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Gin Boom Zwischen Absturz und Aufbruch  — Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

6964

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.02.2026

Verlag

Carl Ueberreuter Verlag

Seitenzahl

184

Maße (L/B/H)

20,7/12,6/1,7 cm

Gewicht

260 g

Farbe

Pink

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8000-7806-6

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

6964

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.02.2026

Verlag

Carl Ueberreuter Verlag

Seitenzahl

184

Maße (L/B/H)

20,7/12,6/1,7 cm

Gewicht

260 g

Farbe

Pink

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8000-7806-6

Herstelleradresse

Ueberreuter, Carl Verlag
Frankgasse 4
1090 Wien
AT

Email: christian.drozda@ggverlag.at

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Ein Rausch mit Nachklang

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 07.04.2026

Bewertungsnummer: 3102509

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Gin Boom“ von Verena Titze hat mich schon auf den ersten Blick begeistert – das auffällige Cover mit den kräftigen Pink- und Lilatönen in Kombination mit frischem Limonengrün ist ein echter Hingucker und spiegelt perfekt den modernen, schillernden Lifestyle wider, um den es im Buch geht. Der „Gin-Tonic“-Lifestyle ist heute allgegenwärtig: unzählige Sorten, kunstvoll garnierte Drinks und eine Ästhetik, die vor allem durch Instagram und soziale Medien geprägt ist. Drinks sind längst mehr als nur Getränke – sie sind Inszenierung, Ausdruck und oft auch Statussymbol. Genau hier setzt die Geschichte an und stellt die scheinbar harmlose Fassade gekonnt infrage. Im Mittelpunkt steht Helena, die sich in einem Strudel aus Events, Dates, Alkohol und Drogen wiederfindet. Der Druck im Job, das ständige „Funktionieren müssen“ und die Erwartung, immer Teil dieses glitzernden Lebens zu sein, entwickeln sich zu einem Teufelskreis, aus dem sie nur schwer entkommen kann. Diese Entwicklung fand ich besonders eindringlich und authentisch dargestellt. Der Schreibstil ist angenehm locker, direkt und sehr flüssig zu lesen. Ich bin sofort in die Geschichte hineingekommen und durch die kurzen Kapitel entsteht ein richtig guter Lesefluss – perfekt für zwischendurch, aber gleichzeitig so fesselnd, dass man immer weiterlesen möchte. Besonders spannend fand ich den modernen Einbezug von ChatGPT-Elementen, die der Geschichte eine zeitgemäße, fast schon greifbare Realität verleihen und sie zusätzlich auflockern. Ich kann mir vorstellen, dass sich am Schreibstil die Geister scheiden werden – er ist sehr direkt und modern. Mich persönlich hat genau das abgeholt, weil es dem ernsten Thema eine neue, zugängliche Ebene verleiht. Insgesamt ist „Gin Boom“ ein Buch, das unterhält, gleichzeitig aber auch zum Nachdenken anregt und einen Blick hinter die glänzende Oberfläche unserer heutigen Gesellschaft wirft. Für mich eine klare Leseempfehlung!

Ein Rausch mit Nachklang

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 07.04.2026
Bewertungsnummer: 3102509
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Gin Boom“ von Verena Titze hat mich schon auf den ersten Blick begeistert – das auffällige Cover mit den kräftigen Pink- und Lilatönen in Kombination mit frischem Limonengrün ist ein echter Hingucker und spiegelt perfekt den modernen, schillernden Lifestyle wider, um den es im Buch geht. Der „Gin-Tonic“-Lifestyle ist heute allgegenwärtig: unzählige Sorten, kunstvoll garnierte Drinks und eine Ästhetik, die vor allem durch Instagram und soziale Medien geprägt ist. Drinks sind längst mehr als nur Getränke – sie sind Inszenierung, Ausdruck und oft auch Statussymbol. Genau hier setzt die Geschichte an und stellt die scheinbar harmlose Fassade gekonnt infrage. Im Mittelpunkt steht Helena, die sich in einem Strudel aus Events, Dates, Alkohol und Drogen wiederfindet. Der Druck im Job, das ständige „Funktionieren müssen“ und die Erwartung, immer Teil dieses glitzernden Lebens zu sein, entwickeln sich zu einem Teufelskreis, aus dem sie nur schwer entkommen kann. Diese Entwicklung fand ich besonders eindringlich und authentisch dargestellt. Der Schreibstil ist angenehm locker, direkt und sehr flüssig zu lesen. Ich bin sofort in die Geschichte hineingekommen und durch die kurzen Kapitel entsteht ein richtig guter Lesefluss – perfekt für zwischendurch, aber gleichzeitig so fesselnd, dass man immer weiterlesen möchte. Besonders spannend fand ich den modernen Einbezug von ChatGPT-Elementen, die der Geschichte eine zeitgemäße, fast schon greifbare Realität verleihen und sie zusätzlich auflockern. Ich kann mir vorstellen, dass sich am Schreibstil die Geister scheiden werden – er ist sehr direkt und modern. Mich persönlich hat genau das abgeholt, weil es dem ernsten Thema eine neue, zugängliche Ebene verleiht. Insgesamt ist „Gin Boom“ ein Buch, das unterhält, gleichzeitig aber auch zum Nachdenken anregt und einen Blick hinter die glänzende Oberfläche unserer heutigen Gesellschaft wirft. Für mich eine klare Leseempfehlung!

Der Alkohol… der Entzug und seine Folgen!

Jadi aus Montabaur am 05.04.2026

Bewertungsnummer: 3100487

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

. Was geschieht, wenn man dem Alkohol abschwört, doch die Welt ringsum im Rausch verharrt? In „Gin Boom“ wird diese Frage mit leichter Hand und zugleich bemerkenswerter Tiefe entfaltet! Ein leiser, eindringlicher Blick, der hier und da die Augen öffnet. Ein Roman, der nachklingt, der bleibt und in vielerlei Hinsicht die Sehnsucht nach einer neuen Sicht auf die Dinge weckt. 4,5/5 ⭐️ . Aber worum geht es genau… Helena trinkt um zu funktionieren. Doch irgendwann wird es zu viel… Es folgt ein Entzug, der erfolgreich war. Doch zurück in ihrem alten Job merkt sie schnell… nichts ist mehr wie es war! . In Gin Boom folgen wir zunächst allein Helena durch die Handlung. Als ruhender Pol der Erzählung wird sie uns nahegebracht… Schicht um Schicht, bis ihr Innenleben fast vertraut wirkt. Erst im weiteren Verlauf öffnen sich neue Perspektiven, die das erzählerische Gefüge erweitern und der Geschichte zusätzliche Tiefe verleihen. Fragen, die sich beim Lesen leise einschleichen, finden so nach und nach ihre Antworten. . Doch das eigentlich Interessante liegt in etwas anderem… in der beständigen Selbstbefragung. Unweigerlich hält man inne und fragt sich…wie hätte ich auf Helena reagiert? Hätte ich sie verstanden, hätte ich den Mut gehabt, auf sie zuzugehen? . Mit Gin Boom gelingt Titze ein Werk, das gesellschaftliche Haltungen gegenüber ehemaligen Alkoholabhängigen behutsam, aber unnachgiebig hinterfragt und darüber hinaus weitreichendere Fragen aufwirft, wie… Ist es die Leistungsgesellschaft, die Menschen in Abhängigkeiten treibt? Sind es die Muster anderer, die uns formen? Oder liegt die letzte Verantwortung doch immer bei uns selbst, wenn wir ins Straucheln geraten? Und so besitzt Helenas Geschichte das Potenzial, vielen die Augen zu öffnen. Auch hätte ich nichts dagegen gehabt, sie noch etwas länger begleiten zu dürfen. . In einem zugleich leichten und schonungslos ehrlichen Ton erzählt, entfaltet der Roman eine Eindringlichkeit, die dazu motiviert ihn mühelos an einem Tag durchzulesen und doch hallt er wahrscheinlich gerade deswegen so weit darüber hinaus noch nach. So bleibt Helena im Gedächtnis, lange nachdem die letzte Seite umgeschlagen ist. Vielleicht gerade deshalb ist Gin Boom ein Buch, das gelesen werden sollte… um zu verstehen, dass Alkohol niemals die Lösung ist!

Der Alkohol… der Entzug und seine Folgen!

Jadi aus Montabaur am 05.04.2026
Bewertungsnummer: 3100487
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

. Was geschieht, wenn man dem Alkohol abschwört, doch die Welt ringsum im Rausch verharrt? In „Gin Boom“ wird diese Frage mit leichter Hand und zugleich bemerkenswerter Tiefe entfaltet! Ein leiser, eindringlicher Blick, der hier und da die Augen öffnet. Ein Roman, der nachklingt, der bleibt und in vielerlei Hinsicht die Sehnsucht nach einer neuen Sicht auf die Dinge weckt. 4,5/5 ⭐️ . Aber worum geht es genau… Helena trinkt um zu funktionieren. Doch irgendwann wird es zu viel… Es folgt ein Entzug, der erfolgreich war. Doch zurück in ihrem alten Job merkt sie schnell… nichts ist mehr wie es war! . In Gin Boom folgen wir zunächst allein Helena durch die Handlung. Als ruhender Pol der Erzählung wird sie uns nahegebracht… Schicht um Schicht, bis ihr Innenleben fast vertraut wirkt. Erst im weiteren Verlauf öffnen sich neue Perspektiven, die das erzählerische Gefüge erweitern und der Geschichte zusätzliche Tiefe verleihen. Fragen, die sich beim Lesen leise einschleichen, finden so nach und nach ihre Antworten. . Doch das eigentlich Interessante liegt in etwas anderem… in der beständigen Selbstbefragung. Unweigerlich hält man inne und fragt sich…wie hätte ich auf Helena reagiert? Hätte ich sie verstanden, hätte ich den Mut gehabt, auf sie zuzugehen? . Mit Gin Boom gelingt Titze ein Werk, das gesellschaftliche Haltungen gegenüber ehemaligen Alkoholabhängigen behutsam, aber unnachgiebig hinterfragt und darüber hinaus weitreichendere Fragen aufwirft, wie… Ist es die Leistungsgesellschaft, die Menschen in Abhängigkeiten treibt? Sind es die Muster anderer, die uns formen? Oder liegt die letzte Verantwortung doch immer bei uns selbst, wenn wir ins Straucheln geraten? Und so besitzt Helenas Geschichte das Potenzial, vielen die Augen zu öffnen. Auch hätte ich nichts dagegen gehabt, sie noch etwas länger begleiten zu dürfen. . In einem zugleich leichten und schonungslos ehrlichen Ton erzählt, entfaltet der Roman eine Eindringlichkeit, die dazu motiviert ihn mühelos an einem Tag durchzulesen und doch hallt er wahrscheinlich gerade deswegen so weit darüber hinaus noch nach. So bleibt Helena im Gedächtnis, lange nachdem die letzte Seite umgeschlagen ist. Vielleicht gerade deshalb ist Gin Boom ein Buch, das gelesen werden sollte… um zu verstehen, dass Alkohol niemals die Lösung ist!

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