SCHWERT – Verwandlung (Band 1) Historischer Roman im 30-jährigen Krieg

Aus der Reihe TINTE und SCHWERT
116

21,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

10.02.2026

Abbildungen

5, Illustrationen von Jacques Callot, 1592 bis 1635, Radierungen

Verlag

Feuertanz-Verlag

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

21/13,5/3,7 cm

Gewicht

480 g

Farbe

Wollweiß / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-910619-25-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

10.02.2026

Abbildungen

5, Illustrationen von Jacques Callot, 1592 bis 1635, Radierungen

Verlag

Feuertanz-Verlag

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

21/13,5/3,7 cm

Gewicht

480 g

Farbe

Wollweiß / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-910619-25-8

Herstelleradresse

FeuerTanz-Verlag
Vennstraße 30
52134 Herzogenrath
DE

Email: info@va-verlag.de

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  • Bewertung

    5/5

    17.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Rache oder Gerechtigkeit? Hat mich gepackt.

    Ich habe "Tinte und Schwert - Verwandlung" von Matthias Soeder wirklich gerne gelesen. Die Geschichte spielt ab 1618, mitten im Dreißigjährigen Krieg. Jacob Wolffen verliert durch die Gewalt des Krieges seine Familie und damit eigentlich auch sein bisheriges Leben. Sein Wunsch Priester zu werden wird vorerst zerstört und er landet schließlich in der Armee. Dort muss er lernen, als Soldat zu überleben. Auf diesem Weg begegnet er Anna, einer Heilerin. Nach und nach wird aus dem jungen, frommen, eher zurückhaltenden Jacob ein selbstbewusster, entschlossener Mann, der für das kämpft, was er für richtig hält. Die Entwicklung von Jacob hat mir sehr gut gefallen. Im Buch geht es viel um Rache und Schuld, ich habe Jacobs Antrieb aber eher als sein Wunsch nach Gerechtigkeit empfunden. Er muss immer wieder entscheiden, wie weit er dafür gehen darf. Oft habe ich mich gefragt, wie ich entschieden hätte. Die typischen Themen aus der damaligen Zeit spielen dabei eine große Rolle. Frauen hatten es nicht leicht und standen sehr schnell unter Hexenverdacht. Damit kämpft auch Anna. Jacob merkt auch hier schnell, dass er an seine Grenzen zwischen Wissen und Glauben stößt. Die Darstellung der Hexenverfolgung, der gesellschaftlichen Verhältnisse und des Einflusses der Kirche wirkt glaubwürdig, ohne unnötig ausgeschmückt zu werden. Die Grausamkeiten werden spürbar, lassen aber genügend Raum für die eigene Vorstellungskraft. Mein Kopfkino hat den Rest dazu beigetragen und noch lang nachgehallt. Ich habe so oft mit Jacob mitgefühlt. Ohne zu spoilern bin ich froh, wie er sich entschieden hat. Und dann ist da noch Ulrich. Bei ihm wusste ich bis zum Schluss nicht so richtig, woran ich bin. Freund? Gegner? Irgendwie beides. Genau solche Figuren machen eine Geschichte für mich interessant. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Das Buch lässt sich angenehm und flüssig lesen und war für mich durchgehend spannend. Ich wollte immer wieder wissen, wie es weiter geht. Es gibt viele Dialoge, aber auch Beschreibungen der Orte, des Lebens und natürlich des Krieges. Gerade die Einblicke in das damalige Soldatenleben fand ich interessant. Wie Truppen organisiert waren und gekämpft haben, wurde so beschrieben, dass man sich das gut vorstellen konnte. Man merkt, dass der historische Hintergrund gut recherchiert wurde. Trotzdem liest es sich nicht wie ein Geschichtsbuch. Das Ende hat mich dann ziemlich kalt erwischt und lässt einige Fragen offen. Deshalb steht für mich fest, Band 2 möchte ich auf jeden Fall lesen. Ich muss natürlich wissen, wie es weitergeht. Eine klare Leseempfehlung von mir. Übrigens auch für alle, die sonst nicht unbedingt historische Romane lesen.

  • Sarek62

    5/5

    08.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Historisch korrekter Roman

    Jacob ist der 3. Sohn eines Bauern. Da seine beiden Brüder den Hof übernehmen sollen, kann Jacob Lesen und Schreiben lernen um eine Priesterausbildung aufzunehmen. Seine Familie wird ermordet und nur Jacob überlebt. Er schwört dem Täter blutige Rache. Zum Wehrdienst gepresst, fängt Jacob als Schanzer an. Dank seiner Fähigkeiten gelingt es Jacob zum Schreiber aufzusteigen. Matthias Soeder beschreibt hier eindringlich die Schrecken des 30.jährigen Krieges, die von politischen und fiskalischen Problemen überlagert werden. Jacob selbst ist zwischen seiner Berufung und seiner Rache gefangen. Seine Beweggründe und auch seine Zweifel kommen im Buch gut zur Geltung. Jacobs Gegenspieler ist treffsicher gezeichnet und ein typischer Vertreter des niederen Adels. Ich konnte ihn schon nach den ersten Seiten nicht leiden. Dadurch wird Jacob und sein Handeln sympathischer. Der Schreibstil ist gut zu lesen und die Geschichte von Jacob spannend erzählt. Insgesamt ein interessanter Geschichtsroman, der bildhaft den 30.jährigen Krieg darstellt. Von mir eine Leseempfehlung dafür.

  • Bewertung

    5/5

    25.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Wendungen

    Der Autor spinnt aus mehreren Geschichtsfäden eine Handlung, welche mit der Zeit immer mehr zusammengeführt wird. Durch den Schreibstil ist die Handlung fließend lesbar. Trotzdem wird auch auf die einzelnen Personen und die situative Stimmung sehr ausdrucksvoll und nachvollziehbar eingegangen. Inhalt und geschichtlicher Hintergrund ist recherchiert. Dadurch sind auch die einzelnen Figuren sehr authentisch beschrieben. Mich hat das Buch interessiert aufgrund des geschichtlich kriegerischen Hintergrundes verbunden mit Familiendramen. Auch deshalb gefallen mir die Figuren. Das Cover ist gut getroffen und spiegelt einen Hauch aus der Story wieder. Manchmal hätte ich mir noch ein wenig mehr Übergangsstory zum Handlungsstrang gewünscht. Dies mag aber auch daran liegen, dass die Geschichte nicht komplett abgeschlossen ist.

  • Martin Schult

    aus Borken

    5/5

    10.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Spannende Reise in die Zeit des 30-jährigen Krieges

    Im Jahre 1618 ist der Dreißigjährige Krieg ausgebrochen und Jacob Wolffen wird unfreiwillig mit ihm konfrontiert. Eigentlich konnte er gerade seinen Vater von der Berufung zum Priester überzeugen, als ihm ein Überfall die gesamte Familie raubt. Nur Jacob überlebt und schwört Rache gegenüber dem Täter Heinrich von Hohenfels. Da er sich im Auftrag Gottes und im Namen der Gerechtigkeit wähnt, ist er bereit seinen Gegner und alle Beteiligten zu töten. Zunächst muss er aber den sehr schweren Zeiten trotzen und entkommt oftmals nur knapp dem Tod. Dabei wird er immer wieder mit den Grausamkeiten der damaligen Zeit konfrontiert... Der deutsche Autor Matthias Soeder hat mit "Tinte und Schwert - Verwandlung" seine Reihe um den Dreißigjährigen Krieg eröffnet. Er erzählt die Geschichte in einem bildreichen und flüssig zu lesenden Schreibstil, der mit die Bilder der damaligen Zeit lebendig vor Augen führte. Der Spannungsbogen wird mit dem Überfall auf Jacobs Familie zu Beginn des Buches gut aufgebaut und über dramatischen Erlebnisse in dieser rauen Zeit auf einem aus meiner Sicht sehr hohen Niveau gehalten. So entwickelt sich eine fesselnde Story, in der die Fiktion um interessant gezeichnete Protagonisten mit sehr gut recherchierten historischen Fakten kombiniert wird und so für beste Leseunterhaltung sorgt. Die bewegende Zeit wird mit ihren Härten von Matthias Soeder sehr gut eingefangen und bildet den passenden Kontext für die wirklich packende Geschichte um Jacob Wolffen. Das Buch entwickelte sich für mich zu einem echten Page-Turner, den ich nur sehr schwer aus der Hand legen konnte. Insgesamt ist "Tinte und Schwert - Verwandlung" der wirklich tolle Auftaktband einer mehr als vielversprechenden Reihe, bei der ich mich schon jetzt sehr auf die Fortsetzung freue. Gerade die erfrischende und temperamentvolle Erzählweise und die faszinierende historische Umgebung machten den Roman für mich zu einem Lesehighlight in diesem Jahr. Ich empfehle daher das Buch gerne weiter und bewerte es folgerichtig mit den vollen fünf von fünf Sternen.

  • Bewertung

    5/5

    01.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Krieg in seiner grausamsten, ehrlichsten Form

    Mit "Die Verwandlung", dem Auftakt seiner Reihe "Tinte und Schwert", ist Matthias Soeder ein meisterhafter historischer Roman gelungen. Er entführt uns in die Abgründe des Dreißigjährigen Krieges und lässt uns das Schicksal von Jacob Wolffen hautnah miterleben. Jacob, ein eigentlich friedfertiger junger Mann mit dem Wunsch, Priester zu werden, verliert durch die Brutalität von Söldnern alles. Sein Weg vom traumatisierten Bauernsohn zum Schanzknecht und schließlich zum Schreiber vor den Toren Pilsens ist von einem einzigen Ziel getrieben: Rache. Besonders brillant ist der Wechsel der Perspektiven: -Jacob: Sein innerer Konflikt zwischen tiefem Glauben und dem brennenden Wunsch nach Vergeltung ist greifbar. -Anna: Durch sie erleben wir die düstere Realität der Hexenverfolgungen und die Unterdrückung der Frau – historisch belegt und oft schwer zu ertragen. -Heinrich von Hohenfels: Ein skrupelloser Adliger, dessen Gier nach Ruhm über Leichen geht. Soeder beschönigt nichts. Das "dreckige Geschäft" Krieg wird hier in all seinem Elend, Schmerz und Dreck gezeigt. Dank der exzellenten Recherche fühlt sich das Buch trotz der Spannung eines Thrillers wie eine Zeitreise an. Ein absolutes Highlight für Fans historischer Romane – ich warte sehnsüchtig auf die Fortsetzung!

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